Ghostwire: Tokyo – 10 Tipps und Tricks für den Einstieg

Mit Ghostwire: Tokyo veröffentlicht Tango Gameworks – das japanische Studio hinter The Evil Within – am 25. März sein erstes PS5-Exklusivspiel. Wie ihr im Open-World-Abenteuer schnell Erfolge feiert, erfahrt ihr in unserem Einsteiger-Guide.

  • von Sönke Siemens am 23.03.2022, 9:55 Uhr
Ghostwire Tokyo

In diesem Tipps-Guide zu Ghostwire: Tokyo erfahrt ihr:

  • Wie ihr die Umgebung zu eurem Vorteil nutzt
  • Welche neuen Fertigkeiten ihr kurz nach Spielbeginn freischalten solltet
  • Warum Tierfutter so wichtig ist und was es mit Geisternahrung auf sich hat

Ghostwire: Tokyo von Tango Gameworks nimmt euch mit auf ein actiongeladenes Mystery-Abenteuer kreuz und quer durch Tokios schillernden Stadtteil Shibuya. Was man dabei vor allem in den ersten Spielstunden beachten sollte, skizziert dieser Einsteiger-Guide.

Versucht es öfter mal als Leisetreter

Kämpfe in Ghostwire: Tokyo lassen sich oft deutlich stressfreier meistern, wenn ihr Gegner hinterrücks aus dem Verkehr zieht. Damit diese Strategie aufgeht, solltet ihr den Feind zunächst beobachten und kurz seine Laufroute analysieren.

Befindet ihr euch in einer unübersichtlichen Umgebung, aktiviert ein Druck auf die Quadrat-Taste KKs Geistersicht. Dadurch werden sämtliche Widersacher durch Wände hindurch mithilfe von grauen Silhouetten angezeigt. Geht nun in die Hocke, pirscht euch vorsichtig von hinten an und aktiviert “Schnelles Auslöschen” mittels L2.

Es gibt allerdings noch eine weitere Möglichkeit, in Ghostwire: Tokyo Stealth-Attacken durchzuführen. Und zwar, wenn ihr euren Gegner zunächst mit einem Betäubungstalisman bewegungsunfähig macht. Dann schnell von hinten kommend nähern und die L2-Taste drücken, um das Manöver anzuführen. Keine Sorge: Held Akito können die tänzelnden Lichtblitze des Betäubungstalismans nichts anhaben.

Hebt euch den Bogen für Notfälle auf

In verschiedenen Fällen kann es vorkommen, dass Gegner hinter euch her sind und ihr nicht mehr genügend Äther habt, um magische Wind-, Wasser- und Feuerangriffe durchzuführen. Um für diesen Fall gewappnet zu sein, solltet ihr euch in den verschiedenen Shops in Shibuya mit Pfeilen für den Bogen eindecken. Diese sind mit 300 Meika pro Pfeil zwar nicht billig, richten dafür aber ordentlich Schaden an.

Dies gilt insbesondere dann, wenn ihr die Sehne zunächst komplett spannt und eure Widersacher dann am Kopf oder Oberkörper trefft. Weiterer Vorteil des Bogens: Akito kann ihn selbst dann nutzen, wenn KK ihm mal nicht seine Kräfte zur Verfügung stellt.

Habt ihr Gefallen am Bogen gefunden, dann steckt eure Fertigkeitspunkte zunächst in die beiden Yuminarashi-Upgrades, die das Tempo beim Spannen der Sehne erhöhen. Erst danach lohnt es sich, die Tragekapazität (Yumitsukai) zu erhöhen.

Habt keine Angst vor Stürzen aus großer Höhe

Normalerweise würde Akito einen Sturz aus höheren Stockwerken eines Gebäudes kaum überleben. Seit jedoch Geist KK von ihm Besitz ergriffen hat, kann er auch problemlos aus großer Höhe in die Tiefe plumpsen. Nutzt diese außergewöhnliche Fähigkeit – auf die das Spiel selbst übrigens nie hinweist – und der Weg runter von großen Gebäuden ist eine Sache von Sekunden.

Nutzt rote Ätherkristalle zu eurem Vorteil

In Gebieten mit mächtigen Feinden haben die Entwickler von Ghostwire: Tokyo oft sogenannte rote Ätherkristalle platziert – meist dargestellt als rot leuchtende, in der Luft schwebende Benzinkanister oder Propangasflaschen. Prägt euch deren Position gut ein und lockt den Widersacher dann in die Nähe eines solchen Behälters. Letzteres klappt am besten, wenn ihr das gegnerische Geisterwesen einmal mit einem magischen Fernangriff trefft und euch dann in die Nähe des Kristalls begebt.

