One Piece: World Seeker – 8 Tipps für den perfekten Einstieg

One Piece: World Seeker entführt Held Ruffy auf ein knapp 30-stündiges Open-World-Abenteuer. Wir fassen praktische Einsteiger-Tipps zusammen und verraten euch, wie ihr die mysteriösen Himmelsinseln findet.

  • von Sönke Siemens am 22.03.2019, 11:38 Uhr

In diesem Tipps-Artikel zu One Piece: World Seeker erfahrt ihr unter anderem:

  • wie ihr Ruffys Schleich- und Flug-Fähigkeiten optimiert
  • wie ihr in Kämpfen länger durchhaltet
  • wie ihr schnell an Fähigkeitenpunkte kommt
  • wie ihr die sagenumwobenen Himmelsinseln besucht

Dieser Guide wird fortlaufend aktualisiert. Schaut also ruhig ab und an mal wieder vorbei.

1. Generelle Tipps für Kämpfe in One Piece: World Seeker

Ruffy als Ein-Mann-Armee zu bezeichnen, ist keine Übertreibung. Besonders dann nicht, wenn ihr im Kampf zielgerichtet vorgeht. Folgende Tipps solltet ihr dabei unbedingt im Hinterkopf behalten:

  • Headshots verursachen deutlich mehr Schaden. Ein Standard-Matrose etwa geht in der Anfangsphase des Spiels bereits nach zwei Kopftreffern zu Boden.
  • Knüpft euch in Kämpfen mit mehreren Gegnern immer erst die Standard-Fernkämpfer, Scharfschützen und Funker vor. Speziell Letztgenannte können auf Dauer ziemlich lästig werden, da sie Verstärkung einberufen, die den Kampf unnötig in die Länge zieht.
  • Im späteren Spielverlauf trefft ihr immer wieder auf fliegende, gut bewaffnete Roboter. Die Blechbüschen sind erstaunlich schnell und wechseln häufig ihre Position, weshalb Nahkampfattacken oft ins Leere laufen. Beharkt sie daher lieber mit Distanzangriffen.
  • Sofern ein Kampf gegen Roboter in der Nähe eines Strands oder eines Sees stattfindet, positioniert ihr euch am besten so, dass der Roboter euch vom Wasser aus angreift. Wird der Roboter nun von einer eurer Fernkampfattacken getroffen, stürzt er ins Meer und ist sofort Geschichte.
  • Sei es nun auf der Jadebrücke, in der Marinebasis oder auf der Landzunge nördlich von Stahlstadt – an vielen Ort in der Spielwelt stoßt ihr auf rote Pulverfässer. Lockt Gegner in ihre Nähe, bringt die Fässer mit einer Fernkampfattacke zur Explosion und schon habt ihr einen Haufen Zeit und Nerven gespart. Tipp: Erwischt eine solche Explosion einen Bossgegner, ist er in Regel für einige Sekunden betäubt und ihr könnt versuchen, ein Ausschalten-Manöver anzuwenden.
  • Vergesst nicht, regelmäßig eure Ausrüstung zu überprüfen und gegebenenfalls gegen bessere auszutauschen. Wählt die Ausrüstung zudem so, dass sie zu eurem Kampfstil passt. Ein Armreif, der euren Fernkampfschaden steigert bringt wenig, wenn ihr vorrangig den Nahkampf sucht.

2. Die Gear 4-Transformation freischalten

In One Piece: World Seeker beherrscht Ruffy eine Vielzahl von Spezialattacken. Allerdings ist keine so mächtig wie ein Wechsel in den sogenannten Gear 4-Modus. Dabei pustet Ruffy Luft in seinen gesamten Oberkörper, wodurch dieser temporär anwächst. Schläge und Tritt hauen nun noch mehr rein und auch gegnerische Attacken können Ruffy während einer Gear 4-Verwandlung nichts mehr anhaben.

