Death Stranding Multiplayer: So helft ihr euch im Social Strand System

Der Death Stranding Multiplayer bietet euch eine ganz besondere Erfahrung. Wir zeigen euch, wie ihr euch über das Social-Strand-System gegenseitig unterstützt.

  • von Josef Erl am 15.11.2019, 15:42 Uhr
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In unserem Multiplayer-Guide zu Death Stranding erklären wir euch

  • was die Grundlage des Social Strand Systems ist
  • wie ihr mit anderen Spielern interagiert
  • wie ihr euch gegenseitig unterstützt

Death Stranding (Kaufen!) steht ganz im Zeichen von Verbindungen und soll zeigen, was Menschen gemeinsam erreichen können. Da darf ein Multiplayer-Modus natürlich nicht fehlen. Kojima Productions liefert euch diesen allerdings in Form des eigens dafür kreierten „Social Strand Systems“.

Um Teil dieser Online-Community zu werden, benötigt ihr nicht einmal eine Playstation Plus-Mitgliedschaft (Kaufen!). Dafür läuft der Multiplayer auch komplett indirekt ab und ihr trefft dort nie auf andere Spieler. Nachfolgend erklären wir euch, wie Death Strandings Online-Multiplayer aufgebaut ist und ihr ihn am besten nutzt. Seht euch auch unseren Liefer-Guide zu Death Stranding an, damit ihr alles über Frachten und Items erfahrt.

Inhaltsverzeichnis

  1. Das chirale Netzwerk in Death Stranding
  2. Wie ihr in mit Online-Spielern interagiert
  3. Death Stranding Multiplayer: So teilt ihr Gegenstände
  4. Versorgungsanfragen, Brücken-Links und Strang-Verträge
  5. Baut die Welt in Death Stranding gemeinsam auf

Das chirale Netzwerk in Death Stranding

In Death Stranding werdet ihr losgeschickt, um Städte und Wegposten über das chirale Netzwerk miteinander zu verbinden. Es dient den Teilnehmern zum Informationsaustausch und als Kommunikationsmöglichkeit. Angeschlossene Städte können zudem über einen chiralen Drucker Ausrüstungsgegenstände herstellen, die euch von Nutzen sein werden.

Es ist allerdings auch das Fundament für das Social Strand System. Denn erst wenn ein Gebiet mithilfe von Sams Q-Pid an das Netzwerk angeschlossen wurde, könnt ihr dort mit anderen Spielern interagieren.

Eure Karte füllt sich nach dem Anschluss sofort mit Infos zu sämtlichen chiralen Bauten, wie Brücken, Wachtürmen oder Briefkästen. Scannt ihr die Umgebung mit der R1-Taste (PS4), findet ihr jetzt auch zurückgelassene Frachten und Vehikel von anderen Online-Spielern. Ihr habt sogar die Möglichkeit, aufgestellte Schilder anderer Spieler zu orten.

Wie ihr in mit Online-Spielern interagiert

In Death Stranding könnt ihr an jedem beliebigen Ort Schilder aufstellen, die für alle Spieler sichtbar sind – sofern die Region an das chirale Netzwerk angeschlossen ist. Haltet dazu die L1-Taste gedrückt und tippt auf Dreieck, um in das Auswahlmenü zu gelangen. Ihr könnt Schilder aus folgenden fünf Kategorien auswählen, die allesamt verschiedene Nutzen haben:

  • Risiken: Warnt andere Spieler vor Gefahren, wie GDs, Mules oder Zeitregen.
  • Routen-Info: Stellt Hinweisschilder entlang der Routen auf, um beispielsweise auf Speicherchips oder heiße Quellen hinzuweisen.
  • Anfragen: Hier bittet ihr Spieler um die Mithilfe beim Bau von Straßen, Generatoren oder anderen chiralen Bauwerken.
  • Empfehlungen: Mit diesen Schildern gebt ihr Tipps, welche Ausrüstungsgegenstände vor Ort von Nutzen sind.
  • Andere: Motiviert eure Mitspieler an besonders anstrengenden Stellen oder macht BB mit einem Herzmotiv glücklich.
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Gefällt euch ein Schild oder ist besonders hilfreich, habt ihr die Möglichkeit dieses per Druck auf das Touchpad mit einem Like zu versehen. Somit erhöht ihr eure Interaktionsrate und steigert die Wahrscheinlichkeit, dass ihr selbst mehr Likes bekommt.

Nutzt ihr euren Sensor, findet ihr auch Fußspuren anderer Spieler. Folgen genügend Leute diesen Spuren, entsteht dort ein richtiger Pfad, der sich eintritt und die Wanderung erleichtert.

Ruht ihr euch mit Sam in der Wildnis aus, bleibt ein kleiner Steinhaufen zurück, der für alle Spieler sichtbar ist. Je mehr Spieler diesen Platz im Anschluss zum Ausruhen nutzen, desto größer wird der Steinhaufen.

Drückt ihr während eurer Wanderungen kurz aufs Touchpad, ruft Sam nach anderen Spielern. Befindet sich ein Spieler in der Nähe und hört euren Ruf, kann er darauf antworten.

