Remnant: From The Ashes – Tipps fürs Überleben

Ganze Welten werden in Remnant: From The Ashes überrannt. Unser Guide bereitet euch perfekt auf den Kampf gegen die teuflische Saat vor.

  • von Josef Erl am 26.09.2019, 8:58 Uhr
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In Remnant: From The Ashes braucht ihr eine hohe Frusttoleranz. Wir zeigen euch,

  • wie ihr erfolgreiche Kämpfe absolviert
  • welche Eigenschaften schnell weiterhelfen
  • wie ihr gleich zu Beginn an eine mächtige Ausrüstung kommt
  • was es im Multiplayer-Modus zu beachten gibt

Mit Remnant: From The Ashes ist Entwicklerstudio Gunfire Games ein kleiner Überraschungs-Hit gelungen. Kaum jemand hatte den Mix aus Third-Person Action Adventure und RPG vor seinem Release auf dem Zettel.  Doch der überzeugende Multiplayer-Modus, ein knackiger Schwierigkeitsgrad und Welten, die sich bei jedem Betreten neu generieren, halten ausdauernde Gamer auf Playstation 4, Xbox One und PC bei der Stange.

Wie ihr eure Sterberate in Remnant: From The Ashes einigermaßen in Grenzen haltet und sogar aus euren Toden lernt, zeigen wir euch in diesem Guide.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Tipps für einen guten Start in Remnant: From The Ashes
  2. Nützliche Eigenschaften und Waffen-Mods
  3. Ducken, Hechten, Kloppen: Der Nahkampf in Remnant: From The Ashes
  4. Lernt aus euren Niederlagen
  5. Nutzt die zufällig generierte Umgebung
  6. So holt ihr euch eine mächtige Startausrüstung
  7. Remnant: From The Ashes – Tipps für den Multiplayer

1. Tipps für einen guten Start in Remnant: From The Ashes

Wählt für euren ersten Durchlauf am besten den Archetypen des Ex-Kultisten. Dieser verfügt über ein solides Waffen- und Rüstungsset. Vor allem aber erhaltet ihr mit der „Aura des Heilers“ eine Waffen-Mod, mit der ihr euch selbst und eure Mitspieler heilen könnt. Zudem bekommt ihr als erste Eigenschaft „Inspiration“. Diese erhöht die Mod-Aufbaurate, was euch vor allem im späteren Verlauf des Spiels sehr zugutekommen wird.

Messt der Wahl des Archetypus allerdings keine allzu große Bedeutung bei. Hier legt ihr lediglich fest, mit welcher Grundausrüstung ihr beginnen möchtet. Im Verlauf des Spiels könnt ihr euren Charakter noch oft anpassen und gelangt auch an die zu Beginn nicht gewählten Waffen und Rüstungen.

Die besagten Waffen und Rüstungen sind anfangs noch relativ schwach, weshalb ihr euch erst Mal ein solides Anfangsbudget zusammenkratzen solltet. Nehmt euch deshalb die Zeit und sucht Areale weitflächig ab. Schon Station 13, euer erster richtiger Aufenthaltsort, bietet einiges an Altmetall (Währung) und Eisen (Crafting-Gegenstand). Dort und auf der Erde sind diese Items häufig in hölzernen Objekten verborgen. Zerdeppert also alles, was aus Holz gemacht ist. Stühle, Tische, Kisten, Regale und dergleichen sind oft prall gefüllte Spardosen.

Aus den NPCs könnt ihr viel Informationen, Nebenquests und Belohnungen herausholen. Geht also immer sämtliche Dialogoptionen durch. Wie ihr die Dialoge dabei führt, ob freundlich oder schnippisch, hat keine Konsequenzen und ist eurer persönlichen Vorliebe überlassen.

2. Nützliche Eigenschaften und Waffen-Mods

In Remnant: From The Ashes gibt es eine ganze Reihe von nützlichen Eigenschaften, die ihr immer entsprechend eurem eigenen Spielstil anpassen solltet. Gerade am Anfang ist jedoch eine hohe Vitalität wichtig. Ansonsten könnten die ersten Kämpfe schon recht früh enden.

Steigert besonders den Level der Eigenschaft „Wissen der Ältesten“, denn diese erhöht die Ausbeute an Erfahrungspunkten. Was euch dabei hilft weitere Eigenschaften schneller zu steigern. Wo ihr diese Eigenschaft findet, erklären wir euch weiter unten.

Habt ihr Remnant: From The Ashes übrigens ein erstes Mal durchgespielt, erhaltet ihr einen Orb, der es ermöglicht, eure Eigenschaftspunkte neu zu verteilen. Ihr müsst also keine Angst haben, eure Erfahrungspunkte in die falschen Eigenschaften zu investieren.

