Going Under-Tipps: Die wichtigsten Tricks für das Rogue-Like

In unserem Going Under-Guide haben wir die besten Tipps und Tricks zum Rogue-Like für euch zusammengetragen.

  • von Jonathan Harsch am 24.09.2020, 15:00 Uhr
Going Under Artwork Jackie

In diesem Going Under-Guide erfahrt ihr:

  • Auf was ihr bei einem Rogue-Like achten müsst
  • Wie das Kampfsystem von Going Under funktioniert
  • Tipps & Tricks zu Mentoren, Nebenquests und Shops

Mit Going Under veröffentlichen die Entwickler von Aggro Crab ein klassisches Rogue-Like, das sich mit einer bunten Fassade, überzeichneten Charakteren und viel schwarzem Humor schmückt. Neben den üblichen Gameplay-Mechaniken des Genres bringt der Dungeon-Crawler aber auch einige eigene Ideen mit.

Die wichtigsten Tipps und Tricks haben wir in unserem Going Under-Guide für euch zusammengetragen. Mit unseren Hinweisen werdet ihr den Alltag als Praktikantin bravourös meistern und die Geheimnisse der gescheiterten Start-Ups aufdecken. Going Under ist für PC, PlayStation 4, Xbox One und Nintendo Switch erhältlich.

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Was macht Going Under zum Rogue-Like?

Für alle, denen der begriff Rogue-Like nichts sagt: Dabei handelt es sich um Dungeon-Crawler mit Zufalls-generierten Leveln und ohne linearen Fortschritt. Gute Beispiele sind The Binding of Isaac oder Slay the Spire (Jetzt bei Mediamarkt kaufen!). Wenn ihr sterbt oder eine „Runde“ beendet, werden die erworbenen Fähigkeiten wieder zurückgesetzt. Allerdings gibt es immer Aspekte, die auch dauerhaft bestehen bleiben.

Die Zufalls-basierte Natur von Rogue-Likes führt dazu, dass sich jeder „Run“ durch ein Dungeon anders anfühlt. Freundet euch damit an, dass ihr manchmal am Ende des Levels vollkommen overpowered seid und andere Male einfach keine guten Fähigkeiten oder Items findet. Wichtig ist vor allem, dass ihr wenig Schaden nehmt, denn es gibt kaum Möglichkeiten, die Gesundheit wiederherzustellen.

Going Under versetzt das Rogue-Like-Genre in die Welt der Wirtschaft und Bürokultur. Als Praktikantin Jackie ist es eure Aufgabe, alles dafür zu tun, um euren Chef glücklich zu machen. Beim Getränke-Start-Up Fizzle gehört dazu eben auch, die mit Monstern verseuchten Räumlichkeiten anderer Unternehmen zu säubern. Das repetitive Design eines Rogue-Like passt ideal zum Alltag einer Büro-Praktikantin.

Tipps & Tricks zum Kampfsystem von Going Under

Das Kampfsystem von Going Under ist relativ simpel. Wie oben angesprochen geht es (außer bei den Zusatzaufträgen) nicht darum, die Gegner möglichst schnell zu besiegen, sondern möglichst wenig Schaden zu nehmen. Wartet vor allem bei großen Monstern auf ein passendes Zeitfenster für Angriffe. Dabei ist euer bester Freund die Ausweichrolle, bei der euch allerdings schwere Waffen aus der Hand fallen.

Um nicht mit Gegnern, die eine hohe Reichweite besitzen, in Nahkämpfe verwickelt zu werden, helfen Fernkampfwaffen wie die Armbrust. Ist gerade keine aufzufinden, werft einfach mit den herumstehenden Gegenständen auf die Feinde. Nutzt beim Zielen die Lock-On-Funktion. Feinde so kleinzukriegen kann zwar etwas länger dauern, rettet euch aber gegebenenfalls das Leben.

Geht ihr trotzdem in den Nahkampf, schlagt nur zwei oder drei Mal auf den Gegner ein und nehmt dann etwas Abstand. Ein Anvisieren der Feinde ist mit Nahkampfwaffen selten notwendig, nur Stichwaffen wie der Speer verfehlen manchmal das Ziel. Besonders gegen einzelne und langsame Feinde eignet sich eine schwere Attacke, für die ihr die Angriffstaste gedrückt haltet.

Jeder Gegner in Going Under hat seinen eigenen Angriffsrhythmus, an den man sich erst gewöhnen muss. Das ist vor allem bei großen Monsternhorden wichtig, die Jackie schnell zerhacken, wenn sie nicht aufpasst. Um das zu verhindern, helfen passive Fähigkeiten, die Jackie schneller machen, ihre Angriffskraft verstärken oder Elemtarschaden ermöglichen.

Welche Waffen soll ich wählen?

Jede Waffe hat einen Angriffswert, der aber nicht unbedingt mit der grundlegenden Qualität übereinstimmt. Manch starker Prügler verlangsamt euch derart, dass er sich gegen kaum einen Gegner eignet. Wichtig sind neben der Stärke einer Waffe also auch die Reichweite und das Gewicht. Beides bekommt ihr aber nicht angezeigt. Probiert also jeden Gegenstand erst mal aus, um seine Tauglichkeit zu testen.

