Red Dead Online: Einsteigertipps für den RDR2-Onlinemodus

Neu in Red Dead Online und ohne Durchblick? In unseren Einsteigertipps erklären wir die Grundlagen der Online-Variante von Red Dead Redemption 2: Geldverdienen, neue Ausrüstung und Waffen, Umgang mit eurem Reittier und vieles mehr.

  • von Gloria H. Manderfeld am 28.11.2018, 18:41 Uhr
Red Dead Online Einsteigertipps

In unseren Einsteigertipps zu Red Dead Online erfahrt ihr:

  • Wie ihr grundlegende Spielfunktionen nutzt
  • Wie ihr Erfahrungspunkte, Geld und Goldbarren verdient
  • Welche Aktivitäten und Möglichkeiten euch erwarten
  • Wie ihr euch gegen andere Spieler absichert

Als Red Dead Redemption 2 (Jetzt bei MediaMarkt kaufen!) im November 2018 für Konsole erschien, gab es den Multiplayer-Modus Red Dead Online kostenlos mit dazu. Ein Jahr später dürfen sich nun auch PC-Spieler mit ihren Freunden in den wilden Westen wagen und als Schurke oder Held die Welt entdecken. Damit ihr das Spiel bequem genießen könnt, geben wir euch mit unseren Einsteigertipps einen grundlegenden Einblick in alle Spielmechaniken und versorgen euch mit Infos zu allen Aktivitäten.

Wenn ihr Hilfestellungen zum Singlespielerteil von Red Dead Redemption 2 sucht, lohnt sich ein Blick in unseren RDR2-Guide. Spielt ihr nebenher GTA Online, könnt ihr euch den schicken Double Action-Revolver in GTA Online verdienen, wenn ihr eine moderate Questreihe verfolgt und reichlich Kopfschüsse verteilt.

Inhaltsverzeichnis

  1. Die ersten Schritte in die Freiheit
  2. Kleidung, Waffen und Waren kaufen
  3. Grundwerte steigern, Fähigkeitskarten nutzen
  4. Zeit sparen mit Schnellreise
  5. Camp und Pferd gegen andere Spieler absichern
  6. Im Defensivmodus spielen
  7. Storymissionen
  8. Das Ehresystem: Guter Cowboy oder Wildwest-Schurke?
  9. Gruppen mit Freunden bilden
  10. Richtiger Umgang mit eurem Pferd
  11. Tägliche Herausforderungen
  12. Geld und Goldbarren verdienen
  13. Free-Roam-Events und PvP-Aktivitäten
  14. Banditencamps und Personen in Not
  15. Kopfgeldjäger, Sammler und Händler
  16. Jagen und Fischen für den Lebensunterhalt
  17. Trophäen sammeln

1. Die ersten Schritte in die Freiheit

Kaum habt ihr den Online-Modus von Red Dead Redemption zum ersten Mal gestartet, landet ihr in der Charaktererstellung des Spiels. Dort wählt ihr Namen, Geschlecht, Alter und das grundlegende Aussehen eurer künftigen Spielfigur aus und verfeinert beim Aussehen die Merkmale noch durch Details.

Wie auch bei GTA Online fällt der Name eures Charakters im Spiel später nicht ins Gewicht, da andere Spieler nur euren Accountnamen aus dem Rockstar Social Club sehen werden. Sollte euch das Aussehen eures Charakters später im Spiel nicht mehr gefallen, sucht ihr einen Barbier aus und gestaltet eure Heldin oder euren Helden gegen Entgelt um.

Schließt ihr die Charaktererschaffung ab, startet eine kurze Vorgeschichte, während derer ihr von einem geheimnisvollen Wohltäter aus dem Gefängnis befreit werdet. Dieser bringt euch zu seiner Auftraggeberin, Mrs. LeClerck, die euch prompt für ihre Zwecke einspannt. Absolviert zunächst die erste Quest, bei der ihr gemeinsam mit drei anderen Spielern einen Pferdediebstahl durchführt.

