Pokemon Schwert & Schild: So funktioniert das Poké-Camping

In den Editionen Schwert und Schild könnte ihr mit euren Pokémon ein Zeltlager aufschlagen. Was euch die Pausen bringen und wie ihr neue Spielzeuge bekommt, zeigt unser Guide.

  • von Jonas Gössling am 27.11.2019, 12:10 Uhr
Pokemon Schwert & Schild Header

Dieser Guide zu Pokémon Schwert und Schild zeigt euch:

  • Was ihr beim Poké-Camping alles machen könnt
  • Wie ihr kocht
  • Wo ihr neue Spielzeuge herbekommt

Egal ob in Pokémon Schwert (kaufen) oder in Pokémon Schild (kaufen): In der achten Generation könnt ihr überall in der Welt Galar campen. Das bringt einige Vorteile mit sich, etwa Erfahrungspunkte.

Aber was genau könnt ihr alles mit der neuen Spielmechanik auf der Nintendo Switch anstellen? Wofür sind Spielzeuge gut, wo erhaltet ihr mehr und was hat Kochen damit zu tun? Fragen über Fragen, die wir in diesem Guide beantworten.

Inhaltsverzeichnis zum Camping-Guide

  1. Wie das Poké-Camping funktioniert
  2. Poké-Camping: Gerichte kochen
  3. Beeren und andere Zutaten finden
  4. Mit Pokémon spielen
  5. Neues Spielzeug bekommen

1. Wie das Poké-Camping funktioniert

Sobald ihr das erste Mal in der Naturzone landet, schaltet ihr das Poké-Camping frei. Übers Hauptmenü könnt ihr ab sofort zu fast jedem Zeitpunkt ein Lager aufschlagen und euch mit den eigenen Begleitern entspannen. Nur in Städten und Arenen könnt ihr das Zelt selbstredend nicht nutzen.

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Alternativ findet ihr auf den Routen die Zelte anderer Trainer, die auch als Schnellreisepunkte fürs Lufttaxi dienen. Habt ihr über den einen oder anderen Weg die Erholungspause gestartet, seht ihr das Lager aus der Egoperspektive.

Ihr schaut nun euren Pokémon zu, die frei herumlaufen, und könnt zwei verschiedene Aktionen durchführen. Übers Menü schnappt ihr euch Spielzeuge und bespaßt eure Begleiter. Ihr könnt etwa eine Pokéball zum Apportieren werfen. Die zweite Option ist das Kochen. Mit verschiedenen Zutaten heilt ihr eure Begleiter und kommt so auch unterwegs ohne Pokécenter aus.

2. Poké-Camping: Gerichte kochen

Grundsätzlich besteht ein Gericht immer aus zwei Teilen: Der Grundzutat und Beeren. Mit ersterem legt ihr fest, welches Essen ihr zaubert. Die Früchte sorgen für den Geschmack – machen ein Curry beispielsweise scharf oder süß.

Welche Beeren für was verantwortlich sind, seht ihr hier:

  • Normaler Geschmak: Tsitrubeere, Prunusbeere, oder Honmelbeere
  • Trockener Geschmack: Jonagobeere, Maronbeere, Foepasbeere, Latchibeere, oder Grarzbeere
  • Scharfer Geschmack: Tanigabeere, Amrenabeere, oder Tamotbeere
  • Süßer Geschmack: Salkabeere, oder Pirsifbeere
  • Bitterer Geschmack: Kobabeere, Fragiabeere, oder Guavebeere
  • Saurer Geschmack: Guavebeere, Wilbirbeere, Wikibeere, Yapabeere, oder Burleobeere

Jedes Gericht kann in allen Variationen gekocht werden. Folgende Speisen könnt ihr zubereiten:

  • Normales Curry (Ohne Grundzutat)
  • Würstchencurry (Grundzutat: Würstchen)
  • Meerescurry (Grundzutat: Bachs Feinkost)
  • Bohnencurry (Grundzutat: Dosenbohnen)
  • Toastbrotcurry (Grundzutat: Toastbrot)
  • Spaghetticurry (Grundzutat: Spaghetti)
  • Pilzmix Curry (Grundzutat: Pilzmix)
  • Röstrutencurry (Grundzutat: Röstrute)
  • Lauchcurry (Grundzutat: Lauchstange)
  • Apfelcurry (Grundzutat: Luxusapfel)
  • Knochencurry (Grundzutat: Feine Knochen)
  • Kartoffelcurry (Grundzutat: Kartoffeln)
  • Kräutercurry (Grundzutat: Uferkraut)
  • Gemüsecurry (Grundzutat: Gemüse)
  • Frittiercurry (Grundzutat: Frittiertes)
  • Gewürzcurry (Grundzutat: Gewürzmix)
  • Sahnecurry (Grundzutat: Frische Sahne)
  • Salatcurry (Grundzutat: Salat)
  • Kokosnusscurry (Grundzutat: Kokosmilch)
  • Frikadellencurry (Grundzutat: Frikadellen)

Habt ihr eure Zutaten ausgewählt, startet ein zweistufiges Minispiel. Zunächst müsst ihr das Feuer anfachen. Seid dabei nicht zu schnell, sonst wird das Essen schlecht. Seht ihr Sterne aufleuchten, macht ihr alles richtig.

