Hunt: Showdown – die 7 besten Tipps & Tricks

Das düstere Battle-Royale-Spiel von Crytek erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit. In unserem Guide findet ihr die besten Tipps & Tricks.

  • von Maximilian Steffen am 27.04.2022, 10:22 Uhr
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In unserem Tipps-Guide zu Hunt: Showdown erfahrt ihr:

  • Worauf ihr im Spiel achten müsst
  • Was das beste Loadout ist
  • Welche Eigenschaften sich wirklich lohnen

Hunt: Showdown ist ein Battle-Royale-Spiel von Crytek. Im düsteren Wild-West-Abenteuer schlüpft ihr in die Rolle eines Jägers und habt die Aufgabe, euch durch eine zombifizierte Map zu kämpfen und ein Boss-Monster zu töten. Mit den Trophäen des Bosses müsst ihr euch am Ende aus dem Staub machen. Auch andere Spieler sind auf die Trophäen aus und begegnen euch in spannenden Feuergefechten.

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Die richtige Ausrüstung wählen

Waffenwahl

Habt ihr gerade erst mit dem Spiel begonnen, versucht zunächst, eure hartverdienten Münzen zu sparen. In den ersten Spielstunden empfiehlt es sich, den kostenlosen Jäger auszuwählen, um dem Battle-Royale-Spiel erst einmal auf den Zahn zu fühlen. Im Spiel gefundene Waffen und Ausrüstungsgegenstände können behalten werden, wenn euch am Ende der Runde die Exfiltration gelingt.

Die Waffen in Hunt: Showdown sind recht gut gebalanced. Bei den meisten Gewehren reichen zwei Körpertreffer oder ein Kopftreffer aus, um den Gegner auf die Bretter zu schicken. Ihr könnt mit einer günstigen Winfield problemlos gegen eine teure Mosin Nagant bestehen. Unser Tipp: Probiert alle Waffen einmal aus und findet euren eigenen Liebling – auf irgendwelche Waffen-Tier-Listen könnt ihr getrost verzichten.

Werkzeuge und Verbrauchsgüter

Wesentlich wichtiger als die Waffen sind Werkzeuge und Verbrauchsgüter, die ihr vor jeder Runde eurem Loadout hinzufügen könnt. Seit Neuestem könnt ihr eure Loadouts sogar speichern, um sie vor jeder Runde mit einem einzigen Knopfdruck auszuwählen. Werkzeuge und Verbrauchsgüter erhöhen eure Überlebenschancen immens und sollten immer mitgenommen werden.

Empfohlene Werkzeuge:

  • Messer, Schlagring oder Schlagringmesser: Um laute Geräusche zu vermeiden, sind Nahkampfwaffen unerlässlich. Schlagringe und das Schlagringmesser sind eine gute Wahl, um Immolatoren (Feuer-Zombies) schnell zu beseitigen, da diese durch Klingenwaffen oder Patronen explodieren.
  • Verbandstasche: Mit der Verbandstasche könnt ihr euch bis zu dreimal heilen. Die Nutzung dauert deutlich länger als der Einsatz einer Gesundheitsspritze. Die Eigenschaft “Doktor” erhöht die wiederhergestellte Gesundheit.
  • Stacheldraht-Stolperfalle: Die Stolperfalle ist ein enorm nützliches Tool, mit dem ihr beispielsweise den Rückzug decken oder ein Boss-Gebiet absichern könnt. Platziert die Stolperfalle am besten neben einem Explosiv- oder Feuer-Fass.

Empfohlene Verbrauchsgüter:

  • Brandbombe: Die Brandbombe sollte primär benutzt werden, um die Leichen feindlicher Jäger zu verbrennen.
  • Löschbombe: Löschbomben können feindliche Brandbomben kontern, da sie jedes Feuer ersticken. Die nützlichen Granaten dienen ebenfalls zur Aufklärung – gerät ein Gegner in den Wirkbereich einer Löschbombe, fängt er kontinuierlich an zu husten.
  • Gesundheitsspritze: Gesundheitsspritzen heilen deutlich schneller als die Verbandstasche und können euch in schnellen Gefechten das Leben retten.

Vermeidet laute Geräusche

Hunt: Showdown ist ein Shooter, indem möglichst selten geschossen wird. Nicht-schallgedämpfte Schusswaffen werden eigentlich nur im direkten Kampf gegen andere Jäger benutzt. Um nicht Opfer eines Hinterhalts zu werden, solltet ihr immer unbemerkt vorgehen. Meidet Zombies entweder oder erledigt sie leise mit einer Nahkampfwaffe.

Habt ihr eine Meute von Zombies aufgeschreckt, beseitigt diese möglichst schnell. Ebenso empfiehlt sich die Nutzung von Kopfhörern beim Spielen, da ihr es so leichter habt, Umgebungsgeräusche von den Geräuschen anderer Spieler zu unterscheiden.

Krähen, Pferde und Hundezwinger können Alarm schlagen und so eure Position verraten. Versucht die Tiere zu umgehen oder benutzt eine schallgedämpfte Waffe, um Pferde zu töten und die Laternen oberhalb der Hundezwinger abzuschießen. Versucht ebenfalls Immolatoren (Feuer-Zombies), Schwarmmütter (Wespen-Frauen) und Höllenhunde (Zombie-Hunde) zu meiden.