Bevor Ruffy von dieser temporären Verwandlung profitiert, müsst ihr allerdings erst einmal Kapitel acht in Angriff nehmen und die sechs damit verbundenen Nebenmissionen meistern. Ist dies erledigt, erhaltet ihr einen Anruf von Nami, die euch bittet, den Korundplatz aufzusuchen.

Dort angekommen noch kurz mit allen NPCs plaudern und schon erhaltet ihr die Info, dass sich ein Admiral der Marine mit euch treffen würde. Die Folge: Ein Kampf mit dem legendären Fujitora, in welchem euch erstmals die Gear 4-Verwandlung zur Verfügung steht.

Die Funktionsweise ist denkbar einfach. Sobald ihr durch erfolgreich ausgeführte Angriffe mindestens einen Tension-Balken gefüllt habt, genügt ein Druck auf die obere D-Pad-Taste und schon erfolgt die Gear 4-Transformation. Allerdings nur 20 Sekunden lang. Eine Nutzungszeit von 40 und 60 Sekunden ist erst verfügbar, wenn ihr zwei respektive drei Balken aufgeladen habt.

Zwei Dinge solltet ihr zudem noch wissen. Erstens: Der Gear 4-Modus hat eine gewisse Abklingzeit, ihr könnt ihn als nicht sofort wieder einsetzen. Zweitens. Der Gear 4-Modus steht nur in größeren Arealen zur Verfügung. In engen Gassen oder auf dem Deck eines Schiffes könnt ihr keine Verwandlung vornehmen.

3. Tipps für Leisetreter

Schleichen in One Piece: World Seeker ist kein Hexenwerk. Dennoch solltet ihr euch einige Grundlagen immer wieder ins Gedächtnis rufen, wenn es darum geht, nicht entdeckt zu werden.

  • Sucht euch einen erhöhten Aussichtspunkt und markiert zunächst alle Gegner in der Umgebung, indem ihr das Fadenkreuz einmal kurz über den entsprechenden Widersacher bewegt. Scannt zudem die Umgebung mit dem Beobachtungs-Haki, um eure Schleichroute optimal zu planen und keine bösen Überraschungen zu erleben.
  • Um Wachen ungesehen mit dem Ausschalten-Manöver zu eliminieren, lauft ihr am besten langsam von hinten kommend (nicht von der Seite!) auf diese zu. Vermeidet es zu rennen, denn das hört die KI ab einer gewissen Distanz.
  • Sobald ihr das Talent „Mehrfach Ausschalten“ (200 FP) euer Eigen nennt, kann Ruffy gleich mehrere Gegner lautlos in die ewigen Jagdgründe schicken. In der höchsten Ausbaustufe sind es bis zu fünf.
  • Wer Probleme am liebsten auf leisen Sohlen löst, stuft außerdem schnellstmöglich die Fähigkeit „Auraverhüllung“ hoch. Hiermit reduziert sich die Distanz, auf der Gegner euch sehen können, auf bis zu 50 Prozent.
  • Ähnlich nützlich ist „Panzer-Ausschalten“ (200 FP), zumal die mächtigen Takedowns hiermit auch im Panzer-Haki-Modus zur Verfügung stehen.
  • Stealth-Krieger werden zudem „Ausschalten unten” (200 FP) sowie „Ausschalten unten“ (300 FP) zu schätzen wissen. Beide Angriffsarten sind Teil des Fähigkeitenbaums „Erkunden“. Sie ermöglichen es euch, Feinde mit Takedowns zu eliminieren, während ihr an Fels- oder Gebäudevorsprüngen entlang kraxelt.

4. Schneller fortbewegen

Zu Fuß ist Ruffy bereits ziemlich flott unterwegs und verfügt über eine schier unerschöpfliche Kondition. Wesentlich schneller und stilsicherer kommt ihr jedoch voran, wenn ihr euch immer wieder durch die Luft katapultiert. Mittel zum Zweck ist das Manöver Gum-Gum-Rakete für 200 Fähigkeitenpunkte. Schaltet dieses Talent möglichst früh im Storyverlauf frei und ihr spart euch viele lange Laufwege.

