Magic: The Gathering Arena – Die besten Karten

Mehr als 1000 Karten sind im Standardformat von MTG Arena spielbar. Wir haben die besten Karten herausgefiltert und sagen euch, was sie so stark macht und in welchen Decks ihr sie spielen könnt.

  • von Niklas Walkerling am 19.03.2020, 17:00 Uhr
Magic: The Gathering Arena - Die besten Karten

In unserem Guide zu den besten Karten in Magic: The Gathering Arena verraten wir euch:

  • Welche Karten die besten sind
  • Was die Karten so stark macht
  • In welchen Decks ihr sie spielt

Letztes Update: 5. Juli 2020

Magic: The Gathering Arena (Kurz: MTG Arena) ist das Free-to-Play Sammelkartenspiel von Wizards of the Coast. Anders als bei Gwent (Alle Infos zum The Witcher-Kartenspiel Gwent) oder Hearthstone (Tipps & Tricks zu Hearthstone) bestimmt in MTG Arena euer Mana über die Spielbarkeit von Karten. Um möglichst erfolgreiche Decks in MTG Arena zu bauen, solltet ihr über die besten Karten im Spiel Bescheid wissen.

Die besten Kreaturen-Karten von MTG Arena in Simic- und Sultai-Decks

Decks der Farben Grün/X dominieren nicht nur die professionelle Magic-Szene, sondern zählen auch in MTG Arena zu den beliebtesten Decks. Hier ist besonders das Grün-Blaue-Oko-Deck zu nennen, das die meisten der derzeit besten Karten enthält.

Die 1-Mana-Kreatur Goldene Gans versorgt euch konstant mit Speisen und verwandelt diese auch noch in zusätzliches Mana. Die Kreatur gehört derzeit in fast jedes Grüne-Deck und wird auch im oben angesprochenen Oko-Deck gespielt. Passend dazu, oder als Ersatz, ist auch die Paradiesdruidin eine gute Wahl.

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Mit diesen beiden Karten im Deck könnt ihr häufig einen Regisaurus schon in Zug Zwei spielen oder ein Questentier in Zug Drei. Der Regisaurus ist eine 7/6-Kreatur, die schon für drei Mana zu haben ist. Solange ihr sie auf dem Feld habt, müsst ihr zwar jede Runde eine Karte abwerfen, könnt dafür aber massiven Schaden am Gegner verursachen. Die Karte wird häufig in Verbindung mit Funkenspalter gespielt, da so ein geblockter Regisaurus immer noch Spielerschaden verursacht.

Die beste Kreatur gegen Planeswalker in MTG Arena

Das vier Mana teure Questentier gilt als Allzweckwaffe gegen jede Art von Planeswalker: Es hat Eile, Wachsamkeit, Todesberührung und macht unverhinderbaren Kampfschaden, den es auch an Planeswalker austeilt. Zudem können Kreaturen der Stärke 2 oder weniger es nicht blocken, wodurch Aggro- und Mid-Range-Decks besonders anfällig sind.

Mit Böser Wolf könnt ihr dem Questentier zu Leibe rücken. Auch sie ist eine der besten Karten im derzeitigen Standard-Format und kann es, dank Opferung einer Speise, mit dem Questentier aufnehmen. Natürlich könnt ihr mit Böser Wolf auch jede andere Kreatur ins Visier nehmen, weshalb sie in jedem und gegen jedes Deck sehr mächtig ist.

Natürlich darf auch Hydroid-Krasis nicht unerwähnt bleiben. Sie ist ein absolutes “Must-Have” in Oko-Decks von MTG Arena (Das beste Deck in Throne of Eldraine) und ist zudem vielfältig einsetzbar. Einen großen Manapool vorausgesetzt, entfaltet die Kreatur ihre volle Stärke: Neue Lebenspunkte, ebenso viele neue Karten und dazu fliegend mit Trampelschaden. Gegen frühe Aggressionen kann man sie auch für vier Mana spielen und als Blocker verwenden.

