Death Stranding Liefer Guide: Alles über Frachten und Items

In Death Stranding müsst ihr liefern! Wie ihr dabei fit bleibt und was es über Frachten, Items und Sams Ausrüstung zu wissen gibt, erfahrt ihr hier.

  • von Josef Erl am 19.11.2019, 10:46 Uhr
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In unserem Liefer-Guide zu Death Stranding, erfahrt ihr:

  • Wie ihr Sam richtig ausrüstet, um zu überleben
  • Was Sams Blutspiegel und Ausdauer unterwegs stabil hält
  • Wofür ihr chirale Kristalle und Resine benötigt

In dem post-apokalyptischen Action-Adventure Death Stranding (Kaufen!) werdet ihr zum Top-Kurier, um den Wiederaufbau der USA voranzutreiben. Doch jeder Aufbau benötigt Ressourcen und ohne die richtige Ausrüstung, gelangt auch der fähigste Bote nicht ans Ziel. In unserem Guide zu Mules und GDs in Death Stranding, haben wir euch bereits aufgeklärt, wie ihr an euren Gegnern vorbeikommt. Nun bekommt ihr alle wichtigen Infos zu Fracht, Materialien und Ausrüstung, um in Death Stranding ordentlich abzuliefern.

Inhaltsverzeichnis

  1. Death Stranding: Tipps zum Frachtmenü
  2. Herrenlose Koffer: Verlorene Frachten in Death Stranding
  3. Ausrüstung in Death Stranding: Damit bringt ihr Sam ans Ziel
  4. Blut und Ausdauer: Wie ihr Sam unterwegs stabil haltet
  5. Materialien in Death Stranding: Chirale Kristalle und Co

Death Stranding: Tipps zum Frachtmenü

Fracht, Material und Ausrüstungsgegenstände befestigt ihr an Sams Rücken und Anzug (Hüften und Schultern). Außerdem verfügt Sam standardmäßig über eine Werkzeughalterung, eine Stiefelklammer und eine Vorratstasche.

Gebt ihr Sam die Koffer direkt in die Hände, werden sie bei Stürzen nicht beschädigt. Ihr beeinflusst dabei allerdings seine Balance und er hat natürlich keine Hand mehr frei, um beispielsweise Waffen zu ziehen oder Leitern aufzustellen.

Benutzt die Werkzeughalterung für Items, an die ihr schnell rankommen wollt. Drückt unterwegs Links am Steuerkreuz eures DualShock 4 Controllers (Kaufen!) und ihr habt den Gegenstand sofort in Händen. Wählt ihr später ein anderes Werkzeug über das Menü aus, wird Sam das nach Gebrauch an die Werkzeughalterung hängen. Egal welches ihr dort vorher manuell platziert habt.

Per Druck auf die Viereck-Taste markiert ihr mehrere Items im Frachtmenü. Haltet die X-Taste gedrückt, um all eure Änderungen schnell zu übernehmen. Die Größe des Frachtstücks erkennt ihr im Menü an der Angabe S, M, L oder XL.

Rechts von der Größenangabe findet ihr drei Balken, die euch den Füllstatus des Items anzeigen und die Zahl daneben ist das Gewicht in Kilogramm. Um Zeit zu sparen, drückt nach Auswahl aller benötigten Frachtteile die Dreiecktaste für die automatische Anordnung.

Tragt ihr im späteren Spielverlauf eines der Exoskelette, belegen diese meist beide Plätze an Sams Hüften. Dafür steigert ihr die maximale Traglast und befestigt an anderen Stellen umso mehr Fracht.

Je weniger Frachtbehälter ihr transportiert, desto weniger Energie verbraucht Sam und desto sicherer bewegt ihr ihn durch die Welt. Nutzt deshalb den privaten Spind, um Frachten, Material und Ausrüstung an einem Terminal oder Briefkasten abzulegen, die ihr nicht sofort benötigt.

Herrenlose Koffer: Verlorene Frachten in Death Stranding

Ob im Kampf mit den Mules, einem ungewollten Bad in der schwarzen Masse der GDs oder einer kleinen Unachtsamkeit – Ein Frachtkoffer geht schnell verloren in Death Stranding.

Geht euch ein Koffer flöten, entfernt euch nicht weiter als etwa einen halben Kilometer davon. Ansonsten verschwindet der Gegenstand aus eurer Welt und erscheint als verlorene Fracht in den Spielwelten anderer Online-Spieler.

Liefert ihr verlorene Frachten beim Empfänger ab, steigert das eure persönliche Bindung, ihr erhaltet entsprechend viele Likes und vielleicht ein kleines Geschenk. Vertraut ihr sie hingegen einem anderen Boten über einen Briefkasten oder ein Frachtterminal an, gibt es lediglich ein paar Likes.

Um verlorene Fracht, Ausrüstung und andere Materialien aufzuspüren, scannt die Umgebung mit eurem Odradek per Druck auf die R1-Taste (PS4). Mithilfe der TCKs baut ihr Wachtürme auf, um ein Gebiet noch weiträumiger zu scannen (mehr zu TCKs lest ihr im letzten Teil des Guides). Findet ihr trotzdem nicht den richtigen Gegenstand, infiltriert doch einfach mal ein Mule-Camp und klaut euch etwas aus deren Warenbestand.

Ausrüstung in Death Stranding: Damit bringt ihr Sam ans Ziel

Die Leiter eignet sich gut, um kleinere Berge und Felsvorsprünge hochzuklettern oder um Schluchten und Flüsse bis zu einer Breite von zehn Metern zu überwinden. Habt ihr Sam damit ausgerüstet, drückt L2 (PS4), um sie zu aktivieren und R2 um sie am gewünschten Ort zu platzieren.

