Gwent: Die besten Tipps und Tricks zum Witcher-Kartenspiel

In diesem Gwent-Guide verrraten wir euch die besten Tipps und Tricks zum Wichter-Kartenspiel und zeigen euch außerdem, wie ihr an neue Karten kommt.

  • von Veronika Kramer am 27.12.2018, 12:54 Uhr

In diesem Gwent-Guide verraten wir euch

  • Was die besten Tipps und Tricks für Gwent sind
  • Woher ihr neue Karten für euer Deck bekommt
  • Welche Stärken die Gwent-Fraktionen mitbringen

Das strategische Kartenspiel Gwent: The Witcher Card Game wurde am 23. Oktober 2019 für PCPlaystation 4 (Kaufen!) und Xbox One (Kaufen!) veröffentlicht. Wenn ihr Tipps zum Deckbau in Gwent sucht, schaut doch mal in unserem Guide zu den besten Decks in Gwent.

In diesem Guide verraten wir euch die besten Tipps und Tricks zu Gwent.

Inhaltsverzeichnis

Gwent-Tipps: Spielmodi, Ziel des Spiels & Spielfeld

  • Übungsspiel
  • Freies Spiel
  • Ranglistenspiel
  • Arena-Modus
  • Thronebreaker (Einzelspielermodus)

Das sind die unterschiedlichen Spielmodi, die euch Gwent bietet. Ihr spielt entweder gegen die KI oder im PvP-Modus, also gegen andere Spieler. Lasst die Ranglistenspiele und den Arena-Modus zunächst außen vor, wenn ihr gerade erst mit Gwent beginnt.

Denn falls ihr noch an der richtigen Gwent-Strategie schraubt, habt ihr kaum eine Chance bei Ranglisten-Partien. Deshalb geben wir euch den Tipp mit auf den Weg, erst ein Deck zu entwickeln und gegen die KI zu erproben. Andernfalls verliert ihr schnell wertvolle Ranglisten-Punkte, die ihr euch mühsam wieder erarbeiten müsst. Außerdem kostet der Arena-Modus einen Spiegelsplitter Eintritt (in Form von Erz oder echtem Geld bezahlbar).

Macht euch damit am Anfang nicht arm, wenn ihr eure Decks noch nicht optimal aufgestellt habt. Grundsätzlich geht es in Gwent darum, den Gegner in drei Runden nach Punkten zu besiegen. Eine Runde gewinnt der Spieler, der mehr Punkte auf seiner Seite des Spielfelds liegen hat, nachdem beide Seiten gepasst haben. Die Punkte sind die Summe der Werte links oben auf den Karten, die ausgespielt wurden.

Zwischendurch schwächt oder zerstört ihr gegnerische Karten – zusätzlich besteht die Option, mit Reiheneffekten von Sonderkarten ganze Truppen ins Wanken bringen. Ihr beendet eine Runde, indem ihr passt. Wenn ihr zwei Runden für euch entschieden habt, gewinnt ihr. Theoretisch kann es in der dritten Runde zum Gleichstand kommen, wenn ihr punktemäßig gleichauf seid.

Das Spielfeld ist zweigeteilt: Der obere Bereich gehört dem Gegner, der untere euch. Ihr habt rechts einen Kartenstapel liegen, dabei handelt es sich um euer Deck. In der Mitte sind offen aufgefächert die Karten auf eurer Hand. Der linke Stapel repräsentiert den Friedhof.

Dort werden besiegte Karten und die von vorhergehenden Runden abgelegt. Manche Karten können Einheiten aus dem Friedhof wiederbeleben und zurück auf die Hand oder das Spielfeld holen.

Tricks zu fünf Gwent-Fraktionen: Stärken & Schwächen

In Gwent existieren fünf Fraktionen – Armeen mit individuellen Karten – mit denen ihr in die Schlacht zieht. Alle haben ihre Stärken und Schwächen und eignen sich für unterschiedliche Spielstile. Deswegen solltet ihr euch unbedingt mit den Fraktionen und deren Karten vertraut machen.

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  • Die Fraktion Nilfgaard setzt auf ihre Stärke und arbeitet mit hinterlistigen Tricks wie Spion-Karten. So sind sie in der Lage, die Strategien des Gegners zu unterlaufen.
  • Die Nördlichen Königreiche verfügen über eine mächtige Armee, die von Belagerungsmaschinen und Rüstungen profitiert, die sie vor Schaden schützen. Außerdem können manche Karten zu Goldkarten aufsteigen. Damit werden sie immun gegen Wettereffekte, welche den Rest eurer ausgespielten Karten stetig schwächen.
  • Die Skellige-Fraktion trumpft mit einem flexiblen Deck, das sowohl brachiale Stärke birgt als auch eigene Truppenmitglieder wiederauferstehen lassen kann.
  • Die Scoia’tael-Fraktion setzt auf Verwirrung. Denn einige Karten werden verdeckt ausgespielt und drehen sich erst nach einigen Runden um, was eure Gegner verunsichert. Außerdem ist die Gwent-Fraktion meisterhaft im Fallenstellen.
  • Die Monster-Fraktion profitiert unter anderem von Wetterkarten, die andere Fraktionen stärker schwächen. Außerdem kann sie andere Monster beschwören und Freunde wie Feinde verschlingen, um ihre die Stärke zu verbessern.

