Just Cause 4: Einsteigertipps zum Action-Spektakel mit Rico

Ihr wollt als Rico Rodriguez in Just Cause 4 den fiktiven Staat Solís auf den Kopf stellen? Wir geben euch Tipps für einen erfolgreichen Spielstart.

  • von Patricia Geiger am 07.12.2018, 17:44 Uhr

In unseren Einsteigertipps zu Just Cause 4 erfahrt ihr unter anderem:

  • wie ihr schnell jede Menge Chaos anrichtet
  • was es euch bringt, die Front zu verschieben
  • wie ihr den Enterhaken einsetzt

Mehr Explosionen als je zuvor verspricht Just Cause 4. Damit ihr erfolgreich in das Action-Feuerwerk startet, haben wir hier fünf Einsteigertipps für euch zusammengetragen.

Inhaltsverzeichnis der Einsteigertipps

  1. Geht nicht zu Fuß
  2. Der Enterhaken: Ricos Universalwerkzeug
  3. Feuergefechte: So erledigt ihr die Schwarze Hand
  4. Wie die Nachschublieferungen funktionieren
  5. Schnell viel Chaos sammeln
  6. Schnellreise freischalten: So funktioniert’s
Kämpft jetzt für die Befreiung von Solís!
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1. Geht nicht zu Fuß

Die Welt von Just Cause 4 ist schön und mit jeder Menge Details gestaltet. Wir würden euch aber trotzdem dringend davon abraten, zu Fuß zur nächsten Mission zu gehen. Das hat auch einen einfachen Grund: Ihr seid im Zweifelsfall ewig unterwegs.

So hübsch die Welt von Solís auch gestaltet ist, so groß ist sie auch. Wenn ihr nichts gegen lange Spaziergänge habt – ab und an untermalt vom Krachen entfernter Explosionen – könnt ihr loslaufen. Ansonsten raten wir dazu, euch lieber ein Auto zu schnappen.

Jede Menge ungenutzte Fahrzeuge stehen in der Spielwelt und warten darauf, dass ihr sie mitnehmt. Einen Fahrer etwas unsanft aus seinem Gefährt zu ziehen und euch anschließend hinters Steuer klemmen, klappt ebenso gut.

2. Der Enterhaken: Ricos Universalwerkzeug

Der Enterhaken begleitet Rico Rodriguez schon lange, bekommt in Just Cause 4 aber zusätzliche Funktionen. Dadurch wird das Gadget fast schon zum Universalwerkzeug bei der Befreiung von Solís.

Ihr schwingt euch mit dem Haken nicht mehr bloß über Abhänge oder von einem Gebäude zum anderen. Ihr verschießt damit sogar Schubraketen und Luftheber, zu denen wir euch gleich mehr erzählen. In der Kombination mit dem Fallschirm ist der Enterhaken außerdem ideal, um neuen Schwung zu bekommen und so noch weiter zu gleiten.

Aber zurück zu den Schubraketen: Die erhaltet ihr – ebenso wie Luftheber – ganz automatisch zu Beginn von Just Cause 4, wenn ihr die erste Mission von Javi erledigt. Damit könnt ihr zum Beispiel besonders schwere Tore öffnen, aber auch Gegner im wahrsten Sinne des Wortes aus dem Weg schieben.

Die Luftheber bekommt Rico Rodriguez in der ersten Mission, die ihr für den Rebellen Sargento erledigt. Sie bilden nach dem Andocken der Verbindung kleine Ballons, die Hindernisse, Gegner oder feindliche Fahrzeuge aus eurer Bahn heben. Zahlreiche Mods und unterschiedliche Einstellungen ermöglichen euch, den Enterhaken ganz nach euren Bedürfnissen zu individualisieren.

3. Feuergefechte: So erledigt ihr die Schwarze Hand

Mit der Schwarzen Hand bekommt ihr es in Just Cause 4 mit einer extrem gut ausgestatteten Privatarmee unter der Leitung von Gabriela Morales zu tun. Ihre Mannen stellen sich euch nicht nur stumpf in den Weg und ballern, was das Magazin hergibt. Sie haben noch viel mehr Tricks drauf.

Einige der Soldaten tarnen sich, sodass ihr sie nur noch als schwaches Flimmern wahrnehmt – andere sind mit starker Körperpanzerung oder einem mobilen Schutzschild ausgestattet. Umlauft diese Gegner oder bearbeitet sie mit dem Enterhaken.

Bei den stark gepanzerten Feinden kommen andere Spielzeuge zum Einsatz. Viele der Waffen aus Just Cause 4 verfügen über sekundäre Funktionen. Das bedeutet: So manches Sturmgewehr verschießt auch Granaten und ein Scharfschützengewehr kann durchaus ein Raketenwerfer sein. Selbst damit braucht ihr bei den Tanks eventuell noch mehrere Schuüsse, doch irgendwann fallen sogar sie um.

