Iratus: Lord of the Dead – 10 Tipps & Tricks zum Überleben

In unserem Iratus: Lord of the Dead-Guide erfahrt ihr alles über Monster, Aufstellungen, Schwierigkeitsgrade, den Friedhof und die richtige Taktik, damit ihr in eurem Run glänzen könnt.

  • von Simon Haberl am 13.05.2020, 13:58 Uhr
Iratus: Lord of the Dead Guide Tipps Hilfe für Einsteiger

Im Iratus: Lord of the Dead-Guide erklären wir euch:

  • Was es mit Alchemie, Ressourcen und Erfahrung auf sich hat
  • Wie ihr euren Friedhof ausbaut
  • Worauf ihr bei Gegenständen und Artefakten achten müsst
  • Was die beste Strategie ist

Das rundenbasierte Strategiespiel Iratus: Lord of the Dead erinnert stark an Darkest Dungeon. Der Twist: Ihr spielt nicht die Menschen, sondern setzt euch für die Seite der Untoten und Monster ein. Euer Ziel ist die Vernichtung der Menschheit, denn der Totenbeschwörer Iratus kehrt nach einer langen Zeit der Gefangenschaft im Jenseits aus der Unterwelt zurück und will Rache.

Durch mehrere Ebenen hindurch bekämpft ihr Raum für Raum Gegner, plündert Schätze und rekrutiert neue Vasallen. Aktuell gibt es das Spiel für den PC. Der Entwickler Unfrozen kündigte aber bereits den Release auf weiteren Plattformen für die Zukunft an.

1. Welche Bereiche sind wichtig in Iratus: Lord of the Dead?

Das Gameplay in Iratus: Lord of the Dead besteht aus drei grundlegenden Bereichen. Im ersten Bereich, eurer Basis, kümmert ihr euch um das Management. Ihr erschafft Monster, verwaltet und erstellt Gegenstände sowie Ressourcen, levelt eure Monster, Iratus Fähigkeiten und gebt Bauprojekte in Auftrag.

Die zweite Spielebene ist die Karte, auf der ihr euch euren Weg durch den eigentlichen Dungeon sucht. Es gibt mehrere Ebenen mit jeweils einem Endboss. Der dritte Bereich des Spiels sind die rundenbasierten Kämpfe. Rundenbasiert ist nicht ganz zutreffend. Auch wenn eure Monster und die Menschen, Zwerge und Elfen der Gegner nacheinander kämpfen, gibt es nur eine Reihenfolge zwischen den einzelnen Kreaturen, nicht aber zwischen Computer und Spieler.

2. Welche Fähigkeiten, Attacken und Schadensarten gibt es?

Ihr müsst in Iratus: Lord of the Dead grundlegend zwischen Fähigkeiten und Attacken eurer Monster und denen von Iratus selbst unterscheiden. Eure Monster haben verschiedenste Formen von Angriffen. Manche treffen mehrere Gegner, zerstören die Rüstung der Kontrahenten oder ändern deren Position auf dem Schlachtfeld. Andere Fähigkeiten buffen Verbündete oder debuffen Feinde, heilen ein Monster oder die Gruppe oder teilen Magie- sowie Stress-Schaden aus.

Iratus könnt ihr euch als übergeordnete Instanz vorstellen, die einmalig pro Runde in den Kampf eingreifen darf. Das bedeutet, dass ihr einen Zauber wirkt, eine Falle platziert oder die Position eines eurer Monster ändert. Die Effizienz und Vielfalt eurer Möglichkeiten hängt von Freischaltungen, eurem Level und den Werten Iratus’ ab. Habt ihr zum Beispiel mehr Mana, könnt ihr früher oder zusätzliche Zauber wirken. Ist Iratus’ Zorn voll, nutzt ihn, um mit euren Monstern ultimative Fähigkeiten zu aktivieren.

