Fire Emblem Warriors: Three Hopes – 8 Tipps für Einsteiger

Schon jetzt gilt Fire Emblem Warriors: Three Hopes als eines der besten Musou-Spiele aus dem Hause Koei Tecmo. Wir geben euch Tipps für den idealen Einstieg in das actiongeladene Switch-Abenteuer.

  • von Sönke Siemens am 29.06.2022, 15:11 Uhr
Fire Emblem Warriors: Three Hopes Einsteiger Guide

In diesem Tipps-Guide zu Fire Emblem Warriors: Three Hopes erfahrt ihr:

  • Was nötig ist, um Kämpfe besonders effektiv zu meistern
  • Mit welchen Mitteln ihr den Unterstützungswert eurer Einheiten erhöht
  • Wie ihr schnell an neues Gold kommt

Am 24. Juni 2022 stürmte mit Fire Emblem Warriors: Three Hopes der ambitionierte Nachfolger zum Switch-Hit Fire Emblem Warriors auf den Markt. Das Spiel vom bekannten japanischen Entwicklungsstudio Omega Force bietet insgesamt drei Story-Kampagnen, erzählt eine ganze eigene Geschichte und hält Genre-Fans Dutzende Stunden bei Laune. Damit ihr zu Beginn der Kampagne schnell Erfolge feiert, haben wir diesen Einsteiger-Guide für euch zusammengestellt.

Tipps & Tricks zum Kampfsystem

Fire Emblem Warriors: Three Hopes konfrontiert euch mit Horden von Feinden, die ihr am schnellsten in die ewigen Jagdgründe schickt, wenn ihr im Kampf folgende Dinge beherzigt:

  • In der Hitze der oft unübersichtlichen Gefechte läuft man schnell Gefahr, die relevanten Gegner aus den Augen zu verlieren. Damit das nicht passiert, solltet ihr Bollwerkkommandeure, Monster und andere wichtige Feinde in eurer Nähe durch Drücken des rechten Analogsticks anvisieren. Die Kamera bleibt dann auf genau diesen Feind ausgerichtet und Angriffe sowie Ausweichmanöver lassen sich deutlich präziser timen.
  • Immer wenn ein Feind zu einem Spezialangriff ansetzt, baut sich um ihn herum eine rote Aura auf – in einigen Fällen erscheint zudem eine rechteckige bzw. runde rote Markierung auf dem Boden. Sobald diese Warnsignale auftauchen, solltet ihr zügig ein Ausweichmanöver einleiten und den roten Bereich tunlichst meiden, da eure Figur sonst beträchtlichen Schaden nimmt.
  • Direkt unter eurer grünen Lebensenergieanzeige befindet sich die Kriegeranzeige. Sie wird gefüllt, indem ihr Gegner eliminiert, gelbe Tränke aufsammelt oder selbst Schaden erleidet. Einmal aufgeladen, genügt ein Druck auf die A-Taste und euer Recke vollführt einen besonders effektiven Kriegerspezialangriff. Tipp: Löst diesen am besten in einem Bereich mit besonders vielen Gegner aus, um das Potenzial dieser verheerenden Attacke voll auszuschöpfen.
  • Befindet sich ein Teammitglied in eurer Nähe, könnt ihr es durch Drücken der linken Schultertaste in Kombination mit der Y-Taste zum Adjutanten ernennen. Diese Einheit folgt euch nun auf Schritt und Tritt und hilft durch erfolgreiche Angriffe mit, die Adjutantenangriffsanzeige (ein Schwertsymbol über der Lebensenergieleiste) zu füllen. Lasst ihr jetzt einen Kriegerspezialangriff vom Stapel, führen ihn die verbundenen Einheiten nacheinander aus.
  • Füllt außerdem regelmäßig die Erweckungsanzeige auf, indem ihr Gegnern Schaden zufügt, blaue Tränke aufsammelt, das Manöver “Kritischer Ansturm” einsetzt und/oder Gebrauch von Adjutantenfolgeangriffen macht. Kaum aufgeladen, leuchtet unten rechts im HUD das Symbol eines Kriegers, der beide Arme in die Höhe streckt. Durch Drücken der Tastenkombination R+A versetzt ihr euren gerade aktiven Helden in den erweckten Zustand und profitiert temporär von einer Vielzahl von Boni. Eure Lebensenergieanzeige etwa kann im erweckten Zustand zwar sinken, nicht jedoch auf Null absacken.