MTG Arena: Die besten Karten sind nicht immer teuer

Der Wirt von Wallstädt ist eine sehr beliebte Karte, weil sie die perfekte Ergänzung zu den neuen Abenteuer-Kreaturen in MTG Arena: Thron von Eldraine (Alle Infos zu Throne of Eldraine) ist. Durch sie zieht ihr von Beginn an massig Karten. Häufig wird sie in Verbindung mit Faulschlamm-Ritter und Mitternachtsorden gespielt. Am effektivsten ist sie in Grün-Schwarzen- und Grün-Weißen-Decks.

Rankle, Meister der Streiche ist eine schwarze 4-Mana-Kreatur. Durch die Auswahl von bis zu drei Ereignissen ist die Karte sehr flexibel und kann kreativ eingesetzt werden. Deshalb verbaut ihr sie am besten in Schwarz-Roten- und Schwarz-Weißen-Decks.

Ritter sind ein sehr starker Karten-Typ und haben durch Thron von Eldraine einige neue Mitstreiter gewonnen. In erster Linie ist hier Inbrünstiger Champion zu nennen, da er für nur ein Mana sehr viel kann: Er hat Eile und Erstschlag – damit ausgezeichnet für rote Aggro-Decks geeignet – und verringert die Aktivierungskosten von Ausrüstungen. Funkenspalter ist hier in vielen Situationen schon in Runde 3 spielbar.

Ein weiterer Ritter mit gar mörderischen Fähigkeiten ist die Mörderische Reiterin. Ihr Abenteuer-Effekt lässt euch im Nu Kreaturen und Planeswalker vernichten. Den Effekt bezahlt ihr zwar mit drei Mana und zwei Lebenspunkten, könnt diese durch die Lebensverknüpfung der Kreatur aber schnell wieder dazugewinnen. In Kombination mit einem Vierblättrigen Kleeblatt nimmt das Ganze absurde Formen an, weil dann der Effekt mehrfach aktiviert wird. Das Vierblättige Kleeblatt eignet sich auch in allen anderen Abenteuer-Decks.

Die besten MTG Arena-Karten: Spontanzauber, Hexereien & Artefakte

Die besten Karten dieses Kapitels stechen hervor, weil sie eine Partie komplett auf den Kopf stellen können. An erster Stelle fallen Massenvernichtungszauber ins Auge, von denen sich das Schmetternde Signalhorn besonders hervortut. Es ist von allen “Mass Removal”-Karten die kosteneffizienteste und eignet sich in fast allen Kontroll-Decks.

Nachdem ihr allen Kreaturen drei Schadenspunkte zugefügt habt, erhalten eure verbliebenen Kreaturen zusätzlich Lebensverknüpfung für einen Zug. Die Karte ist lebensnotwendig gegen Aggro-Decks und hilft euch, dank Lebensverknüpfung, wieder ins Spiel zurückzukommen.

Ein weiterer Aggro-Killer ist Ende der Legion. Gegen Aggro-Decks, die viele günstige Kreaturen viermal im Deck haben, vernichtet man häufig gleich zwei oder drei Kreaturen auf einmal, wenn der Gegner die bestimmte Karte nochmal auf der Hand hält. Daraus resultiert der nützliche Nebeneffekt, dass ihr einen Blick auf die Handkarten eures Gegners erhascht. Mit diesem Wissen im Gepäck sind die nächsten Züge vorhersehbar und ihr könnt eure Taktik daran anpassen.

Der große Steinkreis und Vergnügen der Geächteten in MTG Arena

Im Gegensatz dazu, ist die Karte Vergnügen der Geächteten sehr unvorhersehbar, aber auch sehr mächtig. Sie findet sowohl Anwendung in Midrange- als auch in Kontroll-Decks.

Die Verzauberung versorgt euch jeden Zug mit je einem von drei Kreaturen-Spielsteinen, die mit verschiedenen Eigenschaften daherkommen. Für vier Mana bekommt ihr in Kontroll-Decks jede Runde kostenlose Blocker und in Midrange-Decks haltet ihr damit den Druck konstant aufrecht. Des Weiteren ist Vergnügen der Geächteten nicht legendär – ihr könnt sie mehrfach auf dem Feld haben.