Death Stranding Multiplayer: So teilt ihr Gegenstände

Jeder Gegenstand, den ihr in der Welt von Death Stranding zurücklasst, kann auch von anderen Spielern gefunden und genutzt werden. Aktiviert ihr euren Sensor mit der R1-Taste, werden euch in der Nähe liegende Items angezeigt.

Platziert ihr beispielsweise eine Leiter, um über einen Fluss zu gelangen, bleibt diese dort liegen. Jeder vorbeikommende Spieler kann sie danach benutzen, solange sie nicht durch den Zeitregen zerstört wird. Hilfreich platzierte Items könnt ihr wieder mit einem Like bewerten. Nutzt ihr sie, erfolgt die positive Bewertung automatisch.

Auch verlorene oder zurückgelassene Frachten findet ihr über den Scanner. Habt ihr noch Platz, könnt ihr sie mitnehmen und abliefern. Es gibt aber auch die Möglichkeit, sie über Terminals und Briefkästen an andere Spieler weiterzugeben.

Dort hinterlegte Frachtstücke können von willigen Boten übernommen und abgeliefert werden. Auch Gegenstände oder Waffen (siehe Waffen-Guide zu Death Stranding) dürft ihr über ein Gemeinschaftsfach der Allgemeinheit stiften. Ihr habt danach jedoch selbst keinen Zugriff mehr darauf.

Versorgungsanfragen, Brücken-Links und Strang-Verträge

In den Verladestationen und Städten könnt ihr in euren privaten Räumen auf ein Terminal zugreifen. Wählt dort die Option “Versorgungsanfrage stellen”. Dadurch bittet ihr andere Spieler, Items an bestimmten Orten für euch zu hinterlegen. Wählt dazu einfach eine neue Anfrage aus, sucht euch den benötigten Gegenstand aus und den Ort, an dem er hinterlegt werden soll.

Mit etwas Glück findet sich ein freundlicher Kollege, der den Auftrag annimmt und euch mit den benötigten Materialien versorgt. Ihr dürft natürlich auch selbst Anfragen entgegennehmen und die Lieferungen erledigen.

Brücken-Links stehen für eure Interaktionen mit der Community. Unter dem dazugehörigen Menü findet ihr eine Liste von sämtlichen Spielern, die in Death Stranding aktiv sind. Mit R1 (PS4) könnt ihr auf einen Reiter umschalten, der euch alle Spieler anzeigt, mit denen ihr bereits auf irgendeine Art und Weise interagiert habt.

Ruft ihr einen Namen auf, seht ihr die Statistiken des Spielers. Zudem könnt ihr auch sogenannte “Strang-Verträge” abschließen. Tut das, wenn ihr die Verbindung zu einem anderen Spieler stärken möchtet. Dadurch seht ihr beispielsweise Konstruktionen, Schilder und verlorene Fracht eures Vertragspartners schneller.

Baut die Welt in Death Stranding gemeinsam auf

Habt ihr genügend Ressourcen zur Verfügung, könnt ihr mithilfe von “TCKs” Bauten errichten, die jeder Spieler benutzen kann. Die benötigten TCKs könnt ihr euch in den Städten fertigen lassen.

Über die Options-Taste (PS4) gelangt ihr in das Baumenü, in welchem ihr per Steuerkreuz die Konstruktion auswählt. Haltet L2 gedrückt, um auf den gewünschten Standort zu zielen und errichtet sie mit R2.

Jede Konstruktion verbraucht Bandbreite im chiralen Netz. Ist die erschöpft, kann niemand mehr neue Bauten errichten. Je weiter ihr den Ausbau des Netzes gemeinsam vorantriebt, desto mehr Gesamtbandbreite steht euch zur Verfügung.

Für große Projekte, etwa Straßen, solltet ihr euch unbedingt zusammenschließen. Diese können über Anschlusspunkte verknüpft und so über weite Strecken fortgeführt werden. Allerdings benötigen sie sehr viele Ressourcen, die ihr alleine kaum heranschaffen könnt.

Habt ihr den Straßenbau begonnen oder möchtet einen bestehenden Bau fortführen, nutzt das entsprechende Terminal und fügt die benötigten Ressourcen hinzu. Diese bekommt ihr in den umliegenden Städten und Außenposten. Stellt ihr neben eurer Baustelle ein Anfrage-Schild zum Straßenbau auf, finden andere Spieler den Standort schneller und können euch besser unterstützen.

Bewegt ihr euch auf Straßen, werden übrigens keine Akkuleistungen von Vehikeln verbraucht. Auch GDs oder Mules finden keinen Weg auf das ausgebaute Straßennetz. Braucht ihr noch Hilfe im Kampf, schaut euch doch unseren Guide zu den Mules und GDs in Death Stranding an.

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Josef Erl
Josef Erl

Journalismus-Student und Monkey Island Fanboy seit den ersten Stunden am AMIGA 500. Spielt alles, was eine gute Story zu bieten hat. Geheime Superkraft: Schafft es, sich in jedem Videospiel mindestens einmal zu verlaufen - auch in Pong.