Endzone – A World Apart: Tipps zum Überleben in der Endzone

150 Jahre nach weltweiten Atomkraftwerk-Explosionen müsst ihr mit den letzten Menschen in Endzone – A World Apart noch mal von vorne anfangen. Wir haben die wichtigsten Tipps zum Survival-Strategiespiel zusammengetragen.

  • von Ben von Staa am 30.10.2019, 17:14 Uhr
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In unserem Guide zu Endzone – A World Apart erfahrt ihr:

  • Mit welchen Gebäuden ihr das Spiel beginnen solltet
  • Wie ihr die Effizienz eurer Bewohner steigert
  • Welche Feldfrüchte den meisten Ertrag bringen
  • Wie ihr eure Siedler vor radioaktiver Strahlung schützt

Ständige Strahlung, tobende Sandstürme, giftiger Regen und Dürren suchen eure Bevölkerung in der Endzone heim. Um in Endzone – A World Apart eine sichere Heimat zu erschaffen, benötigt die Siedlung deutlich mehr als Strahlenschutzanzüge und Jodtabletten. In diesem Guide geben wir euch die wichtigsten Tipps an die Hand, mit denen ihr einen sicheren Rückzugsort für eine Zivilisation schafft.

Endzone – A World Apart zählt für uns zu den 20 besten Aufbauspielen 2020. Schaut in den verlinkten Artikel, wenn ihr noch Alternativen im Genre sucht. Auch unser Guide zu den besten 17 Echtzeit- und Rundenstrategiespielen 2020 ist einen Blick wert.

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Endzone-Build-Order: Welche Gebäude soll ich als erstes bauen?

Die Ressourcen zu Beginn eines Spiels sind knapp. Baut deshalb zunächst die wichtigsten Gebäude, die die Bevölkerung mit dem Nötigsten versorgen. Ein Holzsteg, eine Zisterne, zwei 16×16 große Felder und eine 16×16 große Plantage bieten sich für den Anfang an. Checkt die Bodenstrahlung, bevor ihr Nahrungs- und Wassererzeuger baut und wählt dafür strahlungsfreie Flächen.

Baut unterschiedliche Früchte an, um eine reichhaltige Ernährung sicherzustellen. Setzt anschließend auf eine Jagdhütte, um Nahrung unabhängig einer Dürre zu sammeln. Ein Schrottplatz und zwei Recycler, die Stoff produzieren, sollten nachfolgend gebaut werden. Kümmert euch nun um vier Hütten, um eurer Bevölkerung Privatsphäre zu bieten, die sie zur Fortpflanzung benötigt.

Der Bau einer Zuflucht verhindert Obdachlosigkeit und hält das Volk bei Laune. Steuert mit dem Bau der Schneiderei einem Engpass der Schutzausrüstung entgegen und weist dem Schneider-Beruf zwei Siedlern zu. Errichtet einen Förster, zwei weitere Recycler und eine Werkstatt, sobald genügend Erwachsene zur Verfügung stehen. Ein Recycler produziert Metall, der andere Plastik.

Als Nächstes liegt der Bau des Dekontaminierungspostens, der Köhlerei und des provisorischen Lagers an. Die Kräuterhütte, Sammlerhütte und das Sanitätshaus folgen und schließen die absoluten Grundlagen für den Aufbau eurer Stadt ab. Verbindet nun alle Gebäude mit Straßen, startet Expeditionen, Forschungen und baut das Stromnetz auf.

Wie steigere ich die Effizienz der Bevölkerung?

Der wichtigste Aspekt für eine effizient arbeitende Bevölkerung ist ihre Zuversicht. Euer Volk kann unzufrieden, ausgeglichen und zufrieden sein. Je besser, desto effizienter arbeiten sie. Auch die Fortpflanzungsrate, Bewegungsgeschwindigkeit und Lebenserwartung neugeborener Siedler steigt an. Vorhandene Werkzeuge nehmen dagegen Einfluss auf die Produktivität.

