Going Medieval: Diese Einsteiger-Tipps sichern euer Überleben

Haben wir mit Going Medieval nach Valheim den nächsten Early-Access-Hit? Hier erfahrt ihr, wie ihr die ersten Stunden in der mittelalterlichen Survival-Simulation übersteht.

  • von Christin Ehlers am 04.06.2021, 13:00 Uhr
Going Medieval Teaser

In Going Medieval hat die Pest 95 Prozent der Weltbevölkerung dahingerafft und die Natur ist im Begriff, sich ihren Lebensraum zurückzuerobern. Das ist eure Ausgangsposition und ihr müsst mit drei Menschen eine neue Siedlung gründen und expandieren. Dabei fangt ihr komplett bei Null an und müsst euch alles erarbeiten. In diesem Guide erfahrt ihr:

  • Womit ihr in Going Medieval loslegen solltet
  • Wie ihr die ersten Tage in der Natur überlebt
  • Worauf ihr bei der Erstellung der Siedler achten solltet

Direkt nach Release des Early Access am 1. Juni schoss Going Medieval auf Platz 1 der Steam-Charts. Ähnlich lief es zu Beginn des Jahres mit Valheim und in kürzester Zeit hatte das Survival-Game mit Wikinger-Setting über drei Millionen Spieler. Falls ihr noch nicht reingeschaut habt, holt das dringend nach – sofern ihr diese Art von Spielen mögt. Damit euch der Einstieg gelingt, schaut in unseren Tipps-Guide für die ersten Stunden in Valheim.

Die ersten Entscheidungen in Going Medieval

Bevor ihr in Going Medieval startet, solltet ihr euch darüber im Klaren werden, auf welchem Schwierigkeitsgrad ihr spielen wollt. Ihr habt die Wahl zwischen Sehr einfach (Survival-Neulinge), Einfach, Normal, Schwierig und Hart (für Survival-Experten). Außerdem müsst ihr noch ein Szenario wählen:

  • Standard: Eure Siedlung wird von feindlichen Überfällen sowie von Umwelteinflüssen heimgesucht. Überfälle finden in regelmäßigen Abständen statt: Deren Schwierigkeitsgrad passt sich an, während ihr Fortschritte macht.
  • Friedlich: Es finden keine feindlichen Angriffe statt. Wählt diesen Spielmodus, wenn ihr euch lieber auf den Bau eurer Siedlung und die Versorgung eurer Siedler konzentrieren möchtet.
  • Überleben: Feindliche Überfälle kommen in diesem Modus häufig vor, und ihre Schwierigkeit nimmt mit der Zeit zu.

Wir haben uns für diesen Guide für ein Standard-Szenario und einen normalen Schwierigkeitsgrad entschieden.

Um es euch nicht allzu schwer zu machen, solltet ihr bei den Startbedingungen “Ein neues Leben” wählen. Ihr könnt alternativ auch selbst etwas erstellen oder unter härteren Bedingungen mit nur einer Person und wenig Material starten. Für uns soll es aber zunächst nicht zu kompliziert losgehen, weshalb wir mit der Default-Einstellung loslegen.

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Ihr könnt außerdem zwischen drei Kartentypen wählen:

  • Tal: Üppige Vegetation, fruchtbarer Boden und Lehm. Mäßige Menge an Kalkstein. Geringe Mengen an Gold, Silber, Eisen und Salz.
  • Berghang: Unebenes Terrain, geeignet für eine gute Verteidigungsposition. Eine angemessene Menge an Kalkstein und Lehm. Ein moderater Anteil an fruchtbarem Boden und Vegetation.
  • Berg: Reichlich Kalkstein, Gold, Eisen und Silber. Geringere Anteile an fruchtbarem Boden, Lehm und Vegetation.

Da es in unserem Szenario zu feindlichen Angriffen kommen kann, haben wir uns für den Berghang entschieden. Es kann nicht schaden, einige Hügel zur Verfügung zu haben, auf denen sich Bogenschützen positionieren können.

Übrigens: Die Kartengröße könnt ihr derzeit noch nicht verändern. Das dürfte am Early-Access-Status des Spiels liegen. Da jedoch ein Drop-Down-Menü vorhanden ist, gehen wir stark davon aus, dass Going Medieval später noch weitere Kartengrößen bekommen wird.

Passende Siedler auswählen

Wählt nun eure drei Startfiguren aus. Diese werden euch zunächst zufällig vorgeschlagen. Wichtig ist nun, dass ihr die Fertigkeiten der jeweiligen Personen vergleicht. Achtet darauf, dass die Skills der Siedler sinnvoll verteilt sind und ihr nicht am Ende drei Profis im Bogenschießen habt, aber niemanden, der das Zimmerhandwerk beherrscht.

Ihr solltet auf jeden Fall jemanden haben, der ein gewisses Maß an Intellekt mitbringt. Der wird benötigt, um die Forschung voranzutreiben und neue Dinge zu erfinden. Ein effektiver Bogenschütze kann auch nicht schaden, da er zum einen die feindlichen Angreifer abwehrt und zum anderen die Jagd übernimmt. Auch ein Siedler mit Hang zur Botanik sollte dabei sein, damit er frühzeitig mit dem Ackerbau starten kann.