Das hier geklaute Tier ist neben der standardmäßigen klapprigen Schindmähre euer erstes leistungsfähiges Reittier. Nach einem Besuch im Stall und beim Postmeister von Valentine seid ihr nach etwa einer Spielstunde bereit für euer Abenteuer in der Open World.

2. Kleidung, Waffen und Waren kaufen

Jeder Cowboy erhält zu Spielstart den praktischen Wheeler&Rawson-Taschenkatalog in die Hand, aus dem ihr neue Kleidung, Waffen und sonstiges Zubehör bestellt. Auf jeder Seite seht ihr den Preis der Ware, Informationen zu verbesserten Statuswerten und die Levelvoraussetzung für den Kauf. Habt ihr einen Kauf abgeschlossen, holt ihr die bestellten Waren beim nächstgelegenen Postmeister ab.

Alternativ besucht ihr in der Spielwelt die passenden Geschäfte und nehmt von dort aus euren Kauf gleich mit:

  • Büchsenmacher: verkauft Waffen, kosmetische Waffenanpassungen, Munition, Waffenöl; bietet Waffenreparaturen
  • Stall: Pferde- und Wagenverkauf, verkauft Sättel, Steigbügel, Striegel, Pferdevorräte und kosmetische Pferde-Anpassungen
  • Schneider: verkauft Kleidung, Emotes, Rollen-Ausrüstung und Accessoires; Kleidungswechsel vor dem Spiegel
  • Gemischtwarenladen: verkauft Versorgungsgüter (Nahrungsmittel, Tabak, Tonika, Munition, Jagd- & Angelzubehör, Pferdepflege)
  • Fleischer: verkauft Fleischgerichte; kauft Fisch, Fleisch- und Jagdwaren
  • Barbier: Anpassung des Charakter-Aussehens (Frisur, Bart, Gesichtsdetails)
  • Arzt: verkauft Tonika, Stimulanzien und Pferdepflege-Gegenständen; kauft wilde Kräuter, Beeren, Pflanzen
  • Fotograf: fertigt Gruppen- und Einzelportraits an
  • Hehler: verkauft von Broschüren, Spezialwaffen, Ködern, Sprengsätzen, Schlachterbeil; kauft Schmuckstücke und sonstige Besitztümer
  • Postmeister: Lieferungen abholen, Post verschicken, Kopfgeld bezahlen

3. Grundwerte steigern, Fähigkeitskarten nutzen

Euer Charakter wird von drei Grundwerten bestimmt, die über der Minimap am linken unteren Bildschirmrand als Symbol in einem “Kern” genannten Kreis dargestellt werden: Gesundheit (Herz), Ausdauer (Blitz) und Dead Eye (Auge mit X). Deren Werte steigert ihr unabhängig von eurem Level durch bestimmte Aktionen, um mehr Lebenspunkte, Ausdauer und Länge der Dead Eye-Nutzung zu erhalten.

Für jeden Wert gilt: Der weiße Balken um den Kern zeigt an, wie viel verbrauchbare Punkte euch im jeweiligen Wert bleiben. Die Farbe des Symbols im Kern und dessen Füllung verrät, wie schnell der dazugehörige Wert wieder aufgefüllt wird. Wird das Symbol rot, solltet ihr dringend mit Nahrung und Getränken nachfüllen, um unangenehme Konsequenzen zu vermeiden.

Generell müsst ihr für jeden Grundwert bis Level 8 insgesamt 1100 Erfahrungspunkte durch geeignete Aktionen auffüllen, von Level 8 auf Level 10 gelangt ihr nur durch spezielle Herausforderungen für den jeweiligen Grundwert. Alternativ hofft ihr auf den Fund eines speziellen Gegenstandes in der offenen Welt, der euch satte 25 Prozent Extra-Erfahrungspunkte pro Level gewährt.

