Gwent: Deck-Building für Einsteiger – Lest unsere Tipps

Ihr seid absolute Gwent-Neulinge? Unser Deck-Building-Guide hilft dabei, euch in der Deckschmiede zurechtzufinden und das beste Deck für einen gelungenen Start zusammenzustellen.

  • von Veronika Kramer am 01.01.2019, 9:00 Uhr

In diesem Gwent-Guide erfahrt ihr:

  • Wie ihr euer Gwent-Deck schnell und einfach optimiert
  • Welche Kartenkonstellationen am besten funktionieren
  • Was die besten Deckbau-Tipps für jede Fraktion sind

Das strategische Kartenspiel Gwent: The Witcher Card Game wurde am 23. Oktober 2019 für PC, Playstation 4 und Xbox One veröffentlicht. Wenn ihr bereits erfahrene Gwent-Spieler seid und nach Profi-Tipps zum Deckbau sucht, schaut doch mal in unserem Gwent Deck-Guide für Profis. Außerdem kann es nicht schaden, die besten Tipps und Tricks zu Gwent zu kennen.

In diesem Guide verraten wir euch die besten Deckbau-Tipps und erklären euch, was ihr bei der Zusammenstellung eures Kampfdecks beachten müsst.

Inhaltsverzeichnis

Die beste Herangehensweise ans Deck-Building

Im Grunde habt ihr zwei Möglichkeiten, euer Gwent-Deck zu planen. Beide sind legitim und was für euch besser funktioniert, ist eine Frage persönlicher Präferenzen.

  • »Von oben« (top down): Indem ihr ausgehend von einer Fähigkeit einer oder mehrerer wichtigen Goldkarten den Rest des Decks plant.
  • »Von unten« (bottom up): Indem ihr erstmal die Bronzekarten aufeinander abstimmt und dann um Gold- und Sonderkarten ergänzt.

Wenn ihr um einzelne Goldkarten herum plant, besteht natürlich die Gefahr, dass ihr beim Ziehen der Karten Pech habt und die Goldkarte im Stapel bleibt. Dann müsst ihr in Gwent mit den verbleibenden Bronze- und Silberkarten klar kommen. Wählt beim Planen »von oben« mehrere Goldkarten, mit denen eure Strategie funktioniert und nehmt euch Zeit für die strategische Deck-Planung.

Ein wichtiger Anhaltspunkt kann zum Beispiel die besondere Fähigkeit eures Anführers sein. Schaut euch diese genau an und überlegt, welche in eure Strategie passt. Wenn ihr ihn geschickt auswählt und eure Bronze- und Goldkarten auf ihn abstimmt, kann euch das strategische Vorteile verschaffen und den gesamten Spielverlauf zu euren Gunsten entscheiden.

Ein konkretes Beispiel: Die Krabbspinnenkönigin im Monsterdeck hat die Fähigkeit, jedes Mal eine Krabbenspinne zu spawnen, wenn eine Einheit aus den eigenen Reihen einen Verbündeten verzehrt. Setzt für einen Vorteil auf Karten, die Verbündete verzehren. Dadurch erhaltet ihr einen doppelten Vorteil: Die verzehrende Karte steigt in der Stärke um die des Verzehrten, gleichzeitig erhaltet ihr Unterstützung durch zusätzliche Krabbspinnen.

Gwent: Synergie-Effekte beim Deckbau nutzen

Das Beispiel der Krabbspinnenkönigin bringt uns zu einem wichtigen Grundkonzept, dem jedes Deck folgen sollte: Synergie-Effekte. Es ist ausgesprochen gefährlich, sich ausschließlich auf die Stärke einiger weniger Karten zu verlassen. Denn spätestens, wenn diese durch einen Zug des Gegners weggewischt werden, schaut ihr in die Röhre.

Statt roher Stärke sind in Gwent Strategie und Taktik gefragt. Das bedeutet, dass ihr euch mit den Fähigkeiten und Wechselwirkungen eurer Karten auseinandersetzen müsst. Die wichtigste Eigenschaft eures Decks ist deswegen (neben der Stärke einzelner Karten), dass alle Einheiten optimal aufeinander abgestimmt sind und einer größeren Taktik dienen.

