Hearthstone: So funktioniert der Söldner-Modus

Mit dem Söldner-Modus in Hearthstone lasst ihr wie in einem Roguelike eure liebsten Warcraft-Charaktere gegeneinander antreten. Wir erklären euch, wie genau sich diese Variante spielt.

  • von Sebastian Johannsen am 23.10.2021, 15:43 Uhr
hearthstone söldner mercenaries

In Hearthstone: Söldner sammelt ihr ikonische Helden aus dem Warcraft-Universum, um sie auf prozedural generierte Kopfgelder zu schicken.

In diesem Guide erklären wir euch:

  • Was das Söldnerdorf ist
  • Wie ihr Kämpfe austrägt und Kopfgelder abschließt
  • Wie ihr Söldner rekrutiert und auflevelt

Ihr kennt Hearthstone nicht? Dann schaut doch einmal in unseren Artikel, wo wir euch das Spiel genauestens erklären.

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Alles beginnt im Söldnerdorf

Euer Söldnerdorf ist eure erste Anlaufstelle beim Starten des Modus. Hier rekrutiert ihr neue Söldner, wählt aktuelle Aufträge aus und begebt euch dann auf eure Abenteuerreise. Auch gegen andere Spieler könnt ihr vom Söldnerdorf aus antreten. Allerdings müsst ihr die Gebäude erst einmal freispielen und euer Dorf weiter ausbauen.

Einige Gebäude bekommt ihr im Laufe des Tutorials, andere hingegen müssen durch erspielte Münzen gekauft werden. Zudem können einige Bauten durch Münzen erweitert werden. Dadurch schaltet ihr weitere Features frei oder steigert deren Effizienz.

Hier bekommt ihr eine genaue Auflistung der Gebäude:

Die Werkstatt: Die Werkstatt ist euer erstes Gebäude im Söldner-Modus. Von hier aus könnt ihr die anderen Standorte ausbauen und aufwerten.

Das Gasthaus: Dies ist der Entspannungsraum eurer Söldner. Hier verwaltet ihr eure Truppe, rekrutiert neue Recken oder verbessert ihre Fähigkeiten und Ausrüstungen. Auch die erspielten kosmetischen Veränderungen könnt ihr hier vornehmen.

Der Reisepunkt: Von hier aus erhaltet ihr Zugriff auf die PvE-Missionen. Ihr wählt eine Zone und dann das entsprechende Kopfgeld aus. Nach dem Beenden einer Jagd schaltet ihr neue Ziele frei. Durch eine Aufwertung des Ortes schaltet ihr zudem den heroischen Schwierigkeitsgrad frei.

Die Kampfgrube: Hier tretet ihr mit eurer Truppe gegen andere Spieler an. Je nach Level eurer Kämpfer verspricht das automatische Matchmaking-System gleichstarke Kontrahenten. Für gewonnene Partien winken Erfolge, Belohnungen und das Aufsteigen in der Rangliste.

Der Händlerwagen: Dieser Ort führt euch direkt zum Hearthstone-Shop, wo ihr für erspielte Münzen und Echtgeld Söldnerpakete und Booster kauft. Jeder Booster enthält dabei fünf Gegenstände, bestehend aus neuen Söldnerkarten, Söldnermünzen oder Söldner-Skins.

Der Briefkasten: Hier bekommt ihr aktuelle Ankündigungen zum Söldner-Modus.

Das Lagerfeuer: Hier erzählen sich eure Söldner nicht nur von ihren glorreichen Abenteuern, sondern schauen auch auf die Aufgabentafel. Denn die ist für euch so etwas wie ein Questlog. Jeden Tag bringen euch die Söldner neue Aufgaben, mit denen ihr verschiedene Belohnungen freispielt. Ihr solltet also täglich das Aufgabenbrett aufsuchen.

Kopfgeldjagden im Söldner-Modus

Neben den PvP-Kämpfen besteht der Großteil des Söldner-Modus aus den Kopfgeldjäger-Aufträgen. Diese erfolgen in Dungeon-Runs: Ihr erstellt euch eine Truppe aus sechs Söldnern und schickt diese auf Reisen. Über eine Karte entscheidet ihr dann, welchen Weg eure Kämpfer gehen sollen.

Je nachdem, wo ihr langgeht, lauern auf dem Weg verschiedene Gefahren oder warten diverse Boni auf euch. Das können einerseits besonders starke Gegner, andererseits auch zusätzliche Fähigkeiten für eure Söldner, besondere Kampfeffekte oder das Wiederbeleben gefallener Helden sein.

Denn wenn während eines Dungeon-Runs einer eurer Söldner das Zeitliche segnet, ist er für diesen Auftrag bis zu seiner Erfüllung (oder dem kompletten Scheitern) aus dem Spiel genommen.

Damit eure Chancen dennoch nicht schlecht stehen, werden die Söldner am Ende eines Kampfes komplett geheilt. Zudem finden Level-Aufstiege direkt nach einem Sieg statt.

Am Ende des Auftrags wartet dann das Kopfgeldziel in Form eines starken Endgegners auf euch. Besiegt ihr ihn, könnt ihr die Schatzkiste plündern und so wertvolle Söldnermünzen erhalten.

So wird im Söldner-Modus gekämpft

Habt ihr euren Gegner ausgewählt, beginnt auch schon die Vorbereitung auf den Kampf. Eure Jagdgruppe besteht aus sechs Söldnern. Auf das Schlachtfeld platziert ihr davon drei, der Rest kommt auf die Reservebank.

