Death Stranding: Mules und GDs – So bezwingt ihr sie alle

Mules und GDs machen euch in Death Stranding das Boten-Leben schwer? Wir zeigen euch, wer eure Gegner sind und wie ihr sie richtig bekämpft.

  • von Josef Erl am 13.11.2019, 15:44 Uhr
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In unserem Gegner-Guide zu Death Stranding zeigen wir euch:

  • Wer oder was Mules und GDs sind
  • Wie ihr Mules kampfunfähig macht
  • Was ihr bei Attacken von GDs beachten müsst

In Hideo Kojimas neuestem Streich, Death Stranding (Kaufen!), übernehmt ihr die Rolle des legendären Boten, Sam Porter Bridges. Um die zerfallenen USA wieder zusammenzuführen, reist ihr quer über den Kontinent und bringt essentielle Lieferungen von A nach B. Für den perfekten Einstieg in die post-apokalyptische Welt und weitere Details zu Gameplay und Story, haben wir euch bereits einen umfassenden Tipps-Guide für Death Stranding zusammengestellt.

Auf eurer Reise bekommt ihr es allerdings nicht nur mit Unwettern, schwer begehbarem Gelände und unruhigen Gewässern zu tun. Auch menschliche und nichtmenschliche Bedrohungen stellen sich euch in den Weg. Wir zeigen euch, wer oder was eure Gegner sind und wie ihr sie euch vom Leib haltet.

Inhaltsverzeichnis

  1. Gegner in Death Stranding: Wer sind die vermummten Mules?
  2. So bekämpft ihr Mules
  3. Stealth-Action: So infiltriert ihr Mule Camps
  4. GDs: Das sind die Geisterwesen
  5. So umgeht ihr GDs in Death Stranding
  6. In den Fängen der GDs: Tipps zu Flucht und Kampf

Gegner in Death Stranding: Wer sind die vermummten Mules?

Mules sind Menschen, die an einem sogenannten „Lieferabhängigkeitssyndrom“ leiden. Sie sind also süchtig danach geworden, Waren auszuliefern. Deshalb interessieren sie sich auch ausschließlich für eure Lieferungen und ignorieren euch, falls ihr keine Fracht bei euch tragt.

Sie operieren in kleinen Gruppen und ausschließlich in Gebieten, rund um ihre Camps. Dort deponieren sie die gestohlenen Frachten und andere Items, in eigenen Mule-Briefkästen. Wollt ihr diese knacken, um daraus wichtiges Material zu bergen, könnt ihr dabei schleichend ins Camp eindringen oder es in einem offenen Kampf einnehmen.

Haben die Mules eure Fracht einmal geortet, schwärmen sie aus, um sie euch wegzunehmen. Dabei verwenden sie lanzenartige Elektroschocker im Nahkampf. Zudem schießen sie eine Art Taser-Kabel, die euch oder eure Vehikel lahmlegen. Haben Mules ein Fahrzeug, zögern sie nicht, euch damit zu überfahren.

So bekämpft ihr Mules in Death Stranding

Im Kampf gegen Mules setzt ihr Fäuste und Tritte ein, indem ihr die Viereck-Taste (PS4) drückt. Sam kann auch gefährliche Kombos auf die Mules loslassen, indem ihr mehrmals hintereinander auf die Viereck-Taste hämmert und ihn in die entsprechende Richtung lenkt.

Mules wehren diese Angriffe aber oft ab, besonders dann, wenn ihr sie von vorn ausübt. Um die Abwehr eines Gegners zu durchbrechen, habt ihr die Möglichkeit, euch auf ihn zu stürzen. Haltet dazu L2 und R2 (PS4) gedrückt und tippt auf die Viereck-Taste. Beachtet, dass dieser Angriff Ausdauer verbraucht und nicht durchgeführt werden kann, wenn ihr Fracht in den Händen haltet.

Habt ihr es mit mehreren Mules gleichzeitig zu tun, setzt Frachtkoffer als Waffen ein. Öffnet dazu das Frachtmenü und wählt einen eurer Koffer aus, um ihn direkt in die Hand zu nehmen. Um diesen als Waffe zu benutzen, haltet die entsprechende Schultertaste gedrückt und zieht dem Mule den Koffer per Viereck-Taste über den Schädel.