Beispielsweise blockieren einige Karten die des Gegners – andere wiederum geben Bonus-Schaden pro blockiertem Gegner. Solche Zusammenspiele müsst ihr unbedingt nutzen. Schaut euch deshalb genau an, ob eure Einheiten Fähigkeiten haben, die sich gegenseitig im Kampf unterstützen.

Vergesst nicht, auch neutrale Karten beim Deckbau zu berücksichtigen. Denn diese sind mit allen Fraktionen kombinierbar und haben unschätzbaren Wert. Nicht zuletzt Geralt von Riva stellt in Gwent eine neutrale Karte dar. Der Hexer – den ihr in The Witcher 3: Wild Hunt spielt – erledigt mit einem Schlag Gegner, die mindestens acht Stärke besitzen.

Mehrere Deckbau-Strategien sind besser als eine

Wie bei den meisten strategischen Sammelkartenspielen (angefangen bei Magic: The Gathering), gilt beim Witcher-Kartenspiel Gwent: Rechnet immer damit, dass eure Strategie nicht aufgeht. Zum Beispiel, weil der Gegner euch durchschaut und eure Pläne vereitelt. Für diese Fälle ist es wichtig, dass ihr mehr als nur eine Strategie parat habt.

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Das ist nicht immer einfach, da viele Gwent-Spieler dazu neigen, sich zunächst auf die klar ersichtlichen Vorteile einer Fraktion zu fokussieren. Anders machen es clevere Spieler, die solche Strategien erweitern und kombinieren. Setzt bei der Verwendung des Nilfgaard-Decks auf die Kombination von Spionage- und Enthüllungskarten. Darüber hinaus sind auch Block-Karten nützlich, um eurem Gegner zu Schaden – vorausgesetzt das passt in eure Deckbau-Strategie.

Nilfgaard-Fraktion: Die besten Deckbau-Tipps #1

Die Fraktion Nilfgaard ist der größte Feind der Nördlichen Königreiche und setzt insbesondere auf hinterlistige Manöver. Die größte Stärke dieser Fraktion besteht darin, mit Spionen und fiesen Tricks wie Alchemie oder Kuhkadavern zu arbeiten. Wenn ihr passend zu eurem Anführer die Truppen mit Spionen spickt, sind euch hinterlistige Siege gewiss.

Innerhalb des Nilfgaard-Decks stehen euch verschiedene allgemeine Strategien zur Verfügung. Dazu zählt unter anderem die Spionagestrategie, die auf den Einsatz von Karten mit Spionage-Fähigkeiten setzt. Denn in der Nilfgaard-Bibliothek finden sich eine Menge solcher Karten, die ihr auf der Spielfeldseite des Gegners platziert. Nehmt unbedingt die Karte Impera-Vollstrecker mit, die für jeden ausgespielten Spion eine neue Ladung erhält.

Außerdem solltet ihr auch immer ein paar Taktikkarten im Deck haben. Besonders wirkungsvoll sind die Karten Menno Coehoorn und Stefan Skelle, wenn ihr in Gwent richtig taktieren wollt. Außerdem ist das Artefakt Leichengift ein guter Begleiter für eure Taktikkarten. Denn es erhält eine neue Ladung pro gespielter Taktikkarte und kann auf Kommando tödliche Kraft entfalten.

Besonders hinterlistig ist die Blockadestrategie. Dabei ist es euer Ziel, den Plan des Widersachers zu durchkreuzen, indem ihr dessen Schlüsselkarten blockt. Dabei wird es richtig spannend, wenn ihr die richtigen Synergieeffekte nutzt. Zum Beispiel blockiert ihr gegnerische Karten mit dem Alba-Panzerreite und euer Sklaventreiber erhält einen Schadensbonus.

Nehmt unbedingt Vattier de Rideaux und Vanhemar mit in euer Gwent-Deck, um blockierte Einheiten zu ergreifen und zu zerstören. Des Weiteren setzt ihr auf die Hexer Serrit und Auckes. Denn Auckes blockiert nicht nur ausgespielte Kopien des Gegners, sondern verbessert obendrein Serrit.

