Fe: Tipps und Tricks zum Plattformer

In Fe singt und springt ihr als kleines, fuchsähnliches Wesen durch einen Wald und helft dabei, die Tiere von der Unterjochung der Geräuschlosen zu befreien. Damit euch der Einstieg leichter fällt, haben wir einige Tipps für euch zusammengestellt.

  • von Patricia Geiger am 19.02.2018, 11:09 Uhr

Das erste, was wohl jedem sofort nach dem Start von Fe auffällt, ist wie unglaublich hübsch  und farbenfroh die stilisierte Welt des Spiels ist. Und natürlich wie drollig der Hauptcharakter ist, der eine gewisse Ähnlichkeit mit einem Fuchs aufweist.

Das zweite, was einem dann jedoch weniger positiv auffällt: Im Spiel gibt es bis auf wenige Einblendungen kein Tutorial und man muss sich mehr nach dem »aus Fehlern lernt man«-Prinzip durch den Anfang des Spiels wuseln.

Damit euch der Spielstart leichter fällt, haben wir einige nützliche Tipps zusammengestellt, mit denen ihr euch hoffentlich besser in der Welt von Fe zurechtfindet.

Sucht nach den Steinen

Wie bereits erwähnt gibt es so gut wie keine Tutorial-Einblendungen in Fe. Einerseits ist es natürlich eine angenehme Abwechslung, nicht für jede Kleinigkeit mit einer Erklärung beworfen zu werden – andererseits ist es aber auch frustrierend, wenn das Spiel Mechaniken nicht erklärt, die für den Fortschritt des Spiels oder zum Lösen von Rätseln nötig sind.

Komplett im Regen stehen lässt Fe den Spieler aber nicht. In der gesamten Spielwelt gibt es große Steine, die an manchen Stellen Teile der Geschichte abbilden, an anderer Stelle aber auch Tipps geben, was zu tun ist. Beispielsweise, ob ihr einen anderen Waldbewohner mit einer Beere füttern oder ihn am Schwanz ziehen müsst.

Um die Steine zu aktivieren, müsst ihr einfach nur kurz davor singen – es reicht schon, die Taste dafür anzutippen. Allerdings sind die Hinweis-Steine nicht zwangsläufig direkt neben dem entsprechenden Rätsel zu finden. Hier müsst ihr also im Zweifel suchen oder ein gutes Gedächtnis haben.

Nur ein Anhaltspunkt: Die Map

In anderen Spielen ist die Map oft der Retter in der Not, wenn man sich mal wieder hoffnungslos verlaufen hat und versucht, den Weg zum Ziel zu finden.

Nicht so in Fe: Hier ist die Karte, wie auch der Rest des Spiels, stilisiert dargestellt und entsprechend wenig genau, wenn es um Ortsangaben geht. Sie vermittelt daher nur eine ungefähre Ahnung, wo ihr gerade seid und wo ihr eigentlich hin sollt.

Dazu kommt, dass die Karte auch keine Höhenunterschiede macht. Sprich: Euer eigener Icon kann theoretisch genau auf dem Ziel sein und ihr seht es trotzdem nicht.

In solchen Fällen hilft es, euch – soweit möglich – einfach mal über oder unter euch umzusehen, um Dinge zu entdecken, die euch die Karte nicht zeigt.

Der Leitvogel ist nicht unfehlbar

Wo die Map nicht mehr weiter weiß, hilft in Fe der Leitvogel, den ihr immerhin relativ früh im Spiel an die Hand bekommt.

Um in zu rufen, muss unser Fuchswesen nur einmal singen, was die Stimmbänder hergeben – dann kommt der Vogel auch schon angeschwirrt. Singen wir dann nochmal kurz, führt er uns zum nächsten Wegpunkt.

Das macht es natürlich deutlich einfacher, sich im doch recht unübersichtlichen Wald von Fe zurecht zu finden, allerdings ist auch hier ein gewisses Maß an Vorsicht geboten.

Ja, der Vogel führt euch zum nächsten Punkt. Allerdings tut er das auf dem kürzesten Weg – und dem könnt ihr oft nur über Hilfsmittel folgen.

Wenn euch die Route des Vogels also Spanisch vorkommt, weil er euch beispielsweise zu einer unüberwindbaren Wand führt, solltet ihr im aktuellen Gebiet schauen, ob ihr auch wirklich alles erledigt habt. Einen Anhaltspunkt, dass ihr etwas vergessen habt, gibt das Spiel nämlich nicht.

Einfach weitersingen

Trotz Map und Leitvogel kann es natürlich vorkommen, dass ihr in Fe irgendwann dasteht und nicht mehr weiterkommt. In solchen Fällen hilft es meist, alles anzusingen, was euch vor die Linse kommt – vorausgesetzt natürlich, es ist gerade sicher und ihr lockt damit nicht Bären oder die Geräuschlosen an.

Oft wart ihr einfach nur einen Schritt zu weit von einem Tier entfernt, mit dem ihr euch kurzfristig anfreunden könnt, oder um einen Stein aufzudecken, der euch erklärt, wie es weitergeht.