Geht ein Mule zu Boden, verlangsamt sich die Zeit etwas und er verliert einen seiner eigenen Frachtkoffer. Hebt diesen auf und verwendet ihn ebenfalls als Waffe. Mit dem richtigen Timing könnt ihr so in einem Mule-Getümmel ordentlich aufräumen, ohne eigene Frachtkoffer zu beschädigen.

Im späteren Spielverlauf gelangt ihr an nützliche Schusswaffen, wie das Bola-Gewehr. Wie ihr diese nutzt und wo ihr sie findet, zeigen wir euch in unserem Waffen-Guide zu Death Stranding.

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Um den Attacken der Mules auszuweichen, haltet die linke oder rechte Schultertaste und drückt X. Sam wird sich in die jeweilige Richtung wegducken. Wollt ihr vor den getriebenen Boten flüchten, wechselt schlagartig die Richtung. Im Zick-Zack-Lauf weicht ihr den heranfliegenden Taser-Kabeln und Elektroschockern aus.

Falls ihr später im Spiel Schusswaffen einsetzen möchtet, benutzt unbedingt Gummigeschosse gegen menschliche Gegner. Achtet generell immer darauf, Menschen nur in Ausnahmefällen zu töten.

Wenn es doch einmal passiert, müsst ihr die Leiche in den Verbrennungsofen schaffen, um Leerestürze zu verhindern. Kleiner Tipp: Setzt ihr einen Menschen im Wasser außer Gefecht, wird dieser nicht ertrinken, da sich automatisch ein Luftkissen in seiner Kleidung aktiviert.

Stealth-Action in Death Stranding: So infiltriert ihr Mule Camps

Um nicht in einen engen Kampf gegen eine Überzahl an liefersüchtigen Mules zu geraten, könnt ihr auch auf leisen Sohlen in ihre Camps schleichen. Nutzt dazu die Kreis-Taste (PS4), um euch still und geduckt fortzubewegen.

Kommt ihr einem Mule gefährlich nahe, haltet mit R1 (PS4) die Luft an, um noch leiser zu sein. Wollt ihr einen Gegner lautlos ausschalten, tut ihr das am besten mit eurem Packseil.

Rüstet euch mit dem Packseil aus, indem ihr auf dem D-Pad nach rechts drückt und haltet danach die L2 Taste gedrückt, um es vorzubereiten. Schleicht euch von hinten an den Mule heran und fesselt ihn mit R2. Auch Blut- oder EX-Granaten eignen sich, um Mules zu betäuben und kampfunfähig zu machen. Dabei geht ihr aber ein größeres Risiko ein, entdeckt zu werden.

GDs: Das sind die Geisterwesen in Death Stranding

Die gefährlichste Bedrohung in Death Stranding sind die “gestrandeten Dinge” oder kurz, “GDs”. Diese geisterähnlichen Wesen nutzen jede Gelegenheit, um Lebende in ihre Welt zu ziehen.

Stirbt ein Mensch und seine Leiche wird nicht umgehend verbrannt, verursacht das eine gewaltige Explosion, den sogenannten “Leeresturz”. Alles Leben weicht dabei einem gigantischen Krater und Menschen werden selbst zu GDs. Diese Krater löschen ganze Städte aus und bleiben in der Spielwelt erhalten.

Ihr stoßt vor allem in Gebieten auf GDs, in denen “Zeitregen” fällt. Achtet also besonders auf Niederschlag und euren Odradeks-Scanner. Steigt die Wahrscheinlichkeit, dass GDs auftauchen, verlangsamt das Spiel kurz die Zeit. Sind sie tatsächlich angekommen, schlägt euer Odradeks aus und ein Geräusch warnt zusätzlich.

Zudem könnt ihr GD-Gebiete auch aus der Ferne lokalisieren, indem ihr den Himmel im Auge behaltet. Hängen schwarze Stränge auf die Erde herab, befinden sich in diesem Areal auf GDs und solltet besonders wachsam sein.

