PlayStation-4-Update 4.50: So nutzt ihr ab sofort externe Festplatten

Mit dem Update auf Software-Version 4.50 unterstützt die PlayStation 4 externe Festplatten. Wir erklären, wie ihr sie nutzt und welche ihr kaufen solltet.

  • von Sebastian Weber am 09.03.2017, 9:52 Uhr

Seit ein paar Tagen war das Gerücht bereits im Umlauf, dass die Veröffentlichung des neuesten Updates der Systemsoftware der PlayStation 4 in Kürze erfolgen soll.

Seit heute steht der Patch bereit und bringt, wie schon im Februar angekündigt, die Unterstützung für externe Festplatten mit sich.

Die Zeiten, in denen ihr eurer PS4 mit Werkzeug zu Leibe rücken musstet, um den internen Speicher gegen größeren auszutauschen, sind also vorbei. Daneben bringt das Update auch Neuerungen für PlayStation VR, bei dem sich die Bildfrequenz im Kinomodus für die Einstellung “klein” und “mittel” von 90 auf 120 Hz erhöht. Und auch 3D Blu-rays lassen sich jetzt mit dem Headset anschauen.

Das offizielle Video zum Update gibt euch einen Überblick über alle Neuerungen:

Im Folgenden wollen wir euch aber erklären, wie ihr ab sofort externe Festplatten mit eurer PlayStation 4 verbinden und nutzen könnt und welche Speichermedien geeignet sind.

Welche Voraussetzung muss die Festplatte erfüllen?

  • Die Festplatte muss mindestens USB 3.0 unterstützen
  • Unterstützte Größen: 250 Gigabyte (Minimum) bis 8 Terrabyte (Maximum)

Wie schließe ich die Festplatte an?

Eure externe Festplatte schließt ihr einfach mit dem USB-Kabel an einem der USB-Anschlüsse der PlayStation 4 an.

Danach geht ihr in das Menü [Einstellungen] > [Geräte] > [USB-Speichergeräte].

Dort könnt ihr die Festplatte auswählen und sie von der PlayStation 4 formatieren lassen, damit sie danach das richtige Format für die Konsole hat und einsatzbereit ist.

Achtung! Beim Formatieren werden alle Daten gelöscht, die sich eventuell auf der Festplatte befinden. Diese solltet ihr vorher sichern, falls ihr eine bereits benutzte Festplatte verwenden möchtet.

Wie verwende ich die Festplatte nachdem sie angeschlossen ist?

Sobald die Festplatte angeschlossen und eingerichtet ist, verwendet die PlayStation 4 sie fortan als standardmäßigen Speicherort für Downloads.

Falls ihr dies ändern möchtet, dann geht ihr in das Menü [Einstellungen] > [Speicher]. Dort könnt ihr den internen Speicher wieder als Standardeinstellung festlegen.

Übrigens: Zuvor auf der internen Festplatte abgelegte Inhalte können problemlos auf die externe Festplatte verschoben werden, falls ihr Platz schaffen möchtet.

Dazu geht ihr ebenfalls in das gerade erwähnte Speicher-Menü, wählt dort die Option [Anwendungen] aus und drückt dann die Options-Taste. Dort gibt es dann die Wahlmöglichkeit »In erweiterten Speicher verschieben«.

Kann ich die Festplatte wieder entfernen?

Den externen Speicher könnt ihr wie an einem Computer wieder entfernen, allerdings solltet ihr nicht einfach nur den Stecker ziehen.

Haltet stattdessen die PS-Taste am Controller gedrückt, bis das Schnellmenü erscheint. Im Untermenü [Ton/Geräte] könnt ihr dann die Option »Verwendung des erweiterten Speichers beenden« auswählen, um die Festplatte sicher zu entfernen.

Andernfalls ist nicht garantiert, dass es zu Datenverlusten kommt.

WD Elements 500 GB – Die Einsteiger-Festplatte

Zu guter Letzt stellen wir euch noch ein paar Festplatten für verschiedene Anwendungszwecke vor, die allesamt auf Kompatibilität mit der PlayStation 4 getestet sind.

Den Anfang macht eine 500 Gigabyte große Festplatte von WD, die schon für unter 50 Euro zu haben ist.

500 Gigabyte entsprechen der kleinsten Speicher-Variante der PS4 und eignen sich eher für Gelegenheitsspieler. Die Festplatte ist dafür im schlanken Design gehalten und lässt sich so zum Beispiel auch leicht mitnehmen. In der gleichen kompakten Serie gibt es auch Größen bis 3 Terrabyte.

WD My Passport Ultra Metal – Der Designer-Speicher

Wer bei seiner Festplatte nicht nur auf Speicherplatz, sondern auch auf das Aussehen achtet, der sollte die My Passport Ultra Metal-Serie von WD ins Auge fassen.

Die kommen in Größen von 1 bis 2 Terrabyte daher und sind vergleichweise kompakt gehalten wie die Elements-Speicher. Dafür sind sie aber im gebürsteten Metall-Look entworfen und vergrößern somit nicht nur den Speicher der PS4, sondern sind gleichzeitig ein Blickfang im Wohnzimmer.

WD My Book – Die Speicherprofis

Solltet ihr richtig viel Speicher benötigen, dann ist die My Book-Serie perfekt für euch. Diese externen Festplatten sind ein wenig größer als die bereits vorgestellten Modelle und müssen mit einem externen Netzteil mit Strom versorgt werden.

Dafür reicht die Speicherkapazität hier von 3 bis 8 Terrabyte. Bei einer durchschnittlichen Größe von 50 Gigabyte sind das also 60 bis 160 von den großen Blockbuster-Spielen, die ihr auf diesen Festplatten lagern könnt.

Liste mit PS4-kompatiblen Festplatten

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Sebastian Weber
Sebastian Weber

Seit den ersten Pixelmännchen auf einem Commodore PET, liebt Sebastian Videospiele und hat heute vom PC, über Xbox One, PlayStation 4 bis hin zur Nintendo Switch alles zu Hause stehen, was virtuelle Welten auf den Bildschirm bringt. Dabei sind vor allem Rollenspiele und Action-Titel die erste Wahl.