Magic: The Gathering Arena – Die besten Karten

Mehr als 1000 Karten sind im Standardformat von MTG Arena spielbar. Wir haben die besten Karten herausgefiltert und sagen euch, was sie so stark macht und in welchen Decks ihr sie spielen könnt.

  • von Niklas Walkerling am 18.11.2019, 13:46 Uhr
Magic: The Gathering Arena - Die besten Karten

In unserem Guide zu den besten Karten in Magic: The Gathering Arena verraten wir euch:

  • Welche Karten die besten sind
  • Was die Karten so stark macht
  • In welchen Decks ihr sie spielt

Magic: The Gathering Arena (Kurz: MTG Arena) ist das Free-to-Play Sammelkartenspiel von Wizards of the Coast. Anders als bei Gwent oder Hearthstone bestimmt in MTG Arena Mana über die Spielbarkeit von Karten. Um möglichst erfolgreiche Decks in MTG Arena zu bauen, solltet ihr über die besten Karten im Spiel Bescheid wissen.

Inhaltsverzeichnis

  1. Die besten Kreaturen-Karten von MTG Arena in Simic- und Sultai-Decks
  2. Die beste Kreatur gegen Planeswalker
  3. Die besten Karten sind nicht immer teuer
  4. Spontanzauber, Hexereien und Artefakte
  5. Der große Steinkreis und Vergnügen der Geächteten in MTG Arena
  6. Planeswalker dominieren Magic: The Gathering Arena
  7. Die beste Karte in MTG Arena ist überraschend ein Land

Die besten Kreaturen-Karten von MTG Arena in Simic- und Sultai-Decks

Decks der Farben Grün/X dominieren nicht nur die professionelle Magic-Szene, sondern zählen auch in MTG Arena zu den beliebtesten Decks. Hier ist besonders das Grün-Blaue-Oko-Deck zu nennen, das die meisten der derzeit besten Karten enthält.

Die 1-Mana-Kreatur Goldene Gans versorgt euch konstant mit Speisen und verwandelt diese auch noch in zusätzliches Mana. Die Kreatur gehört derzeit in fast jedes Grüne-Deck und wird auch im oben angesprochenen Oko-Deck gespielt. Passend dazu, oder als Ersatz, ist auch die Paradiesdruidin eine gute Wahl.

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Mit diesen beiden Karten im Deck könnt ihr häufig einen Regisaurus schon in Zug Zwei spielen oder ein Questentier in Zug Drei. Der Regisaurus ist eine 7/6-Kreatur, die schon für drei Mana zu haben ist. Solange ihr sie auf dem Feld habt, müsst ihr zwar jede Runde eine Karte abwerfen, könnt dafür aber massiven Schaden am Gegner verursachen. Die Karte wird häufig in Verbindung mit Funkenspalter gespielt, da so ein geblockter Regisaurus immer noch Spielerschaden verursacht.

Die beste Kreatur gegen Planeswalker in MTG Arena

Das vier Mana teure Questentier gilt als Allzweckwaffe gegen jede Art von Planeswalker: Es hat Eile, Wachsamkeit, Todesberührung und macht unverhinderbaren Kampfschaden, den es auch an Planeswalker austeilt. Zudem können Kreaturen der Stärke 2 oder weniger es nicht blocken, wodurch Aggro- und Mid-Range-Decks besonders anfällig sind.

Mit Böser Wolf könnt ihr dem Questentier zu Leibe rücken. Auch sie ist eine der besten Karten im derzeitigen Standard-Format und kann es, dank Opferung einer Speise, mit dem Questentier aufnehmen. Natürlich könnt ihr mit Böser Wolf auch jede andere Kreatur ins Visier nehmen, weshalb sie in jedem und gegen jedes Deck sehr mächtig ist.