Tötet die Bosse leise

Eine ebenso gute, aber nicht zwingend notwendige Strategie, ist das leise Ausschalten von Bossen. Dadurch verringert ihr die Wahrscheinlichkeit, inmitten des Bosskampfes von anderen Spielern überfallen zu werden. Wenn ihr euch ein wenig umschaut, solltet ihr keine Probleme haben, Nahkampfwaffen zu finden. Teilt die Aggro des Bosses mit einem verbündeten Spieler und greift immer dann an, wenn der Boss euch den Rücken zukehrt.

Wenn ihr mit einer Gruppe unterwegs seid und einen Boss herausfordern wollt, sollte ein Gruppenmitglied abgestellt werden, um Ausschau nach feindlichen Jägern zu halten. Während dieser Ausschau hält, kann er ebenfalls Fallen im Gebiet platzieren, um den Vorstoß von Gegnern zu bremsen.

Flankiert eure Gegner

Handelt niemals überstürzt in Feuergefechten und versucht immer taktisch vorzugehen. Wenn ihr in einen Hinterhalt geratet, ist es oftmals von Vorteil, Distanz zwischen euch und euren Gegner zu bringen. Zieht euch zunächst zurück und macht aus, mit wie vielen Widersachern ihr es zu tun habt. Nutzt Bäume und Sträucher, um eure Position zu verbergen.

Habt ihr vor, eine feindliche Gruppe zu überfallen, flankiert die Gegner und greift aus verschiedenen Richtungen an. Während eure Teamkameraden eine direkte Feuerlinie zu den Gegnern halten, könnt ihr versuchen, euch von der Seite aus anzuschleichen.

Gegner, die sich abseits ihrer Gruppe aufhalten, solltet ihr als Erstes aufs Korn nehmen. Nutzt das Überraschungsmoment und versucht den Gegner mittels Kopfschuss auszuschalten.

Verbrennt die Leichen

Wenn ihr den Gegner oft genug getroffen oder einen erfolgreichen Kopfschuss platziert habt, heißt das noch lange nicht, dass der abgeschossene Spieler aus dem Spiel scheidet. Teamkameraden haben die Möglichkeit, am Boden liegende Verbündete wiederzubeleben. Eine Wiederbelebung kann verhindert werden, indem ihr die Leichen von Spielern verbrennt.

Hier kommen die Brandbomben ins Spiel, die ihr vorab eurem Loadout hinzugefügt habt. Besitzt ihr keine Brandbomben mehr, könnt ihr alternativ eine Laterne werfen, die ihr in vielen Gebäuden findet. Brennende Leichen können gelöscht werden, indem ihr eine Löschbombe auf sie schmeißt – im Anschluss kann im betroffenen Gebiet kein neues Feuer mehr gelegt werden.

Welche Eigenschaften lohnen sich?

In Hunt: Showdown könnt ihr eurem Jäger Eigenschaften, auch Traits genannt, spendieren, um ihn mit passiven Boni aufzurüsten. Es gibt offensive Eigenschaften, die beispielsweise den Umgang mit einer Waffenart verbessern. Defensive Eigenschaften sichern das Überleben und helfen dabei, sich über die unwirtliche Karte zu bewegen.

Eigenschaften werden mit sogenannten Aufwertungspunkten gekauft, die ihr für jede Stufensteigerung eures Jägers erhaltet. Insgesamt kann euer Jäger 15 verschiedene Eigenschaften besitzen. Wenn ihr einen Jäger neu rekrutiert, erhält er zum Start drei zufällige Eigenschaften. Für 25 Blutmarken könnt ihr Eigenschaften verlernen, um Platz für neue zu bekommen.

Die besten Traits für den Anfang:

  • Alligatorbeine (3 Punkte): Erhöht die Bewegungsgeschwindigkeit im Wasser und verringert die Geräusche.
  • Windhund (4 Punkte): Ihr könnt länger Sprinten bei voller Geschwindigkeit.
  • Fächern (7 Punkte): Einhändige Revolver können enorm schnell aus der Hüfte gefeuert werden.
  • Leichtfüßig (5 Punkte): Ihr verursacht keine Geräusche beim Springen, Klettern und Fallen.
  • Notarzt (5 Punkte): Verringert die Zeit, die man zum Verbinden benötigt.
  • Doktor (8 Punkte): Verdoppelt die wiederhergestellte Menge an Gesundheit durch Verbandstaschen.
  • Kugelfänger (6 Punkte): Nicht verschossene Munition wird beim Nachladen aufgefangen.
  • Fallschirm (1 Punkt): Verringert erlittenen Fallschaden um 50 Prozent.

Spezialmunition – sinnvoll oder nicht?

Neben gewöhnlicher Munition gibt es auch Spezialmunition, die ihr vor jeder Runde einer Waffe zuweisen könnt. Welche Spezialmunition euch zur Verfügung steht, hängt von der ausgerüsteten Waffe ab. Schrotflinten können beispielsweise mit einer ganz anderen Spezialmunition geladen werden als Repetiergewehre. Spezialmunition ist sehr selten und kann nicht an gewöhnlichen Munitionskisten wiederaufgeladen werden.

Neben ihrer Seltenheit kann Spezialmunition auch die Werte und Einsatzfähigkeit der Waffe einschränken. Teilmantelmunition verursacht Blutungen, reduziert jedoch die Durchschlagskraft und Mündungsgeschwindigkeit.

Brandmunition setzt brennbare Ziele in Flammen, verrät aber auch eure Position. Am Ende muss man abwägen, ob die positiven Effekte die Mali überwiegen. Anfänger sollten zunächst einen Bogen um Spezialmunition machen.

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Maximilian Steffen
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