Nilfgaard-Fraktion: Die besten Deckbau-Tipps #2

Eine weitere Spezialität der Nilfgaard sind Enthüllungskarten, die ihr für die Enthüllungsstrategie benötigt. Diese sind vielseitig anwendbar, fügen Schaden zu, rufen Kopien herbei oder verbessern eure Einheiten. Darüber hinaus bieten sie den netten Nebeneffekt, dass ihr eurem Gegner in die Karten schauen könnt.

Nehmt auf jeden Fall den Vipern-Hexer mit, der die oberste Karte des gegnerischen Stapels aufdeckt und sofort verbannt. Auch Xarthisius und Mangonel gehören zur Enthüllungsstrategie. Letzterer fügt einer gegnerischen Einheit Schaden zu, wenn ihr eine Karte enthüllt.

Richtig fies wird’s, wenn ihr auf Karten setzt, welche die Stärke des Gegners zu eurem Vorteil nutzen. Damit lassen sich Strategien sehr gut ausbauen, die auf Ergreifen setzen. Also darauf, die gegnerische Karte auf eure Seite des Spielfeldes zu ziehen. Dafür solltet ihr unter anderem den Sklavenjäger und Nilfgaard-Ritter im Deck haben.

Davon unabhängig verstärkt ihr eure Deck mit Alchemie- und Hexerei-Karten. Dazu zählt die Salbe, welche euch die Einsatzfähigkeit von Bronzekarten ein weiteres Mal nutzen lässt. Achtet des Weiteren auf die Magier und Hexen/Hexer der Nilfgaard-Fraktion. Denn deren Skills fügen Gegnern überraschend viel Schaden zu – etwa indem ihr sie mit der eigenen Einsatzfähigkeit schlagt.

Zum Beispiel kopiert die Karte Fringilla Vigo eine Sonderkarte aus dem gegnerischen Deck und spielt sie auf eurer Seite aus. Dies kann jedoch auch nach hinten losgehen und ist kein starker Deckbau-Move, da ihr einen wertvollen Platz dem Zufall überlasst. Entwickelt stattdessen ein Deck, in dem jede Karte einer übergeordneten Strategie dient.

Der beste Nilfgaard-Anführer für eure Gwent-Strategie

Für euer Gwent-Deck wählt ihr aus den folgenden Nilfgaard-Anführern:

  • Emhyr var Emreis: Verschiebt auf seinen Befehl eine verbündete Einheit oder Artefakt auf eure Hand, spielt dann eine Karte aus. Täuschen und später erneut zuschlagen ist hier die Devise.
  • Jan Calveit: Seht euch die oberen drei Karten eures Decks an und spielt eine davon aus. Das ist nicht nur deswegen wertvoll, weil der Anführer für das Ausspielen einer zusätzlichen Karte sorgt. Darüber hinaus wisst ihr, welche Karten ihr in der nächsten Runde ziehen werdet.
  • Moruran Voorhis: Enthüllt eine zufällig gewählte Karte aus dem gegnerischen Deck und verbessert eine verbündete Einheit um 2.
  • Usurpator: Deaktiviert zu Beginn des Kampfes die Fähigkeiten des gegnerischen Anführers. Bei starken gegnerischen Anführern könnt ihr auf diesem Wege mitunter die ganze Strategie des Gegners zerstören.

Wer darauf setzt, den Gegner zu blocken, fährt mit dem Usurpator gut. Decks, die eine Enthüllungsstrategie nutzen, profitieren von Jan Calveit und Moruran Voorhis. Nutzt die individuellen Stärken der Anführer für eure Strategie.

Nördliche Königreiche-Fraktion: Die besten Deckbau-Tipps #1

Die Nördlichen Königreiche sind Soldaten durch und durch: Hinterhalt, List und Alchemie sind hier nur in Maßen gefragt. Stattdessen zählen Stärke, Belagerungstaktiken und Eifer. Sogar schwere Kriegsmaschinerie ist mit von der Partie.

Eifer wirkt sich auf alle Karten mit Befehl-Fähigkeiten aus und ist wertvoll, wenn ihr nach dem Ausspielen einer Karte direkt zuschlagen (also einen Befehl ausführen) wollt. Diese Karten sorgen für schnelle, harte Kämpfe – wenn ihr sie mit Stärke kombiniert. Zudem geben Anführer wie König Foltest und König Henselt euren Einheiten Eifer.