Bei der Karte Der große Steinkreis ist das nicht so. Das legendäre, grüne Artefakt kostet zwar neun Mana, kann durch den eingebauten Effekt aber auch für zwei Mana gewirkt werden. Eine starke Kreatur vorausgesetzt. Daher wird der große Steinkreis häufig in einfarbigen, grünen Decks gespielt, weil dort am schnellsten eine Kreatur mit großer Stärke gewirkt werden kann.

Planeswalker dominieren Magic: The Gathering Arena

Mehr als jemals zuvor dominieren einige Planeswalker das aktuelle Meta, während die anderen ganz und gar unbeachtet bleiben. Der Kontroverseste von allen ist mit Sicherheit Oko, Dieb der Kronen. Nicht nur, dass er einer der umstrittenen 3-Mana-Planeswalker ist, er besitzt auch die Farben grün/blau. Mittlerweile ist Oko sowohl in Standard- als auch in historischen Formaten gebannt worden.

Oko hat entscheidenden Anteil daran, dass Grün-Blaue-Decks oder Grün-Blaue-X-Decks so erfolgreich sind. Er erschafft Speise-Spielsteine, bekommt +2 Loyalitätspunkte und kann mächtige Kreaturen oder Artefakte in harmlose 3/3-Kreaturen verwandeln. Das alles basiert auf “Plus-Effekten”, was ziemlich verrückt ist, bedenkt man, dass die Verwandlung von Schlüsselkarten häufig einer Zerstörung gleichkommt.

Für Nissa, Erschütterin der Welt haben sich auch schon viele einen Ban gewünscht, weil sie als zu mächtig empfunden wird. Nissa kostet zwar fünf Mana, generiert aber auch wieder zwei Mana, sobald ihr ein Land transformiert habt. Letztlich habt ihr also nur drei Mana bezahlt und bekommt eine 3/3-Kreatur mit Wachsamkeit, die gleichzeitig ein Land ist.

Ebenfalls aus der Reihe der 3-Mana-Planeswalker stammt Teferi der Zeitweisende. Durch ihn schickt ihr eine Kreatur zurück auf die Hand, zieht eine Karte und lasst den Gegner nicht mehr während eures Zuges Karten wirken. Und das alles für nur drei Mana.

Die beste Karte in MTG Arena ist überraschenderweise ein Land

Feld der Toten galt lange Zeit als beste Karte im Spiel. Sie war Grund dafür, weshalb Golos-Decks, die sich um die Kreatur Golos, unermüdlicher Pilger drehten, extrem erfolgreich waren. Vor kurzem ist der Entwickler eingeschritten und hat die Karte für Standardformate gebannt. Dennoch könnt ihr sie auch weiterhin in historischen Formaten oder Spezial-Events spielen.

Nichtsdestotrotz gibt es noch weitere Länder, die jeder von euch im Deck haben sollte und die im Standardformat spielbar sind.

Schloss Locthwain kümmert sich um ein bekanntes Problem in schwarzen Decks: Das Ziehen von zusätzlichen Karten. Für nur drei Mana zieht ihr eine Karte und verliert ein paar Lebenspunkte. Je weniger Karten ihr auf der Hand haltet, umso weniger Lebenspunkte verliert ihr. Dank diesem Land gehen euch auch im Lategame nicht die Karten aus.

Keine neuen Karten, dafür aber mehr Stärke, verleiht euch Schloss Funkenhort. Das rote Land kann für drei Mana getappt werden, wodurch eure Kreaturen +1/+0 bis zum Ende des Zuges erhalten. Daher ist das Land speziell in Aggro-Decks von Vorteil, erfüllt aber auch in allen anderen roten Decks seinen Zweck.

Die besten Karten in Theros: Jenseits des Todes

Im 2020 veröffentlichten Set “Theros: Jenseits des Todes” sind eine Reihe mächtiger neuer Karten zu MTG Arena dazugekommen. Das Set orientiert an der griechischen Mythologie und führt mit “Hingabe”, “Befreiung” und “Konstellation” gleich drei neue Spielmechaniken ein. Wir verraten euch, welche Karten die besten sind und wie ihr sie gekonnt einsetzt.

Theros hat die besten Verzauberungen & Artefakte

Bannendes Licht ist eine Drei-Mana-Verzauberung, die durch ihre Vielseitigkeit besticht und daher in jedes weiße Deck gehört. Die Karte zeichnet besonders aus, dass sie ihr Ziel ins Exil schickt und eben nicht nur auf den Friedhof.