Mit der Kletterverankerung lasst ihr euch von Steilwänden herab, die bis zu dreißig Meter hoch sein können. Aktiviert das ausgerüstete Kletterwerkzeug mit L2 und platziert sie mit R2. Danach drückt ihr Viereck, um das Seil zu greifen und lasst euch über den Analogstick herab.

Zeitregen, Stürze und Angriffe beschädigen eure Frachtbehälter. Mit dem Reparaturspray haltet ihr sie aber dennoch in Schuss. Außerdem wird dadurch die im Behälter befindliche Ware etwas robuster.

Visiert euren Behälter mit dem linken Analogstick an und sprüht mit R2 (PS4). Mit Viereck wechselt ihr euer Ziel. Nutzt ihr das Spray während ihr im Zeitregen steht, verliert es etwas an Effektivität.

Eure Stiefel fressen in Death Stranding Kilometer um Kilometer. Da ist es nur logisch, dass sie sich früher oder später abnutzen. Nehmt immer in Paar Stiefel als Ersatz mit, denn sind eure Stiefel durch, hilft auch kein Reparaturspray mehr.

Außerdem kostet es euch Kraft, Agilität, Balance und führt zu Blutverlust, sobald Sams Füße wund sind. Ein zweites Paar Stiefel hängt ihr ganz einfach an die Stiefelklammer, ohne dabei wirklich Platz zu verbrauchen.

Habt ihr keine Stiefel mehr übrig, sucht in der Umgebung nach “Sandalenkraut“. Wickelt euch die Blätter im Notfall um die Füße, damit es auch ohne Stiefel nicht sofort zu Verletzungen kommt.

Blut und Ausdauer: Wie ihr Sam unterwegs stabil haltet

In unserem Waffenguide zu Death Stranding erklären wir euch, wie Sams Körperflüssigkeiten als Munition verwendet werden. Nutzt ihr Waffen, die mit Blut “betrieben” werden oder nimmt Sam unterwegs Schaden, sinkt sein Blutspiegel.

Passt immer auf, dass sich Sam nicht zu sehr zu entleert. Ansonsten lauft ihr Gefahr, eine Anämie zu verursachen. Die wirkt sich äußerst schlecht auf Ausdauer und Gesamtzustand eures Lieferboten aus.

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Rüstet die Blutbeutel aus, um Sams Blutvolumen durch eine automatische Transfusion mithilfe seiner Handschellen wiederherzustellen. Drückt am D-Pad links, wählt den Blutbeutel aus und bestätigt über die X-Taste. Ist ein Blutbeutel leer, wird er automatische entfernt und durch den nächsten ersetzt. Die Waffen laden sich zuerst mit dem Blut aus den Beuteln auf, bevor sie Sam direkt anzapfen.

Auch in der freien Natur findet ihr Hilfe, um Sams Bluterzeugung anzuregen. Schon im Intro des Spiels lernt ihr Fragile kennen, die genüsslich auf kleinen Raupen herumkaut. Die Kryptobioten tummeln sich an verschiedenen Orten, von denen ihr sie mit der Viereck-Taste aufsammelt und verspeist.

Habt ihr keine Hilfsmittel zur Hand, macht ein kleines Nickerchen, um die Blutreserven und Sams Ausdauer wiederherzustellen. Das haltet ihr entweder an einem geschützten Ort in der freien Natur ab oder ihr benutzt eure privaten Räume in den Frachtterminals. Wie ihr dort euren Ausdauerwert um bis zu 25 Prozent erhöht, erfahrt ihr in unserem Tipps-Guide zu Death Stranding. Ein Schluck aus der Feldflasche, die ihr über Steuerkreuz Links anwählt, stellt Sams Ausdauerwert ebenfalls wieder her.

Materialien in Death Stranding: Chirale Kristalle und Co

Packt immer einen TCK mit ein, denn der “tragbare chirale Konstruktor” ist der Grundbaustein für all eure Bauten. In einem Areal, das ins chirale Netzwerk eingebunden ist, errichtet ihr damit verschiedene hilfreiche Konstruktionen, wie Wachtürme und Briefkästen. Wie ihr die Welt gemeinsam wiederaufbaut, erfahrt ihr in unserem Multiplayer-Guide zu Death Stranding.

Jede Konstruktion verschlingt aber auch Ressourcen. Dabei stehen euch folgende Materialien zur Verfügung: Metalle, Keramik, chirale Kristalle und Speziallegierungen. Ihr baut damit Brücken, Straßen oder auch Gegenstände und findet sie draußen in der Open World verteilt.

Chirale Kristalle haben eine Art Sonderstatus. Ziemlich früh im Spiel bekommt ihr ein Gerät, mit dem ihr sie farmen könnt. Danach gibt es kein Limit und ihr dürft so viele chirale Kristalle aufladen, wie ihr wollt. Sie wachsen oft in Gebieten, in denen Zeitregen fällt oder werden von erledigten GDs zurückgelassen.

Im weiteren Spielverlauf dürft ihr bei bestimmten Preppern eure Waffen und Items craften. Die speziellen Materialien, die ihr dazu benötigt, heißen Resine und Chemikalien. Ihr findet auch sie unterwegs, bei Mules oder in den Gemeinschaftsfächern der Briefkästen und Terminals. Haltet also unterwegs immer die Augen offen.

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Josef Erl
Josef Erl

Journalismus-Student und Monkey Island Fanboy seit den ersten Stunden am AMIGA 500. Spielt alles, was eine gute Story zu bieten hat. Geheime Superkraft: Schafft es, sich in jedem Videospiel mindestens einmal zu verlaufen - auch in Pong.

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