Die Karte Johan Natalis spendiert allen Verbündeten auf dem Schlachtfeld Eifer, solange er dabei ist. Deshalb sollte er in eurem Nördliche Königreiche-Deck nicht fehlen. Gleiches gilt für den Temerien-Trommler. Des Weiteren gibt es Karten der Nördliche-Königreiche-Fraktion, die eure Einheiten mit zusätzlichen Boost-Effekten verstärken.

Der Tridam-Infanterist fügt jedes mal 1 Schaden zu, wenn er verbessert wird, der Lyrische Landsknecht sogar 3 (ohne Verbesserung nur 1). Auch vermeintlich einfache Karten wie die Lyrische Kavallerie dürfen in einem solchen Deck nicht fehlen. Sie verbessern beim Ausspielen jeder Einheit mit Befehl-Fähigkeiten diese um den Wert 1.

Nehmt das Artefakt Vandergrifts Klinge unbedingt mit. Denn immer, wenn ihr eine Soldatenkarte in derselben Reihe auslegt wie das Artefakt, wird es automatisch um 2 verbessert. Im Gegensatz zur oben skizzierten Eifer-Strategie, setzt die Belagerungsstrategie auf das Ansammeln von Ladungen. Durch eine clevere Kombo sammelt ihr über mehrere Runden Ladungen, die ihr bei Bedarf für einen vernichtenden Angriff einsetzt. Dabei unterstützt euch der Belagerungshelfer, indem er einer Maschine eine weitere Ladung hinzufügt, wenn ihr ihn ausspielt.

Nördliche Königreiche-Fraktion: Die besten Deckbau-Tipps #2

Die Lyrische Abaleste bekommt eine Ladung für jede ausgespielte Karte mit Befehl-Fähigkeit. Die Einheit Uysogota von Corvo erhält sie sogar für jede ausgespielte Karte. Reynard Odo gibt jeder verbündeten Einheit mit Ladung eine zusätzliche – ebenso wie Rittersporn und Soldat Odrin. Holt außerdem den Blutigen Baron hinzu, er kann die Ladung eines Verbündeten verdoppeln.

Ein Artefakt, das diese Strategie positiv unterstützt, ist der Blutige Flegel. Packt noch die Kriegsmaschine Foltests Stolz ein, dann wird dem Gegner in Gwent garantiert schwindelig. Manche Karten (wie Roche: Gandenlos) bekommen pro Zug eine Ladung hinzu. Andere Einheiten (wie der verfluchte Hexer Kiyan) teilen hingegen Schaden in Höhe ihrer Ladungen aus.

Wenn ihr darauf aus seid, euren Gegner mit purer Masse zu überrennen, greift ihr zur Armeestrategie. Bei einer Strategie der zahlenmäßigen Überlegenheit setzt ihr unbedingt auf den Kaedwen-Wiedergänger (und verstärkt diesen zuvor). Denn dieser ruft jedes Mal eine Kopie von sich herbei, wenn ihr einen Gegner zerstört.

Mit einem Draug könnt ihr zusätzliche Kaedwen-Wiedergänger aus verbündeten Menschen generieren. Das Streifen-Kommando ist eine Karte, die alle Kopien dieser Einheit aus dem Deck herbeiruft. Nehmt mehrere ins Deck, jedoch nur eine zum Spielstart auf die Hand.

Die Taktikkarte Verstärkung baut diese Strategie aus, denn sie generiert Kopien verbündeter Einheiten und ruft sie herbei. Zahlenmäßige Überlegenheit lässt sich mit Stärke und Eifer ebenso kombinieren wie mit Belagerung. Zudem gehört Vernon Roche, Soldat zu den nützlichen Einzelkarten, mit denen ihr die Strategie zusätzlich untermauert. Denn er fungiert in Gwent als Spion und lässt euch zwei zusätzliche Karten aus dem Deck ausspielen.

Auch Ergreifung – eigentlich wie die Spionage eine Spezialität von Nilfgaard – könnt ihr punktuell einsetzen und Gegner auf eure Seite holen. Zudem existieren diverse magische Karten, um eurem Feind zu schaden. Denkt auch bei den Nördlichen Königreichen daran, dass ihr neutrale Karten mitnehmen könnt, um eure Strategie abzurunden.

