Dragon Age 4: Release, Story, Charaktere und Multiplayer-Modus

Fans der bekannten Dragon Age-Reihe von Bioware dürfen sich beim nächsten Teil auf die Rückkehr des Elfen Solas freuen. Wir haben für euch alle bisherigen Infos zu Story, Charakteren und Release von Dragon Age 4 zusammengestellt.

  • von Gloria H. Manderfeld am 21.06.2019, 16:38 Uhr
Dragon Age 4

In unserem Guide zu Dragon Age 4 lest ihr:

  • welche Storyelemente euch in Dragon Age 4 erwarten
  • wann das Veröffentlichungsdatum ist
  • warum sich die Entwicklung verzögerte
  • wie wahrscheinlich ein Multiplayer-Modus ist

Seit 2014s Dragon Age: Inquisition warten die Fans auf eine Fortsetzung der beliebten Fantasy-Action-RPG-Reihe. Wir verraten, was ihr vom neuesten Dragon Age-Ableger erwarten könnt.

Inhaltsverzeichnis

  1. Einordnung der Dragon Age 4-Geschichte
  2. Veröffentlichungsdatum
  3. Solas, der Schreckenswolf
  4. Was ist zur Dragon Age 4-Story bekannt?
  5. Warum hat sich Dragon Age 4 verzögert?
  6. Multiplayer und Koop-Modus in Dragon Age 4
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1. Einordnung der Dragon Age 4-Geschichte

Nach den Ereignissen von “Dragon Age: Inquisition” ist es wahrscheinlich, dass das nächste Spiel der Reihe eine direkte Fortsetzung der Geschichte rings um den Inquisitor und den Konflikt zwischen Kirche und Magiern wird. Auch die Risse zur Dämonenwelt sollten eine Rolle spielen.

Der Dragon Age-Teaser Trailer von den Game Awards 2018 umfasst nur eine Minute und deutet an, wo die Reise im nächsten Teil hingeht: Der Sprecher des Elfen-Gefährten Solas aus “Dragon Age: Inquisition” verkündet: “Ich vermute, Du hast Fragen”.

Dies nimmt direkten Bezug auf die Ereignisse im Dragon Age: Inquisition-DLC “Eindringling”. Der offizielle Hashtag für das neue Spiel lautet derzeit #thedreadwolfrises. Grund genug für Hoffnungen, den charismatischen Elfen nun vielleicht sogar als den Hauptgegner des neuen Spiels wiederzusehen. Dem entgegen steht eine Äußerung des Creative Directors Mike Laidlaw aus dem Jahr 2017, dass entgegen von Gerüchten das nächste Dragon Age-Spiel nicht Teil vier innerhalb einer direkt aufeinander folgenden Reihe sein müsse. Wie weit diese Aussage nun durch den Trailer relativiert wurde, lässt sich nur vermuten.

2. Veröffentlichungsdatum

Nach wie vor steht kein Veröffentlichungsdatum fest, obwohl die Entwicklung bereits 2015 begonnen wurde, aber durch andere BioWare-Projekte verzögert wurde. In einem Interview mit Game Informer im Juni 2018 signalisierte BioWares General Manager Casey Hudson aber, dass sich der nächste Dragon Age-Teil nach wie vor in Entwicklung befinde.

3. Solas, der Schreckenswolf

Vorsicht, Spoiler: Wenn ihr Dragon Age: Inquisition und die DLCs nicht gespielt habt und euch von der Story überrascht werden wollt, bitte nicht weiterlesen – springt einfach zum nächsten Abschnitt!

Zunächst habt ihr Solas als einen der Gefährten des Inquisitors im Hauptspiel von Dragon Age: Inquisition kennen gelernt. Elfische Inquisitorinnen konnten mit dem wissensbegeisterten Magier sogar eine Romanze beginnen, die einen tieferen Einblick in seine Persönlichkeit gewährt. Denn eigentlich ist Solas ein Altelf und war einst ein Rebell im Kampf gegen die mächtigen »Evanuris«, die von den Elfen irgendwann als Götter erachtet wurden, ohne solche zu sein.

Solas wurde seit damals als »Fen’Harel« bezeichnet, als Schreckenswolf, und versuchte die Elfen von der Tyrannei ihrer vermeintlichen Götter zu befreien. Nach der Ermordung Mythals durch ihre Mit-Evanuris formte Solas den Schleier, trennte damit das Nichts und damit die Evanuris von der Welt, was den Untergang der Elfen einleitete. Bei den einfachen Elfen gilt »Fen’Harel« deswegen als Verräter. Am Ende der DLC-Story von “Eindringling” sieht man jedoch, dass viele Elfen den Weg in die Wälder suchen, um sich Solas anzuschließen.

4. Was ist zur Dragon Age 4-Story bekannt?

Abseits des deutlichen Hinweises auf Solas und den Storykomplex rings um den Schreckenswolf sind noch keine Details zur Geschichte des nächsten Dragon Age-Teils bekannt. Alexis Kennedy, der Gründer des durch “Sunless Sea” und “Sunless Skies” bekannten Studios Failbetter Games, ist aber bereits als Autor für Dragon Age 4 bestätigt.

Dieser beschäftigt sich in seinem Spiel “Cultist Simulator” mit von H.P. Lovecraft angehauchten Themen rundum Tod und Verlust. Kennedy hat zudem angekündigt, dass sein Storyanteil zwar nicht Teil der Hauptquest ist, aber trotzdem tiefgründige Charaktere bietet. Gegenüber Eurogamer äußerte er sich dahingehend, man würde, wenn man seine bisherige Arbeit betrachte, vertraute Motive wiedererkennen.

5. Warum hat sich Dragon Age 4 verzögert?

Obwohl sich der vierte Teil der Dragon Age-Reihe bereits seit 2015 in Planung und seit 2017 in Entwicklung befindet, kommt BioWare nur stockend voran. Schuld daran sind die beiden für das Studio recht schwierig verlaufenen Titel Mass Effect: Andromeda und Anthem, für deren Fertigstellung, laut eines Insiderberichts auf Kotaku.com, Entwickler immer wieder vom Dragon Age-Projekt abgezogen wurden. Ohne die entsprechenden Mitarbeiter konnte natürlich kein echter Fortschritt erreicht werden.

Inzwischen sind aber alle Stellenanzeigen bezüglich Dragon Age von der BioWare-Homepage entfernt worden, was stark dafür spricht, dass sich nun das endgültige Entwicklungs-Team gefunden hat.

6. Multiplayer und Koop-Modus in Dragon Age 4

Mit Blick auf erfolgreiche RPG-Titel mit Multiplayer-Option ist die Wahrscheinlichkeit durchaus gegeben, dass auch der vierte Ableger der Dragon Age-Reihe die Möglichkeit bietet, gemeinsam mit Freunden zu zocken. Nicht zuletzt, da viele der nun wieder für Dragon Age tätigen Entwickler nach ihren Erfahrungen mit der schon für Anthem genutzten Frostbite-Engine auch über Kenntnisse mit Multiplayer-Elementen verfügen.

Im Gespräch sei, laut Insider-Informationen von Kotaku.com, auch eine Ko-Op-Funktion wie beispielsweise bei Baldur’s Gate. Für kommenden Multiplayer spricht zudem ein BioWare-Stellenangebot, das einen Franchise Technical Director für Dragon Age suchte, der auch Erfahrungen mit der Entwicklung von Multiplayer-Spielen haben sollte. Die Chancen auf einen Multiplayer-Modus stehen also nicht schlecht.

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Gloria H. Manderfeld
Gloria H. Manderfeld
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