Elden Ring: PC-Einstellungen für eine bessere Performance

Ihr seid mit der Performance von Elden Ring auf eurem PC nicht zufrieden? Wir haben vielleicht die Lösung für euch.

  • von Sebastian Johannsen am 07.03.2022, 8:24 Uhr
Elden Ring Performance

Elden Ring ist derzeit in aller Munde. From Softwares neuestes Soulslike bietet diesmal eine Open World, in welcher es keine vorgeschriebenen Wege und viel zu entdecken gibt. Leider häufen sich die Klagen über Performance-Probleme auf dem PC. Daher erfahrt ihr bei uns:

  • Welche Probleme auftreten
  • Was die bisherigen Patches gebracht haben
  • Wie ihr eure Performance verbessern könnt

Euch bereitet nicht die Performance, sondern das Spiel Probleme? Hier sind unsere Empfehlungen, was ihr unbedingt als Erstes tun solltet.

Elden Ring: Über diese Probleme ärgern sich PC-Spieler

Cyberpunk 2077, Battlefield 2042 und Elden Ring haben alle eines gemeinsam: Egal, wie gut eure Hardware ausgestattet ist, ihr könntet dennoch Probleme mit der Performance haben. Da ist nicht euer PC das Problem, sondern einfach das Spiel selbst.

So können defekte Zeilen im Quellcode dafür sorgen, dass eure Grafikkarte Probleme bei der Darstellung des Spiels hat. Das Ergebnis ist dann eine niedrige Framerate und ein weniger flüssigeres Erlebnis. Diese Probleme erkennen die Entwickler und werden dann mit diversen Patches gelöst. Ob und wann so ein Patch erscheint, wird vom Studio meist nur vage angedeutet.

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Lags und niedrige Framerate: Was nun?

Haben die bisherigen Patches keine Verbesserungen für Elden Ring gebracht, könnt ihr noch manuell an den Einstellungen werkeln. Bevor ihr das tut, überprüft, ob eure Grafikkarten-Treiber auf dem aktuellsten Stand sind. Das ist beim Release von neuen Titeln besonders wichtig, da NVIDIA, AMD und Co. ihre Hardware auf die genutzten Engines der Spiele einstellen und anpassen. Bevor ihr also in den Einstellungen rumschraubt, überprüft die Aktualität eurer Treiber.

Zudem könnt ihr auch eure Grafikkarte die beste Einstellung suchen lassen. Nvidia bietet die GeForce Experience an, AMD benennt sein Tool einfach nur Radeon Software. Beide machen aber das Gleiche. Sie halten eure Treiber aktuell und können auf Wunsch eure Spiele optimieren.

Dafür analysiert das Tool eure Hardware und bietet euch die beste Grafikeinstellung für das flüssigste Spielerlebnis an. Auf Knopfdruck akzeptiert ihr diese und die Software stellt alles um.

Diese Einstellungen bringen euch mehr Frames

Hat bisher nichts geholfen, so könnt ihr nun selbst in die Einstellungen von Elden Ring gehen und dort gewisse Aspekte der Grafiken niedriger stellen. Damit ihr nicht wahllos ausprobiert, listen wir euch auf, welche Effekte besonders viel Performance verlangen.

Bevor ihr aber beginnt, checkt noch einmal die Anforderungen, die das Spiel an eure Hardware stellt. Schafft euer Gerät gerade so die Mindestanforderungen, bleibt euch wenig Spielraum für Einstellungen. Habt ihr hingegen alles für die empfohlene PC-Konfiguration, könnt ihr das Open-World-Erlebnis in besonders schöner Pracht erleben.