Andere Tiere können Freund und Feind sein

Bei der Auswahl der Tiere, die ihr ansingt, solltet ihr eine Gewisse Vorsicht walten lassen. Während kleine Tiere euch normalerweise wohlgesonnen sind, sieht es bei größeren Tieren oft schon anders aus.

Singt ihr beispielsweise einen Bären an, solltet ihr euch schnellstmöglich in einem Gebüsch verstecken, weil es sonst um euren Fuchs geschehen ist.

Aber: Im Spielverlauf lernt ihr die Sprachen unterschiedlicher Tierarten – und die sind auch nötig, um überhaupt mit ausgewachsenen Tieren kommunizieren zu können.

Neben der Fähigkeit der jeweiligen Tierart könnt ihr euch so aber auch beispielsweise Hirsche als kurzzeitige Verbündete ersingen, die dann für euch Geräuschlose angreifen und sogar komplett ausschalten. Eulen hingegen transportieren euch von A nach B, wenn ihr mit ihnen kommunizieren könnt.

Kristalle sammeln nicht vergessen

In Fe gibt es drei Arte von Collectibles: Die Steine, Kristalle und Roboterköpfe.

Der Suche nach Kristallen solltet ihr auf jeden Fall etwas mehr Zeit widmen, denn sie sind tatsächlich wichtig für euren Spielfortschritt. Mit einer gewissen Zahl an Kristallen schaltet ihr nämlich neue Fähigkeiten für euren Fuchs frei.

Zu Anfang könnt ihr nur Bäume nach oben klettern, als nächstes lernt ihr zu gleiten.

Wenn ihr wissen möchtet, wie viele Kristalle euch noch bis zur nächsten Fähigkeit fehlen oder wie viele ihr in eurer aktuellen Umgebung noch finden könnt, solltet ihr die Umgebungskarte aufrufen.

Hier sind die Kristalle zwar nicht verzeichnet – wäre ja auch zu einfach – aber immerhin steht hier ihre Zahl. So verschwendet ihr im Zweifelsfall keine Zeit, wenn ihr in einem Gebiet schon alle Kristalle gefunden habt.

Beobachtet eure Umgebung, wenn ihr große Blüten ansingt

Neben den Tieren des Waldes reagieren auch unterschiedliche Pflanzen auf euren Gesang – meistens müsst ihr allerdings erst die Sprache einer bestimmten Tiergattung beherrschen, um sie aktivieren zu können.

Eine Ausnahme bilden hier große Pflanzen mit einem leuchtenden Kern. Sie könnt ihr in jeder beliebigen Tiersprache ansingen.

Habt ihr erfolgreich eine Verbindung aufgebaut, solltet ihr die Pflanze aber im Auge behalten. Sie sendet kleine Quallen aus, die zu Blüten in der Nähe fliegen und diese aktivieren.

Daraufhin werden die Blüten bedeutend größer und funktionieren im Prinzip wie Trampoline. So könnt ihr bequem größere Höhenunterschiede überwinden, für die es sonst keine Lösung gibt.

Aber Vorsicht: Die Blüten bleiben nicht ewig groß. Nach einer gewissen Zeit schrumpeln sie wieder auf ihre normale Größe zurück.

Habt ihr die Sprünge beim ersten Mal nicht geschafft, ist das aber kein Beinbruch: Ihr könnt die Pflanze beliebig oft ansingen, damit sie die Blüten wieder sprießen lässt.

Auch Roboterköpfe mögen Gesang

Im Verlauf des Spiels findet ihr im Wald immer wieder auch Roboterköpfe, die denen der Geräuschlosen ähneln, aber etwas kleiner sind. Insgesamt sind davon 12 in der ganzen Welt verstreut.

Sie solltet ihr auf jeden Fall ansingen – und zwar so laut euer Fuchs kann. Macht ihr das lange genug, lassen sie einen Kristall fallen.

Hebt ihr den Kristall auf, dann schlüpft ihr kurz in die Rolle eines Geräuschlosen und seht aus dieser neuen Perspektive, was eigentlich im Wald passiert ist.

Viel tun könnt ihr dann allerdings nicht, eure Rolle beschränkt sich tatsächlich sehr auf die des Beobachters und ihr müsst einfach nur geradeaus laufen.

Die meisten der Köpfe findet ihr dabei ganz automatisch im Verlauf der Story, nur einige Ausnahmen sind etwas schwieriger auszumachen.

Allerdings ist es für das Verständnis der Story von Fe, das komplett ohne Worte auskommt, ziemlich wichtig, alle Erinnerungen zu finden.

Zusätzlich gibt es auch noch ein Achievement bzw. eine Trophäe, wenn ihr alle 12 Köpfe gefunden habt, was natürlich auch nicht verkehrt ist.

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Patricia Geiger
Patricia Geiger

Mit der ersten PlayStation ist Patricia den Videospielen verfallen und seitdem nicht mehr davon losgekommen, wobei ihr Herz nach wie vor den Konsolen gehört. Eigentlich dreht sich alles um Rollenspiele, Ego-Shooter und Action-Adventures, ab und an wagt sie sich aber auch an Rundenstrategie oder Jump'n'Runs.

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