Oculus Quest: Alle Infos zur Standalone VR-Brille

Die Oculus Quest ist die neue und sehr leistungsstarke autarke VR-Brille der Facebook-Tochter Oculus. Was bietet das Headset Virtual Reality-begeisterten Nutzern?

  • von Redaktion Gamez am 29.05.2019, 12:34 Uhr
Oculus-Quest-Header

Dieser Artikel entstand in Kooperation mit Oculus.

Seit dem 21. Mai 2019 ist die Standalone VR-Brille Oculus Quest erhältlich. Bei uns erfahrt ihr alles Wissenswerte rund um das beeindruckende Virtual Reality-Headset.

  1. Was ist die Oculus Quest?
  2. Was sind die Unterschiede zwischen Oculus Quest, Rift S & Go?
  3. Oculus Quest-Spezifikationen: Das steckt in der VR-Brille
  4. Welche Spiele gibt es für die Oculus Quest?
  5. Oculus Quest im Praxistest: Geniale VR zum fairen Preis

Was ist die Oculus Quest?

Die Oculus Quest ist eine neue VR-Brille der Facebook-Tochters Oculus VR. Sie ist ein autarkes VR-Headset, benötigt zum Betrieb also weder PC, Spielekonsole noch Smartphone. Sämtliche Technik, die zum Betrieb benötigt wird, ist stattdessen in der VR-Brille selbst verbaut.

Wie die ebenfalls autarke Oculus Go kommt die Quest-Brille ohne Kabel aus. Das Erfassen von Kopf- und Controller-Bewegungen erfolgt mit in der Brille verbauten Kameras über das neue Oculus Insight-System – externe Bewegungssensoren werden also ebenfalls nicht benötigt. Laut Hersteller ist die Oculus Quest ein auf VR-Spiele ausgerichtetes VR-Headset, das ein Spielerlebnis bieten soll, wie es bisher nur Highend-VR-Brillen boten.

Mit der Quest schließt Oculus mit der neuen Standalone-VR-Brille die Lücke zwischen der günstigen, autarken Oculus Go und der auf einen leistungsstarken PC angewiesen Oculus Rift S.

Was sind die Unterschiede zwischen Oculus Quest, Rift & Go?

Die Oculus Quest schlägt praktisch einen Mittelweg zwischen den beiden bereits erhältlichen VR-Brillen von Oculus ein. Wie die Oculus Go benötigt sie zum Betrieb keine zusätzliche Rechen-Hardware oder externe Bewegungssensoren. Zudem verfügt sie über den gleichen Display-Typ wie die Go.

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Im Gegensatz zur günstigen Einsteigerbrille richtet sich die Oculus Quest mit seinen verbesserten Oculus Touch-Controllern aber ganz gezielt an Spieler. Wie die PC-Brille Oculus Rift ermöglicht die Quest-Brille samt Controller völlige Bewegungsfreiheit (Six Degrees of Freedom) für den Nutzer – ein bisheriges Novum auf dem Standalone VR-Markt.

Oculus Quest-Spezifikationen: Das steckt in der VR-Brille

Was die technischen Details angeht, ist die Oculus Quest ihrem “kleinen Bruder” Oculus Go überlegen, der Abstand hält sich – zumindest auf dem Papier – allerdings in Grenzen. Trotzdem sind auf der Quest komplexe VR-Spiele und Portierungen von Rift / Rift S-Titeln auf dem autarken Headset möglich.

Das Display der Oculus Quest ist ein OLED-Panel mit einer Auflösung von 1600 x 1440 Pixeln pro Auge und einer Bildwiederholrate von 72Hz. Das Sichtfeld (FoV) ist ein wenig kleiner als das der Oculus Rift / Rift S (110 Grad), exakte Angaben dazu liefert Oculus nicht. Für die Rechenleistung sorgt ein Qualcomm Snapdragon 835-Chip – das ist eine Generation neuer als der Chipsatz der Oculus Go, die mit einem Snapdragon 821 ausgestattet ist.

Die Linsen der Quest sind vom gleichen Typ wie die Lichtbrecher in der Oculus Rift S. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass im Vergleich zur “alten” Oculus Rift der Fliegengitter-Effekt und die Godrays deutlich reduziert wurden. Eine gute Nachricht für Nutzer mit einem über- bzw. unterdurchschnittlichen Augenabstand: Mittels IPD-Regler ist es möglich, die VR-Brille an die eigenen Bedürfnisse anzupassen.

In Sachen Sound setzt die Quest ähnlich wie die Go auf integrierte Lautsprecher, zusätzlich ist ein 3,5mm-Stecker für Kopfhörer mit an Bord.

Welche Spiele gibt es für die Oculus Quest?

Bereits zum Start kann die Oculus Quest mit einer stattlichen Spiele-Bibliothek aufwarten. Neben dem allseits beliebten Beat Saber, anhand dessen sich die hervorragenden Tracking-Eigenschaften der Quest-Bewegungscontroller demonstrieren lassen, sind auch VR-Klassiker wie Superhot VR, Moss und The Climb mit der neuen Brille spielbar.

Außerdem sind bereits einige neue hochkarätige VR-Erfahrungen für die Oculus Quest erschienen, darunter Star Wars: Vader Immortal, Journey of the Gods und Dead & Buried 2. Um euch einen umfassenden Überblick auf die für die Quest erhältlichen Inhalte zu verschaffen, empfehlen wir euch den entsprechenden Bereich des Oculus Stores.

Oculus Quest im Praxistest: Geniale VR zum fairen Preis

Wir konnten die Oculus Quest bereits vor Release für euch ausprobieren. Dabei überzeugten uns neben dem präzisen Bewegungstracking und der selbst einigen PC-Headsets der derzeitigen Generation überlegenen Display-Linsen-Kombination vor allem die hohe Nutzerfreundlichkeit der VR-Brille.

Wer ohne langwieriges Setup und störende Kabel schnell und einfach in technisch überzeugende virtuelle Realitäten eintauchen will, ist mit der Oculus Quest bestens beraten. Dafür sorgt auch das bereits zum Release des Headsets äußerst umfangreiche Software-Angebot, das Oculus in der kommenden Zeit mit weiteren Titeln wie einer Umsetzung des VR-Shooter-Spektakels Sairento VR und neuen Exklusivtiteln erweitern wird.

Mit Preisen von 449 EUR für die 64 GB-Version bzw. 549 EUR für die 128 GB-Variante bietet die VR-Brille zudem ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis, denn im Prinzip ist die Oculus Quest die erste vollwertige Virtual Reality-Konsole – die VR-Zukunft hat begonnen!

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Redaktion Gamez
Redaktion Gamez

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