Sobald der Feind nur noch wenige Meter vom Kristall entfernt ist, ergreift ihr die Flucht und bringt das Gefäß durch direkten Beschuss zur Explosion. Das funktioniert sowohl mit Magieangriffen als auch mit dem Bogen. Obacht: Die Druckwelle hat eine ziemliche Wucht, achtet also auf ausreichend Abstand. Zerstörte Ätherkristalle hinterlassen selbst etwas Äther – meist vom Element Feuer. Anschließendes Aufsuchen der Explosionsstelle lohnt sich also.

Katashiro-Upgrades vermeiden lange Laufwege

Über 240.000 Geister von Menschen sind in Ghostwire: Tokyo verschollen – und ihr könnt sie alle retten. Mittel zum Zweck sind die sogenannten Katashiro, traditionelle japanische Papierpuppen, die Geister aufsaugen und ihren Transport ermöglichen.

Das Problem: Jede von ihnen kann nur eine einzige Geisteransammlung absorbieren. Sind all eure Start-Katashiro gefüllt, könnt ihr erst dann neue Geister retten, wenn ihr die bereits gesammelten Geister an einer Telefonzelle in Sicherheit transferiert habt.

Anfangs stört das Prozedere kaum, doch schon bald werden die ständigen Abstecher zur nächstbesten Telefonzelle zur Last. Abhilfe schafft der Kauf von zusätzlichen Katashiro. Hauptanbieter sind auch hier die Shops, die pro Papierpuppe 3.000 Meika kassieren. Arbeitet frühzeitig auf etwa 25 Katashiro hin, dann bleiben euch zeitraubende Laufwege in vielen Spielsituationen erspart.

Welche Fertigkeiten sollte ich zuerst aufleveln?

Die Antwort auf diese Frage hängt natürlich stark von eurem Spielstil ab. Rein aus Überlebens-Perspektive ergibt anfangs vor allem die Fähigkeit “Wakumusubi II” Sinn, zu finden in der vierten Spalte des ersten Talentbaums. Denn hiermit erhält Akito für jeden erfolgreich durchgeführten Kerngriff zehn Lebenspunkte zurück.

Im Anschluss schaltet ihr dann am besten noch “Kukurihime I” frei, was die Geschwindigkeit erhöht, mit der Akito Gegnern Energiekerne herausreißt. “Ninigi I” sollte direkt danach folgen, wodurch das Herausreißen der Kerne auch auf kurze Distanz funktioniert und von Feinden nicht mehr unterbrochen werden kann.

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Nicht minder praktisch ist “Hakkei I”, auch Ätherschlag genannt. Einmal freischaltet, erzeugt jeder erfolgreiche Nahkampftreffer Äther, sprich neue Munition für Fernangriffe. In eine ähnliche Kerbe schlägt “Tatenui I”. Hiermit wird immer dann Äther erzeugt, wenn euch ein perfekter Block gelingt – ihr also genau in dem Moment blockt, in dem der Gegner zuschlägt. Positiver Nebeneffekt: Gelingt euch ein perfekter Block, gerät der Feind zusätzlich ins Taumeln und ist euren Attacken schutzlos ausgeliefert.

Im Hinblick auf Akitos Fernkampfangriffe (zusammengefasst unter Ätherisches Weben), konzertiert ihr euch anfangs am besten auf schnelles Windweben (“Shinatobe II”), den aufgeladenen Feuerangriff mit erhöhtem Radius (“Hinokagabiko I”) sowie “Takehaya II”, wodurch die Zeit sinkt, um die besonders mächtigen, aufgeladenen Angriffe durchzuführen.

Kauft regelmäßig Tierfutter und Nahrung

Überall in Ghostwire: Tokyo trefft ihr im Spielverlauf auf streunende Hunde und Katzen. Lest ihr mithilfe von KKs Fähigkeiten ihre Gedanken, werdet ihr schnell feststellen, dass ihnen oft der Magen knurrt. Füttert ihr die Vierbeiner nun mit Hunde- respektive Katzenfutter (das in einer Vielzahl von Läden verkauft wird), bedanken sie sich gleich doppelt. Einmal, indem sie euch einen treuen Blick zuwerfen und einmal, indem sie wenig später die Ingame-Währung Meika aus dem Boden ausbuddeln.

Ergänzend dazu solltet ihr in Ghostwire: Tokyo stets genügend Nahrung für euren Helden mitführen, zumal jeder verdrückte Happen verloren gegangene Lebensenergie wiederherstellt. Die zahlreichen japanischen Leckereien erhaltet ihr entweder durch das Aufsammeln weißer, in der Spielwelt umherliegender Einkaufstüten oder indem ihr euch bei Händlern eindeckt.