Mit diesen Aktionen steigert ihr die einzelnen Grundwerte bis hin zu Level 10:

  • Gesundheit: Faustkämpfe gewinnen, Lautlos mit Bogen töten oder Gegner ausknocken, Kopfschüsse mit Bogen, Boote rudern, Fischen (ab Level 14); Herausforderungen: Kräuterkenner, Meisterjäger, Waffenexperte; Spezialgegenstand: Ginseng-Elixir
  • Ausdauer: Rennen, Schwimmen, Kämpfe mit geringer Gesundheit (weniger als 25 verbliebene Gesundheitspunkte) überleben; Herausforderungen: Entdecker, Reitkunst, Überlebenskünstler; Spezialgegenstand: gereifter Piratenrum
  • Adlerauge: Tiere häuten, Tonika und Essen am Lagerfeuer herstellen, Aufgaben im Camp erledigen, Abschüsse ohne Zielhilfe mit euren Waffen, Headshots; Herausforderungen: Bandit, Glücksspieler, Scharfschütze; Spezialgegenstand: Baldrianwurzel

Mit den Fähigkeitskarten passt ihr euren Charakter zusätzlich zu eurem Spielstil an. Dafür steht von Spielbeginn an ein Slot für eine Adlerauge/Dead Eye-Fähigkeit und drei Slots für passive Fähigkeiten zur Verfügung, die ihr mit dem Erreichen von Level 10, 20 und 40 freischaltet. Jede Karte kann gegen Dollar-Entgelt bis zu drei Level gesteigert werden. Ihr wählt Karten neben Adlerauge-Boni aus den Bereichen Kampf, Erholung, Verteidigung.

4. Zeit sparen mit Schnellreise

An jeder größeren Ortschaft und Verkehrsknotenpunkten findet ihr ein Wagenrad mit einem Kuhschädel darauf. Dort könnt ihr die spieleigene Schnellreisefunktion nutzen, mit der ihr euch gegen ein Entgelt zu anderen bereits entdeckten Orten auf der Karte teleportiert.

Zu Spielbeginn solltet ihr auf diese Funktion allerdings noch verzichten, da sie mit fünf bis zehn Dollar je nach Strecke ordentlich zu Buche schlägt und ihr euren mageren Verdienst für anderes dringender braucht. Daneben lohnt es sich, mit eurem Pferd längere Strecken zu reiten, da sich damit das Bindungslevel zwischen Tier und Cowboy erhöht.

5. Camp und Pferd gegen andere Spieler absichern

Damit ihr eure Ruhe vor nervigen Mitspielern habt, mit denen man in Online-Spielen immer rechnen muss, könnt ihr einige einfache Vorkehrungen treffen. Nutzt das Spielermenü (D-Pad nach links/L drücken bei PC) und wählt zunächst die Option “Stall”. Dort könnt ihr den Zugriff auf euer Pferd einstellen.

Wählt ihr ‘nur ich’, wirft euer Pferd jeden ab, der außer euch aufzusteigen versucht. Spielt ihr gemeinsam mit Freunden, ist auch ‘nur Freunde’ eine Möglichkeit. Verbietet auch, dass andere Spieler euer Tier ‘führen’ können.

Bei der Option “Lager” im Spielermenü hisst ihr die weiße Flagge, damit euch fremde Spieler nicht über den Haufen schießen können. Achtung: Sobald ihr eine Händler-Verkaufsmission von eurem Camp aus beginnt, wird automatisch die weiße Flagge eingeholt und euer Lager wird wieder angreifbar!

6. Im Defensivmodus spielen

Griefern macht ihr es mit der Wahl des defensiven Spielstils deutlich schwerer, euch im Spiel den Spaß zu verderben. Ruft das Spielermenü auf (D-Pad nach links/L drücken bei PC) und wählt bei Spielstil den “defensiven Spielstil“, der nach 30 Sekunden aktiv wird. Mit diesem könnt ihr nicht mit dem Lasso eingefangen werden und erhaltet bei Angriffen durch feindliche Spieler weniger Schaden (bei Kopfschüssen keinen kritischen Schaden).

Daneben greift bei defensiven Spielern die Zielunterstützung nicht, sie sind nur auf kurzer Entfernung als deutlich helleres Symbol auf der Minimap/Karte zu sehen. Ihr werdet im defensiven Modus außerdem nicht zu PvP-Free-Roam-Events eingeladen.