Von dort können nämlich dank der neuen Befreiungs-Mechanik einige Kreaturen und Planeswalker wieder ins Spiel zurückgeholt werden. Bannendes licht verhindert dies, solange sie im Spiel bleibt.

Neben neuen Spielmechaniken haben es auch ältere Karten-Typen wieder zurück ins Spiel geschafft: Die Sagen. Eine der besten neuen Sagen ist Die ersten iroanischen Spiele. Die Karte ist Midgame orientiert, da sie einige Runden braucht, bevor sie ihre volle kraft entfaltet. Liegen alle vier Sagenmarken auf ihr, profitiert ihr enorm. Aber Vorsicht, denn Spontanzauber können verhindern, dass ihr zwei Karten ziehen dürft.

Eine weitere starke, vielleicht sogar die stärkste Karte in Theros, ist Elspeth bezwingt den Tod. Mit fünf Mana ist sie zwar nicht gerade günstig, aber in Kontroll- und Lategame orientierten Decks ist der Preis zu verkraften. Ihre Zerstörungs-Fähigkeit kombiniert mit dem Ins-Spiel-zurückholen-Effekt kann eine Partie zu euren Gunsten drehen.

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Um gegen die populären roten Aggro-Decks anzukommen, empfehlen wir eine weitere weiße Karte: Zerschmetterung des Himmels. Sie ist besser als Zorn des Sturms, da sie keine Schadenspunkte zufügt, sondern Kreaturen direkt zerstört – egal, wie mächtig sie sind. Zum richtigen Zeitpunkt eingesetzt, nimmt sie Aggro-Decks jegliches Momentum.

Kreaturen mit Hingabe & Befreiung – Die besten Karten des Sets

Eine absolute Star-Karte in Theros: Jenseits des Todes ist Anax der Schmiedegestählte. Sie ist der Grund dafür, weshalb rote Aggro-Decks einen Erfolgszug in MTG Arena feiern. Anax ist der perfekte Träger für Funkenspalter und erlaubt euch präsent auf dem Spielfeld zu bleiben, auch wenn Massenvernichtungs-Zauber gewirkt werden. Zudem kann er dank des Hingabe-Effekts enorm an Stärke zulegen und schon in Runde Vier den Gegner spielentscheidend treffen.

Eine ganz ähnliche Funktion erfüllt die schwarze Karte Hirte der Albträume. Sie zeigt eine hohe Synergie mit Karten, die einen Ins-Spiel-Kommen-Effekt haben. Hirte der Albträume sichert euch wie Anax gegen Massenvernichtungs-Zauber ab und stellt durch ihre 4/4-Fliegend eine hohe Gefahr für die meisten Gegner dar. Sie ist in vielerlei Hinsicht sogar besser als Anax, da zerstörte Kreaturen als eine Kopie ihrer selbst ins Spiel zurückkommen.

Eine tolle Synergie ergibt sich so mit der Karte Grauer Händler aus Asphodel, die je nach eurer Hingabe zu Schwarz X-Schadenspunkte zufügt und euch mit X-Lebenspunkten belohnt. Wird sie zerstört oder opfert ihr sie, wiederholt sich dank Hirte der Albträume dieser Effekt.

In Grün-Weißen-Decks oder monogrünen Decks ist Champion der Setesser eine sehr beliebte Karte. Sie behebt in weißen und grünen Decks das Problem, eure Kartenhand neu aufzufüllen. Zudem kann sie mit der Zeit eine echte Bedrohung werden und euren Gegner vor eine unlösbare Aufgabe stellen. Viele günstige Verzauberungen und Verzauberungskreaturen helfen euch, die Effekte vom Champion der Setesser möglichst regelmäßig zu aktivieren.

Für Grün-Blaue-Decks: Uro, Titan des Zorns der Natur

Zu den besten neuen Karten gehört unter allen Umständen auch Uro, Titan des Zorns der Natur. Für drei Mana erhaltet ihr drei Lebenspunkte dazu und dürft eine Karte ziehen. Um mit ihr anzugreifen, müsst ihr sie befreien. Für diesen Zweck braucht ihr ein Deck, welches viele Karten in euren Friedhof schickt.