Gwent: Alles Wichtige zum Deck & Sonderkarten

Insgesamt gibt es rund 300 fraktionsgebundene Karten in Gwent. Darüber hinaus greift ihr auf neutrale Karten zurück, die ihr mit allen Fraktionen nutzen könnt. Das klingt unspektakulär, doch neutrale Gwent-Karten sind weder schwach noch nutzlos. Ganz im Gegenteil, sie sind einfach flexibel einsetzbar.

Sowohl in den Reihen der neutralen als auch bei den Fraktionskarten findet ihr Sonderkarten, die besondere Effekte auf eigene oder gegnerische Truppen haben. Sonderkarten werden sofort aktiv, wenn sie ausgespielt werden und wandern umgehend weiter auf den Friedhof. Dazu zählen unter anderem Wetterkarten, welche die Stärke aller Karten in einer Reihe, die nicht gegen Wetter immun sind, auf den Wert Eins heruntersetzen.

Solche Wettereffekte kontert ihr zum Beispiel mit der Tagesanbruch-Karte, die alle Wettereffekte vom Spielfeld entfernt. Manche Karten wiederum – insbesondere aus der Monster-Fraktion – erhalten erhebliche Boni durch bestimmtes Wetter.

Des Weiteren gibt es seit dem Homecoming-Update so genannte Artefakt-Karten im Witcher-Kartenspiel. Einmal ausgespielt haben sie Auswirkungen auf die Truppen und sind schwer vom Spielfeld zu entfernen. Deshalb sind diese neuen Witcher-Karten eine ernstzunehmende Größe im Gefecht.

Des Weiteren haben in Gwent ausgespielte Karten einen Stärkewert, deren Summe die Gesamtpunktzahl widerspiegelt. Zusätzlich besitzen viele Karten einen Spezialeffekt. Mal beschädigen sie eine gegnerische Karte, mal erhöhen sie die Stärke einer eigenen Karte.

Tipps zur Wahl des richtigen Gwent-Anführers für eure Fraktion

Jedes Deck benötigt überdies einen Anführer. Dabei stehen euch verschiedene Oberhäupter für jede Fraktion zur Verfügung. Zu Beginn steht euch nur ein Anführer zur Verfügung, später wählt ihr aus einem kleinen Ensemble.

Jeder Gwent-Anführer verfügt über eine individuelle Spezialfähigkeit. Diese Effekte sind durchaus mächtig, also nutzt sie unbedingt und plant sie vor allem in eure Strategie ein. Daneben gibt es Gwent-Karten in unterschiedlichen Qualitätsstufen.

  • Bronzekarten haben keine besonderen Qualitätsboni und dienen als Grundlage für eure Strategie.
  • Goldkarten können nur durch Spezialkarten beschädigt werden und sind auch gegen Wettereffekte immun.

Die aus der Beta-Version bekannten Silberkarten sind nicht mehr im Spiel, sie wurden von CD Projekt ersatzlos gestrichen. Ein Gwent-Deck besteht aus mindestens 25 Karten. Da die Aufnahme von Karten in euer Deck mit sogenannte Rekrutierungskosten verbunden ist, müsst ihr variieren und könnt euch folglich kein Deck zusammenschustern, das ausschließlich aus Goldkarten besteht.

Eifer, Befehl, Herbeirufen: Tipps zu den Kartenattributen in Gwent

Noch lange bevor ihr euch mit dem Deckbau beschäftigt, ist echt wichtig, ein paar grundlegende Funktionsweisen der Karten zu verstehen. Denn die Karten besitzen verschiedene Attribute und Eigenschaften. Im Folgenden eine kurze Übersicht, was die einzelnen Attribute bedeuten:

  • Abklingzeit: Das ist die Anzahl der Runden, bis eine Befehlsfähigkeit wieder eingesetzt werden kann.
  • Befehl: Die entsprechende Fähigkeit wird auf Wunsch des Spielers aktiviert. Allerdings kann sie erst einen Zug, nachdem die Karte ausgespielt wurde verwendet werden.
  • Block: Ein Statuseffekt, der die Fähigkeiten einer Karte sperrt und andere Statuseffekte entfernt.
  • Duell: Zwei gegnerische Karten fügen sich solange abwechselnd Schaden in Höhe ihrer Stärke zu, bis eine stirbt.
  • Eifer: Ermöglicht es, eine Befehl-Fähigkeit im selben Zug einzusetzen, in dem die Karte ausgespielt wurde.
  • Einsatz: Die Fähigkeit einer Karte wird sofort beim Ausspielen eingesetzt.
  • Enthüllung: Zeigt eine Karte beider Spieler und legt sie dann zurück ins Deck oder auf die Hand.
  • Ergreifen: Verschiebt eine gegnerische Einheit in die gegenüberliegende Reihe auf eure Seite des Spielfelds.
  • Erschaffen: Erschaffe eine bestimmte Karte. Welche Einheit ihr generiert, wird über die ausgespielte Karte definiert.
  • Fernkampf: Die Fähigkeit dieser Karte kann nur eingesetzt werden, wenn ihr sie in der Fernkampf-Reihe ausspielt.
  • Generieren: Dieses Attribut fügt dem Spiel eine Karte hinzu, analog zum Erschaffen.
  • Herbeirufen: Verschiebt eine Karte aus dem Stapel auf das Schlachtfeld.
  • Ladung: Die Anzahl Ladungen bestimmt, wie oft ein Befehl ausgeführt werden kann.
  • Nahkampf: Die Fähigkeit dieser Karte kann nur eingesetzt werden, wenn ihr sie in der Nahkampf-Reihe ausspielt.
  • Reichweite: Abstand in Reihen, über den hinweg gezielt werden kann.
  • Spionage: Ist die Bezeichnung für eine Einheit, die auf der gegnerischen Seite des Spielfelds ausgespielt wird.
  • Todeswunsch: Die Todeswunsch-Fähigkeit einer Einheit wird aktiv, wenn die Einheit vom Schlachtfeld auf den Friedhof verschoben wird.

Gwent-Tricks: So einfach kommt ihr an neue Karten

Gewinnt ihr eine Partie, winken euch Erfahrungspunkte als Belohnung. Wenn ihr genug Erfahrungspunkte für einen Stufenanstieg zusammen habt, bekommt ihr außerdem Scraps (daraus stellt ihr neue Karten her) oder Erz, die Ingame-Währung. Mit je 100 Erz oder mit Echtgeld kauft ihr im Gwent-Kartenshop ein Kartenfass, die Lootboxen in Gwent.

In jeder Lootbox wählt ihr eine von drei seltenen Karten aus, die ihr in euren Bestand aufnehmt. Ihr müsst also nicht alles nehmen, was euch vorgesetzt wird. Übrigens: Alle Karten in der Kartenbibliothek von Gwent könnt ihr entweder mit Scraps craften oder durch Kartenfässer erhalten.

Die Kartenbibliothek bietet eine Übersicht aller existierenden Karten, egal ob ihr diese besitzt oder nicht. Überzählige Karten oder Karten, die ihr nicht verwendet, zerlegt ihr am besten in Scraps.  Diese nutzt ihr wiederum für das Craften von Karten, die ihr für eure Strategie benötigt. Auf diese Weise stellt ihr euer Wunschdeck ohne den Einsatz von Echtgeld zusammen.

Bonus-Tipp: Geschickter Sieg durch Bluffen

Stärke allein ist nicht das, was euch zum Sieg führt. Tatsächlich könnt ihr sogar mit einem verhältnismäßig schwachen Deck einen Gegner übertrumpfen – wenn eure Strategie stimmt.

Es folgt einer der wertvollsten Gwent-Tipps: Spielt nicht gleich eure stärksten Karten aus, sondern geht taktisch vor. Schließlich geht es in Gwent auch ums Bluffen – also darum, den Gegner zu täuschen, um ihn zu unvorsichtigen Handlungen zu bewegen.

Der Gegner hat in der ersten Runde eine Reihe seiner starken Karten ausgespielt, ihr dagegen habt niedrigere Karten gelegt? Lasst ihn diese Runde gewinnen, indem ihr passt. Im besten Fall hat er sein Pulver dann bereits verschossen und ihr erhaltet mit euren noch übrigen starken Karten und einigen geschickten Moves die Überhand.

Wie bei den meisten Spielen heißt es auch in Gwent: Übung macht den Meister. Wichtig ist, dass ihr die verschiedene Strategien erlernt und erkennt, was euer Gegner plant. Folglich könnt ihr weitaus besser taktieren, als wenn ihr wild drauf losspielt.

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Veronika Kramer
Veronika Kramer

Im zarten Alter von elf Jahren ist Vero am C128 kleben geblieben und seither nicht mehr von Spielen losgekommen. Sie setzt sich für Videogames als Familien-Event ein und glaubt, dass Spiele die Menschen und die Welt verändern können. Ob Rollenspiel, Action-Adventure oder Shooter: Für Vero muss die virtuelle Welt stimmig und die Story gut sein.

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