Achtung: Der defensive Modus schützt euch nicht vollständig, andere Spieler können euch nach wie vor töten. Weicht ihnen aus, versteckt euch oder reitet außer Sichtweite, da sie euch deutlich schwieriger verfolgen können. Schießt ihr zurück oder greift ihr als defensiver Spieler andere an, werdet ihr wieder als aggressiv geflaggt!

7. Storymissionen

In den Koop-Storymissionen der Geschichte “Ein Land der Möglichkeiten” verfolgt ihr mit bis zu drei Mitspielern die Aufgaben der rachedürstenden Witwe Jessica LeClerk, die den Mord an ihrem Mann aufklären will. Die startet ihr, indem ihr zu den mit einer Waage markierten gelben Flächen auf der Map reist.

Seid ihr alleine unterwegs, gelangt ihr mit zufälligen anderen Spielern in eine Koop-Gruppe. In einer bereits bestehenden Gruppe mit Freunden muss der Truppführer die Storymission für alle starten. Als Belohnung warten fürs erste Durchspielen einige Dollars, daneben Erfahrungspunkte bei jedem neuen Durchgang.

Am Ende jeder dieser Koop-Missionen trefft ihr eine Entweder-Oder-Entscheidung: Die hilflosen, gefesselten Banditen laufenlassen oder auf den Eisenbahngleisen dem unvermeidlichen Tod überlassen? Bestechungsgeld von einem Gangster annehmen oder ihn dem lokalen Sheriff übergeben? Je nach der Entscheidung der Gruppe verändert sich das Ende der Mission, euer Charakter gewinnt oder verliert zusätzlich Ehre.

Ab der fünften Storymission beeinflusst euer Ruf die verfügbaren Missionen, die Gesamtgeschichte nimmt für Schurken oder Helden einen unterschiedlichen Verlauf. Wollt ihr alle Storymissionen erleben, spielt ihr sie einfach noch einmal, wenn ihr die Ehre eures Charakters ins andere Extrem gepusht habt.

8. Das Ehresystem: Guter Cowboy oder Wildwest-Schurke?

Wie ihr euch im wilden Westen verhaltet, wird im Ehresystem abgebildet. Freundliche Cowboys erhalten andere Aufgaben in der freien Spielwelt als fiese Verbrecher. Daneben bestimmt eure Ehre, welche Storymissionen ihr in der umfassenden Geschichte “Ein Land der Möglichkeiten” spielen dürft. Mehr zum Ehresystem und wie ihr Ehre gewinnt oder verliert, verrät euch unser extra Ehrensystem-Guide zu Red Dead Online.

9. Gruppen mit Freunden bilden

Gemeinsam mit Freunden macht vieles deutlich mehr Spaß: Reist ihr mit Freunden im Trupp durch die Prärie, werden euch die Truppmitglieder auf der Karte gesondert dargestellt. Daneben wählt der Truppführer aus, ob ihr Friendly Fire zulasst oder nicht, welchen Kleidungsstil die Gruppe haben soll und einiges mehr. Gerade die Option, dass sich Truppmitglieder nicht gegenseitig Schaden zufügen können, hilft euch bei vielen Missionen mit unübersichtlichem Geballer.

Um einen temporären Trupp mit bis zu vier Teilnehmern zu bilden, öffnet ihr das Spielermenü (D-Pad nach links/L drücken bei PC) und wählt “Trupp erstellen”. Der Trupp wird aufgelöst, sobald sich der Truppersteller (Truppführer) ausloggt.

In einem permanenten Trupp spielen bis zu sieben Teilnehmer gemeinsam, allerdings kostet euch die Erstellung einer solchen Gruppierung 200 Dollar. Daneben fallen noch die laufenden Unterhaltskosten für ein großes Lager an, das für den Trupp in der Spielwelt aufgebaut wird. Dafür darf der Truppführer der Gemeinschaft einen eigenen Namen verpassen. Bequem: Ist der Truppführer eines permanenten Trupps online, tretet ihr dem Trupp bereits über das Spiel-Auswahlmenü bei.

