League of Legends: So funktioniert das MOBA von Riot Games

League of Legends (LoL) ist noch immer eines der populärsten Videospiele. Wie das Spiel funktioniert, worum es geht und welche Rollen es gibt, erfahrt ihr in unserem Guide.

  • von eSport Studio am 18.10.2018, 11:44 Uhr

In unserem Guide zu League of Legends erklären wir euch

  • was League of Legends ist
  • welche Rollen es in League of Legends gibt und wie sie funktionieren
  • welche die besten fünf Anfänger-Champions sind

Mehr als 100 Millionen aktive Spieler verzeichnete League of Legends im September 2016. Seither hat der Entwickler zwar keine Zahlen mehr veröffentlicht, allerdings gilt der Titel noch immer als eines der populärsten Videospiele.

Obwohl das MOBA für Außenstehende im ersten Moment aufgrund seiner Komplexität abschreckend wirken mag, ist es mit einigen Informationen eigentlich leicht zu verstehen. Wir stellen euch League of Legends vor.

Worum geht es in League of Legends?

Die verschiedenen Spielmodi von League of Legends sind alle in unterschiedlichen Regionen der fiktiven Welt von Runeterra beheimatet. Am wichtigsten ist allerdings die »Kluft der Beschwörer« oder Englisch auch »Summoner’s Rift«. Hier spielt der Hauptmodus von League of Legends. In der Kluft treten zwei Mannschaften mit jeweils fünf Spieler gegeneinander an. Das Ziel ist es, das Hauptgebäude des Gegners zu zerstören.

Vor einer Partie wählt jeder Spieler einen Champion. Davon stehen mittlerweile 141 zur Auswahl. Jeder Held besitzt einzigartige Fertigkeiten, die dabei helfen, das Spiel zu gewinnen.

Einige können beispielsweise Gegner betäuben oder ermöglichen es, sich zu einem Verbündeten zu teleportieren. Das Charakter-Design ist ebenso vielfältig: Es gibt Ritter, Piraten und mächtige Zauberer. Je nachdem, was ihr wählt, spielt ihr dann als mächtiger Tank oder als zierlicher Unterstützer.

Wie funktioniert die Karte in League of Legends?

Was LoL ausmacht, ist das Spielfeld. Dieses besteht aus drei Wegen, die im Fachjargon »Lanes« genannt werden. Auf jeder dieser Lanes stehen Türme: Drei gehören dem eigenen Team, drei dem gegnerischen. Türme dienen dazu, die eigenen Spieler zu schützen und greifen dementsprechend Gegner an, sollten sie den Türmen zu nah kommen. Zusätzlich laufen über jede Lane kleine Monster, Vasallen oder in englisch auch »Minions« genannt. Sie spielen in League of Legends eine wichtige Rolle.

Zwischen den Lanes gibt es einen Dschungel mit neutralen Monstern, die euch Erfahrung und Verstärkungen bringen.

Was sind Gegenstände in League of Legends?

Tötet ihr einen gegnerischen Vasallen, erhaltet ihr wichtiges Gold, mit dem ihr im Shop Gegenstände kaufen könnt, die euren Charakter stärker machen. Auch das Zerstören von Türmen bringt euch Gold, sowie Erfahrung ein. Diese benötigt ihr, um im Level aufzusteigen und so eure Zauber zu verbessern.

Das ist eure Hauptaufgabe in der ersten Phase des Spiels. Je mehr Vasallen ihr tötet und Türme einreißt, desto mehr Erfahrung und Gold erhaltet ihr und umso bessere Gegenstände. Kaufen könnt ihr sie dort, wo ihr startet: Auf der Fontäne beim Händler.

Das Spiel empfiehlt euch die bestmöglichen Items im Shop und ihr solltet auch genau diese erwerben. Ziel bleibt es, bis zum gegnerischen Hauptgebäude vorzustoßen.

Dafür müssen aber die Gegner aus dem Weg geräumt werden und das klappt mit Gegenständen deutlich besser.

Welche Rollen gibt es in League of Legends?

In League of Legends hat jeder Spieler andere Aufgaben, die grob an eine Lane auf der Karte gebunden sind.

Toplaner: Diese Rolle ist auf dem obersten Weg der Karte beheimatet. Wer Toplaner spielt, wählt meistens einen sogenannten Tank. Seine Aufgabe ist es, viel Schaden einzustecken. Um dies zu gewährleisten, kauft ihr dicke Rüstungen, die den erhaltenen gegnerischen Schaden reduzieren.

Als Alternative lässt sich hier auch ein Kämpfer spielen, der sich alleine behaupten und Solo-Aufgaben übernehmen kann.

Mid-Laner: Wie es der Name schon vermuten lässt, halten sich Mid-Laner auf dem mittleren Weg der Karte auf. Ihre Aufgabe ist es, magischen Schaden auszuteilen. In League of Legends gibt es nämlich zwei unterschiedliche Arten von Schaden: Magischer Schaden, der von Zauberern stammt, und physischer Schaden. Diesen teilt ihr durch den Standard-Angriff mit Rechtsklick und durch spezielle Fähigkeiten aus.