Noch besser als reguläres Essen und Getränke ist Geisternahrung – die man allerdings in der Regel nicht kaufen, sondern nur finden kann. Denn Geisternahrung regeneriert nicht nur verloren gegangene Lebenspunkte, sondern aktiviert zudem noch einen anderen positiven Effekt.

Unterwelt-Yakuza-Cracker etwa bewirken, dass euch Gegner nicht so leicht entdecken, Unterwelt-Oden verdoppeln das Zeitfenster für perfektes Blocken, Unterwelt-Wassermelonen erhöhen den Schaden durch Ätherisches Weben um zehn Prozent und Unterwelt-Dango sorgt für einen 10-prozentigen Verteidigungsschub – um nur einige praktische Beispiele zu nennen.

Zaubert taktisch klug

In Ghostwire: Tokyo schaltet Akito sehr früh die Fertigkeit Ätherisches Weben frei, die es ihm ermöglicht, magische Fernangriffe durchzuführen, die den Geisterwesen Schaden zufügen. Sobald euch sowohl Wind-, Wasser- als auch Feuerweben zur Verfügung stehen, solltet ihr darauf achten, die Attacken situationsbedingt einzusetzen. Tummelt sich beispielsweise ein Pulk Feinde direkt vor euch, bietet sich Wasserweben an, da der Angriff hiermit sehr breit streut und dadurch meist auch mehreren Gegnern gleichzeitig schadet.

Wollt ihr dagegen einen Standardfeind mit wenigen Treffern gezielt eliminieren, sind die wuchtigen, durch Feuerweben ausgelösten Flammenexplosionen das Mittel der Wahl. Windweben wiederum hat den höchsten Munitionsvorrat, ist dafür aber anfangs weniger effektiv. Stuft ihr hier jedoch zügig das Angriffstempo hoch, haben die Besucher kaum noch eine Chance, euren Attacken auszuweichen.

Wichtig: Experimentiert frühzeitig mit den aufgeladenen Angriffen aller drei Elementangriffe. Hierzu einfach die R2-Taste länger gedrückt halten, warten, bis sich eine kleine Energiekugel in eurer Hand bildet und dann loslassen. Windweber erzeugen so zwei zielsuchende Windstöße, Wasserweber beschwören einen großflächigen Wasserteppich und Feuerweber generieren einen Feuerball, dessen Sprengradius beachtliche vier Meter beträgt.

Absolviert zuerst Nebenmissionen, die Magatama gewähren

Sobald ihr einen Kartenbereich durch Säuberung des dazugehörigen Schreins vom Nebelschleier befreit habt, offenbart ein erneuter Blick auf die Karte die Startpositionen aller Nebenmissionen in diesem Gebiet. Bewegt den Cursor nun auf der Karte über jede Mission und prüft, welche davon euch mit Magatama (dargestellt durch ein Yin-Yang-Symbol) belohnen.

Magatama ist insofern wichtig, als ihr nur damit bestimmte Skills im Fertigkeitenbaum freischalten könnt. Um beispielsweise an die höchste Wasserwebenstufe zu gelangen, benötigt ihr drei Magatama-Kugeln. Ob ihr alle Magatama eines Gebiets gefunden habt, seht ihr, wenn ihr den Cursor auf der Karte über dem Schrein des Gebiets platziert.

Stöbert immer wieder in der Datenbank

Ghostwire: Tokyo steckt voller bizarrer Dinge, die es in der Form nur in Japan gibt. Das Schöne: Während man die Story erlebt, werden all diesen Entdeckungen fein säuberlich unter dem Menüpunkt “Datenbank” protokolliert. Abstecher in diese Ingame-Enzyklopädie sind komplett optional und nicht zwingend erforderlich, um die Story zu meistern.

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Wer dennoch immer wieder mal in die Datenbank schaut, wird erstaunt sein, was er dort noch alles über japanisches Essen, die Wahrzeichen Tokios oder japanische Relikte erfährt. Wollt ihr zudem tiefer in die Hintergrundgeschichte eintauchen, dann lest unbedingt KKs Aufzeichnungen und lauscht den zahlreichen Sprachaufnahmen.

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Sönke Siemens
Sönke Siemens

Liebt fordernde Koop-Spiele, Controller mit Screenshot-Taste, VR-Brillen mit ausgefeiltem Tracking, mehrtätige Spielemessen und kann sich seit 1989 für nahezu alle Genres begeistern. Podcastet regelmäßig für Games Insider (www.spielejournalist.de).

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