Iron Danger Guide: Tipps & Tricks zum Zeitreise-Rollenspiel

In unserem Iron Danger-Guide erhaltet ihr Tipps und Tricks zum taktischen Rollenspiel.

  • von Simon Haberl am 03.02.2020, 11:45 Uhr
Iron Danger Guide Artwork

In unserem Iron Danger-Guide erfahrt ihr:

  • Worum es im Spiel geht
  • Wann der Release des Spiels ist
  • Was es mit der Zeitreise auf sich hat
  • Tipps & Tricks zum Einstieg

Über das Genre von Iron Danger aus dem Hause Action Squad Studios und Daedalic Entertainment lässt sich streiten. Das Spiel, das am 25. März 2020 seinen Release auf dem PC feiert, lässt sich nicht zweifelsfrei zuordnen. In einer Umfrage der Entwickler entschieden sich die meisten Nutzer jedoch für ein taktisches Rollenspiel. In unserem Iron Danger-Guide erfahrt ihr, was genau das Spiel so besonders macht und erhaltet erste Tipps & Tricks zum Einstieg.

Inhaltsverzeichnis

  1. Die Story von Iron Danger
  2. Warum ist Iron Danger kein normales Rollenspiel?
  3. Wie funktioniert die Zeitreise-Mechanik?
  4. Kein Grind: Mehr Fähigkeiten und Möglichkeiten durch Storyfortschritt
  5. Tipps zur Umgebung & dem Loot
  6. Wie kämpft ihr in Iron Danger effektiv?
  7. Diese Fähigkeiten solltet ihr verbessern

Die Story von Iron Danger

Ihr begleitet in Iron Danger Kipuna, den Schmied Topi und weitere Charaktere durch eine fantasievolle nordländische Welt. Die Schergen des Feindes sind rau und hinterhältig und die Gefahren zahlreich.

Beim Angriff auf ihre Heimat kommt Kipuna durch einen Kristallpflock in ihrem Herzen ums Leben. Eigentlich – denn sie wird durch ein göttliches Wesen verschont und erhält die Fähigkeit, die Zeit zu manipulieren. Gemeinsam mit dem Schmied und Quartiermeister Topi macht sie sich auf den Weg, um der Invasion Einhalt zu gebieten und ihre schwere Verletzung zu heilen. Dabei stößt sie auf weitere Kristallsplitter. Sechs davon muss sie finden, um ihre Mission abzuschließen und ihr Schicksal zu erfüllen.

Warum ist Iron Danger kein normales Rollenspiel?

Auf den ersten Blick erinnert Iron Danger an Rollenspiele wie Divinity: Original Sin 2 oder andere Vertreter des Genres. Dabei funktioniert es komplett anders.

Es ist linear, Story-getrieben und kompromisslos. Die einzigartige Zeitmanipulation macht es aber zu einem besonderen Spiel. Ihr fühlt euch so, als würdet ihr mehrere Arten von Spielen gleichzeitig spielen: Puzzle- und Rätsel-Spiele, Rollenspiele, Abenteuer-Spiele und Management-Spiele. All das vereint Iron Danger.

Wie funktioniert die Zeitreise-Mechanik?

Alle Besonderheiten von Iron Danger basieren auf der Zeitreise-Mechanik. Zu jeder Zeit kann der Spieler das Spiel pausieren und in der Zeit vor- und zurückreisen.

Die Zeitreise ist in 14 Herzschläge aufgeteilt. Jeder Herzschlag repräsentiert dabei eine halbe Sekunde in der echten Zeit. Was im Spiel zu jedem Herzschlag passiert wird symbolisch auf der Zeitleiste verdeutlicht. So könnt ihr zwischen eingestecktem Schaden, ausgeführten Fähigkeiten und anderen Ereignissen klar unterscheiden.

Die sogenannte Trance, also der Zustand, in welchem ihr die Zeit manipulieren könnt, wird in Kämpfen automatisch aktiviert. Stellt euch aber darauf ein, dass ihr sterben werdet. Aber keine Sorge: Iron Danger ist zwar kompromisslos, aber genau darin liegt der Reiz. Ihr müsst genau die richtigen Schritte zur richtigen Zeit machen. Dabei müsst ihr äußere Umstände, die unterschiedlichen Fähigkeiten von euch und euren Gegnern, sowie die Reihenfolge eurer Aktionen beachten.

Grundlegend kosten euch schwierigere und langwierige Aktionen mehr Herzschläge auf der Zeitleiste. Ein normaler Angriff kostet einen Herzschlag, ein kräftiger Rundumschlag bereits zwei. Rennt ihr über das halbe Schlachtfeld, dann kann euch das alle 14 Herzschläge abverlangen. Seid vorsichtig: Ihr könnt euch auch selbst verletzen. Steckt also nicht das Kornfeld in Brand, in dem ihr euch gerade aufhaltet. Manchmal ist sogar Warten die beste Option.

Kein Grind: Mehr Fähigkeiten und Möglichkeiten durch Storyfortschritt

Ein Iron Danger-Guide kommt nicht ohne die weitere Besonderheit des Spiels aus: Es gibt kein klassisches Erfahrungs-System. Das bedeutet im Detail, dass ihr eure Charaktere nicht durch Grind levelt. Stattdessen erhaltet ihr durch Fortschritt in der Story regelmäßig die Möglichkeit, euch zu verbessern.