Das funktioniert entweder über günstige Spontanzauber und Hexereien, wie Antizipieren oder Streben nach Sinn, oder durch Kreaturen. In erster Linie sind hier Weise der Mysterien und Meervolk-Geheimniswahrerin äußerst nützlich. Wenn ihr Uro ins Spiel bekommt, solltet ihr aggressiv mit ihr spielen, da ihr sie durch den Befreiungs-Effekt immer wieder ins Spiel zurückholen könnt.

Die Traumfischerin gehört derzeit zu den besten Karten in Blau-Weißen-Kontroll-Decks. Sie soll für euch das Spiel beenden und ist durch ihre Flugfähigkeit und Fluchsicherheit exzellent dazu geeignet. Achtet darauf immer mindestens eine Karte auf der Hand zu behalten, wenn ihr die Traumfischerin spielt.

Ashiok ist der beste Planeswalker in Theros: Jenseits des Todes

Der einzig wirklich relevante Planeswalker in Theros: jenseits des Todes ist Ashiok, Muse des Albtraums. Sie hat einen sehr nützlichen “Plus”-Effekt, der euch mit entbehrlichen Blockern beglückt. Daher könnt ihr sie auch spielen, wenn ihr bisher keine Blocker auf dem Spielfeld habt. Außerdem hat sie eine “Removal”-Fähigkeit, die vielseitig einsetzbar und daher in allen Schwarz-Blauen-Decks sinnvoll ist.

Die besten Karten von Ikoria: Reich des Behemoths

Mit der neusten Erweiterung “Ikoria: Reich des Behemoths” wird die neue Spielmechanik “Mutation” eingeführt. Wenn ihr eine Kreatur für ihre Mutationskosten spielt, legt ihr sie über oder unter eine bereits bestehende Nicht-Mensch-Kreatur. Die oben liegende Karte übernimmt nun alle Fähigkeiten der darunterliegenden.

Zudem haben manche Kreaturen nun den “Gefährten”-Status. Gefährten-Karten sind an bestimmte Bedingungen geknüpft, die für alle Karten eures Decks gelten. Erfüllt ihr die Bedingungen, könnt ihr euren Gefährten von außerhalb des Spielgeschehens wirken.

Mit “Umwandlung” kehrt eine altbekannte Fähigkeit ins Standardformat zurück. Manche Karten können für ihre Umwandlungskosten abgeworfen und dafür eine neue Karte gezogen werden.

Die 5 besten Karten des neuen Ikoria-Sets

Die Leuchtende Brutmotte ist so simpel, wie genial: Eure Kreaturen erhalten ein zweites Leben samt Flugfähigkeit. Lediglich die Brutmotte selbst müsst ihr gut schützen. Dies gelingt hervorragend mit dem neuen Spontanzauber “Zusammen Kämpfen”. Sie ist in vielerlei Hinsicht eine verbesserte Version von “Hirte der Albträume”.

Die Dominanz von Grün-Blauen-Decks setzt sich auch mit Ikoria fort. Die neue Karte Parzellenbestie trägt in einem großen Maße dazu bei. Für ihre Mutationskosten ist sie schon in der zweiten Runde spielbar und versorgt euch ab der dritten Runde mit zusätzlichen Karten und Extra-Mana. Hinzu kommen ihre hervorragenden defensiven Eigenschaften. Mit 2/4 eignet sie sich gut als Blocker im Early-Game gegen aggressive Decks.

Kinnan, Bynder-Naturtalent gehört ebenso zu den besten Karten des Ikoria-Sets. Nicht nur, dass er euren Mana-Vorrat in die Höhe schnellen lässt, auch seine aktive Fähigkeit weiß zu überzeugen. Sieben Mana wirken zwar auf den ersten Blick recht viel, da ihr ihn aber in Grün-Blauen-Decks spielt, könnt ihr schon sehr früh von seiner Fähigkeit Gebrauch machen.