Arbeitet das Volk ohne jegliche Werkzeuge, ist die Produktionsrate im Vergleich zum Arbeiten mit Metallwerkzeugen halbiert. Ergänzt ihr Metallwerkzeuge mit kurzen Strecken, die mit einem befestigten Weg verbunden sind, arbeiten und bewegen sich die Menschen besonders schnell.

Auch der Bildungsgrad spielt eine Rolle. Baut eine Schule, um die Ausbildung des Volkes zu gewährleisten. Je mehr Siedler ausgebildet werden, desto länger halten Schutzausrüstung und Werkzeuge. Sorgt für ein funktionierendes Stromnetz, um die maximale Effizienz aus den Betrieben herauszukitzeln. Dadurch verringert sich die Arbeitszeit pro Arbeitsschritt bei Tag und bei Nacht.

Wie steiger ich die Zuversicht meiner Siedler?

Im Folgenden geben wir euch einen Überblick über Dinge, die die Zuversicht des Volkes beeinflussen.

Positive Dinge, die die Zuversichert verbessern:

  • Eine hohe Standortattraktivität von Wohngebieten.
  • Lagerfeuer und Märkte in der Nähe von Wohnhäusern und Zufluchten.
  • Vorhandene Friedhöfe mit ausreichenden Kapazitäten.
  • Ortsansässige Kneipen, die den Zugang zu Schnaps, Bier und Joints gewähren. Je mehr Waren die Kneipe bereitstellt, desto höher die Zufriedenheit.
  • Eine Vielzahl unterschiedlicher Nahrungsmittel.
  • Erfolgreiche Zuversicherts-Missionen.

Negative Dinge, die ihr unbedingt vermeiden müsst:

  • Eine niedrige Durchschnittsgesundheit
  • Viele und stark verstrahlte Bewohner
  • Obdachlosigkeit
  • Nahrungs- und Wasserknappheiten
  • Fehlende Nahrungsmittelvielfalt
  • Niedrige Standortattraktivität in Wohngebieten
  • Fehlgeschlagene oder abgelehnte Zuversichts-Missionen

Wie erhöhe ich die Standortattraktivität?

Baut bereits früh im Spiel Dekorationen wie Büsche, Fackeln und Windspiele. Sie sind der beste Weg, eine attraktive Siedlung zu errichten. Sie kosten nur wenige Baumaterialien und nehmen kaum Platz ein. Errichtet ihr mit den vorhandenen Dekoelementen einen Park, könnt ihr Wohngebäude außenrum bauen. So lässt sich auch das Lagerfeuer zentral platzieren.

Bis auf den Schrottfänger, die Hanfweberei und die Kräuterhütte dürfen alle Gebäude der Kategorie „Ressourcen“ nicht in die Nähe von Wohngebieten gebaut werden. Auch die Forschungsstation, die Windkraftanlage und der Energiespeicher senken die Standortattraktivität.

Legt für diese Gebäude ein Industrieviertel an. Baut ein Lagerhaus für das Industrieviertel und Lagerhäuser in der Nähe der Wohngebiete. Errichtet dann einen Markt und lasst die Logistiker für den Warenaustausch zwischen den Lagerhäusern sorgen. Der Markt erhöht zusätzlich die Standortattraktivität.

Wie nutze ich meine Felder am effizientesten?

Wie bereits erwähnt, solltet ihr im besten Fall die maximale Feldgröße von 16×16 nicht unterschreiten. Zu Beginn werdet ihr eure Felder nur mit Bohnen und Riesenkürbissen beackern können. Eure Plantagen dienen allein der Produktion von Kirschen. Das ändert sich erst, sobald ihr neues Saatgut auf den Expeditionen findet.