Wer Gefallen an dieser Art der Fortbewegung gefunden hat und 50 Prozent mehr Reichweite wünscht, sollte sich ferner das Upgrade „Längere Gum-Gum-Raketen-Flugdauer“ vormerken. Mit 300 Fähigkeitenpunkten ist es allerdings nicht ganz preiswert.

Nicht minder praktisch und vor allem bei Sprungpassagen unverzichtbar ist Gum-Gum-UFO für 200 Fähigkeitenpunkte. Hierbei wirbelt Ruffy seine elastischen Beine wie die Rotorblätter eines Hubschraubers durch die Luft und gewinnt dabei sogar ein stückweit an Höhe.

Abschließend noch ein Profitipp für Flugbegeisterte. Zwischen dem Friedhof im Süden der Insel und Stahlstadt im Südosten verläuft eine auf den ersten Blick unpassierbare Wasserstraße. Mit ein bisschen Anlauf und einer gut getimten Gum-Gum-Rakete (nutzt hierfür die Bäume nahe der Klippe) überwindet Ruffy diese Distanz jedoch mühelos. Sofern eure Flugzeit mindestens fünf Sekunden beträgt, gibt’s die Bronze-Trophäe „Wuuuhuu!“ gleich noch obendrauf.

5. So haltet ihr in Kämpfen länger durch

Dank seiner Gum Gum-Fähigkeiten kann Ruffy bereits zu Spielbeginn eine solide Menge Gegentreffer einstecken. Unsterblich ist er aber nicht, weshalb ihr am besten erst einmal den Rückzug antretet, sobald ihr in einem Kampf mehr als zwei Drittel eurer Lebensenergie verloren habt.

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Wechselt dazu in den Beobachtungs-Haki-Modus. Hier seid ihr deutlich flinker und könnt den meisten Attacken als auch anfliegenden Projektilen mit der Kreis-Taste (respektive B auf dem Xbox One Controller) problemlos ausweichen.

Sofern ihr nicht aktiv kämpft, regeneriert sich Ruffys Lebensenergie langsam von selbst. Wer diesen Heilungsprozess beschleunigen will, investiert seine Fähigkeitenpunkte anfangs am besten in das Talent „Schnellere TP-Regeneration 1“ aus dem Fähigkeitenblock „Parameter“. Vor allem Einsteiger setzen diese sowie die folgenden beiden Regenerations-Verbesserungen ganz weit oben auf ihre Prioritätenliste, da sie viele Kämpfe spürbar erleichtern.

Wollt ihr dagegen Ruffys maximale Trefferpunkte steigern, lohnt es sich, Punkte in die Fähigkeit „Mehr Max TP“ zu stecken. Ebenfalls essentiell für Einsteiger sind darüber hinaus „reduzierter erlittener Fernkampfschaden“ sowie „reduzierter erlittener Nahkampfschaden“. Die Skills kosten in der Grundausführung je 100 FP und bieten jeweils zwei Verbesserungsstufen.

6. So kommt ihr schnell an Fähigkeitenpunkte

Jeder Open-World-Held ist immer nur so gut wie sein Fähigkeitenbaum. Diese Binsenweisheit gilt natürlich auch für Ruffy aus One Piece: World Seeker. Bevor ihr allerdings neue Talente freischalten könnt, müssen weitere Fähigkeitenpunkte her.

Und die wiederum häuft ihr am schnellsten an, wenn ihr Haupt- und Nebenmissionen abschließt. Je nach Schwierigkeit der Mission sind hier im Schnitt zwischen 50 und 500 Punkte möglich.