Erwischt es Rico hingegen mal heftig, solltet ihr natürlich schleunigst den Kopf einziehen. Wenn nur noch ein oder zwei Gegner stehen und ihr lieber auf Risiko gehen wollt, hilft euch das Spiel dabei: Es hebt Gegner deutlich farbig hervor und erleichtert euch so das Zielen im Todeskampf.

4. Wie die Nachschublieferungen funktionieren

Bereits in Just Cause 3 gab es die sogenannten »Rebellenabwürfe«, die euch fast zufällig irgendwo in der Landschaft Nachschub zur Verfügung gestellt haben. Dieses System wurde für Just Cause 4 überarbeitet und heißt jetzt Nachschublieferungen. Ihr bestimmt damit nun quasi millimetergenau, wo die Kiste abgesetzt wird und sogar in welche Richtung sie zeigt. So könnt ihr direkt in die richtige Richtung losfahren oder -fliegen und müsst nicht erst wenden.

Über die Nachschublieferungen holt ihr euch im Prinzip jede Waffe und jedes Fahrzeug in Just Cause 4 direkt vor die Nase. Allerdings müsst ihr sie natürlich zunächst freispielen. Was ihr dafür tun müsst, erfahrt ihr im Menü der Nachschublieferungen.

Beachtet jedoch, dass ihr euch nicht permanent eine Lieferung nach der anderen über das Menü ordern könnt. Stattdessen gibt es einen Cooldown – die Piloten, die euch die Lieferungen vorbeibringen, müssen zwischendurch schließlich auftanken.

5. Schnell viel Chaos sammeln

Natürlich verfolgt ihr in Just Cause 4 wieder die Aufgabe, viel Chaos zu verursachen. Allerdings erfüllt das dieses Mal einen Zweck, daher lohnt es sich natürlich, an dieser Stelle im Spiel Gas zu geben.

Ricos Chaosbalken füllt sich natürlich vor allem, wenn ihr Anlagen der Schwarzen Hand zerstört. Satellitenschüsseln oder Funktürme werden farblich hervor gehoben, damit ihr sie schon von Weitem erkennt.

Die wirklich wertvollen Bauten befinden sich in Operationsbasen der Privatarmee. Hier müsst ihr euch zwar auch durch jede Menge Kanonenfutter ballern, allerdings lohnen sich diese Befreiungsmissionen allemal. Das seht ihr schon alleine daran, dass in jeder Region nur eine dieser Basen steht.

Die Befreiungsmissionen sind auf der Karte markiert und beinhalten (neben der tatsächlich optionalen Zerstörung) beispielsweise die Befreiung von Gefangenen, die ihr dann sicher aus der Basis eskortieren müsst. Das ist aber weniger anstrengend als es im ersten Moment klingt.

Über das verursachte Chaos sammelt ihr neue Truppen für eure eigene Armee, die wenig überraschend Armee des Chaos heißt. Auf der Karte seht ihr, wie viele Trupp-Reserven euch aktuell zur Verfügung stehen und ebenfalls, wie viele Truppen ihr braucht, um die Front zu verschieben.

Warum ihr das tun solltet? Einerseits sorgt ihr dafür, dass die Präsenz der Schwarzen Hand in den Regionen der Rebellen schwächer wird und ihr unbeschwerter durch Solís reist.

Darüber hinaus bekommt ihr durch die Eroberung einiger Regionen zusätzliche Piloten, was mehr Nachschublieferungen bedeutet und euch das Leben so beispielsweise in den Storymissionen erleichtert. Vor allem, wenn ihr euch hier den extremen Wetterbedingungen stellt, zu denen wir in unserer großen Übersicht zu Just Cause 4 mehr verraten.

6. Schnellreise freischalten: So funktioniert’s

Was ihr zu Anfang von Just Cause 4 vermissen werdet, ist die Schnellreisefunktion. Die müsst ihr euch – wie die Nachschublieferungen – erst verdienen. Um die Funktion freizuschalten, müsst ihr die Mission »Projekt Illapa« in der Region Wachikuni starten.

Die Mission erhaltet ihr allerdings erst, wenn ihr die Rebellen in der Wanay-Mission befreit habt. Anschließend könnt ihr euch von euren Piloten (Ja, denen mit den Nachschublieferungen.) an bereits besuchte Orte fliegen lassen.

Aber Achtung: Nicht nur die Lieferungen, sondern auch die Schnellreise hat in Just Cause 4 einen Cooldown. Überlegt euch also lieber vorher, wo ihr hinfliegt. Ein weiterer Grund, um schnell Chaos zu sammeln – ihr erhaltet dadurch mehr Piloten und befreit Solís schneller.

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Patricia Geiger
Patricia Geiger

Mit der ersten PlayStation ist Patricia den Videospielen verfallen und seitdem nicht mehr davon losgekommen, wobei ihr Herz nach wie vor den Konsolen gehört. Eigentlich dreht sich alles um Rollenspiele, Ego-Shooter und Action-Adventures, ab und an wagt sie sich aber auch an Rundenstrategie oder Jump'n'Runs.