F1 2020: Die besten Tipps und Tricks

In unserem Tipps-Guide zu F1 2020 verraten wir euch, mit welchen Tricks ihr bessere Rundenzeiten in der Rennsimulation einfahrt und wie euch der perfekte Start gelingt.

  • von Ramin Hayit am 09.07.2020, 11:38 Uhr
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Dieser Artikel entstand in Kooperation mit Codemasters.

 

In unserem Tipps-Guide zu F1 2020 erfahrt ihr:

  • Mit welchen Tricks ihr schnellere Rundenzeiten fahrt
  • Welche F1 2020-Tipps für Regenrennen ihr kennen müsst
  • Wie ihr den perfekten Start in der Rennsimulation hinlegt

F1 2020 von Entwickler Codemasters wurde am 07. Juli 2020 für PlayStation 4, Xbox One, PC und Google Stadia veröffentlicht. Dabei handelt es sich um den 13. Teil des offiziellen Videospiels zu den Formel 1- und Formel 2-Meisterschaften. Da es die Rennsimulation ganz schön in sich hat, verraten wir euch die besten Tipps und Tricks zu F1 2020 in unserem Guide.

F1 2020-Tipps: Mit Lenkrad oder Gamepad fahren?

Wenn ihr alles aus F1 2020 herausholen und euch im Multiplayer erfolgreich mit anderen Fahrern messen wollt, empfehlen wir euch, die Rennsimulation mit einem Lenkrad (Jetzt bei MediaMarkt kaufen!) zu spielen. Dadurch habt ihr ein besseres Feingefühl und mehr Kontrolle über euren F1-Boliden. Außerdem wirkt das Spiel mit Lenkrad noch realistischer und macht deutlich mehr Spaß.

Damit trainiert ihr wie die Formel 1-Profis
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Allerdings kommt ihr in F1 2020 auch gut mit einem hochwertigen Gamepad – wie dem Xbox One Elite-Controller (Jetzt bei MediaMarkt kaufen!) – über die Runden. Wichtig ist, dass ihr euch mit den Controller-Einstellungen im Optionsmenü auseinandersetzt. Unter dem Menüpunkt „Kalibrierung“ seht ihr, ob Gas und Bremse bei durchgedrückter Schultertaste den Wert 100 erreichen.

Oft kommt es vor, dass ihr die Taste bis zum Anschlag drückt und trotzdem nur einen Wert zwischen 90 und 99 erreicht. In diesem Fall verliert ihr schnell eine Sekunde pro Runde und fragt euch unter Umständen wochenlang, wie es zu dem Defizit kommt. Falls einer der Werte unter 100 bleibt, stellt die Beschleunigungs- bzw. Bremssättigung nach oben, damit ihr euch nicht schon vor dem Rennstart ausbremst.

Wie gelingt der perfekte Rennstart in F1 2020?

Apropos Rennstart, er zählt zu den wichtigsten Rennphasen in F1 2020, genau wie in der echten Formel 1. Denn nirgends sonst habt ihr die Chance, so viele Positionen gutzumachen, aber auch zu verlieren, wie auf den ersten Metern. Schaut euch zur Vorbereitung an, wie groß die Distanz zwischen der Ampel und der ersten Kurve ist. Anschließend legt ihr euch einen Plan zurecht, wie lange ihr beschleunigt und an welcher Stelle ihr in die Eisen steigt.

Die beste Planung hilft jedoch nichts, wenn euer Auto nicht bereit ist. Nutzt die Einführungsrunde, um Reifen und Bremsen auf Temperatur zu bringen, indem ihr viele kleine Kurven auf gerader Strecke fahrt und ab und zu kurze Sprints (mit Burnout), gefolgt von Bremsmanövern einlegt. Übertreibt es aber nicht, damit eure Reifen nicht schon vor Rennbeginn unnötig strapaziert werden.