3. Welche Statuseffekte gibt es und wie funktioniert die Initiative?

Zusätzlich zu den Werten der Monster und Gegner können diese auch unter verschiedenen Statuseffekten stehen. Das können Buffs, Debuffs, Schilde, Schaden-Über-Zeit-Effekte oder geistige Zustände sein. Gerade bei den lebendigen Gegnern haben die geistigen Zustände Einfluss auf das Handeln. Geraten Feinde in Panik, neigen sie zur Flucht. Wieder andere Feinde blühen unter Stress erst richtig auf.

Ein spezieller Wert ist die Initiative. Ähnlich wie bei klassischen rundenbasierten Systemen von Pen&Paper-Rollenspielen wird mit diesem Wert ermittelt, wer in einem Kampf zuerst dran ist. Dieser Wert ist festgelegt, kann aber durch Fähigkeiten, Zauber und Zustände beeinflusst werden.

4. Welche Talente gibt es und worauf sollt ihr euch konzentrieren?

Iratus Talente sind in vier Bäume aufgeteilt:

  • Alchemie
  • Magie
  • Hader
  • Zerstörung

Alchemie umfasst Vorteile für die Herstellung von Gegenständen, mehr Lebensregeneration oder Mana. Magie betrifft alles rund um Zauber, Zauberschaden und Stress. Hader zielt darauf ab, eure Gegner zu schwächen oder von deren Fehlern zu profitieren. Zerstörung legt den Fokus auf Schadenszauber.

Gebt eure Fähigkeitspunkte nur für Fähigkeiten aus, die eurer Strategie nutzen. Gerade auf den höheren Schwierigkeitsgraden gerät allerdings das Ressourcenmanagement in den Fokus. Das bedeutet, dass der Tod eines Monsters euch immer auch Ressourcen kostet, um den freien Platz wieder zu füllen. Das gilt es zu vermeiden. Konzentriert euch also auf passive Lebensregeneration für eure Einheiten und mehr Lebenskraft.

5. Wie funktionieren Ressourcen und Erfahrung?

Ressourcen sind in Iratus die Körperteile eurer Gegner – wie Herzen oder Nieren – und dienen euch als Grundlage für fast alle Upgrades und Monster. Gebt sie nicht zu früh aus, sondern sammelt sie geduldig für die späteren Ebenen. Nur so habt ihr eine Chance Verluste zu kompensieren und eure Strategie langsam aufzubauen.

Alle Ressourcen dienen euch auch als Basis für die Alchemie und somit für Gegenstände und Heilung. Später findet ihr die Ressourcen in höheren Seltenheitsgraden. Es gibt gewöhnlich, ungewöhnlich, selten und legendär. Setzt ihr Monster aus besseren Teilen zusammen, so haben diese auch bessere Werte. Es gibt außerdem Gehirne, die Monster direkt auf ein bestimmtes Level bringen und euch deren Fähigkeiten mehrfach verbessern lassen. Unabhängig davon leveln die Monster auf, indem sie in den Kämpfen Erfahrung sammeln.

6. Was hat es mit dem Friedhof auf sich?

Der Friedhof in Iratus bietet euch passive Verbesserungen. Die Leichenhalle sorgt für Lebensregeneration eurer Monster nach Siegen. Eine Ausgrabung gibt euch eine Chance auf Komponenten. Der tote See ermöglicht die Suche nach Artefakten und die Bibliothek gewährt euch einen Bonus auf die verdiente Erfahrung.

Damit die Gebäude funktionieren, müsst ihr Monster dort stationieren, während ihr in den Kampf zieht. Manche Gebäude profitieren von speziellen Monstern oder geben extra Boni, wenn ihr zusätzliche Monster investiert. Setzt hier auch einen Fokus auf die Verbesserung eurer Werte und die Regeneration und Werte eurer Monster.

7. Iratus: Lord of the Dead Tipps – Welche Monster und Rollen gibt es?

Aktuell gibt es 18 Monster in Iratus: Lord of the Dead.

