Frostpunk Tipps – 9 Einsteigertipps für das ungewöhnliche Strategiespiel

Wenn ihr in Anno 2205 den Mond erfolgreich besiedelt und ausgebeutet habt, wartet in Frostpunk eine neue Herausforderung auf euch, dieses Mal im Steampunk-Look und mit jeder Menge kniffliger und moralischer Entscheidungen.

  • von Max Wronka am 26.04.2018, 14:53 Uhr
Frotspunk  Titelbild

Frostpunk ist eine Survival-Aufbau-Strategie-Spiel des Entwicklers 11 Bit Studio, das am 24. April 2018 exklusiv für den PC erschienen ist. Im Handel ist das Spiel ab dem 17. Mai 2018 auch als hübsche Box erhältlich.

Die Aufgabe besteht in Frostpunk darin, eine Stadt in einem gefrorenen Krater aufzubauen. Hierbei stehen die Bewohner im Mittelpunkt, denn diese müssen warm gehalten und mit genug Essen versorgt werden, dazu soll deren Motivation für ein besseres Leben immer aufrecht erhalten bleiben.

Eine Übersicht aller Gebäude und Tipps zu den Einrichtungen findet ihr übrigens auch auf GameZ.de, damit ihr entscheiden könnt, wie ihr eure Bewohner am besten versorgen könnt.

Frostpunk: Beklemmend und herausfordernd zugleich

Das alles macht das Gameplay zu einem Balanceakt auf einem seidenen Faden. Dazu kommen außerdem schwierige Entscheidungen, vor die euch Frostpunk im weiteren Verlauf stellt. Währenddessen wird eurer Ressourcen-Management, die Technologie und die Bewohner an ihr Limit getrieben.

Die Stimmung von Frostpunk ist von Anfang an beklemmend. Dies haben 11 Bit Studios auch nicht von irgendwo, denn sie sind für das Spiel »This War Of Mine« bekannt geworden. Dessen beklemmende Atmosphäre wird gut in das Steam-Punk-Survival-Aufbau-Strategie-Spiel übersetzt. 

Doch woher kommt das viele Eis, das die Ausgangssituation von Frostpunk darstellt? Die Erde wurde von einer unbekannten Katastrophe heimgesucht, die unsere Welt in eine Eiszeit tauchte. Daraufhin treffen sich einige Überlebende nahe der englischen Hauptstadt in einem Krater.

Hier kommt ihr ins Spiel, denn in euch sehen die Überlebenden einen kompetenten Anführer, mit einer Vision und dem Vermögen, die Überreste der Menschheit zu sichern.

Wenn ihr nun einen reibungslosen Start in die Welt von Frostpunk haben wollt, haben wir hier ein paar hilfreiche Einsteigertipps für euch.

Baut mehrere Workshops, so früh wie möglich

Wenn ihr eure Bewohner am Leben halten wollt, dann müsst ihr euch natürlich  auf die Langzeiterhaltung fokussieren. Dies geht aber nicht wenn ihr an Ressourcenknappheit leidet. Außerdem ist es sehr hilfreich, wenn ihr neue Technologien schnell freischalten wollt.

Baut daher mehr als einen Workshop zu Beginn. Vier Workshops sind das Maximum. Für jeden gebauten Workshop bekommt ihr ein Geschwindigkeitsbonus, wodurch ihr mehr Technologien schneller freischalten könnt.

Eure Krater-Ressourcen gehen schneller aus als ihr denkt. Bergbau ist die Lösung.

Wenn ihr in dem eisigen Krater ankommt, ist dort einiges an Kohle, Altholz und Stahlschrott, das ihr einfach aufsammeln könnt. Doch freut euch nicht zu früh, denn bei der Kälte sind diese schneller aufgebraucht als die Mammuts seinerzeit ausgestorben sind.

Also ist es nie zu früh, sich an das Ressourcenproblem zu setzen und die notwendigen Farm-Anlagen zu bauen.

Doch passt auf: Der abholzbare Wald geht auch zur Neige, wodurch ihr diese Produktion irgendwann einstellen und sie upgraden müsst. Minenbohrungen sind hier die Lösung. Also plant voraus!

Umso mehr Wärme, desto höher die Lebensqualität

Die durch Kälte entstehende Krankheit ist eine der größten Bedrohungen für eure Bewohner. Denn diese macht den Bewohnern das Arbeiten nicht nur unmöglich, sondern sie brauchen auch noch medizinische Unterstützung. Das wiederum benötigt weitere Arbeiter, die euch dann an anderen Stellen fehlen.