Eine äußerst starke Waffen-Mod ist die Brandmunition. Sie erhöht den Schaden um 20 Prozent und kann den Statuseffekt „brennen“ auslösen. Damit nehmen Gegner 100 Feuerschaden für die folgenden 10 Sekunden nach einem Treffer. Wählt ihr zu Beginn den Archetypus „Plünderer“, bekommt ihr sie geschenkt. Alle anderen Klassen können sie sich auf Station 13 von McCabe herstellen lassen. Die nicht ganz so charmante Tüftlerin verlangt dafür 750 Altmetall.

3. Ducken, Hechten, Kloppen: Der Nahkampf in Remnant: From The Ashes

Natürlich wollt ihr möglichst viele Monster der Saat eliminieren. Doch solltet ihr euch nicht zu sehr auf den Angriff konzentrieren. Lernt als erstes, wie man richtig ausweicht und übt so viel wie möglich, um ein Gefühl für das richtige Timing zu entwickeln.

Dabei solltet ihr besonderes Augenmerk auf das einfache Ducken legen, also dem Ausweichen, ohne in eine Richtung zu hechten. Ihr agiert damit wesentlich schneller und könnt sofort wieder zum Gegenangriff übergehen oder eure Waffe laden. Das Hechten in eine Richtung wirkt, besonders mit schwerer Rüstung, eher träge und kann in hektischen Situationen schnell zu Problemen führen.

Hektisch wird es vor allem im Nahkampf. Versucht deshalb Orten aus dem Weg zu gehen, an denen schnell viele Gegner spawnen. Da euer Held kein besonders flotter Nahkämpfer ist, versucht lieber die Massen etwas auseinander zu ziehen und geht auf Abstand. Schusswaffen sind in Remnant: From The Ashes immer die erste Wahl.

Behaltet auch im Hinterkopf, dass jede Aktion Zeit braucht, bis sie durchgeführt worden ist. Egal ob ihr nachladen wollt, einen Heiltrank einnehmen oder die Blutung mit Hilfe eines Verbands stoppen wollt. Handelt nie erst im letzten Moment, wenn euer Energiebalken schon wild blinkt. Besonders während der Boss-Kämpfe tauchen viele kleinere Gegner auf, von denen man schnell mal einen übersehen kann.

Es gibt viele Situationen in Remnant: From The Ashes, in denen ihr Feuer fangen könnt. Habt ihr ein Kühlmittel bei euch, sind die Flammen rasch erledigt. Ist euer Inventar bereits aufgebraucht, könnt ihr Brände mit Hechtsprüngen löschen. Rollt euch schnell hin und her und der Brandschaden kühlt rasch wieder ab.

4. Lernt aus euren Niederlagen

Der bereits erwähnte Schwierigkeitsgrad sorgt dafür, dass ihr einige Male das Zeitliche segnen werdet. Lasst euch davon nicht unterkriegen, denn Sterben ist Teil des Spielkonzepts. Wer Erfahrung mit Titeln wie der Dark Souls Trilogy (Kaufen!) oder dem Playstation 4 Exklusivtitel Bloodborne hat, kennt das bereits und weiß die Herausforderung zu schätzen.

Im Gegensatz zu den genannten Titeln, habt ihr beim Sterben in Remnant: From The Ashes einen Vorteil: Es geht keinerlei Charakterfortschritt verloren und Items bleiben wo sie sind. Ihr müsst lediglich den Weg vom letzten Checkpoint nochmal absolvieren.

Versucht in Kämpfen mit besonderen Gegnern oder monströsen Bossen deren „Problemzonen“ herauszufinden. Manchmal sind diese durch leuchtende Stellen am Körper gekennzeichnet oder fallen durch außergewöhnliche Merkmale auf. Auf jeden Fall erkennt ihr sie jedoch an den roten Trefferzahlen. Erscheinen diese auch noch fetter, habt ihr sogar einen kritischen Schaden angerichtet.

Bedeutung der Trefferzahlen:

Weiße Zahlen: Normaler Schaden
Gelbe Zahlen: Kritische Treffer
Rote Zahlen: Treffer auf Schwachstelle
Fette rote Zahlen: Kritischer Treffer auf Schwachstelle

Stellt ihr eine besondere Anfälligkeit gegenüber einer eurer Waffen fest, solltet ihr diese gezielt hoch leveln. Manch ein Gegner ist beispielsweise sehr feuerempfindlich. Also besorgt euch die Brandmunitions-Mod für eure bevorzugte Schusswaffe. Andere wiederum, wie der Welten-Boss Brandfleck und seine Lakaien, lächeln nur Müde über eure Feuer-Attacken. Einen ausführlichen Boss-Guide findet ihr schon bald hier auf GameZ.de.

5. Nutzt die zufällig generierte Umgebung

Eine weitere Besonderheit des dystopischen Abenteuers sind seine zufällig generierten Welten. Bei jedem neuen Besuch und nach jedem der zahlreichen Tode werden die Karten neu gemischt.

