PlayStation 4: Die verschiedenen Modelle der Sony-Konsole im Überblick

PlayStation 4 ist nicht gleich PlayStation 4: Konsolenhersteller wie Sony verändern im Lauf der Zeit ihre Hardware, bringen immer wieder neue Baureihen ihrer Geräte auf den Markt. Dabei bleiben zwar die grundlegenden Komponenten gleich - schließlich sollen alle Spiele auf allen Modellen laufen. Um Herstellungs- oder Betriebskosten zu sparen, modifizieren die Ingenieure die Technik aber unablässig, verkleinern Bauteile, fassen sie zusammen oder streichen sie ganz.

  • von Stephan Freundorfer am 11.03.2016, 15:46 Uhr

Die aktuellste Baureihe der PS4 umfasst die Modellnummern CUH-12xxA sowie CUH-12xxB (wobei xx eine zweistellige Zahl ist, welche die Region angibt – Europa hat die 16). Zu finden ist diese Nummer auf der Rückseite der Konsole am rechten Rand.

Die inneren Werte zählen

Die neuesten PS4-Modelle unterscheiden sich optisch nur marginal von ihren Vorgängerinnen: Der glänzende, aber auch Kratzer-anfällige Klavierlack auf der linken Oberseite ist verschwunden, die Konsolenoberfläche nun durchgehend matt. Nicht erkennbar, aber praktisch: Die Tasten zum Einschalten der Konsole und Auswerfen der Disc sind jetzt mechanisch – ihre zickigen Touch-Vorgänger gaben bei Betätigung kein spürbares Feedback. 

Die wichtigsten Veränderungen betreffen aber das Innenleben der PS4: Durch Optimierungen von Bauteilen und Architektur sind die CUH-12-Modelle leichter, leiser und sparsamer als die älteren CUH-11- und CUH-10-Geschwister.

 

Lieber neu als alt 

Nicht immer sind die aktuellsten Konsolenversionen auch die besten – mitunter streicht ein Hersteller nämlich Features wie Abwärtskompatibilität oder bestimmte Schnittstellen. Bei der PS4 sollte man aufgrund der oben beschriebenen Verbesserungen aber ohne Zögern zum neuesten Modell greifen. Bleibt nur die Qual der Farb- (schwarz, weiß) und Festplattenwahl. Die PS4 mit der Modellnummer CUH-1216A bietet 500 Gigabyte Plattenplatz, die CUH-1216B 1 Terabyte.

 

Platzmangel ist nicht ungewöhnlich

Klingt beides nach genug Speicher, um sorglos jede Menge Spiele auf der PS4 zu installieren – bei Größen von bis zu 50 GB für Disc-Titel (wie dem jüngsten Call of Duty) oder 15 GB-schweren Download-Games (wie dem Adventure King’s Quest) kommt die Festplatte aber rasant in die Grenze ihrer Kapazität. Daher empfiehlt sich vor allem für PS+-Abonnenten, die jeden Monat eine Handvoll Spiele auf ihre PS4 herunterladen dürfen, die Anschaffung einer PS4 mit der Modellnummer CUH-1216B. 

Eine externe Festplatte kann bislang übrigens nicht als regulärer Speicher für Spieledaten (sondern nur zu Backup-Zwecken) genutzt werden. Wer keine Angst vorm Aufschrauben der PS4 und längeren Installationsprozeduren hat, kann auch eine größere 2,5-Zoll-Festplatte einbauen, die allerdings eine maximale Bauhöhe von 9,5mm haben darf.

 

Futter für Fans

Vor allem bei der Veröffentlichung von zu erwartenden Blockbustern schnürt Sony gerne Bundles aus Konsole und Spiel – jüngst zum Beispiel zwei Star Wars Battlefront-Editionen oder ein Destiny: König der Besessenen-Bundle. Recht viel mehr als ein leicht verbilligtes Spiel und eine exklusive Verpackung bieten diese Bundles allerdings nicht. 

Interessanter sind da schon PS4-Konsolen im besonderen Design wie die seltene PS4 20th Anniversary Edition oder die kommende limitierte Uncharted 4-Edition. Gerade Fans bestimmter Spieleserien sollten nach solchen Sonderausgaben Ausschau halten, die sich zwar technisch nicht von den Standardmodellen unterscheiden, aber häufig zu gefragten und teuren Sammlerobjekten werden. 

 

Facts:

  • Eine PS4 mit der Modellnummer CUH-12xxx ist leiser, stromsparender und leichter als ihre Vorgängerinnen.
  • Die PS4 gibt es mit 500GB- und 1TB-Festplatte.
  • Die interne Festplatte der PS4 lässt sich austauschen. Auf externe Platten können keine installierten Spiele ausgelagert werden.
Stephan Freundorfer
Stephan Freundorfer