Nutzt Öfen, um Holz in Treibstoff umzuwandeln

Holz ist eine sehr wertvolle Ressource in Frostpunk. Der größte Teil davon geht für Bauten und neue Technologien drauf. Doch vergesst nicht, dass ihr daraus auch Holzkohle fertigen könnt, welche eine gute Unterstützung für Kohle ist.

Doch nutzt diese Möglichkeit nur in Maßen, denn wie gesagt, Holz ist ein viel verwendeter Stoff und knapper als euch lieb ist.

Außerdem sollte ihr nie vergessen, die Öfen auszuschalten und Arbeiter weiterzuschicken, wenn die Holzkohle-Produktion nicht notwendig oder nicht bezahlbar ist.

Eure zwei wichtigsten Ressourcen sind nicht reproduzierbar

Da Frostpunk nur über einen Zeitraum von crica eineinhalb Monaten spielt, schwindet die Möglichkeit, die Bevölkerung zu erweitern und neue Ingenieure auszubilden. Beide sind nur außerhalb des Kraters zu finden.

Auch Dampfmaschinen sind nicht herstellbar. Da diese sehr weitläufig nutzbar sind und auch viel gebraucht werden, müsst ihr auf diese einen genaueren Blick werfen. Einige hochtechnologische Gebäude können sogar mehrere Dampfmaschinen benötigen.

Also wenn Kundschafter weitere mögliche Bewohner, Ingenieure oder Dampfmaschinen finden, ruft diese so schnell es geht zurück.

Erstellt mehrere Erkundungs-Teams

Auskundschaften ist ein enorm wichtiger Aspekt von Frostpunk. Denn neue Entdeckungen sind von hoher Wichtigkeit für das Überleben in der Eiseskälte.

Ein Team besteht aus fünf Arbeitern, was doch eine Menge ist, bei der ihr sicherlich zweimal überlegt, sie einzustellen. Sobald ihr nun ein Erkundungs-Team erstellt habt, solltet ihr gleich herausfinden, wie ihr ein weiteres aufstellt.

Habt ihr genug ausgekundschaftet, könnt ihr zum Beispiel durch neue Kufen für die Schlitten der Auskundschafter deren Reisegeschwindigkeit um ein gutes Stück erhöhen.

Baut Ressourcen-Depots so früh es geht

Zu Anfang habt ihr von alle Ressourcen gefühlt negative Beträge zur Hand, wodurch die Vorstellung, einmal ein Ressourcen-Überschuss zu haben, weit hergeholt wirkt.

Doch nach ein paar technologischen Wundern und ertragreichen Kundschaftermissionen, geht es schnell, dass eine Ressource überschüssig wird (Ressourcen-Anzeige wird rot, sobald es kritisch wird).

Also sichert euch immer gut ab, denn alles was nicht in eure Depots passt, ist verloren.

Manuell aktivierbare Gebäudeeigenschaften

Viele neu erschaffene Gebäude haben Heizungen eingebaut, welche manuell aktiviert werden müssen (oder deaktiviert werden müssen, wenn ihr Kohle sparen wollt).

Wieder andere Gebäude haben spezielle Fähigkeiten wie Wachposten, welche Ordnungshüter aussenden, oder Bauleiter, welche die Produktionsgeschwindigkeit erhöhen.

Also bleibt immer wachsam, was eure Gebäude so auf Lager haben und, dass ihr manche Funktion erst aktivieren müsst.

Roboter für Kohleminen sind sehr riskant

Die großen, langbeinigen Roboter, die sich nicht beschweren, hören sich zu perfekt, um wahr zu sein an. Denn diese brechen nicht nur das eine oder andere Mal zusammen, sondern benötigen auch Pausen, um ihren Generator aufzutanken.

Hierbei kann ein großes Problem entstehen: Wenn der Roboter zum Kohlekraftwerk läuft, um sich wieder voll zu tanken, hört er auf Kohle abzubauen. Wenn euch nun in diesem Zeitraum, die Kohle ausgeht, sitzt ihr tief im Schlamassel. Denn nun könnt ihr den Roboter nicht mehr mit Kohle betanken, der dafür da ist, euch mit Kohle zu versorgen.

Selbst wenn ihr sofort neue Arbeiter einstellt, werden diese nicht anfangen, wenn es Nacht ist (außer ihr fordert eine Notfallschicht ein, welche die Moral senken wird).

Also versucht, diesen Teufelskreis von Anfang an zu vermeiden.

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Max Wronka
Max Wronka

Videospiele liebe ich, seitdem ich mein erstes Spiel, The Legend of Zelda: Phantom Hourglass, besessen habe. Vor allem Ego-Shooter, Rollenspiele und Rennspiele sind mein Hauptzeitvertreib. Selbst wenn ich auch gerne auf den Konsolen spiele, bleibe ich dem PC immer treu!

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