FIFA 17: Gute Formationen für Einsteiger

Vor dem Match muss ein guter Trainer das Team klug aufstellen. In FIFA 17 gibt es dazu zwei Dutzend Möglichkeiten. Wir stellen euch drei feine Formationen vor.

  • von eSport Studio am 30.11.2016, 16:42 Uhr

Wann immer ihr eine Partie in FIFA 17 spielt, steht an allererster Stelle die Aufstellung, in der eure Mannschaft spielen soll. 25 verschiedene davon stehen zur Verfügung, bei Bedarf können sie auch individuell angepasst werden. Es gibt Formationen, die für alle Situationen geeignet sind: Defensive, offensive, Flügel- oder Konter-Aufstellungen und solche, die den Ballbesitz in den Vordergrund stellen. Die folgenden drei sind gut geeignet, gerade auch für Einsteiger.

Grundsätzliche Überlegungen

Die Aufstellung in FIFA 17 bestimmt die Rollen der Spieler und die taktische Ausrichtung der Mannschaft. Stehen neun Spieler dauerhaft in der eigenen Hälfte, werden im Spiel auch eher weniger offensive Akzente gesetzt. Letztlich könnt ihr eine Aufstellung auch am kommenden Gegner anpassen, oder gar im Spiel noch umstellen. Spielt der andere mit schnellen Flügelstürmern, sollten die eigenen Außenverteidiger nicht zu weit rausrücken.

In FIFA müssen die Spieler außerdem für ihre Positionen geeignet sein, im FUT ist das sogar zwingend nötig. Seid ihr auf der Suche nach der besten Aufstellung, ist es zunächst maßgeblich, dass ihr ein Gefühl dafür bekommt, wie ihr selbst gerne spielt. Macht ihr eure Tore per Flanke, wäre flügelbetontes Spiel das Richtige. Habt ihr gerne oft den Ball und kombiniert durch, braucht es ein gut besetztes Mittelfeld.

 

4-3-2-1

Früher galt im Fußball das 4-4-2-System als die beste Allround-Aufstellung, in FIFA 17 wird derzeit vor allem das 4-3-2-1 gespielt. Diese Formation hat diverse Vorteile: Sie orientiert sich an der Fußballwelt, wo es zuletzt viel über Kurzpässe und ein starkes Mittelfeld ging. Entsprechend sind viele der Spieler, die in FIFA 17 verfügbar sind, für eine solche Formation geeignet.

Hinten verteidigt eine Viererkette, was zwischen übermäßiger Sicherheit und offensivem Risiko den besten Mittelweg darstellt. Im Zentrum spielen drei gute Mittelfeldspieler, einer wahlweise als zentral-defensiver oder zentral-offensiver Mann. Im Sturm stehen entweder zwei sehr offensive linke und rechte Mittelfeldspieler oder gleich zwei Flügelstürmer. Ganz vorne lauert ein einziger Stürmer auf Flanken, Abpraller oder spielt eine “Falsche Neun”, wenn er sich zurückfallen lässt.

Weiterer Vorteil der Formation: Sie bildet im FUT weniger Verbindungen zwischen den Spielern und lässt sich hervorragend mit der Blocktechnik besetzen. Die Flügelstürmer werden gerne mit Bale und Ronaldo besetzt, während in der Mitte Modric als ZM spielt. 4-3-2-1 ist wie beschrieben vielseitig einsatzfähig, ihr könnt die Flügelstürmer nach vorn schicken, um zu flanken, die Außenverteidiger nachziehen, um Überzahl zu schaffen, den Ball durch die Mitte geben und auch Konter laufen.

 

4-3-3

Dies ist die Standardaufstellung in FIFA 17. Gleich fünf unterschiedliche Variationen lassen sich davon einstellen. Die Formation funktioniert in ihrer Grundidee fast so wie das 4-3-2-1, nur dass der Sturm nicht mehr untergliedert wird. Hier rücken die Außenstürmer noch weiter hinaus an die Seitenlinie und besetzen die Flügel.

Das 4-3-3 lässt sich an jede Spielweise anpassen: Der ZM kann ein ZDM werden, was dem Ganzen eine bessere Stabilität verleiht. Diese “Halten”-Aufstellung funktioniert gut bei Kontertaktiken, wenn der Ball hinten durch einen Fehlpass gewonnen und schnell nach vorne gespielt wird. Ebenso könnt ihr den zentralen Spieler in der “Defensiv”-Variante stärker nach vorne bringen und die anderen beiden Mittelfeldmänner in die Defensive rücken. Das wäre die auf Verteidigung bedachte Variante.

Die “Offensiv”-Formation macht aus dem ZDM einen ZOM und ist damit deutlich offensiver aufgestellt, gleichzeitig im defensiven Mittelfeld anfälliger. Schlägt der gegnerische Torhüter weit ab, könnte er genau das unbesetzte Loch treffen. In der “Falsche Neun”-Formation rückt der zentrale Stürmer zurück und spielt eine “Falsche Neun”. Das eröffnet neue Möglichkeiten, da der Neuner Innenverteidiger bindet. Für diese Formation benötigt ihr allerdings schnelle und abschlussstarke Flügelstürmer.

 

4-1-4-1

Wollt ihr ganz sicher stehen, nehmt ihr eine defensive Formation. Das 4-1-4-1 kombiniert eine solide Verteidigung mit einem ZDM und einem defensiv agierenden Mittelfeld. Weit vorne bleibt ein einzelner Stürmer, der in der Regel auch nicht zurückfallen muss. Diese Position ist natürlich kritisch, hier sollte jemand spielen, der sein Handwerk versteht. Gleichzeitig muss dieser Stürmer nicht so viel laufen wie z.B. im 4-3-3.

Ibrahimovic wäre eine gute Wahl. Um nach vorne zu kommen, müsst ihr ein wenig mehr passen und die ZMs sollten auch ganz gut schießen können, damit der Stürmer auch mal einen Abpraller verwerten kann.

Für FUT könnt ihr gerade bei der 4-3-3-Variante ein wenig durchwechseln, falls ihr z.B.  keinen ZOM besitzt, sondern nur ZM-Spieler. Letztlich solltet ihr eure Formation wie beschrieben aber eurem Spielstil anpassen und nicht den Stil der Formation. Das klappt nämlich nicht.

Von Holm Kräusche

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