Predator Orion 5000: Highend-Gaming-PC im Praxistest

Mit den PCs aus der Reihe Predator Orion 5000 hat Acer echte Hochleistungsmaschinen für Spieler im Angebot. Wir haben uns eines der Spitzenmodelle im Praxistest genauer angesehen.

  • von Sebastian Weber am 12.08.2019, 12:37 Uhr

Wenn es darum geht, sich einen neuen PC zu kaufen, dann sind sich die Spieler in der Regel uneins. Manch einer greift einfach zu einem Komplett-PC wie dem Predator Orion 5000, der bereits fertig geliefert wird. Andere dagegen sind Verfechter davon, jedes Einzelteil selbst auszuwählen und den Computer so Schritt für Schritt nach den eigenen Wünschen zu konfigurieren und zusammenzubauen.

Wer von diesen beiden Gruppen nun Recht hat, das lässt sich nicht abschließend klären, denn beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile. Doch dass ein Komplett-PC durchaus ordentliche Leistung bringen kann, das zeigen die PCs der Reihe Predator Orion 5000 von Acer mehr als eindeutig. Der Hardware-Hersteller hat uns eines der aktuellen Spitzenmodelle zum Test bereitgestellt und das kam nur in den seltensten Fällen tatsächlich ins Schwitzen.

Durchdachter Aufbau

Wenn ihr euren Predator Orion 5000 das erste Mal auspackt, werdet ihr zunächst einmal bemerken, dass am Gehäuse des PCs einige durchdachte Finessen verbaut sind. Natürlich bietet es neben dem Einschaltknopf auch USB-Anschlüsse, sogar inklusive eines USB-C-Anschlusses und ebenfalls wie üblich Buchsen für Kopfhörer und Mikrofon an der Front.

Besonders praktisch ist jedoch, dass an beiden Seiten des Gehäuses vorne ein Haken angebracht ist. Diesen könnt ihr durch leichtes Drücken lösen und herunterklappen, sodass er dann Platz für zum Beispiel euer Headset bietet.

Ein weiteres Extra, das durchaus hilfreich sein kann, ist das Festplattenfach im Frontpanel. Dieses könnt ihr mit einem Hebel öffnen, um im Handumdrehen zum Beispiel eine neue SSD-Festplatte zu verbauen, ohne den kompletten PC zu öffnen und auseinander zu legen.

Eher als Blickfang geht dagegen das Seitenfenster auf der linken Seite durch, durch das ihr die teure verbaute Hardware begutachten könnt. Dank verschiedenster Beleuchtungsoptionen, die sich mit einem eigenen Programm aus Windows heraus steuern lassen, könnt ihr diese auch nach Lust und Laune in Szene setzen.

Ebenso die leuchtenden Lüfter, die in der Front des Gehäuses verbaut sind und mit der Wasserkühlung auf der CPU für perfekte Kühlung sorgen. Mit der Software lassen sich hierbei die Farben der Lichter nach Belieben einstellen, ebenso bestimmte Effekte wie Blinken und mehr.

Potente aktuelle Hardware

Wichtiger als solch praktische Extras und durchdachte Ideen sind für Spieler aber natürlich die Hardware-Komponenten, die verbaut sind. Und hier glänzt der Predator Orion 5000, in unserem Fall das Modell Predator PO5-605s, ebenso.

Beim Prozessor setzt Acer auf einen Intel Core i9-9900K-Prozessor der 9. Generation, der auf einem Z390-Chipsatz betrieben wird. Dank der oben genannten Software, mit der ihr die Beleuchtung steuern könnt, dürft ihr die CPU auch jederzeit übertakten, wenn ihr euch daran wagt. Der Prozessor mit acht Kernen läuft aber von Haus aus bereits mit 3,6 GHz und taktet im TurboBoost-Modus sogar mit bis zu 5 GHz.

Unterstützt wird dieser Hochleistungsprozessor im getesteten Modell des Predator Orion 5000 von 64 Gigabyte Arbeitsspeicher und einer NVIDIA GeForce RTX 2080. Damit hat der PC nicht nur topaktuelle Hardware verbaut, sondern bietet auch jede Menge Leistung für die aktuellsten Spiele und auch künftige Titel.

Damit euch hierfür nicht direkt der Speicherplatz ausgeht, hat Acer außerdem eine SSD mit einem Terabyte Fassungsvermögen eingebaut.