10. Richtiger Umgang mit eurem Pferd

Ein echter Cowboy nutzt sein Pferd nicht einfach nur als reitbaren Untersatz, sondern behandelt dieses als echten Gefährten. Die Gesundheit- und Ausdauer-Kerne eures Pferdes werden rechts neben denen eures Charakters dargestellt, sobald ihr aufsitzt. Damit habt ihr immer einen guten Überblick, wie es eurem Tier geht.

Neben regelmäßigem Füttern und Pflegen solltet ihr viel mit einem neuen Pferd reiten, damit sich das Tier an euren Spielercharakter gewöhnt und sich das Bindungslevel des Pferdes erhöht. Ein höheres Bindungslevel erlaubt euch besondere Reitmanöver und lässt euer Tier weniger unruhig auf Bedrohungen reagieren.

Sammelt regelmäßig Wildpflanzen, um immer genug Futter für euer Pferd in der Tasche bei euch zu haben, da sich auch die Kerne für Gesundheit und Ausdauer eures Pferdes nach und nach leeren. Mehr über den Umgang mit Pferden, die besten Rassen und weitere Tipps erhaltet ihr in unserem großen Guide zu den Pferden in Red Dead Online.

11. Tägliche Herausforderungen

Jeden Tag erhaltet ihr sieben neue Herausforderungen, die von einfachen Tätigkeiten wie ‘betrete den Gemischtwarenladen in Valentine’ bis hin zu knallharten PvP-Herausforderungen reichen. Diese eignen sich sehr für Spieler mit Freude an abwechslungsreichen Aktivitäten im Spiel, die gerne etwas ausprobieren oder die Welt entdecken möchten.

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Der wichtigste Aspekt bei den täglichen Herausforderungen liegt aber in der Belohnung: Schließt ihr Aufgaben ab, erhaltet ihr einen geringen Goldbarren-Ertrag. Schließt ihr mehrere Tage hintereinander mindestens eine Aufgabe pro Tag ab, erhöht sich der Multiplikator für die täglichen Herausforderungen. So verdient ihr mit einer vollen vier-Wochen-Serie schon mit nur einer absolvierten Herausforderung richtig viele Goldbarren!

12. Geld und Goldbarren verdienen

Ohne Moos ist auch in der Prärie nix los. Gerade für neue Ausrüstung, Kleidung, Pferde und Dinge des alltäglichen Gebrauchs wie Munition und Tonika werdet ihr schnell viel Geld los. Deswegen müsst ihr auch ein Auge darauf haben, regelmäßig welches zu verdienen: Schon der Unterhalt eines kleinen Lagers und die Stallmiete für ein Pferd müssen regelmäßig bezahlt werden. Mit den bei vielen Aktivitäten erhältlichen Dollars kommt ihr für die meisten Käufe auf.

Die Premiumwährung Goldbarren, mit der ihr Waffen, Kleidung und kosmetische Details freischaltet oder Rollen für euren Charakter erwerbt, verdient ihr entweder im Spiel (beispielsweise durch tägliche Herausforderungen) oder gebt dafür Echtgeld aus. Wie ihr am schnellsten zu viel Geld kommt, erfahrt ihr in unserem Guide zum Geldverdienen in Red Dead Online.

13. Free-Roam-Events und PvP-Aktivitäten

Alle 45 Minuten erhaltet ihr eine Einladung zu einem Free-Roam-Event, bei dem ihr euch mit anderen Spielern für Erfahrungspunkte und harte Dollars in verschiedenen PvP-Modi messen könnt. Nehmt eine Einladung an, indem ihr die beim Event-Hinweis benannte Taste drückt. Einladungen zu PvP-Events erhaltet ihr jedoch nicht, solange ihr euch im Defensiv-Modus befindet.

