Magic: The Gathering Arena – Die besten Decks 2019

Pünktlich zur neuen Saison von Magic: The Gathering Arena verraten wir euch in diesem Guide, welches die besten Decks 2019 sind, wie ihr sie bauen könnt und für wen sie geeignet sind. [Thron von Eldraine-Update]

  • von Niklas Walkerling am 29.07.2019, 10:54 Uhr
Header Magic: The Gathering Arena - Die besten Decks 2019

In unserem Guide zu den besten Decks 2019 erfahrt ihr:

  • Welches Deck das beste für Anfänger ist
  • Welche Decks die Profis spielen
  • Wie ihr die Decks bauen könnt
  • Die besten Decks der Thron von Eldraine-Erweiterung

Magic: The Gathering Arena (MTG Arena) ist das Free-to-Play– PC-Spiel des gleichnamigen Sammelkartenspiels Magic: The Gathering. Auf der offiziellen Website des Entwicklers Wizards of the Coast könnt ihr euch MTG Arena kostenlos herunterladen.

Inhaltsverzeichnis

Die besten Anfänger- und Starter-Decks 2019 für MTG Arena

Wer sich mit MTG Arena noch nicht so gut auskennt, sollte Decks mit maximal zwei Farben bauen. Decks, die sich um Kreaturen mit Lebensverknüpfung drehen, haben sich als einfachste und zugleich beste Decks 2019 bewiesen. Mit weißen und schwarzen Karten, in Kombination mit vielen Vampiren, gewinnt ihr ständig an Lebenspunkten dazu und stärkt gleichzeitig eure eigenen Kreaturen.

Um dieses Deck erfolgreich zu spielen, benötigt ihr Kreaturen, die durch den Zuwachs von Lebenspunkten an Stärke gewinnen: Ajanis Rudelmitglied, Blutdürstige Luftakrobatin und Gideons Kompanie sind in diesem Deck eure wichtigsten Karten. Damit diese Karten immer stärker werden, benötigt ihr regelmäßig neue Lebenspunkte. Dazu könnt ihr zum Beispiel auf den Brunnen der Erneuerung oder Ajanis Begrüßung zurückgreifen.

Die neue Kreatur Düstermond-Vampirin eignet sich hervorragend, um frühestmöglich mit Lebensverknüpfung anzugreifen oder Angriffe des Gegners abzuwehren. Mit den Planeswalkern Sorin, gebieterischer Blutfürst und Ajani, Stärke des Rudels rundet ihr das Deck ab.

Gruul-Dinosaurier-Decks (Rot/Grün) für Einsteiger & Profis

Wer auf mächtige und große Kreaturen steht, sollte sich ein Dinosaurier-Deck bauen. Durch die Einführung einiger neuer Schlüsselkarten, wie Marodierender Raptor oder Unberechenbarer Ceratops, werden Rot/Grüne-Decks immer beliebter und erfolgreicher. Ziel des Decks ist es, mit Hilfe von Ländern und Mana-erzeugenden Kreaturen, große Dinosaurier aufs Schlachtfeld zu schicken um den Gegner schnell zu überrennen.

MTG Arena noch schärfer spielen!
SAMSUNG U32J590UQU 32 Zoll UHD 4K Monitor (4 ms Reaktionszeit, FreeSync, 60 Hz)
SAMSUNG U32J590UQU 32 Zoll UHD 4K Monitor (4 ms Reaktionszeit, FreeSync, 60 Hz)
€ 295.99

Um euren Mana-Pool möglichst schnell wachsen zu lassen, empfiehlt es sich viermal Llanowarelf und viermal Paradiesdruidin im Deck zu haben. Ebenso ist die Karte Hirte der Kolosse eine Schlüsselkarte des Decks, da sie euch nicht nur mit zusätzlichem Mana versorgt, sondern auch stärker wird, wenn ihr einen Dinosaurier auf dem Spielfeld habt.

Der Marodierende Raptor ist eine neue Karte aus M20 und ist ebenfalls Pflicht für dieses Deck. Sie erlaubt es euch, Kreaturenzauber für ein Mana weniger zu wirken, wodurch ihr Anstürmender Megalosaurus oder Unberechenbarer Ceratops noch früher spielen könnt. Dinosaurier-Decks zählen auch unter professionellen Spielern zu sehr beliebten Turnier-Decks und gehören somit zu den besten Decks 2019.

Boros-Engel (Rot/Weiß): Eines der besten MTG Arena-Decks 2019!

Engel-Decks funktionierten in der Vergangenheit nicht wirklich gut. Sie waren sehr teuer, langsam und beinhalteten fast nur seltene und mythische Karten. Mit der Einführung der Karte Feder, geläuterter Engel, änderte sich das aber nun. Das rot/weiß gespielte Deck kommt mit vielen günstigen und gewöhnlichen Karten daher, weshalb auch Einsteiger dieses Deck schnell bauen können.