Als Alternative könnt ihr hier auch mit Assassinen, die sich hingegen auf physischen Schaden spezialisieren, auflaufen.

Support: Der Unterstützer spielt ebenfalls auf der unteren Lane. Da der AD-Carry sich auf das Schadenausteilen konzentriert, besteht die Aufgabe des Supporters darin, ihn zu beschützen und ihm dabei zu helfen, Vasallen zu töten.

Jungler: Eine gesonderte Position nimmt der Jungler ein. Er hält sich nämlich im Wald zwischen den unterschiedlichen Lanes auf, dem Dschungel oder englisch Jungle. In dem baumreichen Areal gibt es neutrale Monster, die nicht nur Gold bringen, sondern euch für einen limitierten Zeitraum mit besonderen Fertigkeiten ausstatten können.

Jungler sind in der ersten Phase einer Partie die Spielmacher und statten aus dem Wald heraus ihren Mitspielern auf den Lanes kurze Besuche ab und versuchen ihnen einen Vorteil zu verschaffen.

Die 5 besten Einstiegshelden für League of Legends

Da jeder Held in League of Legends unterschiedliche Fertigkeiten hat, sind diese dementsprechend auch unterschiedlich schwer zu spielen.

Garen – Toplane: Wollt ihr auf der Toplane durchstarten, solltet ihr euch Garen genauer anschauen. Er eignet sich gut für Einsteiger, da er viel Schaden aushält, ihr aber mit seinen Fertigkeiten nicht viel falsch machen könnt.

Zusätzlich besitzt er eine passive Fähigkeit, die euch schnell Leben regenerieren lässt, wenn ihr über mehrere Sekunden hinweg nicht angegriffen werdet. Außerdem teilt er eine Menge aus und ihr könnt mit den Gegenständen selbst entscheiden, ob ihr Angreifer oder Tank sein wollt.

Amumu – Jungle: Sich im Dschungel zurecht zu finden, ist anfangs gar nicht so leicht. Amumu kann euch dabei aber helfen: Die traurige Mumie ist perfekt für Einsteiger, da ihr hier kaum etwas beachten müsst. Allein mit euren Fertigkeiten auf den Tasten W und E könnt ihr problemlos die neutralen Monster besiegen.

Annie – Midlaner: Annie ist ein kleines Mädchen, hinter dem viel Power steckt. Ihre Zauber lassen sich eigentlich kaum verfehlen, machen aber großen Schaden. Sie kann sogar ihre Gegner betäuben und wird es einmal brenzlig, kann Annie ihren Gefährten Tibbers rufen, der für kurze Zeit an ihrer Seite kämpft.

Caitlyn – AD-Carry: Caitlyn ist aus ähnlichen Gründen wie Annie einfach: Ihr könnt ihre Fertigkeiten kaum verfehlen, dennoch teilt sie hohen Schaden aus. Das Gute an der Heldin ist: Eine ihrer Fähigkeiten erlaubt es ihr, aus dem Kampf zu flüchten. Gerade als Anfänger kann euch das aus der einen oder anderen brenzligen Situation retten.

Leona – Support: Begebt ihr euch mit Leona in unangenehme Situationen, ist das für die Kämpferin überhaupt kein Problem. Sie hält unheimlich viel Schaden aus und hat zusätzlich mehrere Möglichkeiten, Gegner zu betäuben. Wollt ihr euch als Support-Spieler versuchen, ist Leona die perfekte Einsteiger-Heldin.

Welche Spielmodi gibt es in League of Legends?

Wie bereits erklärt, ist der klassische 5-gegen-5-Modus der populärste in League of Legends. Allerdings gibt es auch hier Unterschiede: Ab Level 30 könnt ihr beispielsweise in der Rangliste spielen und bekommt mit jeder Partie Punkte. Bei normalen Spielen geht es hingegen nur um Ingame-Währungen, durch die ihr neue Helden freischalten könnt.

Wer es etwas lockerer angehen möchte, kann sich außerdem im 3-gegen-3 versuchen. Hier ist die Karte etwas kleiner, sodass die Partien auch nicht so lang sind wie im 5-gegen-5.

Für maximalen Spaß gibt es noch den ARAM-Modus. Das ist kurz für All Random All Mid. Hier bekommt ihr zufällig einen Helden zugelost und müsst gemeinsam mit eurem Team auf einer einzigen Lane bestehen. Das Ziel ist es, wie bei allen anderen Modi auch, die gegnerische Basis zu zerstören. Viele Spieler nehmen den Modus nicht wirklich ernst, da es wirklich nur um den Spaß an der Freude geht.

Riot Games implementiert in unregelmäßigen Abständen auch immer mal wieder temporäre Modi: So gibt es beispielsweise URF, bei dem eure Fähigkeiten 80% weniger Abklingzeit haben.

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Was kostet League of Legends?

League of Legends lässt sich vollkommen kostenlos spielen. Im Gegensatz zu vielen anderen Free-2-Play-Titeln müsst ihr hier auch nicht bezahlen, um besser zu werden. Mit realem Geld könnt ihr einzig und allein sogenannte Riot Points kaufen, die ihr wiederum für kosmetische Items eintauschen könnt.

von Kristin Banse

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