Der beste Nördliche Königreiche-Anführer für eure Gwent-Strategie

Die folgenden Anführer der Nördlichen Königreiche könnt ihr, passend zu eurer Strategie, mit in den Kampf nehmen.

  • König Foltest verbessert eine verbündete Einheit um 1 und gibt ihr Eifer – für schnelle und starke Überraschungsangriffe geeignet.
  • König Henselt setzt auf zahlenmäßige Überlegenheit und Stärke zugleich. Seinem Befehl folgend spielt ihr die Kopie einer verbündeten Einheit auf dem Schlachtfeld aus, verbessert sie um 4 und gebt ihr zusätzlich Eifer.
  • Prinzessin Adda setzt auf rohe Gewalt und fügt einer Einheit 8 Schaden zu.
  • König Demawend III. gibt einer Einheit 1 Ladung und hat dabei eine Abklingzeit von 2.

Skellige-Fraktion: Die besten Deckbau-Tipps #1

Die Skellige-Fraktion verfügt über mächtige Karten, die nicht einfach zu spielen sind. Außerdem braucht ihr eine gehörige Portion Mut. Denn schließlich geht es hier darum, eigene Einheiten zu opfern oder schwere Verletzungen hinzunehmen.

Eine Besonderheit des Skellige-Decks ist die Fähigkeit einiger Einheiten, sich selbst oder andere Einheiten zu opfern. Liegen diese erst mal auf dem Friedhof, ruft ihr sie mit Ritualen wieder aufs Schlachtfeld. Außerdem gibt es Karten mit der Fähigkeit Verwerfen, die absichtlich auf den Friedhof verschoben werden.

Dazu zählen der Tuirseach-Plünderer oder die Bestie Morkuarg. Stellt euch eine Kombination zusammen, die Synergieeffekte schafft: Derran schiebt drei Karten aus dem Deck auf den Friedhof, Gudmund Flinkzunge tauscht dagegen das komplette Deck mit dem Friedhofstapel aus. Cerys an Craite wird gemeinsam mit anderen Karten vom Friedhof zurückgerufen, wenn ihr etwa Sigrdrifas Ritual ausspielt.

Wenn ihr keine Angst vor dem Verlust eurer Karten habt, könnt ihr mit dieser Strategie weit kommen. Komplettiert durch den Anführer Eist Tuirseach sorgt sie für Überraschungen beim Gegner. Alternativ setzt ihr auf die Heilungsstrategie. 

Skellige-Fraktion: Die besten Deckbau-Tipps #2

Denn es muss nicht immer gleich ein Todesopfer sein: Die Skellige-Einheiten scheuen auch nicht davor zurück, Verletzungen davonzutragen, wenn sie den Gegner damit ordentlich schaden. Eine solche Strategie ermöglicht diversen Heilerinnen und Zauberern den erlittenen Schaden eurer Einheiten zu heilen. Deswegen muss niemand Angst vor Verwundungen haben!

Die Bestie Olaf verbessert ihren Angriff beispielsweise um den doppelten erlittenen Schaden. Harald Hundeschnauze verpasst zwar einer verbündeten Einheit 1 Schaden, ruft aber drei Freunde herbei. Auch die Piraten und deren Schiffe wie der Dimun-Schmuggler und das Dimun-Langschiff schaden verbündeten Einheiten.

Das ist alles kein Problem, wenn man ausreichend heilende Einheiten mit an Deck hat. Nehmt für diese Strategie die Magierin Joana, die Heymaey-Kräuterfrau, Heymaey-Flaminica und den Zauber Wiederherstellen mit. Die Zahl hinter dem Attribut Blutdurst bestimmt, wie viele beschädigte Einheiten nötig sind, um das Attribut zu aktivieren. Sobald genügend Gegner beschädigt sind, erhöht sich der Schaden, den die Einheiten mit Blutdurst verursachen auf ein mitunter tödliches Level.

Zu den Karten mit Blutdurst zählen Ansturm des Meisters, Donar an Hindar und Svanrige Tuirseach. Auch sonst gibt es einige Karten, mit denen ihr auf rohe Gewalt und Zerstörung setzen könnt. Verwendet Anführer und Bronzeeinheiten, die Gegnern Schaden zufügen und kombiniert sie mit denen, die von beschädigten Einheiten profitieren.

