Far Cry 5: Tipps wie ihr gegnerische Basen einnehmt

Es heißt, ein Mann fällt nicht mit der Tür ins Haus. Doch wenn ihr genau das in Far Cry 5 vorhabt und den verrückten und unberechenbaren Gegner so richtig einheizen wollt, dann haben wir hier ein paar Tipps für euch. Wir verraten euch, wie ihr die gegnerischen Basen am besten einnehmen könnt.

  • von Max Wronka am 26.03.2018, 12:01 Uhr
Screenshot aus Far Cry 5

Far Cry 5 ist der neuste Open-World-Shooter aus dem Hause Ubisoft und erscheint am 27. März 2018.

Hier spielt ihr einen Sheriff-Rookie, der mit seinem Team in »Hope County« abgesetzt wird. Dort sollt ihr den Führer der Sekte »Eden’s Gate«, namens Joseph Seed, gefangen nehmen. Doch wie nicht anders zu erwarten, geht diese Aktion steil nach hinten los.

Folgend findet ihr euch alleine und umgeben von Gehirn gewaschenen Verrückten in Hope County wieder und müsst dem Treiben der Sekte ein Ende bereiten.

Far Cry 5 bietet viele Ubisoft-typische Open-World-Elemente, wie Aussichtspunkte, hilflose Zivilisten und gegnerische Basen, welche ihr übernehmen müsst. Denn nur so steigt ihr im Wiederstandslevel auf.

Hierbei könnt ihr zwischen zwei Vorgehensweisen wählen: Dem leise umherschleichen oder dem Rambo-mäßigen herumballern. Beide Wege haben gewisse Vorteile und Nachteile, von denen ihr eure Vorgehensweise abhängig machen solltet.

Far Cry 5: Lieber laut oder leise?

Die zwei offensichtlichsten Wege die feindlichen Stützpunkte einzunehmen, sind entweder mit viel Geballer oder mit wenigen, leisen und vor allem gezielten Schüssen. Doch welcher Weg bietet welche Vorteile in Far Cry 5 und wie geht ihr am besten vor?

Cool people don’t look at explosions

Fangen wir mit dem lauten Weg an. Hier das Wichtigste vorweg: Diese Art des Angriffs solltet ihr nur verwenden, wenn ihr gut genug ausgerüstet seid. Denn diese Vorgehensweise ist extrem ressourcenaufwändig.

Also vergewissert euch, ob ihr genug Munition, Granaten etc. dabeihabt, um den Leuten von Eden’s Gate so richtig den Hintern zu versohlen. Sind all diese Voraussetzungen gegeben, erkundet ihr den Stützpunkt von einer erhöhten Position mit dem Fernglas und markiert alle Gegner und was euch sonst noch so auffällt.

Was sehr wichtig ist, sind die Funkstationen, über welche die schießwütigen Widersacher gerne ihre Verstärkung rufen. Von denen gibt es meistens zwei pro Stützpunkt, also vergewissert euch immer, wo diese positioniert sind. Diese sind die erste Priorität: Erstmal aktiviert, wimmelt es nach kurzer Zeit nur so von Gegnern und das erschwert die Angelegenheit deutlich.

Nun steht dem Angriff nicht mehr viel im Wege. Was ihr jedoch nach Lust und Laune noch machen könnt, ist den Gegnern ein paar Fallen zu stellen. Wie zum Beispiel Annäherungsfallen, die ihr auf dem Gelände platziert, aber so, dass sie definitiv ausgelöst werden. Zum Beispiel werft/legt ihr diese in Engpässe oder auf eine Route, die ein Patrouille abläuft.

Weiterhin könnt ihr euren Standort so verändern, dass ihr beide Alarmanlagen im Blick habt. Falls ihr dafür aber eure erhöhte Position aufgeben solltet, müsst ihr euch entscheiden, ob der Standortvorteil oder der drohende Alarm gerade wichtiger ist.

Diese Alarmanlagen sind während des Kampfes eure erste Priorität, denn diese könnt ihr mit einem gezielten Schuss auf die Konsole zerstören.

Sind all diese Sachen geklärt, lasst ihr die Hölle auf die Bösewichte herabregnen. Aber bitte ohne die Geiseln zu töten, falls welche vorhanden sind. Denn seid ihr erstmal bemerkt worden, kann es sein, dass diese von dem Geiselnehmer getötet werden. Diese Gefahr bringt der offene Konflikt immer mit sich.

