Fallout 76: C.A.M.P.-Guide – Der Grundstein fürs Eigenheim

Camping ist nicht jedermanns Sache, darum verraten wir im C.A.M.P.-Guide, wie ihr den perfekten Grundstein für euer Eigenheim in Appalachia legt.

  • von Antonia Seitz am 19.11.2018, 15:31 Uhr
Das C.A.M.P. in Fallout 76 bietet als Basis Schutz, doch auch Crafting kann hier stattfinden. Das seht ihr auf diesem Screenshot.

In diesem C.A.M.P.-Guide zu Fallout 76 erfahrt ihr:

  • wo ihr euer Lager am besten aufschlagt
  • wie ihr das C.A.M.P.-System nutzt
  • was ihr zum Start dringend bauen solltet
  • wie ihr euer Lager einpackt & verlegt
  • was mit eurem C.A.M.P. passiert, wenn ihr offline seid
  • was euch Werkstätten bringen

Seit Fallout 4 ist der Basisbau essentieller Bestandteil des Ödland-Gameplays. Fallout 76 setzt sogar noch eine Schippe drauf und rückt das eigene C.A.M.P. ins Zentrum des Spielgeschehens. Der ganze Schrott, den ihr im Ödland einsammelt, will schließlich in ein wohliges Heim verwandelt werden, in dem ihr dann noch mehr Schrott einlagern könnt.

Inhaltsverzeichnis

Wo baue ich mein C.A.M.P.?

Die Grundlage für euer neues Heim legt ihr mit dem C.A.M.P. – kurz für »Construction and Assembly Mobile Platform«. Das ist eine kleine, mobile Box, die ihr zum Start ins Inventar bekommt und beinahe überall in der Spielwelt aufstellen könnt, um eure Basis zu errichten. Nur in der Nähe interessanter Orte und der Camps anderer Spieler lässt sich das C.A.M.P. nicht platzieren.

Ihr solltet darauf achten, dass ihr nicht komplett ungeschützt auf offener Fläche oder zu nah an offensichtlichen Quest- und Event-Locations lagert. So verhindert ihr, dass ständig ungefragt andere Spieler und neu spawnende Gegner vorbeischauen.

Bevor ihr euer C.A.M.P. irgendwo in Appalachia aufschlagt, ist es ratsam die ersten Hauptquests erledigen. Zwar habt ihr von Anfang an einen Grundstock an Bauelementen, die verschwundene Aufseherin und ein paar tote Responder bessern euer Bauinventar zu Beginn von Fallout 76 jedoch mit einigen Blaupausen auf.

Wie nutze ich das C.A.M.P.?

Sobald das C.A.M.P. gesetzt ist, gelangt ihr per Tastendruck ins Baumenü. Dort habt ihr oben verschiedene Kategorien, deren Namen in der Regel selbsterklärend sind. Wählt ihr eine Kategorie aus, so seht ihr, was zum Bau zur Verfügung steht.

Zu Beginn dürfte das meiste gesperrt sein. Hochwertigere Gegenstände schaltet ihr in Fallout 76 mit Blaupausen frei, die ihr für Quests bekommt oder in der Spielwelt verstreut findet.

Wenn ihr ein Objekt auswählt – etwa eine Standardholzwand – so könnt ihr nach rechts Variationen durchblättern. Dort findet ihr neben normalen Wänden auch welche mit Löchern für Türen oder Fenster. Unter den Kochstellen befinden sich zum Beispiel sogar Variationen, die deutlich platzsparender sind als das Basismodell. Durchblättern lohnt sich also.

Habt ihr euch für eine Variation entschieden, könnt ihr sie im grün angezeigten Radius des C.A.M.P. setzen. Einige Gegenstände brauchen eine Basis als Untergrund – versucht ihr sie zu platzieren und es klappt nicht, erscheint oben links die Fehlermeldung.

Kann ich mein C.A.M.P. einpacken & verlegen?