Natürlich darf auch Hydroid-Krasis nicht unerwähnt bleiben. Sie ist ein absolutes “Must-Have” in Oko-Decks von MTG Arena und ist vielfältig einsetzbar. Einen großen Manapool vorausgesetzt, entfaltet die Kreatur ihre volle Stärke: Neue Lebenspunkte, ebenso viele neue Karten und dazu fliegend mit Trampelschaden. Gegen frühe Aggressionen kann man sie auch für vier Mana spielen und als Blocker verwenden.

MTG Arena: Die besten Karten sind nicht immer teuer

Der Wirt von Wallstädt ist eine sehr beliebte Karte, weil sie die perfekte Ergänzung zu den neuen Abenteuer-Kreaturen in MTG Arena: Thron von Eldraine ist. Durch sie zieht ihr von Beginn an massig Karten. Häufig wird sie in Verbindung mit Faulschlamm-Ritter und Mitternachtsorden gespielt. Am effektivsten ist sie in Grün-Schwarzen- und Grün-Weißen-Decks.

Rankle, Meister der Streiche ist eine schwarze 4-Mana-Kreatur. Durch die Auswahl von bis zu drei Ereignissen ist die Karte sehr flexibel und kann kreativ eingesetzt werden. Deshalb verbaut ihr sie am besten in Schwarz-Roten- und Schwarz-Weißen-Decks.

Ritter sind ein sehr starker Karten-Typ und haben durch Thron von Eldraine einige neue Mitstreiter gewonnen. In erster Linie ist hier Inbrünstiger Champion zu nennen, da er für nur ein Mana sehr viel kann: Er hat Eile und Erstschlag – damit ausgezeichnet für rote Aggro-Decks geeignet – und verringert die Aktivierungskosten von Ausrüstungen. Funkenspalter ist hier in vielen Situationen schon in Runde 3 spielbar.

Ein weiterer Ritter mit gar mörderischen Fähigkeiten ist die Mörderische Reiterin. Ihr Abenteuer-Effekt lässt euch im Nu Kreaturen und Planeswalker vernichten. Den Effekt bezahlt ihr zwar mit drei Mana und zwei Lebenspunkten, könnt diese durch die Lebensverknüpfung der Kreatur aber schnell wieder dazugewinnen. In Kombination mit einem Vierblättrigen Kleeblatt nimmt das Ganze absurde Formen an, weil dann der Effekt mehrfach aktiviert wird. Das Vierblättige Kleeblatt eignet sich auch in allen anderen Abenteuer-Decks.

Die besten MTG Arena-Karten: Spontanzauber, Hexereien & Artefakte

Die besten Karten dieses Kapitels stechen hervor, weil sie eine Partie komplett auf den Kopf stellen können. An erster Stelle fallen Massenvernichtungszauber ins Auge, von denen sich das Schmetternde Signalhorn besonders hervortut. Es ist von allen “Mass Removal”- Karten die kosteneffizienteste und eignet sich in fast allen Kontroll-Decks.

Nachdem ihr allen Kreaturen drei Schadenspunkte zugefügt habt, erhalten eure verbliebenen Kreaturen zusätzlich Lebensverknüpfung für einen Zug. Die Karte ist lebensnotwendig gegen Aggro-Decks und verhilft euch, dank Lebensverknüpfung, wieder ins Spiel zurückzukommen.

Ein weiterer Aggro-Killer ist Ende der Legion. Gegen Aggro-Decks, die viele günstige Kreaturen viermal im Deck haben, vernichtet man häufig gleich zwei oder drei Kreaturen auf einmal, wenn der Gegner die bestimmte Karte nochmal auf der Hand hält. Daraus resultiert der nützliche Nebeneffekt, dass ihr einen Blick auf die Handkarten eures Gegners erhascht. Mit diesem Wissen im Gepäck sind die nächsten Züge vorhersehbar und ihr könnt eure Taktik daran anpassen.

Der große Steinkreis und Vergnügen der Geächteten in MTG Arena

Im Gegensatz dazu, ist die Karte Vergnügen der Geächteten sehr unvorhersehbar, aber auch sehr mächtig. Sie findet sowohl Anwendung in Midrange- als auch in Kontroll-Decks.

