Kingdom Come: Deliverance – Tipps für den perfekten Anfang

Wer Kingdom Come: Deliverance startet, muss sich auf einiges gefasst machen. Wie ihr am besten ins Rollenspiel startet und was ihr beachten solltet, verrät dieser Guide.

  • von Jonas Gössling am 15.02.2018, 14:47 Uhr

Während andere Genre-Vertreter ein möglichst bombastisches Spielerlebnis bieten wollen, will Kingdom Come: Deliverance vor allem eine möglichst realistische Erfahrung abliefern. Keine Drachen, keine Zauber und vor allem kein mutierter Mann mit weißen Haaren. (Ja, Geralt von Riva, wir meinen dich.)

Zwar bleibt der Kingdom Come: Deliverance in erster Linie immer noch ein Rollenspiel, trotzdem merkt man den Realismus an vielen Stellen – etwa im Kampfsystem, beim Brauen von Tränken und selbst beim Schlösserknacken.

Die ersten Stunden im Rollenspiel sind dementsprechend gar nicht so leicht zu meistern. Wie ihr am besten in Kingdom Come: Deliverance startet, verrät dieser Artikel.

Inhaltsverzeichnis

1. Speichern in Kingdom Come: Deliverance

Ein freies Speichersystem bietet das Rollenspiel in diesem Sinne nicht. Ihr könnt also nicht einfach aus dem Spiel gehen, und später an derselben Stelle weitermachen. Der Titel bietet euch zum Sichern drei Optionen: Retterschnaps, automatisches Speichern (nur temporär) sowie Baden oder Schlafen. Zur Option, immer in Kingdom Come: Deliverance speichern zu können, gibt’s sogar eine Mod.

2. Kämpfe in Kingdom Come: Deliverance

Das Kampfsystem vom Rollenspiel ist zwar vielfältig, aber auch schnell zu erlernen. Wie ihr alle Feinheiten meistert, verraten wir euch in unserem Kampfsystem-Guide. Anfangs ist vor allem eines wichtig: Vermeidet Kämpfe, so gut ihr könnt.

Held Heinrich hält zu Beginn nur wenig aus und kann mit keiner Waffe wirklich gut umgehen. Kommt es dennoch zum Gefecht, bleibt immer in Bewegung und versucht einen schweren Angriff mit einem schnellen zu kombinieren. Damit knackt ihr im Prolog von Kingdom Come: Deliverance so gut wie jeden Feind.

3. Wann muss ich schlafen und essen?

Vor allem am Anfang müsst ihr euch um Essen, Trinken und Schlafen keine Sorgen machen. Kingdom Come: Deliverance führt euch in sämtliche Mechaniken behutsam ein. Grundsätzlich gilt: Habt jederzeit die Anzeigen neben eurer Lebens- und Ausdaueranzeige im Blick.

Was die Symbole dort genau bedeuten, könnt ihr im Charakterfenster nachschauen. Wenn Heinrich Hunger hat, schmeißt euch etwas zu essen rein. Achtet dabei immer darauf, dass die Mahlzeit nicht verdorben ist – behaltet ihr etwa Pilze zu lange im Inventar, werden die nämlich schlecht.

Vor Burgen und in Städten findet ihr in Kingdom Come: Deliverance zudem meistens einen Topf mit Suppe. Habt ihr kein Essen und auch kein Geld parat, bekommt ihr dort eine Mahlzeit umsonst.

4. Stehlen & Schleichen in Kingdom Come: Deliverance

Wer kein Geld hat, kann Ware verkaufen. Aber wo bekommt ihr die her? Die Antwort ist in Spielen leicht – ihr sammelt einfach alles ein, was in der Welt herumliegt. Kingdom Come: Deliverance macht es euch aber nicht so leicht.

Wenn ihr etwa herumschleicht, werden die Bewohner misstrauisch. Wenn ihr so in private Häuser eindringt, greifen die Besitzer teils sogar zur Waffe. Gleiches gilt für eine gezogene Waffe. Ihr könnt nicht mit einem Schwert in der Hand herumlaufen und glauben, dass das niemanden interessiert.

Wenn ihr schon klauen wollt, dann verhaltet euch unauffällig. Schleicht und stibitzt nur, wenn euch niemand sehen kann. Das Diebesgut könnt ihr übrigens nicht einfach verkaufen, sondern müsst dafür zu einem Hehler – etwa dem Müller.

Außerdem kontrollieren Wachen in Städten gerne mal euer Inventar, wenn etwas geklaut wurde. In diesem Falle sollte das Diebesgut auf keinen Fall mehr in euren Taschen sein, sonst gibt’s in Kingdom Come: Deliverance reichlich Ärger.

5. Skills erlernen & verbessern

Wer in Kingdom Come: Deliverance den Helden verbessern will, der macht das ähnlich wie in Skyrim. Ihr wollt ein besserer Kämpfer sein? Dann müsst ihr euer Schwert schwingen. Ihr wollt euch besser mit Kräutern auskennen? Dann sammelt Kraut und Rüben.

Ihr verbessert Heinrich nur, wenn ihr die gewünschte Fähigkeit einsetzt und somit durch Training verbessert. Weil ihr später viele Konflikte auch mit Gesprächen friedlich lösen könnt, solltet ihr daher wirklich jeden Charakter ansprechen und zutexten.

Wem das nicht reicht, der kann bei überall in der Welt verstreuten Trainern im späteren Spielverlauf auch gegen Geld seine Skills aufwerten. Bücher verbergen ebenfalls Wissen, das Fähigkeiten fördert. Nutzt alle diese Möglichkeiten, um eure Figur in die gewünschte Richtung zu entwickeln. Welche Talente Kingdom Come: Deliverance bietet, verrät unsere Übersicht.

Kingdom Come: Deliverance feierte seinen Release vor Kurzem auf den Plattformen PC, Xbox One sowie PlayStation 4.

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Jonas Gössling
Jonas Gössling

Jonas liebt Computerspiele, Videospiele - er hat einfach generell viel lieb. Vor allem die Wandlung und die Hintergründe des Mediums fasziniert ihn mit zunehmenden Alter immer mehr und sorgt bei ihm für einiges an Trivia-Wissen.

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