FIFA 19: 7 Grundprinzipien für eine gute Verteidigung

Verteidigen leicht gemacht. Wir erklären euch anhand von sieben Prinzipien, wie ihr eine stabile Defensive in FIFA 19 aufbaut und weniger Gegentore kassiert.

  • von eSport Studio am 28.12.2018, 12:53 Uhr

In diesem Guide zur Verteidigung in FIFA 19 erfahrt ihr

  • wann & wie ihr tacklen solltet
  • wie ihr Passwege zustellt
  • wie ihr Druck auf den Ball ausübt
  • wie ihr laufende Gegner stoppt

Ohne gute Defensive läuft nichts in FIFA 19, da kann die Offensive noch so gut sein. Die Frage ist jedoch: Wie verteidigt ihr euch am besten? Warum Gegentore fallen und der Kontrahent scheinbar mühelos durch die eigenen Abwehrreihen dribbeln kann, ist manchmal schwer zu erkennen. Wir zeigen sieben Grundprinzipien, die euch dabei helfen, besser zu verteidigen.

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First Touch attackieren

Der beste Moment, um einen Angreifer anzugehen, ist bei der Ballannahme. Der sogenannte »First Touch« misslingt in FIFA 19 regelmäßig.  Lauft ihr in diesem Moment auf den Gegner zu, könnt ihr einen Angriff schnell stoppen. Und selbst wenn ihr den Ball nicht gewinnt – mithilfe eines Tacklings verzögert ihr den Ansturm oder schränkt den Freiraum ein.

Links statt rechts

Das ständige Sprinten ist ein bekannter Anfängerfehler in FIFA 19. Das gilt nicht nur für die Offensive, sondern ebenso für die Defensive. Macht ihr es trotzdem, lauft ihr regelmäßig an Angreifern vorbei und kommt nicht in Zweikämpfe.

Zudem wenden eure Spieler schwerfälliger, was das Verteidigen weiter kompliziert. Deswegen: Besser links statt rechts den Trigger halten. Drückt ihr den linken Trigger auf dem Controller, nimmt euer Spieler eine breitbeinige Position ein.

Gleichzeitig richtet er sich zum Ball aus. Dadurch könnt ihr viele Bälle blocken und verhindern, dass der Gegner spielend leicht an euch vorbei läuft.

Passwege in der Verteidigung zustellen

Manchmal ist es gar nicht notwendig, den Ballführer in der Verteidigung direkt anzugehen. Es reicht, wenn alle Anspielstationen gedeckt oder Passwege zugestellt sind. Genau das wollt ihr in FIFA 19 erreichen, denn damit nehmt ihr dem Gegner die Optionen und zwingt ihn zu riskanten Solo-Dribblings.

Rempeln erwünscht

Auf dem Fußballplatz macht ihr euch damit unbeliebt, in FIFA 19 ist es ein Muss: Rempeln. Egal ob schnelle Spieler an euch vorbei sprinten und ihr nicht mithalten könnt oder ihr ausgetrickst werdet – bleibt am Gegenspieler dran. Um das zu erreichen, haltet die Zweikampf-Taste gedrückt. Dann zerrt ihr am Angreifer, bremst ihn aus und gebt euren Mitspielern die Gelegenheit aufzuschließen.

Tackles begrenzen

Tackles sind der leichteste Weg, um in FIFA 19 an den Ball zu kommen, doch gleichzeitig der riskanteste – das gilt insbesondere für Grätschen. Einmal auf dem Boden, ist das Foul nicht mehr weit. Wenn ihr Gegner und Ball verpasst, dauert es lange, bis der Verteidiger wieder auf den Beinen ist.

Doch auch normale Tackles müssen bedacht eingesetzt werden. Ein falscher Druck auf die Zweikampf-Taste lässt euren Spieler nach vorne austreten. Dabei ist der Verteidiger in einer langen Animation gefangen und kann nicht reagieren, wenn der Gegenspieler in der Zeit vorbei läuft oder eine Spezialbewegung ausführt.

Räume eng machen

Ob bei Pässen oder Sprints – sind Räume offen, bieten sich dem Angreifer zahlreiche Möglichkeiten. Damit der Gegner nicht wahllos walten kann, müsst ihr richtig verteidigen. Die einfachste Methode ist die, bei der ihr so viele Spieler wie möglich hinter dem Ball sammelt. Dafür wechselt ihr zu Kickern, an denen der Gegner bereits vorbei gelaufen ist, zieht diese manuell zurück und versucht zu stören.

Je mehr Spieler hinten stehen, desto weniger Raum bleibt. Das ist aber nicht alles: Indem ihr eure Offensivkräfte zurückzieht, bleibt die defensive Viererkette dauerhaft intakt. Dadurch entstehen keine großen Lücken, die der Gegner nutzen kann.

Druck auf den Ball ausüben

Eine perfekte Ergänzung zum vorherigen Prinzip ist, Druck auf den Ballführenden aufzubauen. Das geht ganz einfach mit einem Knopfdruck auf die rechte vordere Schultertaste. Dann läuft ein Mitspieler heran, der den Gegner automatisch verfolgt und bei seinen Aktionen einschränkt.

Diese Aktion könnt ihr nutzen, um währenddessen die defensive Ordnung manuell herzustellen oder eine 2-vs-1-Situation zu erzwingen. Sucht ihr außerdem noch ein paar richtig gute Spieler für euer eigenes FUT-Team, dann schaut euch unseren Guide zu günstigen FUT-Stars an.

von Christian Mittweg

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Das Ziel des mittlerweile 20-köpfigen Teams des eSport Studios ist es, den eSport zusammen mit seinen Partnern multimedial erlebbar zu machen! Die in Hamburg ansässige Redaktion berichtet in Zusammenarbeit mit starken Partnern über das alltägliche eSport-Geschehen.

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