Habt zudem die Sterne neben den Fertigkeiten im Blick. Bei einigen seht ihr ein oder zwei Exemplare. Das bedeutet, dass der Siedler 2,5- bzw. 4-mal mehr Erfahrung beim Ausführen dieser Tätigkeit erhält als andere. Solltet ihr also zum Beispiel keinen Siedler haben, der eine höhere Punktzahl beim Bergbau hat, dafür aber einen mit zwei Sternen bei dieser Fertigkeit, könnt ihr den Siedler dennoch behalten. Habt ihr einen guten Mix gefunden, könnt ihr direkt loslegen.

Die Leertaste ist euer bester Freund

Mit der Leertaste könnt ihr Going Medieval jederzeit pausieren. Der Vorteil daran ist, dass ihr trotzdem Aufgaben verteilen, Fähigkeiten anders priorisieren oder die Map erkunden könnt. Eure Siedler verharren jedoch an Ort und Stelle und auch der Tag schreitet nicht weiter voran. Gerade zu Beginn des Spiels ist das sehr nützlich, da ihr euch so erst mal orientieren könnt.

Allerdings ist das auch im späteren Spielverlauf immer wieder praktisch – vor allem, wenn feindliche Angreifer auf eure Siedlung zusteuern oder ihr in Ruhe nach der nächsten Jagdbeute Ausschau halten wollt.

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Findet einen Siedlungsplatz und verteilt erste Tasks

Grundsätzlich könnt ihr euch natürlich überall niederlassen, doch es bietet sich an, einmal in Ruhe die Map abzuscannen. Schaut, wo ihr Kohlevorkommen findet, wo es Kalkstein gibt und wo ausreichend Holz vorhanden ist. Auch ein kleiner Hügel direkt am Siedlungsort ist von Vorteil. Habt ihr einen Punkt gefunden, markiert schon mal einen Bereich, der euer Lager wird. Eure Siedler werden dann die ersten Ressourcen dorthin bringen und sich von dort bedienen.

Verteilt erste Aufgaben: Ein Siedler sollte sich damit befassen, Bäume zu fällen und Holz zu sammeln, ein anderer kann damit loslegen, Pilze und Beeren zu sammeln und der dritte beginnt, erste Gegenstände zu bauen.

Beginnt in Going Medieval mit einem einfachen Lager

Zunächst solltet ihr, wie eben erwähnt, einen Standard-Lagerplatz bauen, auf dem eure Siedler alles ablegen können, was sie sammeln. Zusätzlich solltet ihr im Baumenü einen Abfall-Lagerplatz wählen und platzieren. Das ist nützlich, um dort zum Beispiel separat vergammelte Lebensmittel oder Kadaver zu lagern.

Außerdem solltet ihr schnell drei Betten für eure Siedler bauen, damit sie sich nachts ausruhen können. Lasst ihr sie auf dem Boden schlafen, steigt ihre Unzufriedenheit. Auch ein Lagerfeuer ist wichtig, auf dem erste Nahrungsmittel zubereitet werden können.

Baut einen Keller

Sobald in Going Medieval der Sommer naht, solltet ihr damit beginnen, in die naheliegenden Felswände kleine Höhlen zu bauen. Ihr braucht nämlich einen Kellerraum, in dem ihr eure Nahrungsmittel lagern könnt, damit sie in der Sommerhitze nicht vergammeln.

Kommt ihr schnell an Kalkstein ran, könnt ihr auch daraus eine kleine Hütte bauen und eure Nahrung darin lagern. Ihr müsst dazu in der Hütte ebenfalls ein Standard-Lager errichten und definieren, dass dort ausschließlich Nahrung gelagert wird. Bei eurem Standard-Lager außerhalb definiert ihr wiederum, dass dort keine Nahrung mehr gelagert werden soll.

Macht eure Siedler glücklich

Damit eure Siedler glücklich sind und es auch bleiben, müsst ihr ihnen Freizeitaktivitäten anbieten. Baut ihnen auf jeden Fall einen Backgammon-Tisch, an den sie sich von Zeit zu Zeit setzen und eine Partie spielen können.

Außerdem sind eure Siedler teilweise sehr religiös veranlagt. Baut ihr ihnen einen hölzernen Restitutionisten- oder Eichenbrüder-Schrein, werden sie dort zwischendurch beten und mit neuer Motivation an die Arbeit zurückkehren.

Verteidigungsanlage bauen und Siedler ausrüsten

Es kommt der Tag, an dem in Going Medieval ein Fremder Zuflucht in eurer Siedlung sucht. Ihr könnt sie ihm gewähren oder aber auch verwehren. Nehmt ihr ihn jedoch auf, bekommt ihr bald Besuch von feindlichen Angreifern. Ihr solltet also zusehen, dass ihr um eure kleine Siedlung ein paar Stabfallen platziert und mithilfe von Holz- oder Lehmwänden einen kleinen Turm baut. Von dem kann ein Bogenschütze die Angreifer aus sicherer Entfernung verwunden.

Geht außerdem im Menü am oberen Bildschirmrand auf “Verwalten” und stattet eure Siedler ihren Fähigkeiten entsprechend mit Waffen und ggf. Rüstung aus. Der Meisterschütze sollte natürlich eine Fernkampfwaffe erhalten, Nahkämpfer entsprechend Schwert und Schild.

Christin Ehlers
Christin Ehlers

Kann sich nur schwer zwischen den Plattformen entscheiden: PC, Switch oder doch PS4 Pro? Am liebsten einfach im Wechsel von WoW zu Animal Crossing bis Crash.

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