Am besten, ihr füllt die drei verfügbaren Slots mit verschiedenen Waffen, sodass ihr auf jede Situation vorbereitet seid. Beispielsweise eignet sich eine starke Waffe mit hoher Reichweite wie der Hammer besonders gegen große Gruppen. Einzelne, starke Gegner werden dagegen besser aus der Ferne bekämpft. Für schnelle Monster nehmt ihr ebenfalls eine flinke Waffe, wie etwas das Schwert oder den Knochen.

Wenn ihr mehrere Waffen derselben Kategorie zur Auswahl habt, achtet auf zwei Dinge: einerseits auf den Zustand – leuchtet sie rot, zerbricht die Waffe bald. Tauscht einen Prügler, mit dem ihr schon auf Gegner eingeschlagen habt, immer aus, sobald ihr eine neue Waffe findet. Zweitens können Waffen Bonuseffekte besitzen, die durch einen Stern neben dem Symbol angezeigt werden. Diese solltet ihr bevorzugen.

Was gibt es in den Dungeons zu beachten?

In Going Under gibt es drei Dungeons, beziehungsweise drei gescheiterte Start-Ups, die sich vom Schwierigkeitsgrad her deutlich unterscheiden. Immer wenn ein Stockwerk von Feinden gesäubert wurde, geht es eine Etage tiefer. Auf der untersten Ebene wartet dann jeweils der Endboss, der einst der Chef des Unternehmens war. Neben den Monstern gibt es noch weitere Dinge, die eure Aufmerksamkeit erfordern.

In Going Under ist beinahe alles zerstörbar. Nutzt das zu eurem Vorteil, indem ihr Gegner in den Rücken fallt oder rote Kisten in ihrer Nähe zum Explodieren bringt. Aber Vorsicht: Eure Feinde können ebenfalls aus allen Richtungen zu euch gelangen. Die Umgebungen sind dreidimensional, achtet also auf Items, die sich über euch befinden und bewerft sie gegebenenfalls mit einem Einrichtungsgegenstand.

Es existieren zwei Arten von Shops im Spiel: Der eine verkauft Gegenstände gegen Geld, das ihr für das Besiegen von Gegnern erhaltet. Kauft euch unbedingt zusätzliche Herzen. Der andere Laden wird von einem Vampir geführt, der euch drei Gegenstände schenkt, wenn ihr dafür einen Fluch akzeptiert. Lest euch die Beschreibung gut durch, denn je nach Fluch kann das euren Run ruinieren.

Tipps zu Nebenquests und Mentoren

Redet immer mit euren Mitarbeitern, wenn diese ein blaues Kästchen über dem Kopf haben, denn dann geben sie euch einen Nebenauftrag. Erledigt ihr die Aufgabe, verbessert sich euer Verhältnis um bis zu vier Stufen und ihr könnt sie als Mentor wählen. Mentoren geben euch einen Buff, der mit jedem Beziehungs-Level besser wird. Insgesamt stehen euch sechs Mentoren zur Auswahl.

Zudem gibt es noch Zusatzaufträge in den Dungeons. Akzeptiert ihr diese, erscheinen zusätzliche Gegner, mit denen ihr fertig werden müsst. Je schneller ihr seid, desto höher fällt die Belohnung aus. Nehmt diese Aufträge nur dann an, wenn ihr bei (fast) voller Gesundheit seid und ordentliche Waffen im Gepäck habt.

Was nutzen Talente und Apps?

Talente sind Buffs für Jackie, die Werte verbessern oder einen anderen Vorteil gewähren. Nach einem Dungeon-Run verschwinden diese wieder aus dem Inventar. Allerdings könnt ihr durch intensive Nutzung die Talente meistern. Sind sie komplett aufgelevelt, stehen sie jederzeit zur Verfügung, ohne dass ihr sie neu finden müsst. Jackie kann jedoch immer nur ein Talent vorauswählen.

Neben den Dungeon-spezifischen Währungen gibt es noch die sogenannten Cubits. Diese Währung findet ihr in den Belohnungskartons und wird benötigt, um in der Lobby neue Talente freizuschalten, die später in den Dungeons erscheinen. Kauft am besten nur die Talente, die ihr wirklich für nützlich erachtet, da alle anderen nur eure Zufallsbeute verwässern.

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Und dann sind da noch die Apps, die ihr nach kurzer Zeit freischaltet. Auch diese erscheinen zufällig in den Dungeons. Anders als bei den Talenten kann aber immer nur eine App mitgeführt werden (außer Kara ist eure Mentorin). Zudem können die Apps meist nur einmal genutzt werden. Die Vorteile der Apps reichen von HP-Regeneration über Rabatte im Shop bis hin zu Blitzen, die Gegner blenden.

Mehrere Durchgänge der Dungeons lohnen sich in jedem Fall, da immer neue Items warten und ihr eure Talente so auflevelt (einen dauerhaften Herzcontainer gibt es aber nur, wenn ihr einen Boss das erste Mal besiegt). Für manche Aufträge eurer Mitarbeiter müsst ihr bestimmte Dungeons besuchen. Schaut also immer mal wieder in allen Leveln vorbei, auch wenn ihr den Boss bereits besiegt habt.

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Jonathan Harsch
Jonathan Harsch

Arbeitet als freier Autor und Texter. Auf allen Konsolen und ab und an auch auf dem PC unterwegs. Am liebsten mag er es gruselig.

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