Verinnerlicht das Schere-Stein-Papier-Prinzip

Analog zum Strategiespiel Fire Emblem: Three Houses greift auch in den Kämpfen von Fire Emblem Warriors: Three Hopes ein Schere-Stein-Papier-Prinzip. Will heißen: Bestimmte Waffengattungen sind anderen im Kampf über- bzw. unterlegen, was das Spiel mithilfe von zwei sogenannten Waffendreiecken abbildet.

Die Grundregeln des ersten Waffendreiecks: Einheiten mit Lanzen sind im Vorteil gegenüber Einheiten mit Schwertern. Schwertkämpfer profitieren von Boni im Kampf gegen Einheiten mit Äxten und Äxte sind ideal, um Lanzen zu kontern.

Mindestens genauso relevant sind die Regeln des zweiten Waffendreiecks. Demnach besitzen Einheiten mit Eisenpanzerhänden Vorteile gegenüber Einheiten, die Eisenbücher nutzen. Letztere wiederum sind der ideale Konter gegen Bogenschützen, die ihrerseits sehr gut im Duell mit Eisenpanzerhänden abschneiden. Stichwort Bogenschützen: Sie sind außerdem besonders effizient gegen Flugeinheiten wie beispielsweise Pegasusreiter.

Ob eine eurer Einheiten gegen eine andere gegnerische Einheit im Vorteil ist, seht ihr am schnellsten, wenn ihr mit der Plus-Taste die Karte öffnet, die gewünschte Einheit anwählt und den Cursor auf die Position eines Gegners zieht.

Seht ihr nun einen blauen, nach oben zeigenden Pfeil, ist der Vorteil auf eurer Seite. Wird ein roter, nach unten gerichteter Pfeil angezeigt, ist der Gegner im Vorteil und ihr solltet damit rechnen, dass dieser mehr Schaden anrichtet. Tipp: Die Vorteils-Indikatoren werden auch direkt auf dem Schlachtfeld angezeigt.

Erteilt situationsbedingte Befehle

Die Partner-KI in Fire Emblem Warrior: Three Hopes macht einen soliden Job. Wer sichergehen will, dass während einer Mission alles nach Plan verläuft, sollte seinen Mitstreitern dennoch immer wieder manuell Befehle erteilen.

Geht’s beispielsweise in der aktuellen Mission darum, einen Verbündeten sicher von A nach B zu bringen, öffnet die Karte, wählt eine eurer Einheiten, klickt auf “Befehle”, bewegt den Cursor auf die zu eskortierende Einheit und selektiert “Beschützen”.

Seht ihr, dass die Lebensenergie eines Mitstreiters in einen kritischen Bereich absackt, entschärft ihr die Situation am schnellsten mit dem Befehl “Heilen”. Eine feindliche Einheit soll vor dem Erreichen eines bestimmten Levelpunkts eliminiert werden? In diesem Fall bietet es sich an, gleich mehreren Verbündeten zu befehligen, eben diesen Gegner anzugreifen.

In eine ganz ähnliche Kerbe schlägt der Befehl “Komplette Offensive“. Einmal angeordnet, rücken umgehend alle Verbünden auf das ausgewählte Ziel vor, um es niederzuringen. Bliebe noch “Auto-Kampf”. Wählt ihr hier die Option “Angreifen”, rückt die Einheit selbstständig vor und greift dabei gegnerische Einheiten und Bollwerke an.

Im Modus “Verteidigen” verhält sie sich dagegen defensiv und schützt Verbündete und Bollwerke in ihrer Nähe. Letzteres ergibt zum Beispiel dann Sinn, wenn der Feind einen Bereich immer wieder angreift und der Verlust dieses Areals mit einer Niederlage der Mission einhergehen würde.

Behaltet beim Erteilen von Befehlen stets das bereits erwähnte Schere-Stein-Papier-Prinzip im Hinterkopf und stellt euer Team vor Matchbeginn so zusammen, dass ihr alle feindlichen Einheiten adäquat kontern könnt.

Hakt stets alle Neben- und Zusatzmissionen ab

Nach einem kurzen Plausch mit dem Strategen im Basislager erscheint ein Kartenbildschirm, mithilfe dessen ihr zwischen verschiedenen Missionen wählen könnt. Die Faustregel lautet: Achtet im Beschreibungstext jeder Mission immer auf das zu erwartende Gegnerlevel und prüft, ob ihr dem gewachsen seid.