Im zweiten Schritt rührt ihr alles im Topf um. Auch hier solltet ihr nicht zu schnell werden. Euer Essen wird in eine von fünf Kategorien eingeteilt: Smogmog, Woingenau, Hokumil, Patinaraja und Glurak. Letzteres ist die beste Klasse.

Warum ihr das beachten solltet? Weil eure Pokémon fürs Essen Erfahrungspunkte erhalten, ihre KPs und APs auftanken und anhänglicher werden, was stärker im Kampf bedeutet. Je besser das Gericht, desto größer der Effekt. Gut kochen lohnt sich also.

3. Beeren und andere Zutaten finden

Jetzt wisst ihr, wie ihr die besten Gerichte zubereitet. Aber wo findet ihr überhaupt die Zutaten? Die Beeren sind kaum zu übersehen. Auf den Routen und in der Naturzone stoßt ihr immer wieder auf markante Bäume mit bunten Früchten.

Wählt sie an und eure Figur schüttelt daran. Es fallen Beeren herunter und ihr könnt das Prozedere wiederholen, um noch mehr zu erhaschen. Aber Achtung: Per Zufall kann auch ein wildes Pokémon auf euch landen. Dann verliert ihr fast alle Beeren. Seid also nicht zu gierig. Ist ein Baum leer, müsst ihr einige Stunden warten, bis er wieder Früchte trägt.

Die Grundzutaten bekommt ihr deutlich leichter. Ihr kauft sie einfach bei Händlern in den verschiedenen Städten und findet sie in den Naturzonen. Sobald ihr etwas glitzern seht, solltet ihr es einsammeln.

4. Mit Pokémon spielen

Wenn ihr nicht kochen, sondern mit euren Pokémon spielen wollt, schaut ihr im Camp eure Begleiter direkt an. Mit einem Druck auf die A-Taste ruft ihr den Freund zu euch. Jetzt holt ihr euch übers Menü eines der Spielzeuge hervor und setzt es ein.

Den Pokéball werft ihr ebenfalls mit A weg. Je länger ihr die Taste haltet, desto weiter fliegt die Kugel. Oder ihr nutzt den Stab und wedelt damit wie bei einer Katze vor dem Tier herum. Erschreckt euch nicht, wenn das Taschenmonster euch »angreift« – das ist hier der Sinn und ist nur als Spiel gemeint.

Diese Minispiele stärken den Bund zwischen Trainer und Pokémon. Die Zuneigung der Begleiter solltet ihr nicht unterschätzen. Mag euch ein Taschenmonster nämlich besonders gern, landet es im Kampf beispielsweise öfters Volltreffer.

5. Neues Spielzeug in Pokémon Schwert & Schild bekommen

Ihr müsst nicht nur auf Wedel und Pokéball vertrauen. In der Naturzone trefft ihr immer wieder Camping-Experten – zu erkennen am großen Rucksack und dem gelben Anzug. Habt ihr genügend Curry-Rezepte entdeckt, schenkt er euch neue Bälle zum Spielen. Sie haben aber nur optische Unterschiede zum normalen Spielzeug. Hier eine Übersicht zu den Belohnungen:

  • 5 Currys: Fresh Ball
  • 10 Currys: Weighted Ball
  • 15 Currys: Soothe Ball
  • 30 Currys: Mirror Ball
  • 50 Currys: Tympole Ball
  • 80 Currys: Champion Ball

Mehr zu Pokémon Schwert & Schild

Wenn ihr noch mehr zu Pokémon Schwert und Pokémon Schild wissen wollt, seid ihr bei uns genau richtig. Wir zeigen euch, was euch in den acht Arenen erwartet und wie ihr euch am besten ins Abenteuer startet. Auch wie ihr die Dyna-Raids erfolgreich meistert und wie sich die drei Starter unterscheiden, erfahrt ihr hier. Zu guter Letzt haben wir eine Übersicht mit den wichtigsten Infos zur achten Generation parat.

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Jonas Gössling
Jonas Gössling

Jonas liebt Computerspiele, Videospiele - er hat einfach generell viel lieb. Vor allem die Wandlung und die Hintergründe des Mediums fasziniert ihn mit zunehmenden Alter immer mehr und sorgt bei ihm für einiges an Trivia-Wissen.

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