Magic: The Gathering Arena – Die besten Karten

Mehr als 1.000 Karten sind im Standardformat von MTG Arena spielbar. Doch welches sind die besten Karten? Hier erfahrt ihr es.

  • von Sebastian Johannsen am 06.12.2021, 8:32 Uhr
Magic: The Gathering Arena - Die besten Karten

Viele Karten in Magic: The Gathering Arena sind vor allem auf sehr starke Kombinationen ausgelegt. Dennoch gibt es einige Ableger, die in wirklich jeder Art von Deck genutzt werden können. In unserem Guide zu den besten Karten in Magic: The Gathering Arena verraten wir euch:

  • Welche Karten die besten sind
  • Was die Karten so stark macht
  • In welchen Decks ihr sie spielt

Magic: The Gathering Arena (Kurz: MTG Arena) ist das Free-to-Play Sammelkartenspiel von Wizards of the Coast. Anders als bei Gwent (Alle Infos zum The Witcher-Kartenspiel Gwent) bestimmt in MTG Arena euer Mana über die Spielbarkeit von Karten. Um möglichst erfolgreiche Decks in MTG Arena zu besitzen, solltet ihr diese Karten nutzen.

Was zeichnet eine sehr gute Karte aus?

Viele auf den ersten Blick besonders starke Karten in Magic: The Gathering Arena, könnten sich in der Praxis als recht nutzlos erweisen. Das liegt oftmals daran, dass sie nur in Kombinationen mit anderen Karten ihr volles Potenzial entfalten können.

Tiamat als legendärer Gott-Drache erlaubt es euch zum Beispiel, fünf weitere Drachen aus eurem Deck auf eure Hand zu nehmen. Dabei imponiert das 5-köpfige Urwesen mit beeindruckenden Angriffs- und Verteidigungswerten und ist dabei sogar noch fliegend. Doch Tiamat bringt euch wenig, wenn ihr keine anderen Drachen im Deck besitzt.

Anders ist es mit den Vertretern aus unserer Liste. Hier findet ihr Karten, die für sich alleine schon mächtige Effekte mit sich bringen. Ähnlich wie einst der Schwarze Lotus, der euch kostenlos drei Mana zur Verfügung stellt, können unsere Empfehlungen in jede Art von Deck genutzt werden. Sofern ihr natürlich auch die passenden Farben spielt.

Sprich: Wenn ihr zu wenig Karten für euer Kombo-Deck besitzt, füllt diese gerne mit einigen unserer Empfehlungen aus.

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Mana-Spender: Der Drache der Goldbrücke

Der Drache der Goldbrücke kann in wirklich jedem roten Deck genutzt werden. Egal, ob schnelle Goblin-Angriffe oder direkter Schaden über Zaubersprüche. Das imposante Monstrum bietet für jeden etwas.

Angefangen von seinen Kosten und Werten: Ihr bekommt für fünf Mana (zwei rote und drei farblose) eine fliegende Kreatur mit einer Stärke und einer Verteidigung von vier. Dazu besitzt er noch Eile. Sprich, er kann sofort angreifen.

Wenn er dies dann auch tut, generiert er einen Schatzspielstein. Und dank seiner anderen Fähigkeit produzieren ab sofort eure Schätze zwei statt einem Mana eurer Wahl. Ihr habt also nach der Beschwörung nicht nur vier Schaden ausgeteilt, sondern bekommt direkt zwei Mana zurück. Das reduziert seine Kosten dann auf drei Mana. Ein unschlagbarer Deal.

Überlebt euer Drache lange genug, habt ihr seine Kosten schon nach dem zweiten Angriff fast ausgeglichen. Sollte doch einmal ein Drachenfeuer, ein Mord oder ein anderer Zauberspruch ihn zum Ziel nehmen, hinterlässt er vor seinem Ableben noch eine weitere Schatztruhe für euch. Ihr könnt also mit dem Drachen der Goldbrücke nur gewinnen.

Tipp: Eine schöne Alternative zum Drache der Goldbrücke ist im Übrigen der Managestalt-Höllendrache. Dieser kostet bei gleichen Werten ein farbloses Mana weniger. Dafür generiert er bei jedem gewirkten Nichtkreatur-Zauber einen fliegenden Drachen mit Eile, dessen Werte entsprechend dem genutzten Mana für den Zauberspruch sind. So könnt ihr schnell euren Schaden verdoppeln.

Voraussetzung ist, dass ihr aber auch genug Zaubersprüche im Deck habt, was seinen Nutzen gegenüber dem Drachen der Goldbrücke immens einschränkt.

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Frischfleisch dank des Fleischhaken-Massakers

Mono-Schwarzspieler kommen um eine Karte derzeit kaum herum: das Fleischhaken-Massaker. Diese legendäre Verzauberung aus Innistrad: Mitternachtsjagd lohnt sich definitiv auf dem Feld.

Für zwei schwarze und X farblose Mana könnt ihr alle Einheiten auf dem Feld zerstören. Das solltet ihr vor allem tun, wenn euer Gegner ganz klar das Board dominiert. Denn für die Höhe des bezahlten X (welches farbloses Mana wie auch jegliche andere Farbe sein kann), beträgt das Leben und der Angriff von allen Einheiten Minus X.