Ihr solltet keine Wissenschaft draus machen, wo ihr euer Camp das erste Mal aufschlagt. Da ihr das C.A.M.P. für eine kleine Summe Kronkorken beliebig versetzen könnt und alles, was ihr bisher gebaut habt, als Blaupause ins Bauinventar gesteckt bekommt, ist es nicht schlimm, wenn der erste Lagerplatz nicht ideal ist.

Schlagt ihr das C.A.M.P. an einem anderen Ort neu auf, könnt ihr alles wie zuvor aufbauen. Gelegentlich müsst ihr natürlich die Gegebenheiten des Untergrunds beachten: Wer am Hang baut, nutzt die Fläche anders als auf freiem Feld, in Waldnähe können euch Bäume in die Quere kommen.

Wenn ihr irgendwann ein höheres Level erreicht und vielleicht ein Quest-Gebiet am anderen Ende der Karte erkunden wollt, empfiehlt sich ein Umzug mit dem C.A.M.P. Denn Schnellreisen zum eigenen Lager sind gratis.

Selbst Spieler, die ihre Skillung auf Tragekapazität auslegen, dürften bei all dem Schrott im Ödland schnell an die Grenzen ihrer Taschen stoßen. Dementsprechend praktisch ist also eine unkomplizierte Gelegenheit, um in Fallout 76 regelmäßig Gesammeltes einzulagern und dann schnell die Erkundung der Open World fortzusetzen.

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Was passiert mit dem C.A.M.P., wenn ich mich auslogge?

Euer C.A.M.P. ist nur solange in der Spielwelt von Fallout 76 bis ihr euch ausloggt. Auch wenn ihr mit Freunden in einem Team seid und ihr den Server verlasst, erscheint für den Rest der Gruppe eure bebaute Fläche plötzlich leer.

Loggt ihr euch dann wieder ein, erscheint euer Camp wie auf magische Weise am gleichen Ort in der Spielwelt – sogar wenn ihr mit anderen Leuten auf einem anderen Server spielt. Ihr müsst also keine Angst haben, dass euer Kram geklaut oder zerstört wird, während ihr offline seid. Nur Lebensmittel verderben in eurer Abwesenheit.

Was brauche ich zum Start?

Die Lagerkiste

Habt ihr fleißig Schrott und Holz gesammelt und den Grundstein für euer C.A.M.P. gelegt, solltet ihr als erstes eine Vault-Tec-Lagerkiste bauen. Denn euer Inventar ist begrenzt und auch wenn die Kapazität der Lagerkiste derzeit noch nicht sehr hoch ist, könnt ihr darin alles mögliche verstauen. Rohstoffe in der Lagerkiste werden automatisch zum Bau verwendet, wenn ihr in eurem C.A.M.P. seid.

Eine Feuerstelle

Im Tab »Kochen« findet ihr eine Feuerstelle. Zum Start reicht die billigste Version davon. Dass ihr Wasser abkochen und gesammelte Nahrung zubereiten könnt, ist in Fallout 76 enorm wichtig.

Zum einen, um die Strahlung, die ihr dadurch aufnehmt zu verringern. Zum anderen, weil viele zubereitete Lebensmittel vorübergehende Boni spendieren. Ein Ribeye-Steak erhöht beispielsweise eure Tragekapazität.

Werkbänke

Waffen-, Rüstungs-, Labor- und Bastelwerkbänke gibt es in der ganzen Open World zuhauf, aber wer hat schon die Muse sich beim Umherstreifen ständig um den aktuellsten Stand der Ausrüstung zu kümmern?

Eine Werkbank im eigenen C.A.M.P. gibt euch die Zeit, eure Ausrüstung zu reparieren und zu verbessern. Ohne dass euch immer gleich der nächste Feind im Nacken sitzt oder ein anderer Spieler drauf wartet euch wegzuschieben.

Zum Start sind die Waffen- und Rüstungsbank elementar. Wer Medizin verdünnen und leistungssteigernde Mittelchen mischen will, braucht ein Labor – für Munition gibt’s die Bastelwerkbank. Munition findet ihr zum Start von Fallout 76 reichlich in der offenen Welt, deshalb solltet ihr eigentlich vor großen Raids keinen Engpass haben.