Die Verzauberung versorgt euch jeden Zug mit je einem von drei Kreaturen-Spielsteinen, die mit verschiedenen Eigenschaften daherkommen. Für vier Mana bekommt ihr in Kontroll-Decks jede Runde kostenlose Blocker und in Midrange-Decks haltet ihr damit den Druck konstant aufrecht. Des Weiteren ist Vergnügen der Geächteten nicht legendär – ihr könnt sie mehrfach auf dem Feld haben.

Bei der Karte Der große Steinkreis ist das nicht so. Das legendäre, grüne Artefakt kostet zwar neun Mana, kann durch den eingebauten Effekt aber auch für zwei Mana gewirkt werden. Eine starke Kreatur vorausgesetzt. Daher wird der große Steinkreis häufig in einfarbigen, grünen Decks gespielt, weil dort am schnellsten eine Kreatur mit großer Stärke gewirkt werden kann.

Planeswalker dominieren Magic: The Gathering Arena

Mehr als jemals zuvor dominieren einige Planeswalker das aktuelle Meta, während die anderen ganz und gar unbeachtet bleiben. Der Kontroverseste von allen ist mit Sicherheit Oko, Dieb der Kronen. Nicht nur, dass er einer der umstrittenen 3-Mana-Planeswalker ist, er besitzt auch die Farben grün/blau.

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Oko hat entscheidenden Anteil daran, dass Grün-Blaue-Decks oder Grün-Blaue-X-Decks so erfolgreich sind. Er erschafft Speise-Spielsteine, bekommt +2 Loyalitätspunkte und kann mächtige Kreaturen oder Artefakte in harmlose 3/3-Kreaturen verwandeln. Das alles basiert auf “Plus-Effekten”, was ziemlich verrückt ist, bedenkt man, dass die Verwandlung von Schlüsselkarten häufig einer Zerstörung gleichkommt.

Für Nissa, Erschütterin der Welt haben sich auch schon viele eine Verbannung gewünscht, weil sie als zu mächtig empfunden wird. Nissa kostet zwar fünf Mana, generiert aber auch wieder zwei Mana, sobald ihr ein Land transformiert habt. Letztlich habt ihr also nur drei Mana bezahlt und bekommt eine 3/3-Kreatur mit Wachsamkeit, die gleichzeitig ein Land ist.

Ebenfalls aus der Reihe der 3-Mana-Planeswalker stammt Teferi der Zeitweisende. Durch ihn schickt ihr eine Kreatur zurück auf die Hand, zieht eine Karte und lasst den Gegner nicht mehr während eures Zuges Karten wirken. Und das alles für nur drei Mana.

Die beste Karte in MTG Arena ist überraschend ein Land

Feld der Toten galt lange Zeit als beste Karte im Spiel. Sie war Grund dafür, weshalb Golos-Decks, die sich um die Kreatur Golos, unermüdlicher Pilger drehten, extrem erfolgreich waren. Vor kurzem ist der Entwickler eingeschritten und hat die Karte für Standardformate gebannt. Nichtsdestotrotz gibt es noch weitere Länder, die jeder von euch im Deck haben sollte.

Schloss Locthwain kümmert sich um ein bekanntes Problem in schwarzen Decks: Das Ziehen von zusätzlichen Karten. Für nur drei Mana zieht ihr eine Karte und verliert ein paar Lebenspunkte. Je weniger Karten ihr auf der Hand haltet, umso weniger Lebenspunkte verliert ihr. Dank diesem Land gehen euch auch im Lategame nicht die Karten aus.

Keine neuen Karten, dafür aber mehr Stärke, verleiht euch Schloss Funkenhort. Das rote Land kann für drei Mana getappt werden, wodurch eure Kreaturen +1/+0 bis zum Ende des Zuges erhalten. Daher ist das Land speziell in Aggro-Decks von Vorteil, erfüllt aber auch in allen anderen roten Decks seinen Zweck.

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Niklas Walkerling
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