Im Idealfall legt ihr es sogar darauf an, dass eure Kreaturen sterben, da sie bei ihrem Ableben einen besonderen Effekt hervorrufen – wie zum Beispiel das Erlernen einer Lektion oder Austeilen von Schaden auf den gegnerischen Spieler.

Und damit hört das Fleischhaken-Massaker auch noch nicht auf. Als Verzauberung bleibt es natürlich auf dem Feld liegen. Jeder Gegner bekommt einen Schadenspunkt, wenn eure Kreaturen sterben und ihr wiederum einen Lebenspunkt, wenn gegnerische Einheiten das Zeitliche segnen. Das beginnt schon direkt mit dem Ausspielen dieser Karte.

Flexibilität dank des Prismari-Befehls

Um erfolgreich in Magic: The Gathering Arena zu sein, braucht es oftmals Flexibilität und ein breites Spektrum an Kontermöglichkeiten. Fokussiert ihr euch zu sehr auf nur eine Kombo, habt ihr gegen einige Karten kaum eine Chance.

Der Prismari-Befehl gibt euch zumindest etwas mehr Flexibilität, selbst in euren Decks, in denen der Fokus auf nur sehr wenige Karten für einen Sieg liegen. Für drei Mana (ein fFarbloses, ein fotes und ein blaues) bekommt ihr einen sehr mächtigen Spontanzauber. Das bedeutet, ihr könnt ihn zu jeder Zeit und in jedem Zug wirken.

Wirkt ihr ihn, dürft ihr euch zwei von vier Effekten aussuchen. Diese wären:

  • Füge einem Ziel deiner Wahl zwei Schaden zu.
  • Ein Spieler deiner Wahl zieht zwei Karten, dann wirft er zwei Karten ab.
  • Ein Spieler deiner Wahl generiert einen Schatzspielstein.
  • Zerstöre ein Artefakt.

Ihr seht es vielleicht schon selbst, aber egal, ob ihr unbedingt Karten ziehen müsst oder eine nervige Kreatur des Gegners zerstören wollt: Der Prismari-Befehl gibt euch die Chance dazu.

Zudem lässt sich der Zauber auch gut mit anderen Karten kombinieren. So generiert der Prismari-Befehl einen neuen Schatzspielstein, welcher in Kombination mit dem Drachen der Goldbrücke schon zwei Mana spendiert. So gibt es den Zauberspruch schon fast für Lau.

Noch ein Mana-Drache? Der Alte Knochennager

Und noch ein Drache in unserer Top-Liste: der Alte Knochennager. Hier bekommt ihr für stolze sieben Mana (fünf Farblose und zwei Grüne) ein fliegendes Ungetüm mit sieben Stärke und sieben Verteidigung.

Das ist erst einmal nicht so spektakulär, da es für weitaus weniger Mana stärkere Monster in Magic: The Gathering Arena gibt. Was den Alten Knochennager aber besonders hervorhebt, ist seine Spezialfähigkeit.

Die besagt, dass jedes Mal, wenn eine eurer Kreaturen einem Gegner Schaden zufügt, ihr entsprechend so viele Schatztruhensteine generiert. Bedeutet: Der Alte Knochennager greift an, wird nicht geblockt, verursacht sieben Schaden und ihr bekommt sieben Schätze. Und schon sind die Kosten für den legendären Drachen gedeckt.

In Kombination mit dem Drachen der Goldbrücke hättet ihr bei so einem Angriff sogar 14 Mana zur Verfügung. Und das bei nur einem Angriff. Ihr könnt euch also ausmalen, was ihr nach eurer Angriffsphase noch alles anstellen könnt.

Ab in den Schnee: Der Zufluchtsort der Gesichtslosen

Doch auch einige Länder können in wirklich jedes Deck gesteckt werden. Beim Zufluchtsort der Gesichtslosen spielt sogar die Farbe keine Rolle.

Das Land selber generiert nur ein farbloses Mana. Doch für das Tappen von drei verschneiten Ländern wird der Zufluchtsort der Gesichtslosen zu einer Kreatur mit allen Typen und einer Stärke von vier sowie drei Verteidigung. Dazu hat das Land Wachsamkeit, was bedeutet, es wird für einen Angriff nicht getappt. So kann der Zufluchtsort der Gesichtslosen nach einem erfolgreichen Angriff immer noch für das farblose Mana genutzt werden.

Da das Land verschneite Länder für die Aktivierung seiner Fähigkeit benötigt, solltet ihr all eure Standardländer gegen die schneebedeckten Versionen austauschen. Euch entstehen keinerlei Nachteile davon. Sie funktionieren weiterhin ganz normal wie alle anderen Standardländer.

Es gibt sogar noch einen entscheidenden Vorteil: Viele Zaubersprüche aus Kaldheim bekommen besondere Boni, wenn sie mit verschneiten Ländern bezahlt wurden. So hat euer Deck vom Grund auf mehr Kartenvielfalt zur Verfügung. Nutzt das unbedingt aus.

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Sebastian Johannsen
Sebastian Johannsen

Hat als Geralt von Riva schon viermal Ciri vor der Wilden Jagd gerettet, war unter den 500 besten Gwent-Spielern und besitzt noch einen aktiven Ultima-Online-Account.

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