Dank der vielen günstigen Umwandlungs-Fähigkeiten und seinen vielseitigen Manakosten wird sich auch der Handwerker des Bösen als eine der besten Karten in MTG Arena etablieren. Im Laufe des Spiels kann diese 2-Mana-1/1-Kreatur schnell zu einer unaufhaltbaren Macht werden. Kreaturen mit Umwandlung oder Karten, die eure Bibliothek in den Friedhof rotieren, sind zu empfehlen. Durch seine aktive Fähigkeit sucht ihr euch die beste Karte für die jeweilige Spielsituation aus dem Deck.

Gesang der Schöpfung hat zwei Vorteile und einen augenscheinlichen Nachteil: Zwar erlaubt euch die Verzauberung jede Runde ein zusätzliches Land zu spielen und zusätzliche Karten zu ziehen, jedoch müsst ihr alle Karten eurer Hand am Ende des Zuges abwerfen. Das wirkt erst einmal wie ein Ausschlusskriterium, entpuppt sich aber mit Befreiungs-Karten als weiterer Vorteil. Spielt Gesang der Schöpfung mit 24-28 Ländern im Deck, um stetig zwei Länder spielen zu können.

Diese Gefährten-Karten lohnen sich

Lurrus aus der Traumhöhle gehört zu den besten Gefährten in MTG Arena. Spielt ihn mit vielen Umwandlungen, die nur ein Mana kosten. Kleiner Tipp: Viele Umwandlungen brauchen nur farbloses Mana, wodurch ihr euch prinzipiell bei allen Farben bedienen könnt. Fügt nun Karten hinzu, die von Umwandlungen profitieren, wie “Gedeihender Fuchs” oder “Tapferer Retter”.

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Ein weiterer starker Vertreter der Gefährten-Kreaturen ist Gyruda, Verdammnis der Tiefen. Ihr könnt ihn als Gefährten, aber genauso gut als normale Karte in eurem Deck spielen. Mit Gyruda wollt ihr eine Schleife auslösen, also den Effekt von Gyruda innerhalb eines Zuges möglichst oft wiederholen. Dafür bieten sich “Bezaubernder Prinz” und “Funken-Doppelgänger” an. Anschließend überrent ihr den Gegner mit mächtigen und zahlreichen Kreaturen. Alternativ könnt ihr auch versuchen, das Spiel durch “Thassas Orakel” zu gewinnen. Denkt bei beiden Varianten daran, dass ihr Gyruda so schnell wie möglich aufs Spielfeld bringen wollt.

Die besten Karten im Magic Arena Hauptset 2021 (M21)

Mit dem neuen Hauptset M21 versucht Entwickler Wizards of the Coast das vorherrschende Meta auf den Kopf zu stellen und bisher unspielbare Decks wettkampftauglicher zu gestalten. Zu diesem Zweck sind mit Heroische Intervention, Tormods Krypta oder Flugdrachen-Freibeuterin Karten ins Standardformat zurückgekehrt, die aktuellen Meta-Decks Einhalt gebieten sollen.

Die meisten Karten von M21 sind natürlich gänzlich neue, die kreative Freiheiten beim Deckbau ermöglichen sollen. Die besten neuen Decks in M21 stellen wir euch in unserem Guide zu den besten MTG Arena-Decks 2020 vor. Für einen schnellen Boost und kostenlose Karten solltet ihr zudem einen Blick auf die MTG Arena Promo Codes für gratis Karten werfen. Mit etwas Glück zieht ihr einige der besten Karten in M21, die wir euch nun verraten.

Die besten M21-Kreaturen: Eine Veränderung im Meta 2020?

Zunächst ist Basris Leutnant zu nennen, der kreaturlastige, weiße Aggro-, und Midrange-Decks zu alter Stärke verhilft. Seine Funktion ist mit der von Anax in roten Aggro-Decks vergleichbar. Zusätzlich ist Basris Leutnant vor mehrfarbigen Zaubersprüchen geschützt und erzeugt anstatt 1/1er-Satyren 2/2er-Ritter mit Wachsamkeit. In vielerlei Hinsicht ist er sogar besser als sein roter Gegenspieler.

Vito, Dorn der Rose des Zwielichts ist ein Vampir, der einer gesamten Spielmechanik wortwörtlich neues Leben einhaucht. Lebensverknüpfungs-Decks zählten in den letzten Jahren zu den schwächsten Archetypen in Magic: The Gathering. Dank Vito und weiteren sinnvollen Ergänzungen, wie beispielsweise Prediger der Himmel oder Greifenhorst, könnten Lebensverknüpfungs-Decks das Meta 2020 mitgestalten.