Skjall beschädigt eine bisher unbeschädigte gegnerische Einheit. Das Schiff Wildschwein der See fügt beschädigten Einheiten weitere 2 Schaden zu, Lugos der Irre beschädigt eine Einheit sogar in Höhe der doppelten Anzahl bereits geschädigter gegnerischer Einheiten. Vjaborn wiederum zerstört gegnerische Einheiten. Nehmt noch Dagur Doppelklinge mit ins Boot, denn er wird jedes Mal verbessert, wenn eine gegnerische Einheit Schaden erleidet.

Der beste Skellige-Anführer für eure Gwent-Strategie

Diese Anführer helfen euch, eure Skellige-Strategie zu perfektionieren:

  • Bran Tuirseach lässt euch eine Karte verwerfen und dafür eine neue ziehen, wobei sich diese Fähigkeit jede Runde erneuert. Verwerft ihr eine Karte, wird einer zufällig gewählten gegnerischen Karte 1 Schaden zugefügt.
  • Crach an Craite mag es simpel und fügt einer Einheit 1 Schaden zu, mit einer Abklingzeit von 2 – ihr könnt ihn also in einem Match maximal zweimal hinzuziehen.
  • Harald der Krüppel regiert mit roher Gewalt und fügt 8 Schaden zu, die zufällig auf die gegnerischen Einheiten verteilt werden. Nutzt ihn, wenn ihr auf die Beschädigungs- und Zerstörungsstrategie setzt.
  • Eist Tuirseach lässt euch einen Krieger aus dem Friedhof ausspielen und ergänzt somit die Wiederbelebungsstrategie perfekt.

Scoia’tael-Fraktion: Die besten Deckbau-Tipps #1

Die Fraktion Scoia’tael besteht aus Elfen, Zwergen, Menschen und Dyraden. Sie ist geheimnisvoll und ihre Züge unvorhersehbar. Sie arbeiten mit Fallen und Überfällen (verdeckt ausgespielten Karten) und treten im Schwarm auf, um ihre Gegner zu überraschen und mit verbesserten Truppen zu beschädigen. Die Fraktion verfügt außerdem über die Fähigkeit, Einheiten immun zu machen.

Die wohl größte Stärke von Scoia’tael ist, dass sie in der Lage sind, ihrem Gegner Fallen zu stellen. Wenn ihr auf diese Strategie setzt, könnt ihr euer Gegenüber unerwartet schädigen oder blockieren. Nehmt mindestens vier Fallen in euer Startdeck auf und ergänzt sie mit der Taktikkarte Iorweths Schachzug, die euch gleichzeitig zwei Fallen ausspielen lässt.

Fallen wie die Schlangenfalle und die Fallgrube zerstören die nächste ausgespielte gegnerische Einheit, noch bevor diese ihre Fähigkeit verwenden kann. Nehmt bei dieser Strategie außerdem den Elfenspäher mit, denn dieser wird jedes Mal um 2 verbessert, wenn eine Falle ausgelöst wird.

Fallen verfügen über den Statuseffekt Überfall, das bedeutet, sie werden verdeckt ausgespielt und der Gegner weiß nicht, was sich hinter ihnen verbirgt. Das bringt uns zu einer Strategie, mit der ihr nicht nur die Fallenstrategie ergänzen könnt, sondern auch andere Decks massiv stärkt: Die Strategie rund ums Verbessern und Schaden-zufügen. Im Scoia’tael-Deck wimmelt es von Einheiten und Karten, die andere Einheiten und sich selbst verbessern können.

Manche Karten haben so wahre Boost-Effekte. Xavier Moran zum Beispiel wird durch jede Verbesserung nochmal um 2 verbessert. Nehmt außerdem Barnabas Beckenbauer, Dennis Craemer, Ithlinne Aegli, Aglais, Milva oder den Ruf des Waldes mit und verbessert eure Einheiten so weit, bis euer Gegner vor eurer Übermacht erzittert.

