Phoenix Point Guide: Die besten Tipps, Tricks & Taktiken

Phoenix Point ist ein rundenbasiertes Strategiespiel der XCOM-Macher. In diesem Guide verraten wir euch die besten Tipps, Tricks und Taktiken.

  • von Ramin Hayit am 10.12.2019, 9:55 Uhr
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In diesem Guide zu Phoenix Point erfahrt ihr

  • Was die besten Tipps & Tricks zu Phoenix Point sind
  • Warum ihr euch mit den Fraktionen anfreunden solltet
  • Worauf ihr bei der Forschung in Phoenix Point achten müsst

Phoenix Point ist das neue Flagschiff von Entwickler Snapshot Games und des Designers von XCOM. Der geistige Nachfolger von XCOM 2 (Jetzt bei MediaMarkt kaufen!) zählt zu den meisterwartetesten Spielen 2019 und schaffte es unter anderem in den Kreis der besten Strategiespiele der diesjährigen Game Critics Awards. Nach mehrfacher Verschiebung, wurde Phoenix Point am 3. Dezember 2019 für den PC veröffentlicht – die Xbox One-Version soll im Jahr 2020 folgen.

Damit ihr die Alien-Invasion übersteht, verraten wir euch die besten Tipps und Tricks zu Phoenix Point in diesem Guide.

Phoenix Point Klassen-Guide: Tipps zu Soldaten, Waffen & Fähigkeiten

In Phoenix Point wählt ihr aus den folgenden sieben Soldatenklassen

  • Infilitrator
  • Angriff
  • Scharfschütze
  • Berserker
  • Anu Priester
  • Schwer
  • Techniker

Jede Soldatenklasse verfügt über umfangreiche Skilltrees, deren Inhalt sich durch Forschung sowie der Interaktion mit anderen Fraktionen erweitert. Um neue Fähigkeiten zu erlernen, müssen eure Soldaten Erfahrungspunkte (XP) durch das Erreichen von Missionszielen oder im Training in spezialisierten Einrichtungen sammeln.

Alle Charaktere haben sechs Haupteigenschaften, die ihre Leistung im Kampf bestimmen. Darunter befinden sich immer drei Grundeigenschaften, die durch Training verändert werden können:

  • Stärke: Die allgemeine Stärke entscheidet über Trefferpunkte, Lastgrenze, Wurfdistanz und Hammerschaden.
  • Willenskraft: Bestimmt die Anzahl der Willenspunkte, die Charaktere für fortgeschrittene Aktionen benötigen.
  • Geschwindigkeit: Beschreibt die maximale Distanz, die ein Charakter in einem Zug mit allen Aktionspunkten überwinden kann.

Alternativ nutzt ihr gesammelte Erfahrungspunkte, um klassenspezifische Fähigkeiten zu erlernen. Bonus-Tipp: Sobald eure Einheit das Gesamtlevel 4 erreicht, könnt ihr sie in eine Multi-Klasse verwandeln. Das kostet euch zwar stattliche 50 XP, dafür könnt ihr die Soldaten in einer zusätzlichen Klasse ausbilden. Durch die Kombination klassenübergreifender Skills entwickelt ihr extrem starke Einheiten, die euch sonst nicht zur Verfügung stehen.

Phoenix Point: Die besten Tipps zu Strategie und Taktik

Eine der größten Herausforderungen in Phoenix Point ist es, genügend Munition für die Heerschaaren an Gegnern zu besitzen. Deshalb zählt das ressourcensparende Herstellen von Munition in eurer Basis zu den wichtigsten Tricks im Strategiespiel. Dazu ruft ihr das Inventar eines Soldaten auf, der in der Basis geparkt ist und klickt auf das Munition-Symbol unten links. Anschließend bestätigt ihr die Munitionsart, die ihr Herstellen wollt mit einem Linksklick auf die entsprechende Waffe.

Bonus-Tipp: Wenn sich eine Mission dem Ende neigt, spart euch unbedingt das Nachladen, denn sobald ihr zurück in der Basis seid, werden alle Waffen kostenlos nachgeladen.