Beim Platzieren eurer Söldner spielen nun deren Rollen einen wichtigen und entscheidenden Punkt. Denn frei nach dem “Stein-Schere-Papier”-Prinzip hauen oder erleiden die Charaktere kritischen Schaden.

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Folgende Rollen gibt es:

  • Kämpfer haben einen grünen Rahmen und setzen dabei auf sehr aggressive Angriffe für massiven Schaden.
  • Beschützer verfügen hingegen über viel Leben und versuchen durch besondere Fähigkeiten wie Spott oder Gottesschild, die Angriffe der Gegner auf sich zu lenken. Ihr erkennt sie am roten Rahmen.
  • Zauberwirker mit ihren blauen Rahmen wirken hauptsächlich mächtige Zauber mit besonderen Effekten. Das kann erhöhter Schaden, die Schwächung der feindlichen Stärke oder das Einfrieren von Gegnern sein. Sie haben aber wenig Verteidigung und stellen oftmals ein leichtes Ziel dar.

Je nach Rolle kann ein Charakter einem anderen Charakter doppelten Schaden zufügen. Sprich, ein Kämpfer ist besonders effektiv gegen Zauberwirker, dieser hingegen gegen Beschützer und die Beschützer gegen Kämpfer.

Habt ihr eure drei Söldner platziert, beginnt auch schon der Kampf. Ähnlich wie im Schlachtfeldmodus findet dieser automatisch statt. Einzig wer angegriffen werden soll und womit beziehungsweise welche Zauber gewirkt werden, entscheidet ihr.

Wählt ihr einen eurer Söldner aus, öffnet sich sein Aktionsmenü. Dort seht ihr die vorhandenen Fähigkeiten. Die Zahl, die ihr bei ihnen findet, lässt euch ungefähr erahnen, wann euer Held seinen Zug macht. Je höher diese ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass er erst als Letztes zuschlägt.

Das ist wichtig, denn nachdem ihr alle Fähigkeiten und Ziele ausgewählt habt, seht ihr an euren Helden seine Zugnummer. Entsprechend führt die Eins als Erstes ihren Zug aus.

Haben zwei oder mehrere Charaktere die gleiche Zugnummer, entscheidet der Zufall, wer wann drankommt. Bedenkt dies, denn gerade geschwächte Charaktere könnten das Zeitliche segnen, ehe sie zum Zug kommen.

Wird hingegen ein Angriffsziel vor der Auswirkung einer Fähigkeit erledigt, so wird ein zufälliges neues Ziel von dem entsprechenden Söldner gewählt.

Ob und wie viel Schaden die Helden austeilen und einstecken, verraten die Werte unterhalb des Charakterbildes. Spieler des klassischen Hearthstone kennen dies bereits. Links ist die Angriffskraft, rechts der Lebenspunktestand. Fällt Letzterer auf null, wird der Söldner aus der Partie entfernt und ein neuer Kämpfer kann aus der Reservebank auf das Schlachtfeld eingewechselt werden.

Greift zum Beispiel ein Beschützer mit drei Stärke einen anderen Beschützer mit fünf Stärke an, so bekommt der Feind drei Schaden und der eigene Söldner fünf. Visiert hingegen der Beschützer einen Kämpfer an, so fügt er diesem einen kritischen Treffer zu, also sechs Schadenspunkte.

Bei besonderen Fähigkeiten oder Zaubersprüchen verrät der Erklärungstext, wie viel Schaden verursacht wird. Er zeigt euch dabei immer den normalen Schaden ohne kritischen Treffer an.

Auch die Höhe von Heilungszaubern findet ihr dort. Hier gibt es jedoch keinen kritischen Erfolg.

So rekrutiert und verbessert ihr die Söldner

Habt ihr eure erste Schlacht geschlagen, verbessert sich eure Truppe automatisch. Dabei können sie Level aufsteigen und so die Möglichkeit für neue Fähigkeiten freischalten. Zudem bekommen sie mehr Angriffs- und Verteidigungspunkte gutgeschrieben.

Am Ende eurer Kopfgeldjagd könnt ihr dann im Gasthaus eure Truppe aufwerten. Durch erspielte Söldnermünzen lassen sich neue Recken rekrutieren und für eure Stammgruppe neue Fähigkeiten freischalten.

Der Preis für die Helden sowie für Fähigkeiten variiert. Einfache Söldner könnt ihr schon für wenige Münzen rekrutieren, während gerade die legendären Charaktere sich ihre Dienste auch entsprechend bezahlen lassen.

Auch die Kosten für neue Fähigkeiten sind entsprechend dem Level günstiger beziehungsweise teurer zu bekommen. Während der zweite von drei Aktionspunkten noch einigermaßen schnell freizuspielen ist, wird die letzte Fähigkeit euch einiges an Söldnermünzen kosten.

Habt ihr diese dann freigeschaltet, könnt ihr Ausrüstungsgegenstände für eure Söldner herstellen. Auch diese wollen mit Söldnermünzen bezahlt werden. Dafür bekommen dann die Charaktere passive Boni für den Kampf.

Sebastian Johannsen
Sebastian Johannsen

Hat als Geralt von Riva schon viermal Ciri vor der Wilden Jagd gerettet, war unter den 500 besten Gwent-Spielern und besitzt noch einen aktiven Ultima-Online-Account.

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