So umgeht ihr GDs in Death Stranding

Befindet ihr euch bereits inmitten von GDs, ist Stille euer bester Freund. Drückt sofort die Kreistaste, um in die Hocke zu gehen und euch leise fortzubewegen. Je näher ihr einem GD kommt, umso langsamer müsst ihr werden. Ist ein GD in unmittelbarer Nähe, hilft nur noch still zu stehen und die Luft anzuhalten, indem ihr die R1-Taste gedrückt haltet.

Euer Odradeks-Scanner zeigt dabei immer in die Richtung, in der der nächste GD auf euch lauert. Um die Umgebung zu scannen, drückt die R1-Taste (PS4), dadurch werden GDs sichtbar. Das funktioniert allerdings nicht, wenn euer BB an Autotoxämie leidet, also zu viel Stress erlitten hat.

Habt ihr eine Reihe von GDs vor euch und keine Möglichkeit sie zu umgehen, benutzt die EX-Granaten, um sie abzulenken. Rüstet sie per Druck auf das D-Pad aus, zielt mit dem linken Analogstick und werft sie mit R2 ab. Je länger ihr dabei R2 haltet, desto weiter werft ihr die Granate.

Haben euch die GDs erstmal an den Füßen gepackt, versuchen sie euch mit aller Macht in den Teer zu ziehen. Wehrt sie mit der Viereck-Taste ab und haltet währenddessen die Balance, indem ihr R2 und L2 gedrückt haltet. Versucht dabei so schnell, wie möglich an das rettende Ufer zu gelangen. Danach könnt ihr eine Granate auf die GDs werfen und sie werden abziehen.

In den Fängen der GDs: Tipps zu Flucht und Kampf

Schafft ihr es nicht, euch aus dem Klammergriff der GDs zu befreien, ziehen sie euch in die schwarze Masse. Ihr werdet quer durch das Areal gezerrt und ein mächtiger GD greift euch an.

Das Gebiet wird dabei immer weiter von der schwarzen Flüssigkeit bedeckt, bis es regelrecht einem See gleicht. Versucht diesem schnellstmöglich zu entfliehen und auf unbedeckte Stellen zu klettern, um nicht zu ertrinken. Seid ihr auf festem Boden außerhalb des Sees angelangt, lässt auch der GD von euch ab.

Ertrinkt ihr in der schwarzen Masse oder das GD tötet euch, ist noch nicht völlig “Game Over”. Da Sam ein Wiederkehrer ist, gelangt ihr zuerst in die sogenannte “Fuge”. Dort wechselt die Ansicht in die Egoperspektive und ihr müsst euch zügig auf Sams Körper zubewegen, um in die Welt der Lebenden zurückzukehren.

Zu Beginn des Spiels habt ihr den GDs noch nicht viel entgegenzusetzen, also ist Flucht noch eure beste Wahl. Im weiteren Verlauf erhaltet ihr allerdings verschiedene Waffen in Death Stranding, mit denen ihr GDs bekämpfen könnt.

Granaten, die Sams Körperflüssigkeiten beinhalten, lösen bei Aufprall eine Art Gas-Wolke aus. Sämtliche GDs, die damit in Berührung kommen, erleiden Schaden. Seid ihr im Besitz “normaler” Schusswaffen, könnt ihr diese in Kombination mit den Granaten ebenfalls gegen GDs einsetzen.

Werft eine Blutgranate auf das GD und schießt danach mit der Schusswaffe durch die entstandene Gas-Wolke auf das Ziel. So bindet die Kugel Sams Körperflüssigkeit und richtet beim Aufprall auf das GD ebenfalls Schaden an. In unserem Trophäen-Guide zu Death Stranding, könnt ihr übrigens nachschlagen, welche Belohnungen ihr auf der PlayStation 4 für besiegte Gegner bekommt. Wie ihr es mit den mächtigsten aller GDs aufnehmt, zeigen wir euch in unserem Boss-Guide zu Death Stranding.

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Josef Erl
Josef Erl

Journalismus-Student und Monkey Island Fanboy seit den ersten Stunden am AMIGA 500. Spielt alles, was eine gute Story zu bieten hat. Geheime Superkraft: Schafft es, sich in jedem Videospiel mindestens einmal zu verlaufen - auch in Pong.

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