PC-Mindestanforderungen:

  • Betriebssystem: Windows 10
  • Prozessor: Intel Core i5-8400 oder AMD Ryzen 3 3300X
  • Grafikkarte: Nvidia GeForce GTX 1060 3 GB oder AMD Radeon RX 580 4 GB
  • Arbeitsspeicher: 12 GB RAM
  • Speicherplatz: 60 GB
  • DirectX: 12

Empfohlene Hardware:

  • Betriebssystem: Windows 10 oder 11
  • Prozessor: Intel Core I7-8700K oder AMD Ryzen 5 3600X
  • Grafikkarte: Nvidia GeForce GTX 1070 oder AMD Radeon RX Vega 56
  • Arbeitsspeicher: 16 GB RAM
  • Speicherplatz: 60 GB SSD
  • DirectX: 12
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Fakt ist, dass Elden Ring bei 1080p und den niedrigsten Einstellungen noch ein schönes Spiel ist. Ihr müsst also keine verwaschenen und matschigen Texturen oder fehlende Effekte befürchten. Da Raytracing noch mit einem Patch nachgeliefert wird, entgehen euch keine dynamischen Lichteffekte. Trotzdem möchte man bei potenter Hardware das Maximum aus dem Spiel bekommen. Mit folgenden Einstellungen könnt ihr mehr für eure Performance tun:

Einstellung Ergebnis
Texturqualität Das Senken der Texturqualität kann euch gut und gerne einen Frame mehr bringen. Experimentiert hier gerne herum.
Antialiasing Auch hier könnt ihr gut einen Frame mehr herausholen – sofern eure Auflösung über 1080p liegt. Ansonsten könnt ihr eine höhere Qualität beibehalten.
Gras-Details So doof es klingt, aber der Detailgrad des Grases kann euch zwischen drei bis fünf Frames bringen, wenn ihr die Qualität auf “Mittel” stellt.
SSAO Eine Reduzierung der Umgebungsunschärfe wirkt sich wenig auf die Qualität des Bildes aus. Dafür könnt ihr aber ein bis zwei Frames gewinnen.
Schatten-Details Die Reduzierung der Schatten-Details kann euch zwei bis drei Frames schenken. Im Gegenzug bekommt ihr aber einen hässlichen Blinkeffekt auf Bäumen. Entscheidet selbst, was euch beim Zocken wichtiger ist.

Alle weiteren Einstellungen wie die Qualität der Beleuchtung, der Effekte, Reflexionen, die Wasseroberflächen, die volumetrische Qualität sowie die Unschärfen-Effekte bringen leider keinerlei Steigerung der Performance. Diese könnt ihr also auf den höchsten Einstellungen belassen.

Das brachten die Patches bisher!

Einen allgemeinen Performance-Fix gibt es für Elden Ring noch nicht. From Software hat sich erst einmal direkteren und spezifischeren Problemen gewidmet. Dennoch hätten diese auch für eure schlechte Performance sorgen können.

So fixt Patch 1.02.1 den Grafikkarten-Bug. Dieser sorgte dafür, dass eure Grafikkarte nur teilweise oder gar nicht für Elden Ring genutzt wurde. Da könnt ihr euch vorstellen, wie sehr die Performance litt, wenn eure CPU und euer RAM alleine das Open-World-Epos stemmen mussten.

Doch auch ein Fehler im Spiel, in welchem mehr als benötigte Dateien beim Betreten von neuen Arealen geladen wurden, ist entfernt worden. Auch dieser Bug könnte für massives Lagging und niedrige Frames gesorgt haben. Solltet ihr also den neuesten Patch installieren und nun ein flüssigeres Spielerlebnis besitzen, dann wart ihr vom Fehlerteufelchen betroffen.

Ein weiteres Problem könnte eure Internetverbindung sein. Eine sehr hohe Serverauslastung sorgt für leichte Ruckler. Geht dafür in eure Einstellungen auf “Netzwerk” und stellt die “Start-Einstellungen” auf “Offline-Spiel”.

Sebastian Johannsen
Sebastian Johannsen

Hat als Geralt von Riva schon viermal Ciri vor der Wilden Jagd gerettet, war unter den 500 besten Gwent-Spielern und besitzt noch einen aktiven Ultima-Online-Account.

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