Items werden neu verteilt, Gegner spawnen an verschiedenen Stellen und sogar Bosse ändern ihre Standorte. Somit werdet ihr auch bei mehrfachem Durchspielen immer wieder auf neue Gegebenheiten stoßen.

Dies könnt ihr auch zu eurem Vorteil nutzen. Seid ihr mit dem Zustand der Welten mal nicht zufrieden, setzt sie einfach zurück. Die Umgebung wird dann zwar neu generiert, aber euer Charakter-Level bleibt erhalten. Wählt dazu einfach am Weltenstein die Option „Welteneinstellungen“ aus.

Nutzt dieses Feature auch für die Suche nach besonderen Gegenständen. Es gibt Nebenquests, in denen ihr verlorengegangene Items für NPCs suchen müsst (welche das sind, erfahrt ihr in unserem Trophäen-Guide zu Remnant: From The Ashes). Auch wichtige Crafting-Gegenstände, wie das „Simulacrum“, sind sehr selten und können deshalb gerne mal übersehen werden. Generiert eure Welt neu, wenn ihr euer Wunsch-Item partout nicht finden könnt.

6. So holt ihr euch eine mächtige Startausrüstung

Gunfire Games gibt euch die Möglichkeit, gleich zu Beginn des Spiels an mächtige Items zu gelangen: Teile der Landstreicher-Ausrüstung, die starke Maschinenpistole und eine nützliche Eigenschaft namens „Wissen der Ältesten“. Letztere hilft euch, wie bereits erwähnt, beim Charakterfortschritt.

Habt ihr den Weltenstein in Station 13 erstmal aktiviert, könnt ihr als Erstes in das Versteck des Gründers reisen. Dort findet ihr in der Mitte des Raumes eine Schlüsselkarte. Links neben der Pinnwand, befindet sich ein Regal an der Wand des Raumes. Zerstört dieses und legt einen Geheimgang frei.

Dort findet ihr zwei Teile der Ausrüstung des Landstreichers, welche euch gleich zu Beginn eine Steigerung der Ausdauer um 20 Prozent ermöglichen. Kehrt nun zurück zu Station 13, begebt euch auf Ebene B2 und öffnet die verschlossene Tür mithilfe der Schlüsselkarte.

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Hinter der ersten Tür rechts findet ihr einen Erfahrungspunkt und die zweite Tür links hält die Eigenschaft „Wissen der Ältesten“ für euch bereit. Eine Tür weiter liegt ein Zünder. Schnappt euch diesen und begebt euch auf Ebene B3.

Setzt dort den Zünder in den Sicherungskasten ein, schaltet den Strom an und rennt weiter Richtung Ende des Ganges. Öffnet die Tür und schaltet den Strom wieder ab. Geht ihr nun durch die gerade geöffnete Tür, seht ihr links einen großen Ventilator, der durch den abgestellten Strom stillsteht.  Dahinter findet ihr einen Generalschlüssel, eine Munitionskiste, Wutstaub und einen weiteren Erfahrungspunkt. Mithilfe des Generalschlüssels könnt ihr die verschlossene Tür am Ende des Ganges in Ebene B2 öffnen und die Maschinenpistole finden.

7. Remnant: From The Ashes – Tipps für den Multiplayer

Als Erstes solltet ihr unbedingt wissen, dass der Kampagnenfortschritt dem Host vorbehalten ist. Sämtliche Mitspieler gelangen wieder an ihren ursprünglichen Fortschritt, sobald sie die Multiplayer-Session beendet haben. Euer Charakterfortschritt bleibt zwar erhalten, aber manche Eigenschaften und Erfolge bekomt nur der Host.

Streng genommen könnt ihr in Remnant: From The Ashes keine Gegenstände tauschen. Ihr habt allerdings trotzdem eine Möglichkeit, euch gegenseitig mit Items auszuhelfe. Das funktioniert nämlich über einen Mittelsmann. Verkauft ihr während einer Multiplayer-Session einen Gegenstand an einen der Händler, taucht dieser in seinem Angebotssortiment auf. Deine Mitspieler können also die von dir verkauften Gegenstände beim Händler wieder erwerben.

Zieht ihr gemeinsam in die Schlacht, müsst ihr euch nicht nur vor Gegnern in Acht nehmen. Ihr könnt euch nämlich auch gegenseitig verletzen. Nehmt euch die Zeit und tragt ein paar kleine Gefechte unter Freunden aus. Nach zehn erfolgreichen Abschüssen erhaltet ihr als Host eine versteckte Eigenschaft, die den erlittenen Schaden des “friendly fire” reduziert.

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Josef Erl
Josef Erl

Journalismus-Student und Monkey Island Fanboy seit den ersten Stunden am AMIGA 500. Spielt alles, was eine gute Story zu bieten hat. Geheime Superkraft: Schafft es, sich in jedem Videospiel mindestens einmal zu verlaufen - auch in Pong.

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