Need for Speed Payback Tipps: So gelingen Rennen, Tuning & Co.

Need for Speed Payback ist enorm umfangreich. Daher geben wir euch einige Tipps an die Hand, damit ihr von Anfang an Pole Positions belegt.

  • von Sebastian Weber am 07.11.2017, 13:28 Uhr

Need for Speed Payback als Action-Rennspiel sollte ja eigentlich selbsterklärend sein: Nimm eine leistungsstarke PS-Schleuder und rase von A nach B.

Aber da Need for Speed Payback als Open-World-Rennspiel mit diversen Renn-Ligen, Events, Tuning-Möglichkeiten oder Autowracks, die ihr suchen könnt (und deren Verstecke verraten wir euch an anderer Stelle) allerlei Inhalt bietet, geben wir euch hier ein paar Grundlegende Hinweise, wie ihr erfolgreich voran kommt:

1. Behaltet die Minimap im Blick

Es mag sehr simpel klingen, aber die Minimap ist in Need for Speed Payback ein sehr hilfreicher Freund bei den Ausfahrten in der Open World. Denn während ihr in den Renn-Events oder Story-Missionen stets gelotst werdet, zeigt euch das Spiel den Weg zu einem selbst definierten Ziel nur auf der Minimap an.

Auf der Straße selbst gibt es keine Hilfestellungen, die euch verraten, wann oder wohin ihr abbiegen müsst. Gerade in der Stadt kann das zu viel sinnlosem Umhergekurve führen, wenn ihr auf der kleinen Karte eine nahende Abbiegung zu spät erkennt und so bei mehr als 200 km/h nicht mehr rechtzeitig abbremsen könnt.

Außerdem ist die Minimap in Need for Speed Payback auch bei bestimmten Events fast schon entscheidend über Sieg oder Niederlage. In einigen »Rennen« sollt ihr unter Zeitdruck mehrere Punkte in der Umgebung anfahren. Dabei gibt euch das Rennspiel aber keine Route vor, sondern zeigt die Ziele nur anhand von Symbolen in der Spielwelt am Horizont an.

Wer nun einfach drauflos fährt, der schafft es kaum innerhalb der Zeit. Daher solltet ihr die Karte öffnen und einen der Punkte nach dem nächsten anwählen und anhand der Minimap entspannt zum Ziel fahren.

2. Bleibt möglichst auf der Strecke

Wenn ihr die Rennen in Need for Speed Payback gewinnen möchtet – oder euch das Leben dabei zumindest einfacher machen wollt – dann solltet ihr darauf achten, dass ihr so gut es geht auf der Strecke bleibt. Sobald euer Wagen den Asphalt oder den Feldweg verlässt und ihr durch die Pampa brettert, verliert ihr deutlich an Geschwindigkeit und eure Gegner können leicht an euch vorbeiziehen.

Aber: Auf den Rennpisten gibt es durchaus immer wieder Abkürzungen, die von der Strecke wegführen. Haltet hier die Augen offen und schätzt je nach Situationen ein, ob es sich lohnt, vom Kurs abzufahren oder nicht.

3. Achtet auf das Rennlevel

Wie ihr im Screenshot oben seht, hat jedes Event in Need for Speed Payback eine gewisse Level-Angabe. Die gibt die Stärke des Wagens an, mit der ihr antreten solltet und zeigt gleichzeitig die Stärke eures Wagens an.

Hier solltet ihr darauf achten, dass ihr nicht zu stark unterlegen seid. Einige wenige Punkte könnt ihr ausgleichen, indem ihr schlichtweg gut fahrt.

Doch wenn der Abstand der Kontrahenten auf der Strecke in Sachen Wagenstärke zu groß ist, dann hilft auch die beste Fahrleistung nicht mehr. Ein Sebastian Vettel hat auf dem Bobby Car nun mal auch wenig Chancen gegen euch in einem beliebigen Auto.

4. Versteift euch nicht auf Take-Downs

Need for Speed Payback spielt sich in einigen Missionen wie eine Mischung aus den klassischen Need for Speeds und der Burnout-Reihe. Sobald also die Polizei oder die Schurken auf den Straßen auftauchen, dann ist die Versuchung groß, die Kerle zu rammen und sich spektakuläre Verfolgungsjagden zu liefern, weil es toll inszeniert ist und Spaß macht.

Aber: Viele der Missionen, in denen ihr es mit den Take-Down-Gegnern zu tun bekommt, haben das Ziel, dass ihr entkommt. Und nicht, dass ihr alle Widersacher ausschaltet. Daher solltet ihr eigentlich nur von Checkpoint zu Checkpoint gelangen, bevor die Zeit abläuft. Jedes unnötige Scharmützel mit den anderen Fahrern kostet euch also Zeit und damit im schlimmsten Fall den Sieg.

5. Rüstet anfangs eher auf als ein neues Auto zu kaufen

Wie so oft startet ihr in Need for Speed Payback mit eher schlechtem Equipment und kommt daher schnell in die Bredouille, dass ihr einen stärkeren Wagen braucht, um voran zu kommen.

Gerade zu Beginn des Rennspiels ist es aber ratsam, eher in Upgrades für euer Auto zu investieren, beziehungsweise auf gewonnene Tuning-Karten zu setzen, als direkt einen neuen Flitzer zu kaufen. Die sind nämlich deutlich teurer und der Leistungsgewinn nicht unbedingt so beeindruckend, dass es die hohen Kosten rechtfertigen würde.