Für eure Anbaufelder sind Paprika, Mais und Bohnen, für eure Plantagen Pekannüsse am effizientesten. Paprika wachsen besonders schnell und lassen sich nach 0,4 Saisons ernten. Bei Plantagen dauert es länger, sodass Pekannüsse eine Menge Zeit benötigen, um erntereif zu sein.

Dennoch bringen Pekannüsse pro Saison ganze 1050 Ertrag. Mais bringt 768 und Paprika 512 Ertrag. Das ist eine solide Basis, um eure Söldner gut und umfangreich zu ernähren. Damit das Wachstum eurer Pflanzen gefördert wird, empfiehlt es sich, eine Bewässerungsanlage zu bauen. Ansonsten ist der Boden eurer Anbaufelder und Plantagen den Launen der Natur ausgesetzt.

Wie schütze ich meine Bewohner vor Radioaktivität?

Damit eure Bewohner lange gesund bleiben, müsst ihr sie vor der radioaktiven Strahlung bewahren. Für eine Übersicht der momentanen Strahlung in eurem Gebiet öffnet ihr die Bodenstrahlung-Karte. Markierte Gebiete solltet ihr meiden. Kontaminiertes Wasser ist schädlich und lässt eure Bewohner erkranken.

Der Bau eines Holzstegs und einer Fischerhütte ist erst ratsam, wenn die Radioaktivität weicht. Das erreicht ihr mit dem Tool Strahlung entfernen. Ist Saisonwechsel angesagt, lohnt es sich zu warten. Folgt in der nächsten Saison regnerisches Wetter, werden die kontaminierten Flächen automatisch fortgespült.

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Besitzt ihr bereits einen oder mehrere Regensammler, lohnt sich der Bau einer Wetterstation. Drohen radioaktive Flächen euer Gebiet zu bedecken, können die Regensammler über die Einstellungen des Gebäudes abgedeckt werden. Eure Einwohner nehmen kein kontaminiertes Wasser zu sich und werden nicht krank. Das erspart euch die Herstellung von Medizin.

Mit dem Bau eines Dekontaminierungsposten gelingt euch der Schutz eurer Siedler deutlich effektiver. Das Gebäude schützt Flächen in einem bestimmten Radius vor radioaktiver Strahlung. Der Arbeitsbereich des Dekontaminierungspostens kann verlegt werden, wie es auch beim Schrottplatz oder der Zisterne der Fall ist.

Stellt immer wieder sicher, dass ihr genug Material für die Herstellung von Halstüchern, Aktivkohlemasken und Strahlenanzügen besitzt. Seid stets auf alle Stufen der Kontaminierung vorbereitet. Ist erst einmal die Mehrheit eurer Bewohner radioaktiv verstrahlt, senkt das die Reproduktionsrate und somit auch den Fortbestand zukünftiger Arbeitskräfte enorm.

Was muss ich bei Sandstürmen beachten und wie schütze ich mich vor ihnen?

In den Dürreperioden werdet ihr manchmal von Sandstürmen heimgesucht. Diese sehen nicht nur spektakulär aus, sondern verlangsamen auch eure Arbeiter und verteilen die verstrahlten Gebiete auf der Karte neu.

Ruft nach einem Sandsturm die Radiation-Ansicht auf, um zu sehen, wie die Strahlung gewandert ist. Das kann dazu führen, dass ihr eure Arbeiter befehligen müsst, verstrahlte Erde abzutragen oder gar ganze Gebäude abzureißen und an anderer Stelle neu aufzubauen.

Sandstürme beschädigen außerdem eure Häuser. Je nach Schwierigkeitsgrad ist die Beschädigung so intensiv, dass ihr den Baumeistermodus im Buswrack auf von „Bauen & Reparieren“ zu „Reparieren“ umschalten müsst. Andernfalls kann es passieren, dass eure Gebäude durch einen folgenden Sandsturm zerstört werden, da Neues gebaut statt Altes repariert wurde. Die investierten Rohstoffe erhaltet ihr dann nicht zurück.

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