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Predator Orion 5000: Leistung ohne Ende

Wie sich der Gaming-PC Predator Orion 5000 beim täglichen Zocken schlägt, haben wir schließlich mit einigen Titeln getestet. Im Folgenden zeigen wir euch die Ergebnisse anhand derer Spiele, die eine Benchmark-Funktion umfassen. Die Grafikeinstellungen stellten wir hierbei stets auf die maximal mögliche Qualität und probierten die Spiele dann in Full-HD (1.920 x 1.080 Pixel) aber auch in 4K-Auflösung (3.840 x 2.160 Pixel) aus.

Assassin’s Creed Odyssey

Den Anfang macht Assassin’s Creed Odyssey, der aktuellste Teil von Ubisofts Meuchelmörderreihe. Das Abenteuer von Kassandra oder Alexios im antiken Griechenland beeindruckt vor allem mit seiner gigantisch großen und detaillierten Spielwelt, die vor Figuren nur so strotzt. Daher sind die Ansprüche an eure PC-Hardware auch entsprechend groß, wenn ihr in den Genuss der höchsten Qualitätseinstellung kommen möchtet.

Full-HD-Auflösung, was heute zumindest der Standard sein sollte, stellt den Predator Orion 5000 vor keine große Herausforderung. Trotz maximaler Qualitätseinstellungen berechnet der PC hier durchschnittlich 72 Bilder pro Sekunde, was für ein absolut flüssiges Spielerlebnis sorgt. Selbst der Minimalwert von 42 Bildern pro Sekunde reicht locker aus, um in einem Spiel wie Assassin’s Creed Odyssey Spaß zu haben.

Schraubt ihr die Auflösung dagegen auf 4K hoch, büßt ihr doch spürbar an Leistung ein. Im Durchschnitt erreicht ihr dann immer noch gut spielbare 40 Bilder pro Sekunde, im schlimmsten Fall sinkt der Wert aber auch einmal auf 28 Bilder pro Sekunde. Beides reicht zwar noch zum Spielen aus, diejenigen unter euch, die aber auf konstante 60 fps Wert legen, müssen dann entweder die Auflösung wieder reduzieren oder die Qualität minimal senken.

Tom Clancy’s The Division 2

Der Mehrspieler-Shooter The Division 2 erschien am 15. März 2019 und stellt Gaming-PCs ebenfalls auf die Probe. Grund: Auch hier verschlägt es euch in eine große Spielwelt, die mit jeder Menge Details vollgestopft ist. Dazu arbeitet die Snowdrop-Engine, auf der die Grafik basiert, mit den aktuellsten Effekten, ob nun für Licht, Schatten, Nebel und Co.

Die gute Nachricht ist jedoch, dass alle Spieler, die auf Full-HD setzen, mit dem Predator Orion 5000 ohne Probleme die Grafikqualität bis ans Maximum treiben können. Der durchschnittliche Wert von 58 Bildern pro Sekunde, welcher mit diesen Einstellungen im Benchmark erreicht wird, garantiert ein flüssiges Spielerlebnis, selbst wenn ihr auf viele Gegner trefft und euren Bildschirm mit jeder Menge Explosionen und Co. füllt.

In 4K sieht die Sache dann aber wiederum etwas anders aus. Hier erreicht ihr mit dem getesteten PC einen durchschnittlichen Wert von 37 Bildern pro Sekunde. Auch dieser reicht für uneingeschränkten Ballerspaß aus. Zum einen handelt es sich bei The Division 2 um einen Third-Person-Shooter. Zum anderen sind Konsolen wie Xbox One X und PlayStation 4 Pro, die beide 4K darstellen können, in der Regel auf 30 Bilder pro Sekunde ausgelegt, stellen diese aber mit weniger Details da als ein potenter PC.

Anspruchsvoller Gamer, die Wert auf 60 fps legen, müssen jedoch abermals ein wenig Abstriche machen und an den Einstellungen herumdrehen.

Shadow of the Tomb Raider

Ein weiteres 3rd-Person-Spiel in unserer Testreihe war Shadow of the Tomb Raider. Dieses ist vor allem deshalb interessant, da es sowohl Nvidias RTX- sowie DLSS-Technologie unterstützt. Die erste sorgt für realistisch berechnete Lichteffekte, die zweite soll die Kantenglättung optimieren, ohne deutlich mehr Leistung zu benötigen. Beides haben wir natürlich für unseren Test aktiviert, wobei DLSS für die Full-HD-Auflösung nicht nutzbar ist.

Die Ergebnisse zeigen, dass ihr mit dem Predator Orion 5000 auch für diese beiden neuen Grafiktechnologien bestens gerüstet seid. In Full-HD lieferte der PC durchschnittlich 55 Bilder pro Sekunde ab, was ein absolut tadelloser Wert ist, um Lara Crofts Abenteuer zu genießen.