Passend zu euren aktiven Rollen (Händler, Sammler, Kopfgeldjäger) gibt es weitere Free-Roam-Events, bei denen euch der jeweiligen Rolle entsprechend Herausforderungen gestellt werden. Welches Free-Roam-Event bevorsteht, seht ihr im “RDO Event Schedule“.

Weitere “Serien” genannte Aktivitäten, bei denen ihr gegen andere Spieler antretet, finden sich mit Symbolen auf eurer Karte markiert. Gekreuzte Flaggen beispielsweise führen euch zu einem von drei verschiedenen Pferderennen, bei dem bis zu 32 Spieler um den ersten Platz rangeln und sich gegenseitig während des Rennens auch sabotieren können.

“Showdown”-Serien sind große Schießereien, in denen ihr in fünf unterschiedlichen Modi eure Überlegenheit auf dem Schlachtfeld beweist. Serien tretet ihr jederzeit über das Spielermenü (mit D-Pad nach Rechts/L beim PC aufrufen, dann “schnell beitreten” wählen) bei.

14. Banditencamps und Personen in Not

Seid ihr ohne festes Ziel in der Spielwelt unterwegs, trefft ihr dort immer wieder auf kleinere und größere Herausforderungen. Eine dichte Rauchsäule über einer kleinen Siedlung markiert ein Banditencamp, in dem ihr durch das Töten aller Verbrecher Ehre (und Loot) gewinnt. Verschont ihr den Banditenanführer, überlässt euch dieser mit etwas Glück auch eine Schatzkarte! Unser Banditenversteck-Guide zu Red Dead Online verrät euch, wo ihr Verbrechercamps findet. Wie ihr stressfrei Schätze mit Hilfe von Karten findet, erklärt euch unser Schatzkarten-Guide zu Red Dead Online.

Auf der Karte werden “Fremde Personen” mit täglich wiederholbaren Aufgaben extra als Personen-Icon in einem rosa Kreis markiert. Reitet zu diesen und sprecht sie an, um die Aufgabe anzunehmen.

Vorsicht: Viele dieser Aufgaben sind mit Ehregewinn oder -verlust verbunden. Habt ihr einen Job übernommen, der bei erfolgreichem Abschluss ein nicht erwünschtes Ergebnis brächte, lasst ihr die für die Aufgabe vorgesehene Zeit einfach verstreichen.

Daneben trefft ihr in der Spielwelt immer wieder auf hilfesuchende Bürger. Mal hat sich eine Rancherin vor mehreren Krokodilen auf einen Wagen geflüchtet, mal bittet euch ein Reisender auf der Straße um eine Eskorte, mal sollt ihr bei der Verteidigung einer Wagenburg helfen. Habt ihr keine Lust zu helfen, reitet ihr einfach weiter. Solche kleinen Events sind immer mit einem weißen Kreis auf der Minimap markiert.

15. Kopfgeldjäger, Sammler und Händler

Momentan (Stand Dezember 2019) stehen euch in Red Dead Online drei Rollen für eure Charaktere zur Verfügung, die ihr alle annehmen und parallel steigern könnt. Deren Freischaltung kostet beim entsprechenden Rollen-NPC jeweils 15 Goldbarren. Innerhalb jeder Rolle könnt ihr Extra-Erfahrungpunkte für insgesamt 20 Level mit rollenspezifischen Tätigkeiten verdienen. Jedes neue Level schaltet weitere Optionen, Kleidung und Ausrüstung frei.

Rockstar Games hat bereits verlauten lassen, dass in der Zukunft weitere Rollen dem Spiel hinzugefügt werden. Bereits angekündigt ist der Schwarzbrenner als Händler-Unterrolle, für den ihr Händler-Level 5 erreicht haben müsst.

Diese Rollen könnt ihr bei Red Dead Online annehmen:

Sammler (Collector): Ihr sammelt verschiedene, in der Spielwelt versteckte Schätze, bildet daraus Sammlungen und verkauft diese gegen Entgelt an Madame Nazar, die Sammler-Lehrerin. Ideal für Spieler, die gerne entdecken und alleine unterwegs sein wollen. Kampfaufkommen ist eher gering, da viele Sammelgegenstände bis auf wenige Ausnahmen an friedlich zu erreichenden Orten zu finden sind. Hoher Verdienst, aber auch merklicher Zeitaufwand.