Im Optimalfall beträgt die Reifentemperatur zwischen 89 und 92°C (C4/C5-Reifen) sowie 92 und 97°C (C1/C2/C3-Reifen), wenn ihr auf eure Startposition rollt. Des Weiteren stellt ihr sowohl Benzingemisch als auch die ERS-Einstellungen eures Autos in der Einführungsrunde auf die niedrigste Stufe. Schraubt erst in der letzten Kurve vor der Startgeraden das Benzingemisch auf Stufe 3 und stellt das ERS auf Stufe 4 (Überholen).

Sobald die Ampel eingeblendet wird, drückt die Kupplung und fokussiert euch auf die Drehzahl des Motors. Auf einer trockenen Strecke peilt ihr eine Drehzahl von circa 12.000 an, auf nasser Fahrbahn sind circa 9.000 Umdrehungen pro Minute das Optimum. Sobald die Lichter ausgehen, lasst die Kupplung kommen und schaltet früh in den zweiten und dritten Gang hoch.

Bleibt auf den ersten Metern flexibel. Wenn sich eine Lücke innen oder außen auftut, nutzt sie aus, um den ein oder anderen schnellen Platz gut zumachen. Ergibt sich keine solche Möglichkeit, dann haltet eure Position, anstatt die Gesundheit eures F1-Wagens auf den ersten Metern zu riskieren.

Wie fahre ich schnellere Rundenzeiten in F1 2020?

Wenn ihr neue Bestzeiten in F1 2020 erreichen wollt, müsst ihr eure Autoeinstellungen für jede Strecke optimieren. Nehmt euch die Zeit und probiert verschiedene Setups im freien Training aus, bevor das Rennwochenende beginnt. Wenn ihr Schwierigkeiten habt, das passende Setup zu finden, kopiert einfach die Einstellungen der besten Fahrer.

Des Weiteren zählt das Abschalten möglichst vieler Fahrhilfen zu den wichtigsten F1 2020-Tipps überhaupt. Denn die meisten Fahrer auf den vorderen Plätzen der globalen Zeitrangliste verzichten auf jegliche Fahrhilfen. Wir empfehlen euch, die Assistenzsysteme Stück für Stück zu deaktivieren, damit ihr langsam ein Gefühl für den Rennwagen entwickelt.

Schaltet zunächst den Bremsassistenten sowie das ABS aus, bevor ihr auch die Traktionskontrolle deaktiviert. Nachdem das Beschleunigen und Bremsen aus eigener Kraft beherrscht wird, schaltet die Ideallinie ab. Wenn ihr euer Auto ganz ohne Fahrhilfen unter Kontrolle habt, seid ihr deutlich schneller unterwegs und leicht entsteht der Eindruck, dass man die Strecke nicht mehr schneller fahren könne.

Doch der Schein trügt. Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, um in die Geist-Einstellungen zu wechseln und den Rivalengeist einzuschalten. Schnell stellt ihr fest, dass ihr noch lange nicht am Limit unterwegs seid. Fahrt ein paar Runden hinter den Geistern der besten F1 2020-Fahrer her und verinnerlicht deren Ideallinie und Bremspunkte, um hier und da ein paar Zehntelsekunden einzusparen.

Übung macht den Meister: F1 2020-Tipps zum Training

Der wichtigste Tipp für F1 2020 lautet: üben, üben, üben! Selbst in der echten Formel 1 trainieren die Profis täglich, um besser zu werden. Gleiches gilt auch in der Rennsimulation. Denn ohne Blut, Schweiß und Tränen werdet ihr kein Rennen gewinnen. Plant mehrere Wochen oder gar Monate Training ein, wenn ihr die schnellste Runde in den Asphalt brennen wollt.

Deshalb solltet ihr unbedingt das Training vor dem Rennwochenende mitnehmen. Dabei empfehlen wir euch, den Autoschaden auf „Simulation“ zu stellen. Denn fahrt ihr das Training ohne Schaden, seid ihr leicht zu aggressiv unterwegs und begeht Fahrfehler, ohne euch der Konsequenzen bewusst zu sein. Denn kleine Fehler an kritischen Stellen können euer Auto leicht beschädigen und es ist besser, wenn ihr sie bereits vor dem Rennen kennt.