Einer der besten Tipps für Phoenix Point ist außerdem, die Pistole nicht zu unterschätzen. Insbesondere aus kurzer Distanz ist die Pistole oft die beste Wahl, die euch wichtige Boni wie Extra-Schüsse bescheren kann. Darüber hinaus ist der Granatwerfer PX-GL Firecat eine fast übermächtige Waffe. Wenn ihr diesen findet, dann rüstet ihn umgehend aus und stellt sicher, dass ihr ein paar Granaten für besonders starke Gegner aufspart.

Ihr könnt jede gefundene Waffe in der Basis klonen, vorausgesetzt ihr verfügt über die nötigen Ressourcen. Wir raten euch, jeden Assault- und Standard-Soldaten mit dem Firecat-Granatenwerfer auszustatten. Haltet des Weiteren unbedingt nach anderen Phoenix-Basen Ausschau. Denn für das Aufspüren einer Basis werdet ihr mit kostenlosen Soldaten sowie einem Armadillo (Armoured Personnel Carrier Vehicle) oder einen Truppentransporter (Troop Transport Ship) belohnt.

Die besten Tipps zum Gameplay in Phoenix Point

Wenn sich ein fieser Facehugger in eurem Gesicht festgebissen hat, dann gibt es zwei Tricks um diesen wieder loszuwerden. Entweder schafft ein Tech-Soldat Abhilfe, der das Viech mit seinen Nahkampf-Klauen entfernt oder ihr entfernt den Facehugger mit einen gezielten Kopfschuss auf den befallen Soldaten, wobei dieser keinen Schaden nimmt.

Der Trick dabei ist, keine streuenden Waffen zu verwenden. Denn verfehlt ihr den Kopf, dann richtet euer Treffer ordentlich Schaden bei euren Leuten an. Am besten greift ihr zur Pistole oder macht einen gezielten Kopfschuss mit einem Scharfschützen.

Bonus-Tipp: Achtet auf Auto-Geschütztürme, die euren Soldaten angreifen, ohne dabei auf den Kopf zu zielen. In der Kombination mit einem Facehugger endet eine solche Begegnung oft tödlich.

Kümmert euch unbedingt um die Moral eures Trupps. Die Moral steigt, wenn sich einer eurer Soldaten auf einem blauen Feld mit strategischem Vorteil befindet. Aktiviert die Moral-Fertigkeiten eurer Charaktere, wenn ihr ein solches Feld besetzt habt.

Die besten Kampftipps für Phoenix Point

Genau wie in XCOM 2 (Jetzt bei MediaMarkt kaufen!) führt ihr auch in Phönix Point Alien-Autopsien durch, um spezielle Ausrüstungsgegenstände und Ingame-Items freizuschalten – außerdem teilt ihr jeweils mehr Schaden gegen die erforschten Aliens aus. Beginnt am besten mit der Arthron-Autopsie. Als Belohnung schaltet ihr den Granatwerfer frei, der insbesondere zu Spielbeginn mächtig Schaden verursacht. Zudem ist die Durchführung der Triton-Autopsie ratsam, wenn ihr die Schrotflinte freischalten und jede Menge Instant-Kills im Nahkampf austeilen wollt.

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Schaut euch eure Ziele im manuellen Zielmodus an, bevor ihr entscheidet, wohin ihr schießt. Denn mit einem Kopfschuss ist es bei den Aliens oftmals nicht getan. Viel effizienter sind Angriffe, die den Waffenarm eurer Widersacher lahmlegen oder Treffer in Körperteile, die anhaltenden Blutungsschaden verursachen. Wenn ihr ein wenig Boden gut machen müsst, zielt auf die Beine der Aliens, um deren Bewegungsgeschwindigkeit zu verringern. Des Weiteren erkennt ihr beim manuellen Zielen besser, wenn die Schussbahn durch Gegenstände verdeckt wird.

Eine komfortable Funktion in Phoenix Point ist das Gegenfeuer. Befindet sich eure Einheit in diesem Modus, eröffnet sie automatisch das Feuer, wenn sie von einem Gegner angegriffen wird. Leider machen eure Widersacher ebenfalls von der Funktion Gebrauch, sodass ihr immer auf der Hut sein solltet. Solche Gegner beseitigt ihr am besten mit Nahkampfangriffen oder der Shotgun, die so viel Schaden auf kurze Distanz austeilen, dass eure Gegner nicht mehr zum Gegenangriff ansetzen können.