Zudem müsst ihr später in Need for Speed Payback euren Fuhrpark um die Karren erweitern, die euch noch für neue Rennklassen fehlen, sodass ihr dann eine Menge Schotter locker machen müsst. Also lieber erstmal sparen. Alternativ könnt ihr euch nur auf die Jagd nach einem der fünf Wracks machen, die ihr restaurieren könnt. Wo ihr die Wracks in Need for Speed Payback findet, das verraten wir euch an anderer Stelle.

6. Nutzt die Nebenwette

Das nötige Geld für Autos, Tuning & Co. verdient ihr hauptsächlich dadurch, dass ihr Events gewinnt. Dabei bekommt ihr für Platz 1 natürlich am meisten und dann immer weniger, je schlechter ihr abschneidet – so weit wenig überraschend.

Bei jedem Rennen und Event könnt ihr aber eine Nebenwette eingehen, solange ihr genug Bares für den Einsatz mitbringt. Die solltet ihr vor allem anfangs durchaus eingehen, da ihr so einen kleinen, aber feinen Bonus in Need for Speed Payback verdienen könnt.

Viele der Wetten sind zudem recht gut machbar: Etwa, dass ihr 300 Meter weit driften sollt, dass ihr eine bestimmte Zeit lang auf Platz 1 sein müsst und so weiter. Nach ein wenig Einspielzeit habt ihr schnell einen Riecher dafür, welche Wetten euch liegen und welche nicht. Die, die ihr beherrscht, solltet ihr dann immer eingehen.

7. Behaltet das Sortiment der Tuning-Shops im Blick

Die Tuning-Händler haben nicht immer das gleiche Zeug im Angebot. Sobald ihr auf der Karte einen Händler anwählt, zeigt euch der Infokasten dazu an, wann das Angebot das nächste Mal wechselt. So könnt ihr euren Shopping-Trip also planen, falls ihr nichts findet und die Wartezeit verkraften könnt, bis neue Teile verfügbar sind.

8. Überstürzt nichts beim Tuning

Das Tuning in Need for Speed Payback ist ein wenig vom Glück abhängig. Nach gewonnen Events zieht ihr eine Tuning-Karte aus Dreien. Was ihr dann aber bekommt, das könnt ihr nicht beeinflussen.

Auch bei den Händlern wechselt das Angebot immer wieder durch und besteht aus einer limitierten Zahl an Karten. Da kann etwas für euch dabei sein, oder eben auch nicht.

Zu guter Letzt könnt ihr noch die Tuning-Karten in sogenannte Tokens eintauschen, habt ihr drei Tokens zusammen könnt ihr diese wiederum in einen Einarmigen Bandidten für Tuning-Karten stecken könnt. Dort dreht ihr und bekommt in Need for Speed Payback eine Karte als Gewinn, die gut sein kann – aber nicht muss.

Geht daher bedacht beim Tuning vor und überlegt, ob ihr eine Karte direkt verbauen wollt, ob sie vielleicht zu einem anderen Wagen eures Fuhrparks besser passt oder, ob ihr sie einfach verkauft. Das ist gerade zu Beginn des Rennspiels vergleichsweise lukrativ. Noch mehr Tipps zum Tuning haben wir in unseren Tuning-Guide zu Need for Speed Payback für euch zusammengefasst.

Zusatztipp: In Need for Speed Payback könnt ihr auch mit einer Premiumwährung Boxen kaufen, die dann Ingame-Währung enthalten, Tokens oder optische Tuning-Spielereien. Das lohnt sich unserer Meinung nach aber nicht. Zum einen müsst ihr dafür echtes Geld berappen und zum anderen könnt ihr wie beschrieben nie sicher sein, was ihr für die Tokens an Tuning-Karten bekommt.

9. Macht euch keine Sorgen um Unfälle

Need for Speed Payback belohnt halsbrecherische Fahrer mit Erfahrungspunkten. Wenn ihr im Gegenverkehr fahrt oder knapp einem Unfall entgeht, dann bekommt ihr Erfahrungspunkte auf euer Konto.

Macht euch dabei keine Sorge, falls ihr doch mal in einen anderen Wagen kracht. Außer, dass euer Flitzer optisch mitgenommen wird und ihr Geschwindigkeit verliert, passiert nichts. Need for Speed Payback ist keine Simulation.

10. Beschleunigt mit Nitro aus den Kurven

Auch im Fahrverhalten ist Need for Speed Payback bei Weitem keine Simulation. Mit Vollgas auf eine Kurve zu, kurz die Bremse getreten, eingeschlagen und schon driftet die Karre gekonnt über die Piste, während ihr in Project Cars 2, Gran Turismo Sport & Co. einfach von der Strecke fliegen würdet.

Entsprechend ist auch der Einsatz von Nitro durchaus taktisch geschickt möglich. Wenn ihr zum Beispiel am Scheitelpunkt einer Kurve nicht nur Gas gebt, sondern direkt noch das Lachgas einspritzt, dann drückt es euren Wagen zwar langsam immer weiter an den äußeren Rand der Strecke, aber in der Regel kommt ihr einfach nur mit hohem Tempo aus der Kurve und fahrt so euren Gegnern davon.

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Sebastian Weber
Sebastian Weber

Seit den ersten Pixelmännchen auf einem Commodore PET, liebt Sebastian Videospiele und hat heute vom PC, über Xbox One, PlayStation 4 bis hin zur Nintendo Switch alles zu Hause stehen, was virtuelle Welten auf den Bildschirm bringt. Dabei sind vor allem Rollenspiele und Action-Titel die erste Wahl.