Scoia’tael-Fraktion: Die besten Deckbau-Tipps #2

Verbesserung geht Hand in Hand mit Beschädigung gegnerischer Einheiten. Füllt eure Reihen auf mit Elfen, Dyraden, Zwergen und Menschen, die Gegnern Schaden zufügen. Eine ideale Ergänzung dazu ist Ele’yas, der eine verstärkende Wirkung hat: Er fügt bereits beschädigten Einheiten 1 weiteren Schaden zu und verbessert bereits verbesserte Einheiten ebenfalls um 1. Ihr seht: hier könnt ihr wertvolle Synergieeffekte zwischen Karten schaffen!

Die Schwarmstrategie setzt auf zahlenmäßige Übermacht und lässt sich ebenfalls hervorragend mit der Verbesserungsstrategie kombinieren. Je mehr Elfen, Zwerge oder Dyraden ihr auf dem Schlachtfeld habt, desto mehr boosten diese sich gegenseitig, wenn ihr richtig taktiert.

Braenn zum Beispiel gibt anderen Dyraden Eifer, wenn ihr mindestens zwei weitere Dyraden kontrolliert. Eine Karte für den Elfenschwarm ist Aelirenn, die aus dem Deck herbeigerufen wird, wenn ihr fünf Elfen kontrolliert. Ideale Kombi dafür: Der Scoia’tael-Neuling, denn dieser ruft einfache Kopien seiner selbst herbei.

Setzt ihr auf Zwerge, geht kein Weg an Zoltan Chivay vorbei: Er zerstört eine gegnerische Einheit, deren Stärke maximal der Anzahl verbündeter Zwerge entspricht. Wichtig: Entscheidet euch für eine Rasse und mischt nicht zu sehr, denn die Schwarmstrategie setzt immer jeweils auf Elfen ODER Zwerge ODER Dyraden.

Immunität ist ein Statuseffekt mit der Wirkung, dass diese Karte nicht von Hand ins Ziel genommen werden kann. Dadurch wird die Karte nicht unzerstörbar, aber die meisten Angriffe prallen an ihr ab. Immune Karten können sehr mächtig werden, vor allem wenn sie zusätzlich verstärkt werden. Einige Karten im Scoia’tael-Deck verfügen über diese Fähigkeit, die euch resistenter gegen Angriffe macht.

Zudem gibt es Karten wie Gabor Zigrin oder den Mahakam-Brigant, die über Zähigkeit verfügen. Setzt sie in der ersten oder zweiten Runde ein, denn sie verbleiben nach der Runde auf dem Schlachtfeld!

Der beste Scoia’tael-Anführer für eure Gwent-Strategie

Diese Anführer führen eure Scoia’tael-Armee in die Schlacht:

  • Francesca Findabair: Auf ihren Befehl kannst du eine Sonderkarte aus deinem Friedhof ausspielen.
  • Eithné fügt einer Einheit 1 Schaden zu und hat dabei ganze 4 Ladungen. Nehmt ihn mit, wenn ihr euren Gegner gezielt schwächen wollt.
  • Brouver Hoog kann den Befehl aussprechen, eine Einheit in die andere Reihe auf ihrer Seite zu verschieben. Handelt es sich dabei um eine gegnerische Einheit, werden dieser außerdem 2 Schaden zugefügt. Bei einer verbündeten Einheit wird diese um 2 verbessert. Mit ihm könnt ihr Karten mit speziellen Reihenfertigkeiten des Gegners schwächen oder eigene Karten verbessern und damit eure Verbesserungsstrategie ausbauen.
  • Filavandrel aén Fidhál verbessert alle Einheiten auf eurer Hand um 1. Idealer Anführer für die Verbesserungstaktik

Monster-Fraktion: Die besten Deckbau-Tipps #1

Last but not least stellen wir euch die besten Strategien vor, die ihr mit Monster-Decks fahren könnt. Die Fraktion war in Witcher 3 fast unbesiegbar. In Gwent – das Witcher-Kartenspiel wird euch der Sieg nicht so leicht in den Schoß fallen, es sei denn, ihr habt eine clevere Strategie parat und kennt euer Deck gut.

Viele Monsterkarten haben den Einsatz Verzehren. Das bedeutet, dass diese Einheiten andere Karten verschlingt und damit auf den Friedhof verschiebt. Gleichzeitig wird die verzehrende Einheit um die Stärke der verzehrten Einheit verbessert. Die Weberin: Beschwörung oder der Krötenprinz sind Karten, die mit Verzehren arbeiten.