Damit Feder, geläuterter Engel sein volles Potenzial ausschöpft, müsst ihr ausreichend Spontanzauber- und Hexereikarten im Deck haben. Diese sollten ein bis zwei Mana kosten und Selbstzauber sein, also Zauber, mit denen ihr eure Kreaturen buffed. Zwischen 10 und 14 Karten dieser Art könnt ihr im Deck haben. Jedes Mal wenn ihr eine dieser Karten wirkt und Feder auf dem Spielfeld habt, erhaltet ihr sie am Ende eures Zuges zurück auf die Hand.

Eine ähnliche Synergie erhaltet ihr mit der Karte Arkanist der Schreckenshorde. Sowohl sie, als auch Feder, solltet ihr viermal im Deck haben. Um eure beiden wertvollsten Karten zu schützen, empfehlen wir euch Wille der Götter. Dieser Ein-Mana-Spontanzauber schützt eure Karten gegen jede Art von Zerstörung.

MTG Arena: Die Decks der Profis

Einige professionelle Spieler von Magic: The Gathering setzen derzeit häufig auf eine Kombination aus Vampiren und Rittern. In diesen Decks spielen Ritter der Ebenholzlegion, Champion des Zwielichts und Sorin, gebieterischer Blutfürst zentrale Rollen. Andere wiederum spielen ein Deck rund um die Schlüsselkarte Feld der Toten.

Ein funktionierendes Deck mit der Karte Feld der Toten zu bauen, ist nicht so leicht. Ihr braucht zum einen viele, wirklich viele, Länder mit unterschiedlichen Namen. Erst wenn ihr sieben oder mehr unterschiedliche Länder auf dem Spielfeld habt, aktiviert sich die Fähigkeit von Feld der Toten. Ab diesem Zeitpunkt wird jedesmal ein 2/2-Zombie erzeugt, wenn eine andere Karte namens Feld der Toten oder ein Land unter eure Kontrolle ins Spiel kommt.

Die zweite Schlüsselkarte dieses Decks ist Landschaftswechsel. Sie erlaubt euch das Opfern beliebig vieler Länder und das ins Spiel bringen von genauso vielen neuen Ländern. Auf diese Weise werden nun massiv viele 2/2-Zombies erzeugt, mit denen ihr im besten Fall das Spiel beenden könnt.

Um möglichst rasch sieben unterschiedliche Länder zu bekommen, solltet ihr vier Karten Verschlungene Pfade, Wachstumsspirale und Elfischer Verjüngerer im Deck haben. Jede dieser Karten lässt euch mindestens ein zusätzliches Land pro Zug ins Spiel bringen.

Thron von Eldraine – Alle Infos zur neuen Erweiterung

Die neuste Erweiterung aus dem Magic: The Gathering-Universum steht unter dem Motto der Märchen und Fabeln. Neben zahlreicher Anspielungen und fantasievoller Umsetzungen, glänzen die Thron von Eldraine-Karten vor allem durch ihre neuen Fähigkeiten.

Die neu eingeführten “Abenteuer”-Effekte geben einigen Kreaturen optionale Spontanzauber oder Hexereien. Diese könnt ihr bezahlen, um den Effekt auszulösen und die Kreatur im Anschluss aus dem Exil zu wirken. Abenteuer-Karten verleihen eurem Deck weitere kreative Freiheiten, da ihr nun weise wählen müsst, ob ihr die Kreatur direkt spielt oder die Abenteuer-Funktion nutzt.

Die zweite große Neuerung betrifft die Speisen. Diese lebenssteigernden Artefakte werden von vielen Kreaturen, Spontanzaubern, Hexereien oder Ländern erzeugt. Wenn ihr sie für zwei Mana opfert, werden euch drei Lebenspunkte gut geschrieben. Speisen können aber auch geopfert werden, um zusätzliche Effekte von Karten auszulösen, wie es beispielsweise bei “Böser Wolf” der Fall ist.

Das beste Deck in Thron von Eldraine ist Blau/Grün

Böser Wolf ist auch einer der Stars im derzeit besten Deck der neuen Erweiterung. Das blau/grüne Simic-Deck wird von vielen Profi-Spielern auf Turnieren gespielt. Das Deck verbindet schnellen Mana-Zuwachs, mit mächtigen Kreaturen und dem derzeit besten Planeswalker im Spiel – Oko, Dieb der Kronen.

Oko kostet nur drei Mana, kommt aber schon mit vier Loyalitätsmarken ins Spiel. Seine Fähigkeiten sind auf Kontrolle und der Erzeugung von Speise-Spielsteinen ausgelegt. Mit Karten wie Blätterfresser oder Goldene Gans könnt ihr Oko schon in Runde Zwei spielen.