Tastet euch am besten im Training an eure Grenzen heran und studiert die Strecke bis ins kleinste Detail, damit ihr den Kopf im Rennen frei habt und vorausschauender fahrt. Den größten Trainingseffekt erzielt ihr, wenn ihr bereits mit der gleichen Tankfüllung wie im Rennen trainiert. Merkt euch darüber hinaus unbedingt, welche Gänge ihr in welcher Kurve benutzen müsst.

Denn eine Kurve im falschen Gang zu fahren, macht einen riesigen Zeitunterschied in F1 2020. Als Faustregel gilt: In schnellen Kurven tendenziell einen höheren Gang wählen, damit euer Fahrzeug nicht so stark verzögert. In engeren Kurven setzt ihr stattdessen auf einen niedrigen Gang, um besser ums Eck zu kommen.

Zudem ist das Training die perfekte Möglichkeit, um verschiedene Reifentypen durchzuprobieren. Testet ausführlich, welcher Reifentyp mit eurem Setup und Fahrstil harmoniert und legt euch die entsprechende Boxenstopp-Strategie zurecht.

Beachtet aber, dass sich die Fahrphysik im Zeitfahren-Modus vom Karriere- oder Championship-Modus unterscheidet. Lasst den Zeitfahr-Modus deshalb zunächst außen vor und trainiert ausschließlich in dem Modus, den ihr bevorzugt fahrt.

Schneller als Schumi: Richtig im Regen fahren

Spätestens auf nasser Strecke zeigt sich, wer ein guter Rennfahrer ist. Allerdings könnt ihr nur mit eurem Können trumpfen, wenn ihr mit den richtigen Reifen unterwegs seid. Falls ihr unsicher seid, ob die Schlappen gewechselt werden solltet, dann wartet auf die Empfehlung des Renningenieurs via Funk, bevor ihr in die Box fahrt.

Ein weiterer Indikator dafür, dass ein Reifenwechsel in F1 2020 sinnvoll ist, ist die DRS-Anzeige. Wenn das DRS deaktiviert ist, könnt ihr den Wechsel von Trocken- auf Intermediate- oder Regenreifen in Betracht ziehen. Sobald das DRS wieder aktiviert wird, spricht das für einen Wechsel zurück zu Trocken-Reifen.

Orientiert euch darüber hinaus an euren Rundenzeiten. Verliert ihr über zwei Sekunden pro Runde auf nasser Fahrbahn, empfehlen wir den Wechsel zu Regenreifen. Achtet des Weiteren auf die Reifentemperatur. Überhitzen die Regenreifen, spricht das für eine trocknende Fahrbahn und einen Boxenstopp mit Reifenwechsel.

Die richtige Reifenwahl allein lässt euch noch kein Regenrennen gewinnen. Aufgrund der geringeren Bodenhaftung auf nasser Strecke, müsst ihr euren Fahrstil entsprechend anpassen. Ihr könnt in Kurven nicht mehr so aggressiv fahren und benötigt einen um 50-75 Meter längeren Bremsweg. Denn ihr müsst sachter mit dem Bremspedal umgehen, damit die Reifen auf nassem Untergrund nicht blockieren.

Achtet penibel darauf, ausschließlich auf der Geraden zu bremsen und Curbs zu meiden. Andernfalls ist euer nächster Dreher samt Ausflug ins Kiesbett vorprogrammiert. Auch beim Beschleunigen tretet ihr das Gaspedal nicht voll durch und schaltet die Gänge früher hoch, um die Traktion im Regen nicht zu verlieren.

Stellt unterstützend stellt das ERS auf Stufe 2 und das Benzingemisch auf Stufe 1. Dadurch bringt euer Auto weniger Leistung auf die Strecke und ihr könnt es besser kontrollieren. Außerdem verbraucht ihr weniger Benzin. Kalkuliert den niedrigeren Verbrauch beim nächsten Tankstopp ein und nehmt ein paar Liter weniger mit, um durch den Gewichtsvorteil Boden gutzumachen.

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Ramin Hayit
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