Frostpunk – So werdet ihr die »Londoner« los

Brutale Kälte, kein Essen und viele Kranke sind nur ein paar der Probleme, vor die Frostpunk euch stellt. Zusätzlich rücken euch die undankbaren Bewohner auch noch als die Bewegung der »Londoner« auf den Leib. Falls ihr diese loswerden wollt, bevor es zu spät ist, haben wir hier einige Tipps für euch.

  • von Max Wronka am 09.05.2018, 14:47 Uhr

Frostpunk ist der neuste Titel der 11 bit Studios und erschien am 24. April 2018. Frostpunk ist ein strategisches Aufbau-Survival-Spiel, welches ihr im Singleplayer bestreitet.

Eure Aufgabe ist es, nach einer Katastrophe, welche aus ungenannten Gründen die Erde mit einer Eiszeit überzogen hat, das Überleben der Opfer zu sichern. Nun gilt es, fleißig Ressourcen zu sammeln, um der Kälte zu trotzen.

Denn wenn euch die Kohle für den Generator ausgeht, um den die Siedlung gebaut ist, dann sind eure Bewohner schutzlos der Kälte ausgeliefert. Dadurch werden sie krank und können nicht mehr arbeiten, vielleicht sterben sie sogar. Also haltet sie warm, sonst wird die Essensherstellung, das Jagen und Ressourcen sammeln unnötig schwer.

So lockt ihr die Londoner an

Habt ihr nun eine Weile gespielt, euer Hoffnungsbalken steht an sich gut da und die Unzufriedenheit eurer Bewohner hält sich in Grenzen, dann kommen plötzlich die »Londoner« und mischen euer ganzes Volk auf.

Meistens bildet sich diese Gruppierung, wenn ihr mit eurem Erkundungsteam »Winterheim« gefunden habt. Dieses Dorf könnt ihr zwar erforschen, da dort aber niemand überlebt hat, zieht das eure Bürger runter.

Entsprechend nimmt das euren Einwohner viel Hoffnung und macht sie noch unzufriedener. Also ist ihre Lösung, wieder dorthin zurück zu wollen, wo sie herkommen, vielleicht geht es ihnen dort ja besser.

Und umso mehr Unzufriedenheit ihr im Volk hervorruft, desto mehr Leute schließen sich der Frust-Bewegung an. Doch wie könnt ihr den Verlust eines so großen Teils der Bevölkerung verhindern?

Bewahrt die Hoffnung

Um die Londoner-Bewegung einzustampfen, ist Hoffnung definitiv der Schlüssel dazu. Denn umso geringer die Hoffnung im Volk (kleiner Hoffnungs-Balken), desto mehr Leute schließen sich den Londonern an.

Schafft ihr es jedoch die Hoffnung aufrecht zu halten, dann verlassen diese die Londoner und lehnen sich nicht mehr gegen euch auf.

Führung mit harter Hand

Im Laufe eures Kampfes gegen die Kälte, stellt euch das Spiel vor die Wahl zweier Möglichkeiten, um gegen die Unzufriedenheit vorzugehen und um die Hoffnung wiederherzustellen.

Wenn ihr nun nicht den Glauben, sondern den Zweck wählt (im Gesetzbuch), dann gibt euch das Spiel einige Werkzeuge, mit denen ihr das Volk unter Kontrolle halten könnt.

Angefangen mit dem Gesetzt der Nachbarschaftswache. Habt ihr das unterschrieben, dann könnt ihr Wachtürme bauen, welche als eine Art Polizei dienen und zum Beispiel Sachen wie Wandschmierereien entfernen und Diebe fangen.

Schlagt ihr im Zweck-Gesetzesbaum den linken Weg ein, so ruft ihr eine Morgenversammlung ein, welche eurem Volk Hoffnung schenkt und ihr bekommt die Möglichkeit der Vorarbeit.

Diese hebt eure Gebäudeeffizienz um 40 Prozent für die nächsten 24 Stunden. Doch diese Gebäudefähigkeit hat auch eine Abklingzeit, welche ihr immer im Hinterkopf haben müsst, wenn ihr sie benutzt.

Geht ihr den Gesetzesbaum nun weiter entlang, so könnt ihr Wachstationen, ein Propaganda-Zentrum und ein Gefängnis bauen. Ob ihr nun das Gefängnis (rechter Weg) oder das Propaganda-Zentrum (linker Weg) baut, ist euch überlassen. Jedoch führen beide Pfade zum letzten Punkt des Baumes, der »neuen Ordnung«.

Das unterschreiben dieses Gesetzes bringt schwerwiegende Folgen mit sich. Einmal unterzeichnet, wird jeder Zweifler eurer Führung als Verräter betrachtet und getötet.

Gehorsam wird als höchste Tugend gesehen und wer nicht folgt, wird aus dem Weg geräumt.

Da die Londoner eure Führungsqualitäten in Frage stellen, werden diese genau so schnell entfernt – wie praktisch für despotisch veranlagte Gemüter.

Die Gläubigen zweifeln nicht

Wenn ihr nun statt der Option »Zweck«, den »Glauben« auswählt, habt ihr eine weitere Methode, um euch die Londoner-Bewegung vom Hals zu schaffen.

Hierfür müsst ihr wieder für das jeweilige Gesetzt die nötigen Gebäude aufstellen und könnt euch so bis an das Ende des Baumes vorarbeiten.

Dazwischen sind viele nützliche Stationen, wie die Glaubenshüter, welche Ordnung zwischen den Bewohner herstellen und gestohlenes Gut wieder finden. Oder der Tempel, welcher mit wichtigen Fähigkeiten ausgestattet ist. Diese helfen euch, die Unzufriedenheit zu senken und die Hoffnung der Einwohner zu steigern.

Oben angekommen tritt der »neue Glaube« in Kraft. Und auch hier werden alle eure Zweifler gebrandmarkt und euer Ziel ist das einzige, das noch zählt: Überleben.

Die Hoffnungsanzeige verschwindet und wird von der immer vorhandenen »Ergebenheit« ersetzt. Somit seid ihr die Londoner mit einem gut ausgeführtem »Gedankentrick« losgeworden.

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Max Wronka
Max Wronka

Videospiele liebe ich, seitdem ich mein erstes Spiel, The Legend of Zelda: Phantom Hourglass, besessen habe. Vor allem Ego-Shooter, Rollenspiele und Rennspiele sind mein Hauptzeitvertreib. Selbst wenn ich auch gerne auf den Konsolen spiele, bleibe ich dem PC immer treu!

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