Dota Underlords – Aufstellung: Helden richtig platzieren

Genauso wichtig wie die Wahl eurer Helden ist deren richtige Platzierung auf dem Schlachtfeld. In diesem Guide erfahrt ihr die optimale Positionierung jedes Helden-Typs. Zusätzlich verraten wir euch ein paar besondere Strategien.

  • von Niklas Walkerling am 02.07.2019, 15:51 Uhr
Dota Underlords Aufstellung Header

Nachdem wir euch die grundlegenden Tipps & Tricks verraten haben, gehen wir nun der perfekten Aufstellung in Dota Underlords für PC auf den Grund. In diesem Guide erfahrt ihr:

  • Alles Wissenswerte zu Aufstellungen
  • Welche Besonderheiten es bei bestimmten Helden und Combos gibt

Inhaltsverzeichnis

  1. Der Klassiker: Aufstellung zentral vorne
  2. Eine seltene, aber effiziente Taktik
  3. Die populären Seiten- und Eck-Aufstellungen
  4. Taktisch anspruchsvolle Aufstellungen

Der Klassiker: Aufstellung zentral vorne

Auf welchem Teil des Spielfelds ihr eure Helden platziert, hängt vom Helden-Typ ab, welche Kombo ihr spielt und wie die Gegner spielen. Zentral vorne spielt ihr am besten mit Helden des Typs Krieger, Ritter, Erfinder oder Stämmig. Auch der Treant-Beschützer ist stark in dieser Aufstellung. Mit diesen Helden wollt ihr möglichst nah am Gegner starten, da sie in der Regel nur Nahkampfangriffe und -Fähigkeiten haben. Zudem wird auf diese Weise der gegnerische Schaden bestmöglich auf alle verteilt.

Eine solche Aufstellung hat aber auch offensive Vorteile. Eure Helden werden im besten Fall nämlich nur so viel Schaden nehmen, dass sie ihre Fähigkeiten aktivieren können, ohne bereits vorher vernichtet zu werden. Die Aktivierung der Heldenfähigkeiten ist immens wichtig und kann als Indikator für gelungene Aufstellungen angesehen werden.

Hinter euren Tanks solltet ihr Damage-Dealer platzieren, da viele Helden des vorgestellten Typs nur defensive oder unterstützende Fähigkeiten haben. Dafür bieten sich Fernkämpfer an, da diese logischerweise über Tanks feuern können und die meisten von ihnen offensive Fähigkeiten benutzen.

Eine seltene, aber effiziente Taktik

Wenn ihr Helden des Typs Tödlich habt, eignen sich diese hervorragend für eine Aufstellung in der hintersten Reihe. Dieser Helden-Typ hat eine Angriffsreichweite von 7, womit er praktisch über das gesamte Spielfeld schießen kann. Genauso verhält es sich mit deren Fähigkeiten. Zudem eignet sich eine Aufstellung zentral hinten, wenn ihr viele Tanks habt. Diese Helden platziert ihr in einer der Reihen davor, um den erlittenen Schaden gleichmäßig zu verteilen.

Da es vom Typ Tödlich bisher nur 2 Helden gibt, kommt eine Aufstellung zentral hinten nur selten vor. Mit Magiern oder Jägern ist dies zwar auch möglich, dennoch gibt es bei diesen Helden-Typen eine bessere Aufstellung, die ihr nun erfahrt.

Die populären Seiten- und Eck-Aufstellungen

Es ist bei Magiern und Jägern üblich, diese in den Ecken aufzustellen. Diese Helden-Typen können nicht viel Schaden einstecken und wollen daher gut geschützt sein. In den Ecken können sie nur von maximal zwei Seiten angegriffen werden, wodurch ihre Überlebenschance erhöht ist.

Zusätzlich wirkt sich eine Eck-Aufstellung auf die Fähigkeiten und Angriffe dieser Helden-Typen positiv aus. Die gegnerischen Helden müssen sich auf eure Ecke zu bewegen, wodurch viele von Ihnen auf einem Haufen stehen werden. Das kommt vielen Magiern entgegen, die breitflächigen Bereichsschaden austeilen, wie zum Beispiel Puck, Hüter des Lichts oder Razor. Aber auch anderen flächenschaden verursachenden Helden, wie Drachenritter auf Level 2 oder Schattenunhold, kommt diese Aufstellung entgegen.

Für die Jäger hat diese Aufstellung andere Gründe. Die Wahrscheinlichkeit eurer Jäger den selben Gegner zu fokussieren, ist hierbei der entscheidende Punkt. Die gegnerischen Helden, sofern Nahkämpfer vorhanden sind, laufen auf eure Ecke zu, wodurch die Fokussierung auf einen einzelnen Helden wahrscheinlicher wird. Essenziell für den Erfolg dieser Taktik, ist die Aufstellung von Drow-Waldhüterin. Sie gibt allen umliegenden Helden erhöhtes Angriffstempo.

Um eure anfälligen Magier oder Jäger zu schützen, platziert ihr Tanks seitlich vor ihnen. Im besten Fall habt ihr dort Tanks mit Betäubungsfähigkeiten, sogenannten “Stuns”. Die besten sind derzeit Gezeitenjäger und Kunkka, aber auch alle Krieger und Erfinder sind dafür geeignet, sofern ihr deren Synergie habt.

Taktisch anspruchsvolle Aufstellungen

Wenn ihr eine Drachen-Kombo mit dem Drachenritter spielt, solltet ihr diesen nicht als Tank benutzen, obwohl er ein Ritter ist. Der Drachenritter macht ab Level 2 enorm viel Schaden und ist in aller erster Linie ein Damage-Dealer, den ihr solange wie möglich am Leben lassen wollt. Platziert ihn deshalb in zweiter oder sogar dritter Reihe.

Ganz ähnlich verhält es sich mit dem Helden Terrorklinge. Der startet ebenfalls als schwächlicher Nahkämpfer und wird erst nach der Aktivierung seiner Fähigkeit zum Fernkämpfer mit mächtigem Schaden. Um seine Fähigkeit so schnell wie möglich zu aktivieren, solltet ihr ihn ganz an der Seite eurer Frontlinie platzieren. Dort sind die Chancen hoch, dass er seine Fähigkeit aktiviert bekommt, ohne vorher so viel Schaden zu nehmen, dass er stirbt.

Wenn ihr häufig gegen Assassinen spielt, kann es sinnvoll sein, euren stärksten Tank in die letzte Reihe zu stellen. Er wird die Assassinen auf sich ziehen, da diese immer zuerst den hintersten Helden eurer Aufstellung angreifen werden. Auf diese Weise schützt ihr eure Damage-Dealer und lasst die Assassinen ihre Zeit am Tank verschwenden.

Ein weiterer wichtiger Taktik-Tipp kommt erst in den Runden 20+ zum tragen. Viele Stufe 5- oder Stufe 4-Helden teilen durch ihre Fähigkeiten mächtigen Bereichsschaden aus. Damit davon nicht all eure Helden getroffen werden, kann es Sinn ergeben, die Aufstellung an die verbliebenen Spielfiguren anzupassen. Dafür verteilt ihr eure Helden auf dem gesamten Spielfeld, sodass sie zu Beginn des Kampfes nicht geklumpt sind.

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Niklas Walkerling
Niklas Walkerling
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