Das gilt insbesondere im klassischen Modus, wenn ihr mit aktiver Permadeath-Funktion spielt. Dann sind wichtige Charaktere nach einem Bildschirmtod nämlich für immer verloren.

Bevor ihr euch an Storymissionen mit hochstufigen Gegnern wagt, solltet ihr daher immer erst alle Neben- und Zusatzmissionen einer Region absolvieren. Gewöhnt euch außerdem an, nach einer erfolgreichen Schlacht die Siedlungen im eroberten Missionsgebiet zu bereisen. Meist warten hier kurze Zusatzquests, die ihr im Tausch gegen bestimmte Objekte abschließen könnt.

Pulsieren dagegen gekreuzte Schwerter über einer Zusatzquests, müsst ihr zunächst die damit verknüpfte Schlacht gewinnen, bevor ihr die Belohnung einstreichen könnt.

Levelt euer Kernteam gleichmäßig auf

Gewöhnt euch in Schlachten an, regelmäßig zwischen den spielbaren Figuren zu wechseln. So lernt ihr zum einen das Move-Set eurer Mitstreiter besser kennen und könnt es je nach Gegnertyp (Stichwort “Waffen-Dreieck”) besser einsetzen. Zum anderen sorgt ihr dafür, dass auch mal andere Charaktere als die Hauptfigur die meisten Gegner erledigen und dadurch von einem saftigen Erfahrungspunktebonus am Ende eines Levels profitieren.

Die Folge: Sofern ihr auf regelmäßige Heldenwechsel achtet, verteilen sich die gesammelten Erfahrungspunkte am Ende besser auf euren Kader. Nichtsdestotrotz werdet ihr früher oder später an einen Punkt gelangen, an dem bestimmte Figuren anderen in Sachen Erfahrungsstufe deutlich hinterherhinken.

Um dieses Defizit auszugleichen, stattet dem Lehrmeister im Basislager einen Besuch ab und nutzt dort die Option “Lv.-Up.”. Durch zusätzliche, kostenpflichtige Trainingseinheiten könnt ihr so den Level jeder Figur auf maximal die Stufe anheben, die der fortgeschrittenste Charakter im Team hat.

Nutzt Kampfstrategien, um neue Verbündete zu gewinnen

Erfolgreich abgeschlossene Nebenmissionen und territoriale Eroberungen auf der Kampagnenkarte belohnt Fire Emblem Warriors: Three Hopes mit sogenannten Strategieressourcen. Genügend auf der hohen Kante, könnt ihr Strategieressourcen in der Hauptschlacht eines Kapitels einsetzen, um mächtige, missionsspezifische Vorteile zu erhalten.

Aktiviert ihr beispielsweise die Strategie “Gut gerüstet”, beginnt ihr die Schlacht mit verbündeten Bollwerken, die mit Heilvorräten gefüllt sind. Wählt ihr die Strategie “Brand”, tauchen in einem bestimmten Bereich eines Levels Flammen auf, die Gegnern durchgehend Schaden zufügen.

In vielen Story-relevanten Schlachten können Strategieressourcen zudem dazu eingesetzt werden, gegnerische Generäle zu überzeugen, sich eurer Armee anzuschließen. Wichtig: Wer andere Helden abwerben will, muss die entsprechende Strategie nicht nur vor Levelbeginn freischalten, sondern sie auch im Level im richtigen Moment durch Gedrückthalten der rechten Steuerkreuz-Taste aktivieren.

Strebt hohe Unterstützungswerte an

Alle Partneraktionen in Fire Emblem Warriors: Three Hopes sind noch effektiver, wenn die Beteiligten über einen hohen Unterstützungswert verfügen. Folgende Dinge könnt ihr tun, um den Unterstützungswert der spielbaren Charaktere zu steigern:

  • Überbringt euren Verbündeten Geschenke, vorzugsweise solche, die den Vorlieben der Figur entsprechen. Welche das sind, erfahrt ihr, wenn ihr das Profil des Charakters im Einheiteninformationen-Bildschirm studiert. Manuela Casagranda vom Kaiserreich Adrestria zum Beispiel mag Singen, Tanzen, Kochen, Handarbeit und kühle Getränke. Überreicht ihr Manuela ein Geschenk, das mit diesen Themen zu tun hat, steigt der Unterstützungswert schneller.
  • Kocht und esst zusammen mit euren Mitstreitern im Lager und achtet dabei ebenfalls auf ihre individuellen, im Charakter-Profil nachlesbaren Vorlieben.
  • Geht im Basislager zur Arbeitsmeisterin und erledigt Freiwilligenarbeit. Welche Charaktere für welche Arbeit ideal geeignet sind, verrät das Menü unter dem Aufgabenmenü.
  • Hat die Beziehung mit einem Mitstreiter oder einer Mitstreiterin mindestens Unterstützungslevel C erreicht, besteht die Möglichkeit, diese Figur im Tausch gegen Aktivitätspunkte zu einer gemeinsamen Expedition zu überreden. Wählt in den nun folgenden Sequenzen die richtigen Dialogantworten, steigt der Unterstützungswert. Gleiches gilt für korrekte Antworten in regulären Multiple-Choice-Dialogen.
  • Darüber hinaus sorgen auch im Kampf bestimmte Manöver dafür, dass der Unterstützungswert steigt. Hierzu zählen der Sieg über einen gegnerischen General mithilfe eines Adjutanten, erfolgreiche Partnerspezialangriffe sowie die Heilung eines Verbündeten mithilfe von Magie.

So kommt ihr schnell an Geld

Sei es nun ein Level-Up-Training beim Lehrmeister, das Schmieden einer neuen Waffe, der Kauf von Geschenken und Rezeptzutaten oder die Erweiterung der Lagerinfrastruktur – wer in Fire Emblem Warriors: Three Hopes zügig vorankommen möchte, braucht Geld. Doch was tun, damit die Kriegskasse stets gut gefüllt ist? Vier Dinge helfen besonders:

Erstens: Zerschmettert die weinroten Tontöpfe, die sich meist am Rand größerer Schlachtfeldbereiche befinden und jeweils knapp 150 Goldeinheiten wandern auf euer Konto. Am einfachsten findet ihr die besagten Tontöpfe, wenn ihr die Automap durch Hineindrücken des linken Analogsticks heranzoomt und nach roten Tontopfmarkierungen Ausschau haltet.

Zweitens: Verscherbelt unnötigen Kram. Im Spielverlauf wird euer Held eine ganze Menge Dinge anhäufen, die ihr im Lager schnell zu Geld machen könnt. Knapp 2.000 Goldeinheiten bringt beispielsweise der Verkauf von Goldbeuteln beim Händler. Aber auch der Verkauf von einfachem Baumaterial (50 Gold pro Stück) und nicht mehr benötigten Waffen kann sich bei einem finanziellen Engpass lohnen.

Bevor ihr euch endgültig von einem Item verabschiedet, solltet ihr allerdings stets prüfen, ob es nicht vielleicht doch noch benötigt wird. Letzteres gilt insbesondere für Baumaterialien und Rezeptzutaten.

Drittens: Strebt in Kämpfen den S-Rang an und schließt Nebenmissionen vollständig ab. Beides hat zur Folge, dass euch jeweils ein 100-prozentiger Gold-Bonus nach Missionsabschluss gewährt wird. Um den S-Rang zu erreichen, spielt nicht nur eine schnelle Missions-Abschlusszeit eine Rolle, sondern auch, dass ihr möglichst wenig Schaden erleidet und möglichst viele Gegner besiegt.

Viertens: Wie jeder große Nintendo-Titel belohnt auch Fire Emblem Warriors: Three Hopes die Interaktion mit amiiboo-Figuren. Pro Tag könnt ihr bis zu fünf kompatible amiibo an den NFC-Sensor des linken Joy-Cons bzw. des Pro Controllers halten. Zur Belohnung bekommt ihr entweder neue Ausrüstungsgegenstände (die ihr verkaufen könnt) oder wertvolle Goldsäckchen.

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Sönke Siemens
Sönke Siemens

Liebt fordernde Koop-Spiele, Controller mit Screenshot-Taste, VR-Brillen mit ausgefeiltem Tracking, mehrtätige Spielemessen und kann sich seit 1989 für nahezu alle Genres begeistern. Podcastet regelmäßig für Games Insider (www.spielejournalist.de).

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