  • Skelett
  • Zombie
  • Braut des Iratus
  • Schwarzer Ritter
  • Todesfee
  • Geist
  • Mumie
  • Verblichener
  • Kopfjäger
  • Schatten
  • Vampirin
  • Blutphantasma
  • Verlorene Seele
  • Knochengolem
  • Gefallene Dampirin
  • Ghul
  • Frostzombie
  • Schwarze Witwe

Die Aufgaben der einzelnen Monster sind dabei vollkommen unterschiedlich. Manche Monster haben klassische Rollen wie Tanks beziehungsweise Köder, andere Monster kontrollieren den Gegner durch Stuns, Debuffs oder Konterattacken. Stellt eure Monster immer in die effizientesten Positionen. Die Aufstellung beeinflusst aktiv, welche Fähigkeiten Monster aber auch Gegner nutzen können.

8. Welche Gegenstände und Artefakte gibt es?

Artefakte sind mächtige Ausrüstung, die euch einen passiven Bonus oder sogar aktive Zauber verleihen. Sie sind selten und können eure gesamte Strategie beeinflussen oder sogar ausmachen. Erfahrene Spieler starten auf der höchsten Schwierigkeit häufig so lange ein neues Spiel, bis sie ihr gewünschtes Start-Artefakt bekommen.

Es gibt auch besondere Gegenstände, die euch nur für einen Kampf zur Verfügung stehen. Ihr findet alle Artefakte im Kampf, in Truhen, bei Bossen oder auch beim toten See auf eurem Friedhof.

9. Wie sieht die perfekte Teamaufstellung für den Anfang aus?

Eure Möglichkeiten zu Beginn sind begrenzt, da ihr erst mit der Zeit neue Monster freischaltet. Eine gute Aufstellung für den Anfang ist: Mumie, Schatten, Knochengolem, Knochengolem. Die Golems bilden eure stabile Frontlinie, beschäftigen den Gegner und verursachen ordentlichen Schaden. Nutzt ihre defensiven Fähigkeiten und haltet sie und eure anderen Monster als erste Priorität am Leben.

Der Schatten stellt Mana wieder her und kann sich selbst heilen. Außerdem kann er Feinde debuffen und eure Mumie ab und zu auf Position drei in der Aufstellung befördern, damit diese verheerende Attacken nutzen kann. Die Mumie ist eure Hauptschadensquelle und muss dementsprechend beschützt werden. Ein Tipp für eure Aufstellung: In den Optionen könnt ihr einstellen, dass ihr zu Beginn eines neuen Spiels selbst die Start-Monster auswählt.

10. Worauf solltet ihr beim Fortschritt auf der Karte achten?

Anders als bei Darkest Dungeon (Jetzt bei MediaMarkt kaufen!) könnt ihr nicht beliebig auf der Karte hin und her laufen. Entscheidet ihr euch für einen Weg, dann müsst ihr diese Abzweigung bis zum bitteren Ende gehen. Ein großer Vorteil ist, dass ihr die Karte von Anfang an sehen könnt. Plant euer Voranschreiten also ausreichend, um beim Fortschritt in die nächste Ebene nichts wichtiges auslassen zu müssen.

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Achtet unbedingt darauf, dass ihr an genug Kämpfen teilnehmt. Was in einem auf Survival ausgelegten Strategiespiel erst einmal kontraintuitiv klingt, ist später sehr wichtig: Nur wenn eure Monster genügend Erfahrung und ihr ausreichend Ressourcen erhaltet, habt ihr eine Chance die letzte Ebene und die schwierigen Gegner zu besiegen. Falls ihr auf Elite-Gegner trefft, lasst euch nur auf die Kämpfe ein, wenn ihr Verluste in Kauf nehmen könnt oder ihr bereits sehr stark seid.

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Simon Haberl
Simon Haberl

Simon spielt schon sein Leben lang. Auch beruflich und in seiner Freizeit beschäftigt er sich heute ausschließlich mit allem rund um Games. Gesellschaftsspiele, Videospiele, Sport - You name it.

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