Wasser

Lagert ihr an einer natürlichen Wasserquelle, solltet ihr das Wasser trotz Strahlungsanstieg dort holen. Der einfache Pumpbrunnen liefert kaum Ertrag und verstrahlt euch ebenfalls.

Sobald ihr die Möglichkeit habt, ihn durch ein besseres Modell zu ersetzten, solltet ihr es tun. Bevor ihr verdurstet, nehmt aber trotzdem lieber mit der verstrahlten Pumpe Vorlieb.

Wasseraufbereitung

Abgekochtes Wasser ist ein guter Grundstein, zur Weiterverarbeitung in Medikamenten bracht ihr jedoch aufbereitetes Wasser. Dazu gibt es ebenfalls im Tab »Wasser« eine Wasseraufbereitungsanlage. Die ist als Grundmodell sehr langsam.

Daher empfiehlt es sich, sie zu befüllen und arbeiten zu lassen, während ihr auf Erkundung geht und nicht erst, wenn ihr aufbereitetes Wasser benötigt. Die Wasseraufbereitungsanlage braucht allerdings Strom, dazu mehr im nächsten Absatz.

Strom

Um den richtig coolen Kram zu bauen, braucht ihr in Fallout 76 Strom. Ein Generator liefert euch diesen anfangs, später schaltet ihr Windräder und andere alternative Energiequellen frei. Jeder Stromproduzent erzeugt nur eine gewisse Menge Energie, beschränkt euch daher zunächst auf die nötigsten Stromfresser.

Habt ihr einen Generator gebaut, müsst ihr Pylonen in die Nähe des Geräts setzen, das ihr mit Strom versorgen wollt und ein Kabel vom Generator zum Pylonen spannen. Die meisten Geräte – auch Lampen – lassen sich dann per Knopfdruck einschalten. Andere – wie die Wasseraufbereitung – müsst ihr direkt per Kabel an den Pylonen anschließen.

Schutz

Damit euer C.A.M.P. nicht ungeschützt der Wildnis und feindlichen Spielern ausgesetzt ist, solltet ihr gleich ein paar Selbstschussanlagen aufzustellen. Die kosten keinen Strom, müssen nach Angriffen aber repariert und gewartet werden.

So richtig stark sind die ersten Modelle nicht. Als Frühwarnsystem, das euch anzeigt, dass Gegner oder Monster in der Nähe sind, funktionieren sie jedoch fantastisch. Wer wird schon gerne beim Werkeln von einem mutierten Mischling angefallen?

Für größere Lagerplätze eignen sich im Tab »Sicherheit« gelegene Zäune und militärische Befestigungsanlagen, um ungewollte Eindringlinge draußen zu halten.

Feste Werkstätten und Koop- C.A.M.P.

Wollt ihr direkt in coolen Gebieten leben oder, dass die Lager eurer Gruppenmitglieder nicht einfach verschwinden, wenn sie die Runde verlassen? Dann solltet ihr in Erwägung ziehen, eine der befestigten, roten Werkstätten in der Spielwelt zu erobern.

Findet ihr so eine, könnt ihr sie zusammen mit eurem Team gegen eine Summe Kronkorken einnehmen. Dann müsst ihr das Zielgebiet eine kurze Zeit vor Feinden verteidigen und könnt es im Anschluss gemeinsam bebauen.

Ganz ungefährlich ist die Sache aber nicht. Da diese Werkstätten an strategisch gut gelegenen Plätzen liegen, besteht die Gefahr, dass andere Spieler euch die Basis streitig machen wollen. Versuchen Gegner eine bereits besetzte Werkstatt zu erobern, muss der Besitzer sie verteidigen. Gelingt ihm dies nicht, oder ist er gar nicht anwesend, fällt die Werkstatt bei Fallout 76 in die Hände der Herausforderer.

Weitere Guides zu Fallout 76

Um euch bestens auf die Tücken des Ödlands vorzubereiten, spendieren wir euch weitere praktische Guides. Zum Beispiel helfen unsere Einsteigertipps vor allem Neulingen auf die Sprünge, wir versorgen euch aber ebenso mit Infos zu PvP-Fraktionen.

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Antonia Seitz
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