Händler (Trader): Als Händler jagt ihr Prärietiere und lasst euren Lagerverwalter Cripps diese zu Waren weiterverarbeiten. Ist eine Ladung zusammengestellt, liefert und verkauft ihr diese Waren an NPC-Kunden in der Spielwelt (ähnlich den Verkäufen aus dem CEO/Bikerbusiness in GTA Online). Sowohl die Jagd als auch Verkäufe erledigt ihr schneller und bequemer im Trupp. Der Erlös bei einem erfolgreichen Verkauf garantiert auch den Helfern Erfahrungspunkte und einen guten Verdienst. Hier kann es zu PvP kommen, da andere Spieler-Händler in Verkaufsmissionen benachrichtigt werden, wenn in ihrer Nähe ein Transport unterwegs ist.

Kopfgeldjäger (Bounty Hunter): Kopfgeldjäger holen sich einen Auftrag und sammeln je nach Vorgaben das Ziel dieses Auftrags entweder tot oder lebendig ein. Bei jedem Auftrag erwartet euch eine ordentliche Ballerei, da die Ziele meist gut geschützt sind und alles andere als willig, euch zu begleiten. Mit entsprechend guten Waffen erledigt ihr die Aufträge gut alleine, mit Freunden geht es aber deutlich schneller. Der Verdienst ist im Vergleich zu den anderen Rollen lausig, wenn ihr aber Spaß an Action habt, lohnt sich der Kopfgeldjäger dennoch.

16. Jagen und Fischen für den Lebensunterhalt

Schon ab Spielbeginn verdient ihr eure Dollars mit dem Töten aller möglichen Tiere in der Prärie. Generell gilt: je höherwertiger das Tier (wird beim Zielen auf das Tier angezeigt) und je unbeschädigter das Fell/Fleisch, desto höher der Verkaufswert des kompletten Kadavers oder der Einzelteile. Legt Tierfelle oder komplette Kadaver auf den Rücken eures Pferdes und liefert diese bei einem Schlachter ab, um Geld beim Verkauf einzustreichen.

Alternativ bringt ihr tierische Rohstoffe zu Cripps, um Waren für die Händler-Rolle fertigen zu lassen oder kocht das Tierfleisch am Lagerfeuer, um Nahrung fürs Auffüllen eurer Kerne parat zu haben. Ab Level 14 ergänzt ihr eure Jagdtätigkeiten durch das Angeln an Seen und Flüssen und verkauft euren Fang ebenso beim Schlachter. Mehr zum Jagen, Fischen und legendären Tieren in Red Dead Redemption 2 erfahrt ihr in unseren ausführlichen Guides.

17. Trophäen sammeln

Auch Red Dead Online kommt ohne Erfolge nicht aus. Für modebewusste Cowboys lohnt sich das Erfolgesammeln besonders, da ihr euch bei vielen Erfolgs-Abschnitten schon recht früh neue Gürtelschnallen freischaltet.

Dabei ist die Auswahl möglicher Erfolge sehr weit gestreut: Kräutersammler dürfen sich ebenso über eine Anerkennung ihrer Mühe freuen wie ausgezeichnete Schützen, Langstreckenreiter, Zug-Mitreisende oder eifrige Banditenjäger. Mehr zu den Erfolgen erfahrt ihr in unserem Guide zu den Trophäen in Red Dead Online.

Weitere Guides zu Red Dead Redemption 2

Auch für die Singleplayer-Variante haben wir natürlich einige hilfreiche Guides für euch:

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Gloria H. Manderfeld
Gloria H. Manderfeld

Zockt sich seit 25 Jahren querbeet von Survival über Simulationen bis hin zu Action-RPGs durch die Spielelandschaft. Würde privat sowohl ein Lichtschwert als auch einen Tricorder und einen Zauberstab verwenden.

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