Ni no Kuni 2 Tipps: So verwaltet ihr euer Königreich Minapolis

Der zweite Teil der Reihe mischt Rollenspiel mit sehr seichter Strategie. Ihr dürft eure eigene Stadt langsam aber sicher hochziehen. Wie ihr dabei vorgehen solltet und welche Vorteile euch das bringt, das verrät unser Guide.

  • von Jonas Gössling am 23.03.2018, 11:48 Uhr
Ni no Kuni 2

Ni no Kuni 2: Schicksal eines Königreichs nimmt seinen Titel äußerst ernst. Denn anders als sein direkter Vorgänger handelt es sich bei dem Spiel nicht nur um ein Rollenspiel, sondern auch um Aufbaustrategie – wenn auch sehr seichte.

Im Laufe der Kampagne von Ni No Kuni 2 gründet ihr die eigene Stadt Minapolis und die dürft ihr übers gesamte Spiel von einer kleinen Siedlung zu einer riesigen Metropole heranzüchten. Was ihr dabei beachten solltet, wie der Aufbaupart überhaupt funktioniert und wie ihr am besten loslegt, verraten wir in den folgenden Zeilen.

Grundlagen des Regierungsmodus von Ni No Kuni 2

Wenn ihr euch in Minapolis auf euren Thron setzt oder in der Stadt auf den angezeigten Knopf drückt, dann wechselt ihr in den Regierungsmodus.

Der erinnert vom Aussehen an klassische Aufbauspiele wie Anno, oder Die Siedler. Dennoch ist Ni no Kuni 2 kein Strategiekoloss, das Regieren an sich ist sehr seicht.

Im Menü seht ihr die sechs Reiter »Königreich ausbauen«, »Königskasse«, »Materiallager«, »Talente«, »Einrichtungen« und »Forschung«. Wichtig sind in dieser Ansicht aber nur die ersten drei Punkte – der Rest dient nur der Übersicht über eure Gebäude, Bewohner und eben Forschungsergebnisse.

Das Materiallager beinhaltet alle Items, die eure Stadt abwirft. Baut ihr etwa einen Hof, produziert der laufend Fleisch, Eier und Milchprodukte. Die landen dann im Lager, das ihr ab und zu leeren müsst. Immerhin fasst es nicht unendlich viele Erzeugnisse.

Die Kasse hingegen ist das Fundament des Aufbauparts. Denn anders als im restlichen Spiel, bezahlt ihr neue Gebäude und alles was damit zusammenhängt nicht mit Gulden, sondern Kronen.

Minapolis generiert von selbst Kronen – wie viele hängt von der Gebäudeanzahl und dem Ausbau der Stadt an. Genaueres findet ihr in unserem separaten Guide zum Thema Geld verdienen. Die Kronen solltet ihr daher regelmäßig in eure Tasche wandern lassen.

So baut ihr euer Königreich aus

Das Herzstück des Aufbaumodus in Ni No Kuni 2 ist der Reiter »Königreich ausbauen«. Klickt ihr auf den Knopf, könnt ihr euer Land hochziehen. Dabei setzt ihr Gebäude auf fest vorgegebene Plätze und weist ihnen Talente, also Mitarbeiter zu.

Talente sind eure Bewohner, die sich in Einrichtungen nützlich machen und etwa Forschung überhaupt erst möglich machen. Achtet dabei auf die besonderen Fähigkeiten der Leute.

Tante Martha gehört zum Beispiel etwa am besten in die Gnuffiküche. Ihr werdet später genügend Bürger besitzen, daher solltet ihr Talente nur dann einsetzen, wenn sie mit einem Stern bei der Auswahl markiert sind.

Zu Beginn baut ihr die vier Gebäude Atelier, Magielabor, Waffenwerkstatt und Gnuffiküche – das schreibt die Kampagne vor. Danach könnt ihr nach Belieben die restlichen Häuser bauen und erweitern.

Da Erweiterungen für bestehende Hütten teuer sind, solltet ihr jedoch gerade zu Beginn versuchen alle Basisgebäude hochzuziehen.

Denn für jedes Gebäude hagelt es Einflusspunkte für das gesamte Königreich. Mit mehr Einfluss könnt ihr beispielsweise eure Kasse und euer Schloss erweitern und mehr Kronen einnehmen.

Außerdem dürft ihr euer Schloss in Ni No Kuni 2 erst dann erweitern, wenn ihr genügend Gebäude errichtet und Talente angeworben habt. Letzteres passiert in der Regel über Nebenquests in anderen Städten.

Welche Gebäude am wichtigsten sind

Da ihr zu Beginn nicht viele Kronen, dafür aber schon reichlich Material haben werdet, sind die Gnuffiküche und das Magielabor die erste Wahl. Nur hier könnt ihr nämlich eure kleinen Begleiter aufleveln und damit stärker machen. Dafür füttert ihr sie mit reichlich Items. Außerdem könnt ihr hier komplett neue Gnuffis herstellen.

Im Magielabor baut ihr hingegen Zauber aus. Evans Feuerball könnt ihr nur hier gegen Gulden und Items erweitern und das solltet ihr auch tun. Der Effekt im Kampf ist ebenfalls sehr schnell spürbar.

Aber auch die Pfadfinder und die Kaserne ergeben zu Beginn viel Sinn. Denn in ersterem könnt ihr nicht nur euer Stadtlager erweitern, sondern auch bequeme Verbesserungen wie schnellere Bewegung über die Oberweltkarte erforschen.

In der Kaserne und nur dort verbessert ihr hingegen die Fähigkeiten für den Skirmish-Modus, was diesen enorm erleichtert.

Wozu Erweiterungen?

Jedes Gebäude könnt ihr erweitern. Vor allem das Schloss solltet ihr sobald wie möglich erweitern. Die Voraussetzungen für den ersten Aufstieg lauten: Mindestens 25 Talente anwerben und mindestens 10 Einrichtungen bauen. Wenn ihr zudem noch 150.000 Einfluss besitzt und 5.000 Kronen zahlen könnt, ist ein neues Schloss euer.

Die Auswirkungen sind enorm: Ihr erhaltet nicht nur ein schickeres Minapolis samt Schloss, sondern auch 28 neue Plätze für Gebäude, was im Umkehrschluss neue Forschungsmöglichkeiten und mehr Einnahmen bedeuten. Ihr könnt für 25.000 Kronen etwa einen Hauptplatz errichten.

Bei regulären Gebäuden ist der Effekt von Erweiterungen ebenfalls nicht zu unterschätzen. Nur so schaltet ihr mehr Plätze in den Hütten frei und könnt somit mehrere Talente gleichzeitig einsetzen. Das bedeutet mehr Effizienz, was wiederum mehr Kronen und damit mehr Kapital für neue Einrichtungen heißt.

Somit erschafft ihr euch nach und nach eine schöne und immer wichtigere Stadt. Minapolis aufzubauen ist also nicht nur an sich spaßig – ihr benötigt die Gebäude und Forschungen auch im restlichen Spiel.

Wie ihr in Ni no Kuni 2 zudem am besten in die Kämpfe geht und schnell Erfahrung sammelt, verraten wir euch in separaten Guides.

We want YOU on Facebook! Werdet Teil unserer Community und bleibt immer auf dem Laufenden.

Jonas Gössling
Jonas Gössling

Jonas liebt Computerspiele, Videospiele - er hat einfach generell viel lieb. Vor allem die Wandlung und die Hintergründe des Mediums fasziniert ihn mit zunehmenden Alter immer mehr und sorgt bei ihm für einiges an Trivia-Wissen.