Vergesst nicht, dass jede Einheit jede Rüstung tragen kann. Seid ihr mit der Leistung einer Einheit unzufrieden, steuert ihr deren Verhalten über das Ausrüsten neuer Rüstungsteile. Wenn euch zum Beispiel die Zielgenauigkeit eines Soldaten zu gering ist, setzt ihm einen Scharfschützenhelm auf, um für eine bessere Trefferrate zu sorgen.

Phoenix Point ist kein Spiel für Einzelkämpfer: Freundliche Fraktionen

Zu dem wichtigsten Spielmechaniken in Phoenix Point zählen eure Beziehungen zu den anderen menschlichen Fraktionen. Wenn ihr keine Freunde habt, die euch bei der Rekrutierung neuer Truppen oder als Handelspartner zur Seite stehen, werdet ihr nicht weit kommen. Sucht nach Zufluchten in der Nähe eurer Basis, um gleich zu Spielbeginn möglichst viele Freundschaften und Bündnisse zu gewinnen. Damit euch das gelingt, absolviert zunächst die zugehörige Einführungsmission und erforscht “Rekrutierungsprotokolle für Zufluchten”.

Anschließend könnt ihr neue Einheiten über die Fraktionen rekrutieren, indem ihr die Zufluchten in der Geoscape anwählt. Dann geht ihr Zufluchts-Info und klickt auf “Rekrutieren”. Eure neuen Soldaten nehmen entweder in eurem Flugzeug platz oder reisen selbstständig in eure Basis. Mit steigendem Zustimmungslevel einer Fraktion erhaltet ihr des Weiteren spezielle Ingame-Items sowie den Zugang zu neuen Soldatenklassen.

Bonus-Tipp: Haltet nach Zufluchts-Verteidigungsmissionen Ausschau – diese bringen euch den größten Zustimmungsbonus bei den Fraktionen ein.

Die wichtigsten Tipps und Tricks zum Ausbau der Basis

Wenn ihr die Rekrutierungsprotokolle für Zufluchten in Phoenix Point erforscht habt, stehen euch verschiedene weitere Forschungsgebiete zur Verfügung, die jeweils individuelle Vorteile bergen. Wir empfehlen euch, die folgenden Themen schnellstmöglich zu erforschen:

  • Zuflucht-Handelsprotokolle: Diese Forschung ermöglicht es euch, mit anderen Fraktionen und deren Zufluchten Handel zu führen. Als Bonuseffekt könnt ihr zudem auch Ressourcen mit Zufluchten austauschen.
  • Atmosphären-Analyse: Deckt das Ausmaß des neuen Nebelausbruchs auf. Vom Nebel umhüllte Zufluchten sind Angriffen ausgesetzt. Deswegen solltet ihr diese Regionen sorgfältig erkunden.
  • Reverse Engineering – Bulldog AR-50: Ihr werdet feststellen, dass eure Gegner Kampfgewehre bei sich tragen. Da sie deutlich mehr Schaden austeilen als eure Waffen, sind sie perfekt geeignet, um eure Feuerkraft zu erhöhen – insbesondere in den frühen Spielstunden.

Bonus-Tipps: Nutzt die Forschungswarteschlange, um euch unnötiges Mikromanagement zu sparen. Wenn ihr in Ruhe forschen oder Truppen heilen wollt, parkt euer Raumschiff in eurer Basis, bevor ihr die Zeit ablaufen lasst. So verhindert ihr, dass ihr unvorbereitet überfallen werdet. Aber aufgepasst, zu viel Zeit solltet ihr nicht in eurer Basis verbringen, denn sowohl die anderen Fraktionen als auch die Aliens entwickeln sich stets weiter.

Nachdem ihr die Tutorial-Missionen abgeschlossen habt, ist eure erste Basis bereits mit den grundlegenden Räumen ausgestattet. Dazu zählen Wohnquartiere, Forschungszentrum, Fabrikanlage, Krankenstation, Satellitenverbindung und Stromgenerator. Es fehlt eine Trainingseinrichtung, die ihr sogleich baut.

Dadurch erhalten eure Soldaten 2 Erfahrungspunkte pro Ingame-Spielstunde. Da eure ersten Einheiten (genau wie die ersten Gegner) eher spärlich mit Können und Ausrüstung gesegnet sind, ist der Effekt der Trainingseinrichtung umso größer, je früher ihr sie errichtet.

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Ramin Hayit
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