Need for Speed Payback Tuning-Tipps: So motzt ihr eure Wagen auf

Need for Speed Payback setzt beim Tuning auf Sammelkarten. Wir erklären euch, wie ihr das Maximum dabei herausholt.

  • von Sebastian Weber am 08.11.2017, 13:56 Uhr

Need for Speed Payback geht beim Tuning neue und etwas ungewohnte Wege. Im folgenden erklären wir euch, wie das Tuning funktioniert und wie ihr dabei das Maximum aus euren Flitzern herausholen könnt. Dabei ist es egal, ob ihr Serienfahrzeuge pimpen wollt oder eines der fünf Wracks, die in der Spielwelt versteckt sind.

Performance Tuning

Um die Leistung eurer Autos zu verbessern, benötigt ihr sogenannte Speedcards, wie wir in den Einsteigertipps zu Need for Speed Payback bereits kurz angerissen haben. Das sind quasi Sammelkarten, die es für sechs verschiedene Bauteile der Wagen gibt. Sie unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Leistung und eventueller Boni.

So sammelt ihr Speedcards

  • Gewinnt Renn-Events. Am Ende jeder Herausforderung könnt ihr eine aus drei Karten ziehen.
  • In Tuning-Shops könnt ihr Speedcards kaufen, vorausgesetzt ihr habt genug Bares.
  • Nicht genutzte Speedcards könnt ihr in Tokens eintauschen. Mit drei solcher Tokens dürft ihr einmal am Einarmigen Banditen drehen, wo ihr vergleichsweise gezielt angeben könnt, welche Art von Speedcard ihr in Need for Speed Payback benötigt.
  • Über Lieferungen (die ihr bei Stufenaufstiegen bekommt oder gegen echtes Geld kaufen könnt) könnt ihr ebenfalls Tokens verdienen, die ihr in Speedcards investieren könnt.

Die Kategorien von Speedcards

  • Auspuff
  • Block
  • Getriebe
  • Kopf
  • Steuergerät
  • Turbo

Innerhalb dieser Kategorien könnt ihr Speedcards erwerben. Sie verbessern in Need for Speed Payback die PS, Höchstgeschwindigkeit und so weiter (oder verschlechtern diese, also nicht voreilig einbauen).

Die drei wichtigsten Tipps zu Speedcards

  • Speedcards im Tuning-Shop von Need for Spees Payback kaufen, das kann schnell ziemlich teuer werden. Ihr solltet es nur in Erwägung ziehen, wenn es absolut notwendig ist. Versucht lieber, über Renn-Events Karten zu verdienen. Ihr könnt notfalls auch in bereits absolvierten Rennen noch einmal antreten, um neue Karten abzustauben.
  • Bei den Karten solltet ihr vor allem darauf achten, dass ihr irgendwie drei Karten derselben Marke ausrüstet (hier hilft der Einarmige Bandit eventuell). Sobald ihr drei Karten eines Herstellers verbaut, bekommt ihr nämlich einen Extra-Bonus und könnt somit zweimal solche Extra-Boni verbuchen. Zusätzlich zu den Boni, welche die Karten selbst bringen.
  • Einige Karten haben nämlich oben drauf einen Perk zu ihren eigentlichen Werten. Beispielsweise bieten sie einen Bonus auf einen bestimmten Wert – etwa Tempo, Bremsen oder Nitro. Die sind in Need for Speed Payback natürlich zu bevorzugen.

Optisches Tuning

Das optische Tuning wirkt sich zwar nicht auf die Leistung eurer Karren aus, gehört aber zu einem Need for Speed wie das Wörtchen Abgasskandal zu einem Dieselwagen.

Hier gibt es noch einmal verschiedene Unterkategorien an Verschönerungen, wie wir bereits Ende Oktober erklärten, als wir euch die Aufmotz-Möglichkeiten im Detail vorgestellt haben.

Folgende Möglichkeiten gibt es:

Vanity Items

Das sind Spielereien, die zum Beispiel den Klang der Hupe bestimmen, eine neue Unterbodenbeleuchtung ermöglichen oder die Farbe des Qualms – den eure Reifen hinterlassen – ändern. Diese Gegenstände bekommt ihr über Lieferungen, welche ihr für Level-Aufstiege oder gegen echtes Geld in in Need for Speed Payback erstehen könnt.

Lackierung & Co.

In Sachen äußerlicher Erscheinung sind eurer Fantasie keine Grenzen gesetzt. Hier könnt ihr die Lackfarbe nach Belieben wählen, den Wagen mit allerlei Folien bekleben (sogar inklusive der Windschutzscheibe), Muster auswählen und so weiter. Auch das Zurückgreifen auf eigene Grafiken ist theoretisch möglich.

Radsturzanpassung

Ihr wollt, dass eure Rennwagen bis zum Maximum tiefergelegt sind? Oder, dass die Reifen in einem bestimmten Winkel montiert sind? Das alles könnt ihr haarklein in der Garage anpassen. Diese Einstellungen haben aber nur optische und keine spielerischen Auswirkungen.

Tuning-Teile

Das Herzstück des optischen Tunings und der Part, mit dem ihr vermutlich die meiste Zeit in der Garage von Need for Speed Payback und dessen offener Spielwelt verbringt, ist die Wahl und der Einbau von Tuning-Teilen.

Vom Heckspoiler bis hin zur Halterung für das Nummernschild dürft ihr alles nach Lust und Laune austauschen. Dabei seid ihr, anders als im Vorgänger Need for Speednicht an vorgegebene Kits gebunden. Während früher ein Kit nämlich hier und da dazu führte, dass ihr einige Teile nicht mehr bearbeiten konntet, ist nun in Need for Speed Payback alles offen.

Eine Einschränkung gibt es aber: Zu Beginn des Rennspiels habt ihr nicht allzu viele Möglichkeiten, eure Karren nach euren Wünschen anzupassen. Das liegt nicht nur daran, dass ihr nicht genug Bares für neue Teile habt. Sondern auch daran, dass manche Tuning-Kategorien erst durch Aufgaben in der Spielwelt freigeschaltet werden müssen.

So müsst ihr zum Beispiel drei Sprünge in der offenen Welt von Need for Speed Payback absolvieren und dabei mindestens eine 2-Sterne-Wertung kassieren, damit die Motorhaube zum Tuning freigeschalten wird. Für die Felgen müsst ihr dagegen fünf Speedcards gegen Token eintauschen.

Damit seid ihr ein wenig beschäftigt, bis ihr euren Traumwagen aufgebaut habt. Doch keine Bange: Ihr könnt auch mit den absoluten Basismodellen (aus optischer Sicht) die Rennen gewinnen.

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Sebastian Weber
Sebastian Weber

Seit den ersten Pixelmännchen auf einem Commodore PET, liebt Sebastian Videospiele und hat heute vom PC, über Xbox One, PlayStation 4 bis hin zur Nintendo Switch alles zu Hause stehen, was virtuelle Welten auf den Bildschirm bringt. Dabei sind vor allem Rollenspiele und Action-Titel die erste Wahl.