Und falls ihr euch dafür entscheidet, die gegnerische Basis mit beispielsweise einem Helikopter anzugreifen, schaltet die Gegner zuerst aus, die mit schweren Geschützten (zum Beispiel Raketenwerfer oder stationäres MG) bewaffnet sind. Denn diese holen euch sonst schnell vom Himmel.

Infiltration à la Sam Fischer und Solid Snake

Seid ihr zu dem Entschluss gekommen, dass die leise Vorgehensweise euer Weg in Far Cry 5 ist, dann müsst ihr natürlich auch die richtige Ausrüstung dafür parat haben.

Am besten für das Schleichen eignen sich Pfeil und Bogen, sowie alle Arten von schallgedämpften Schusswaffen. Im Optimalfall habt ihr etwas für Kurz-, Mittel- und Langdistanzen im Gepäck, damit ihr je nach Stützpunkt euren Kampfstil anpassen könnt. Außerdem sind Sprengstoffe mit Bewegungsauslösung und mit Fernzündung empfehlenswert.

Ist die Ausrüstung angepasst, geht ihr auch wieder auf eine erhöhte Position und späht den Stützpunkt aus, markiert Gegner, Geiseln und Alarmanlagen. Wenn ihr das erledigt habt, dann könnt ihr nach Belieben Sprengfallen platzieren.

Nun habt ihr die Möglichkeit den Stützpunkt von der Ferne anzugreifen, wie der American Sniper. Oder ihr nehmt die Station über die mittlere/kurz Distanz, also direkt vor Ort aus. Hierbei solltet ihr immer die Alarmanlagen im Auge behalten.

Diese könnt ihr nämlich durch das halten einer Taste direkt vor Ort lahmlegen, ohne dass eure Feinde das mitbekommen. Ist dies erledigt, könnt ihr den Gegnern eure volle Aufmerksamkeit schenken.

Vergesst auch nicht die Option des Nahkampfs, welcher ordentlich reinhaut. Zudem könnt ihr die Körper eurer Opfer verstecken. Das solltet ihr auch möglichst versuchen, solange die Gefahr besteht, entdeckt zu werden.

Behaltet eure Umgebung im Auge

Zwei Sachen haben wir bisher noch ausgelassen, denn diese sind hilfreich, egal für welche Vorgehensweise ihr euch in Far Cry 5 entscheidet.

Falls in der gegnerischen Basis Personen gefangen gehalten werden, dann ist es für euch immer von Vorteil diese zu befreien. Es hilft euch nicht nur, um im Wiederstandslevel zu steigen, sondern sie sind auch für Kämpfe gut zu gebrauchen. Beachtet aber: Die Jungs und Mädels sind dabei aber etwas auffälliger unterwegs.

Auch könnt ihr euch gefangene oder freilaufende Wildtiere zu nutzen machen. Entweder lockt ihr diese über Köder an oder ihr befreit sie aus den Käfigen. Wenn ihr das richtig anstellt, werden eure Widersacher die Gefahr niemals kommen sehen.

Krawall aus der Luft

Eine ebenfalls sehr hilfreiche Strategie ist es, die Außenposten der Sekte aus der Luft anzugreifen. Schnappt euch zum Beispiel einen Kampfhelikopter und umkreist das Lager zunächst.

Sobald ihr die Alarmsirenen ausgemacht habt, empfiehlt es sich, die Dinger mit Raketen zu beschießen, damit die Sekten-Anhänger keine Verstärkung mehr rufen können.

Danach könnt ihr mit den verbleibenden Raketen und dem MG des Helis in Ruhe den Außenposten unter Feuer nehmen.

Aber Achtung: Diese Variante ist nur nützlich für all diejenigen, die genug Geld in der Tasche haben. Wenn euch nämlich die Munition ausgeht, dann kostet Nachschub immer 1.000 Dollar.

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Max Wronka
Max Wronka

Videospiele liebe ich, seitdem ich mein erstes Spiel, The Legend of Zelda: Phantom Hourglass, besessen habe. Vor allem Ego-Shooter, Rollenspiele und Rennspiele sind mein Hauptzeitvertreib. Selbst wenn ich auch gerne auf den Konsolen spiele, bleibe ich dem PC immer treu!

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