Hierbei habt ihr die Wahl, eure bestehenden Fähigkeiten zu verbessern oder euch völlig neue auszusuchen. So wird zum Beispiel aus einem einfachen Block nach vorne ein wirkungsvoller Block zu allen Seiten.

Macht euch bei der Auswahl eurer Fähigkeiten klar, dass Iron Danger euch häufig auf die Probe stellt. Sicher ist ein brachialer Schlag mit einem Hammer immer eindrucksvoll, die defensivere Variante, die eure Gegner betäubt, ist manchmal aber die bessere Wahl. Zeit ist in Iron Danger alles. Wenn sie auf eurer Seite ist, dann seid ihr ein gutes Stück näher an der Lösung des jeweiligen Abschnitts.

Tipps zu Umgebung und Beute

In Iron Danger manipuliert ihr nicht nur die Zeit. Ihr nutzt auch häufig die Umgebung dazu, eure Gegner in unvorteilhafte Positionen zu bringen. Feuer, Gift und einstürzende Bauten sind häufig die Mittel der Wahl.

Je nach Charakter könnt ihr mit unterschiedlichen Gegenständen in der Spielwelt interagieren. Topi der Schmied kann zum Beispiel explosive Fässer auf seine Gegner werfen. Macht euch das zunutze, denn Kipuna kann diese aus der Ferne entzünden.

Auch wenn es um die Heilung eurer Charaktere geht, kommt euch die Spielwelt häufig zu Hilfe. Ihr könnt Nahrungsmittel aufnehmen und im Kampf konsumieren, um Lebenspunkte wiederherzustellen. Außerdem gibt es unterschiedliche Orte, die euch durch einen Aufenthalt heilen. Eine Sauna stellt zum Beispiel passenderweise einige Lebenspunkte wieder her.

Ein allgemeiner Tipp noch: Die Zeitreise-Funktion ist wie eine permanente Speicherfunktion. Macht euch klar, dass eure erste Herangehensweise nicht immer die beste ist. Probiert unterschiedliche Laufwege und Fähigkeiten aus und interagiert dabei mit der Spielwelt. So macht es noch mehr Spaß mittels unfairer Zeitreise die effizienteste Strategie zu finden, um eure Gegner ins Jenseits zu befördern.

Wie kämpft ihr in Iron Danger effektiv?

Damit ihr in Iron Danger im Kampf das volle Potential nutzen könnt, hier eine Faustregel: Wenn einer eurer beiden Charaktere einen oder sogar mehrere Herzschläge auf der Zeitachse nicht nutzt, dann stimmt etwas nicht. Achtet darauf, dass beide Helden immer etwas zu tun haben. Außerdem solltet ihr die bereits erwähnte Umgebung nicht unterschätzen und euch und eure Taktik immer entsprechend anpassen. Kipuna kann zum Beispiel giftige Gase anzünden und neutralisieren.

Seht die Zeitreise wie das, was sie ist: Eine Schnell-Speicher-Funktion. Wenn ihr das verinnerlicht und eurer inneren Perfektionisten kanalisiert, seid ihr nur noch damit beschäftigt vor- und zurück zu spulen, um den größten Schaden anzurichten und eigene Verluste gering zu halten. Habt ihr die Aktionen für einen Charakter also festgelegt, vergesst nicht, direkt zu spulen und auch dem anderen Helden etwas zu tun zu geben.

Ihr müsst im Kampf in Iron Danger unbedingt die Umgebung mit einbeziehen: Mal könnt ihr eure Fähigkeiten nutzen, um riesige Gewichte oder Bäume auf Gegner fallen zu lassen. Ein anderes Mal nutzt ihr die Schatten eines großen Feldes, um darin eine explosive Feuerfalle zu verstecken und Gegner mit einem Ablenkungsmanöver anzulocken und die Falle zu zünden.

Diese Fähigkeiten solltet ihr verbessern

Zu Beginn des Spiels wird bereits deutlich, welche Fähigkeiten in der Story besonders hervorgehoben werden. Kipunas feurige Zauber sind fast immer der Angelpunkt eurer taktischen Überlegungen. Ein verbesserter “Mächtiger Feuerball” verursacht verhältnismäßig sehr hohen Schaden und trifft mehrere Gegner gleichzeitig, falls diese in unmittelbarer Nähe von einander positioniert sind.

Für defensive Zauber bietet sich besonders “Moorlied” an. Durch ihn wird ein Gegner an Ort und Stelle festgehalten. Das ist besonders nützlich, wenn ihr ihn in einer Giftwolke ersticken lassen wollt oder ihr droht, übermannt zu werden.

Topis mächtiger Ansturm schmeißt bei geschickter Benutzung mehrere Gegner zu Boden und fügt ihnen Schaden zu. Wenn Topi gleichzeitig unter Kipunas Feuer-Angriffs-Buff steht, dann hinterlässt der Ansturm eine brennende Schneise. Das ist sehr nützlich. Ein Upgrade von “Flammende Waffe” sorgt außerdem dafür, dass Ziele des Zaubers weniger Feuerschaden erhalten, was äußert hilfreich ist.

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Simon Haberl
Simon Haberl

Simon spielt schon sein Leben lang. Auch beruflich und in seiner Freizeit beschäftigt er sich heute ausschließlich mit allem rund um Games. Gesellschaftsspiele, Videospiele, Sport - You name it.

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