Ein weiterer Weg Erfahrungspunkte anzuhäufen, besteht darin, Pacifistas, Agenten, Piratenanführer und andere stärkere Gegner zu eliminieren. Wichtig: Die meisten Standardgegner werfen keine Fähigkeitenpunkte ab. Gegner mit einem eigenen, am oberen Bildrand dargestellten Energiebalken hingegen schon.

Die besten Chancen eben diesen „dicken Brocken“ zu begegnen, habt ihr, wenn ihr euch in der Marinebasis, beim Funkturm, in der Kristallschlucht, in der Smaragdstadt oder nahe der Topasmine herumtreibt.

7. So kommt ihr an neue Outfits

Zugegeben, Ruffys Standard-Look bestehend aus rotem Hemd, blauer Hose und typischem Strohhut steht ihm ziemlich gut. Spätestens nach zehn Spielstunden habt ihr euch jedoch daran satt gesehen. Die gute Nachricht: One Piece: World Seeker bietet noch eine ganze Reihe anderer, richtig fescher Outfits.

Um sie freizuschalten benötigt ihr jedoch nicht nur Blaupausen, sondern auch zahlreiche ziemlich ausgefallene Crafting-Ressourcen. Beides befindet sich vorrangig in silber farbenden Kisten, die Entwickler Ganbarion überall in der Spielwelt versteckt hat.

Alle gefundenen Materialen beisammen? Dann nichts wie los zur Thousand Sunny im Bernsteinhafen und kurz mit Franky plaudern, der sich um die Herstellung kümmert. Für das Stealth-Outfit aus dem One Piece Film Gold braucht ihr zum Beispiel ein Andromeda Motten Kokon, eine Platinum Blume und einen Warmen Kokon. Die so freigeschaltete Kleidung legt ihr anschließend in einer speziellen Kabine des Schiffes an, die sich ganz rechts von der großen Treppe des Hauptdecks befindet.

Vorbesteller freuen sich doppelt, denn sie dürfen Ruffy exklusiv in Badehose als auch in einer Art Militäruniform über die Insel scheuchen.

8. So erreicht ihr die Himmelsinseln

In Trailern und Screenshots wurde die Existenz der Himmelsinseln (im Englischen Sky Islands) bereits bestätigt. Doch wie genau sind die in den Wolken schwebenden Inseln zu erreichen? So viel vorweg: Der Himmelsinsel-Handlungsstrang wird erst verfügbar, wenn euer Karma-Wert gegenüber Trafalgar Law bei 50 Prozent liegt. Law ist Kapitän der Heart Piratenbande und kann vor allem Pacifistas, Anführer von Marinetrupps und Smoker nicht ausstehen.

Um also den Karma-Wert Law gegenüber zu steigern, müsst ihr eine bestimmte Menge der eben genannten Gegnertypen unschädlich machen. Im Falle von Smoker ist die Sache allerdings etwas komplizierter. Hier ist Law erst dann zufrieden, wenn ihr Smoker mit einer Takedown-Attacke zu Fall bringt.

Schaltet zu diesem Zweck zunächst die Fähigkeit „Eroberer Haki“ frei und betäubt Smoker damit, wenn er euch das nächste Mal zum Kampf herausfordert. Sobald Smoker taumelt, öffnet sich ein kleines Zeitfenster und ihr könnt zum Takedown ansetzen.

Einmal den passenden Karma-Wert erreicht, ploppt eine neue Nebenmission auf. Hier geht es zunächst darum, CP-0 Agenten auf dem Friedhof, auf dem Korundplatz sowie auf der Jadebrücke zu finden und unschädlich zu machen. Sobald auch diese Aufgabe abgehakt wurde, eilt ihr zur Topasmine, wo Law bereits die Omni-Kanone vorbereitet hat. Jetzt noch einsteigen und ihr seid auf dem Weg zu den sagenumwobenen Himmelsinseln. Glückwunsch! Auch zur Silbertrophäe, die das Spiel dafür als Belohnung spendiert.

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