Dreht ihr die Auflösung auf 4K, dann flimmert das Action-Adventure immer noch mit 39 Bildern pro Sekunde im Durchschnitt über euren Monitor, nur in seltenen Momenten sinkt dieser Wert auf 28 fps.

Das zeigt außerdem, dass ihr Shadow of the Tomb Raider problemlos in 4K spielen könnt. Denn selbst wenn euch diese beiden genannten Werte zu niedrig sein sollten, könnt ihr jederzeit RTX deaktivieren, um die FPS-Zahl merklich zu erhöhen.

Doom

Nach all diesen 3rd-Person-Spielen wollten wir aber natürlich auch noch überprüfen, wie sich der Predator Orion 5000 bei Ego-Shootern schlägt. Das relativ aktuelle Beispiel Metro Exodus, das ebenfalls RTX und Co. unterstützt, bietet leider keinen Benchmark, um euch die Ergebnisse zu zeigen. Doch auch hier war ein Ausflug ins Postapokalyptische Russland selbst in 4K problemlos möglich – auch wenn Verfechter von 60 fps hier definitiv auf Spielereien wie RTX verzichten sollten.

Der Klassiker Doom dagegen läuft auch in 4K butterweich. Denn trotz fehlendem Benchmark, zeigte die einblendbare ausführliche Leistungsanalyse, dass der wahnsinnig schnelle Shooter in der Regel auf 80 bis 90 Bilder pro Sekunde kommt. Teilweise geht der Wert sogar auf dreistellige Zahlen hoch.

Das lässt durchaus hoffen, dass der Predator Orion 5000 auch für das kommende Doom Eternal bestens gerüstet ist, um euch einen rasanten Höllentrip auf den Bildschirm zu zaubern.

Far Cry 5

Zu guter Letzt schnappten wir uns noch Far Cry 5. Der Ego-Shooter ist zwar bereits im vergangenen Jahr erschienen, doch mit seiner riesigen offenen und wahnsinnig detaillierten Spielwelt verlangt er immer noch nach leistungsstarker PC-Hardware.

Wie erwartet, zeigte der Predator Orion 5000 sich auch hier von der Full-HD-Auflösung quasi unbeeindruckt. Mit maximalen Qualitätseinstellungen berechnete der PC in diesem Szenario durchschnittlich 117 Bilder pro Sekunde und sank maximal auf 93 Bilder pro Sekunde ab. Somit kommen auch die anspruchsvollsten Spieler auf ihre Kosten, denn Far Cry 5 dürfte in keinem Spielmoment die Leistungsfähigkeit in die Knie zwingen.

Wer die Auflösung dagegen vervierfacht und somit auf 4K einstellt, der muss wie gehabt mit Abstrichen rechnen. Der durchschnittliche Wert von 56 Bildern pro Sekunde reicht zwar ohne Frage aus, um Far Cry 5 zu genießen. Die in der Regel angestrebten 60 fps erreicht ihr dann aber nicht mehr.

Jedoch reichen der minimale Wert von 50 Bildern pro Sekunde immer noch aus, um Hope County von den Sektenmitgliedern im Spiel zu befreien.

Fazit

Wie ihr seht, liefert der Predator Orion 5000 genau das, was man von einem Highend-Gaming-PC erwartet. Wer das nötige Kleingeld in die Hand nimmt, um eines der Spitzenmodelle von Acers PCs zu erwerben, der bekommt eine Spielekiste, die genug Leistung unter der Haube hat, um topaktuelle Spiele auch in der besten Qualität und in hoher Auflösung zu genießen.

Dazu dürfte die Hardware potent genug sein, um für die kommenden Jahre und die neuesten Titel gerüstet zu sein. In vielen Fällen reicht es, wenn ihr an wenigen Reglern im Grafikmenü der Spiele herumdreht, um zum Beispiel auf die gewünschten 60 Bilder pro Sekunde in 4K zu kommen.

Daher ist der Predator Orion 5000 die perfekte Wahl für all diejenigen Spieler, die auf der Suche nach einem leistungsstarken Gaming-PC sind, aber gleichzeitig nicht die Muse haben oder sich scheuen, ein solches Gerät selbst zusammenzustellen. Acer bietet hier ein tolles Gesamtpaket, das ihr einfach nur auspacken, anschließen und einschalten müsst, um quasi direkt loszuspielen.

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Sebastian Weber
Sebastian Weber

Seit den ersten Pixelmännchen auf einem Commodore PET, liebt Sebastian Videospiele und hat heute vom PC, über Xbox One, PlayStation 4 bis hin zur Nintendo Switch alles zu Hause stehen, was virtuelle Welten auf den Bildschirm bringt. Dabei sind vor allem Rollenspiele und Action-Titel die erste Wahl.

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