Ein weiterer Archetyp, der von den Entwicklern lange vernachlässigt wurde, ist Bravour. Die neue Kreatur Gewitterschwingenwesen ist nicht bloß ein 3/3er Flieger, der schon für zwei Mana spielbar ist, sondern verfügt auch über Bravour und lässt euch durch Hellsicht die “richtigen” Karten ziehen.

Eine mächtige Ergänzung zu einem starken Deck stellt Chandras Feuerbrandling dar. Die Fähigkeit der roten Eidechse hat es in sich, besonders wenn man sie mit Unheilvoller Zirkus und Brandspucker kombiniert. Gegner ohne Blocker sehen hier schnell alt aus.

Gargaroth-Ältester überzeugt durch seine Vielseitigkeit und die hohen Werte. Im Draft ist er eine sichere Bank, genauso wie in Best-Of-One-Partien. Desto länger er auf dem Feld bleibt und angreifen sowie blocken kann, umso weiter baut ihr euren Vorteil aus. Für den besten Draft solltet ihr unsere 5 goldenen Tipps für einen perfekten Magic Arena-Draft befolgen.

Die besten Nicht-Kreaturen in M21 – Spontanzauber, Hexereien & Artefakte

Heroische Intervention ist ein Neudruck einer älteren Erweiterung, die in grünen und weißen Decks schmerzlich vermisst wurde. In einem Meta mit unzähligen Massenvernichtungs-Zaubern liegt die Stärke dieses Spontanzaubers auf der Hand. Für gerade einmal zwei Mana schützt ihr alle bleibenden Karten vor Zerstörung und Flüchen.

Lange Zeit wurde versucht, den übermächtigen 3-Mana-Planeswalkern Herr zu werden. Mit Eliminieren ist nun die Möglichkeit gegeben, Teferi, Narset oder Basri Ket günstig zu zerstören. Alternativ kann auch eine Kreatur als Ziel bestimmt werden, wenn ihr auf Aggro-Decks trefft.

Eine der besten Karten für Best-Of-Three-Partien ist Tormods Krypta. Sie stellt eine Allround-Lösung gegen alle Gegner dar, die einen Nutzen aus ihrem Friedhof ziehen wollen. Tormods Krypta ist der Alptraum für alle Befreiungs-, Umwandlungs- oder Reanimations-Decks. Im derzeitigen Meta ist sie ein Must-have in Best-Of-Three-Partien.

Schwächer als zuvor, aber weiterhin relevant – Planeswalker in M21

Teferi, Herr über die Zeit ist als reine blaue Karte etwas eingeschränkter, zählt aber nichtsdestotrotz zu den besten Planeswalkern in M21. Nutzt seine +1-Fähigkeit, um schnell die richtigen Karten zu ziehen und nutzlose Karten in den Friedhof zu verfrachten. Dank Befreiung oder Reanimations-Zauber können Friedhof-Karten weiterhin einen Zweck erfüllen.

Basri Ket ist ein neuer 3-Mana-Planeswalker, der für weiße Aggro- und Midrange-Decks konzipiert wurde. Spielt ihn in Decks, in denen ihr von +1/+1-Marken Gebrauch macht und die Wucherung auslösen. Wenn ihr Kreaturen mit Wachsamkeit spielt, übt ihr schnell enormen Druck auf den Gegner aus und schützt gleichzeitig Basri Ket vor Gegenangriffen.

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Wer mit Kontroll-Decks spielt und auf teure, aber mächtige Zauber setzt, sollte Ugin der Geisterdrache im Auge behalten. Acht Mana sind zwar enorm viel für einen Planeswalker, durch den derzeit möglichen “Mana-Ramp” aber auch nicht unmöglich zu erreichen. In Grün-Blauen-Ramp-Decks könnt ihr Ugin meist schon in Zug 6 aufs Spielfeld schicken. Seine X-Fähigkeit wird euch häufig das Spiel gewinnen lassen.

Weitere Guides zu den besten Kartenspielen

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Niklas Walkerling
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