Die perfekte Ergänzung zu Verzehren sind Karten mit Todeswunsch. Todeswunsch bedeutet, dass die Fähigkeit der jeweiligen Karte in dem Moment aktiviert wird, in dem die Karte auf den Friedhof verschoben wird. Ist die Zielkarte verzehrt worden, habt ihr gleich zwei Vorteile: Die verzehrende Karte wurde verbessert und die verzehrte Karte löst noch eine Aktion aus. Auf diese Weise könnt ihr überraschende Kettenreaktionen erreichen, die den Gegner ganz schön ins Schwitzen bringen.

Monster-Fraktion: Die besten Deckbau-Tipps #2

Man sagt der Monsterfraktion nach, sie profitiere vor allem von Wetterkarten. Das stimmt auch, allerdings solltet ihr dafür die Karten in euer Deck nehmen, die über das Attribut Immunität verfügen, zum Beispiel den Alpha-Werwolf. Immune Karten sind von Wettereffekten nicht betroffen. Das bedeutet, dass ihr mit taktisch ausgespielten Wetterkarten den Gegner massiv schwächen könnt, während ihr selbst triumphiert, weil ein Teil eurer Einheiten immun gegen die Effekte ist.

Nehmt also für die Immunitätsstrategie unbedingt ein paar Wetterkarten mit, um dem Gegner schaden zu können. Außerdem solltet ihr den passenden Anführer dabeihaben. Eredin Bréacc Glass kann eine Einheit verbessern und gleichzeitig immun machen.

Monster können immer wieder überraschen. Wenn euer Gegner sich in Sicherheit wiegt, ist die Kombination aus Kopieren, Erschaffen, Generieren und Gedeihen ein Weg, doch noch zu siegen. Karten wie Abaya gedeihen, werden also dann verbessert, wenn eine stärkere Karte ausgespielt wird. Spielt sie daher ganz am Anfang aus, dann könnt ihr mit der Zeit ziemlich mächtig werden.

Andere Karten können Kopien von Einheiten erschaffen oder weitere Monster generieren (Krabbspinnennest). Der Devana Runenstein ist eine Karte, die diese Strategie stützt, denn sie erschafft eine Bronzeeinheit und spielt sie aus.

In diese Strategie passt auch das Dreigespann der Relikte: die Flüsterin, die Brauerin und die Weberin. Jede dieser Karten verbessert eine andere Einheit um 2. Die Verbesserung wird wiederum erhöht, wenn eine der anderen beiden Reliktkarten ausgespielt wird. Am besten nutzt ihr also alle drei zusammen.

Der beste Monster-Anführer für eure Gwent-Strategie

Das sind die Anführer, die ihr im Monster-Deck wählen könnt:

  • Der Waldgeist verbessert eine Einheit auf eurer Hand um 8.
  • Eredin Bréacc Glass verbessert wiederum eine Einheit um 3 und macht sie zusätzlich immun. Auf diese Weise trotzt die Karte Wettereffekten und ergänzt eine Strategie, die auf Immunität setzt.
  • Der Unsichtbare aktiviert die Todeswunsch-Fähigkeit einer verbündeten Einheit – ideal für die Todeswunschstrategie. Die Fähigkeit wird zum Beginn der nächsten Runde erneuert.
  • Die Krabbspinnenkönigin generiert immer dann eine Krabbspinnendrohne und ruft sie in die verbündeten Reihen herbei, wenn eine verbündete Einheit während eures Zuges zerstört wird. Damit ist sie die perfekte Ergänzung bei Verzehrstrategien ebenso wie bei der Strategie, die auf Kopien und Erschaffen setzt.

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Veronika Kramer
Veronika Kramer

Im zarten Alter von elf Jahren ist Vero am C128 kleben geblieben und seither nicht mehr von Spielen losgekommen. Sie setzt sich für Videogames als Familien-Event ein und glaubt, dass Spiele die Menschen und die Welt verändern können. Ob Rollenspiel, Action-Adventure oder Shooter: Für Vero muss die virtuelle Welt stimmig und die Story gut sein.

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