Neben Oko sind Hydroid-Krasis und Nissa, Erschütterin der Welt zwei starke Ergänzungen in diesem Deck. Hydroid-Krasis profitiert von einem großen Mana-Pool, da die Karte umso mächtiger wird, je mehr Mana ihr für sie ausgebt. Nissa versorgt euch mit je einem zusätzlichem Mana pro Wald, wovon Hydroid-Krasis enorm profitiert.

Die womöglich besten Decks gegen Planeswalker 2019

Allgemein gesprochen, gehören grüne Decks zu den besten Decks 2019. Neben dem zuvor besprochenen Simic-Deck, gehören auch Golgari- und Selesnija-Decks zu den erfolgreichsten. Mit den Farbkombinationen Grün/Schwarz und Grün/Weiß macht ihr euch die neuen Abenteuer-Karten zu nutze und habt zudem einige Wege, um Oko oder Nissa zu zerstören.

Um die Decks zum Laufen zu bringen, solltet ihr Wirt von Wallstädt viermal im Deck haben. Er ist sowas wie der “Motor” eurer Strategie und lässt euch jedes Mal eine Karte ziehen, wenn ihr eine Abenteuer-Kreatur spielt.

In beiden Decks sehr beliebt, sind die Karten Verliebtes Biest und Das Questentier. Verliebtes Biest aktiviert den Wirt von Wallstädt und ist zudem eine 3-Mana-5/5-Kreatur, was sie extrem kosteneffizient macht. Das Questentier wiederum gilt als Planeswalker-Killer, da jeder verursachte Spieler-Schaden auch einem wählbaren Planeswalker denselben Schaden zufügt.

Für das Golgari-Deck (Grün/Schwarz) bieten sich neben besagten Karten noch Ritter an. Mit ihnen und dem Bohnenranken-Riese füllt ihr das Deck auf. Faulschlamm-Ritter, Ritter der Ebenholzlegion und Mörderische Reiterin sollten dabei ebenso nicht fehlen, wie das vierblättrige Kleeblatt.

Im Selesnija-Deck (Grün/Weiß) baut ihr ebenfalls auf Abenteuer-Karten wie den “Riesentöter” und weitere günstige Kreaturen. Nennenswerte Ergänzungen sind “Verehrtes Loxodon” und “Unberechenbarer Ceratops”. Sie geben euch die nötige Durchschlagskraft, falls Questentier und Verliebtes Biest nicht ausreichend sind.

Mit Rittern alle Decks in MTG Arena schlagen

Ritter gehören schon seit längerem zu einem der beliebtesten Kartentypen. Mit der Erweiterung Thron von Eldraine erleben Ritter aber nun einen neuen Aufschwung. Besonders in der Schwarz-Rot-Weißen-Farbkombination entfalten Ritter ihr volles Potenzial. Nicht zuletzt liegt das in der neuen Länder-Karte “Turniergelände” begründet. Mit ihr lassen sich Ritter- und Ausrüstungs-Zaubersprüche der genannten Farben ohne Einsatzverzögerung wirken.

Das Ziel dieses Decks ist es, einen Regisaurus, den einzigen Nicht-Ritter im Deck, mit Funkenspalter auszurüsten. Die Ausrüstungs-Karte gewährt dem Regisaurus +1/+1, Doppelschlag und Trampelschaden. Bei einer Karte, die bereits 7/6 ist, führt das zu massiven Schaden und nicht selten zum direkten Sieg. Da Funkenspalter jedoch sehr teuer ist, müsst ihr das Spielen dieser Karte gut vorbereiten. Hierfür kommen günstige Ritter zum Zuge.

Der Funkenspalter kostet für jede angreifende Kreatur ein farbloses Mana weniger. Das macht ihr euch zu Nutze, indem ihr viele kostengünstige Ritter spielt. Durch die Stahlklauen-Lanze rüstet ihr die etwas schwächlichen Ritter aus und hofft auf den Funkenspalter. Häufig lässt sich auf diese Weise das Spiel auch ohne Regisaurus gewinnen. Es ist aber nie verkehrt, ihn als Trumpf im Deck zu haben.

Weiterhin empfehlen wir die Mörderische Reiterin und die Bejubelte Wettstreiterin mehrfach im Deck zu haben. Die eine Karte entfernt störende Kreaturen und Planeswalker vom Spielfeld, während die andere euren Karten-Nachschub sicherstellt.

Ähnliche Spiele: Gwent

Wenn euch der Sinn nach ähnlichen Kartenspielen steht, empfehlen wir einen Blick auf Gwent, das Witcher-Kartenspiel, zu werfen. Wir haben Tipps für Gwent-Einsteiger, einen Guide zu Gwent-Starterdecks sowie Tipps für den fortgeschrittenen Gwent-Deckbau für euch.

Besucht uns auf Facebook und Instagram und diskutiert mit uns über eure Lieblingsspiele.

Niklas Walkerling
Niklas Walkerling
Passende Produkte

Produkte im nächsten MediaMarkt entdecken