Death Stranding Guide: Alle Tipps & Infos zum Spiel

Wir zeigen euch die besten Tipps zum Einstieg von Death Stranding! Außerdem findet ihr hier alles zu Cast, Gameplay, Story und was ihr sonst noch wissen müsst.

  • von Josef Erl am 24.09.2021, 11:53 Uhr
Death Stranding-Guide-Header

In diesem Guide zu Death Stranding findet ihr die Antwort auf folgende und weiteren Fragen:

  • Welche neuen Features erwarten euch im Death Stranding Director’s Cut?
  • Was müsst ihr beim Fracht-Management beachten?
  • Welche Ausrüstung solltet ihr immer bei euch haben?
  • Was ist das Social Strand System?
  • Worum drehen sich Story und Gameplay in Hideo Kojimas neuem Spiel?

Death Stranding zählt zu den am häufigsten diskutierten Spielen. Kein Wunder – schließlich gab sich Schöpfer Hideo Kojima alle Mühe, um für sein Werk ein möglichst großes Mysterium aufzubauen. Seine Tweets sind kryptisch und selbst kleinste Informationen sorgten unter den Fans regelmäßig für reichlich Spekulationen. Jetzt ist der “Social Strand-Titel” endlich erschienen.

In diesem Guide – den wir beständig mit Updates versorgen – klären wir eure wichtigsten Fragen zu Death Stranding: Welche Tipps helfen euch beim Einstieg? Wie sieht das Gameplay aus? Um was entspinnt sich die Handlung und wie spielt sich der Multiplayer? Außerdem haben wir viele weitere Guides für euch zusammengestellt, in denen wir euch zeigen, wie ihr alle Bosse in Death Stranding besiegt oder welche Waffen ihr in Death Stranding findet.

Death Stranding Tipps: Der Schwierigkeitsgrad

Der Schwierigkeitsgrad wirkt sich hauptsächlich auf die Kämpfe aus. Habt ihr Erfahrung mit Action-Adventures und Shooter-Mechaniken, solltet ihr ruhig die höheren Schwierigkeitsgrade versuchen.

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Bei Genre-Neulingen empfiehlt sich eine niedrigere Stufe, da besonders in den späteren Levels einige fordernde Gefechte auf euch warten. In unserem Trophäen-Guide zu Death Stranding erfahrt ihr zudem, wie sich der Schwierigkeitsgrad auf das Trophäen-System auswirkt.

Fracht-Management-Tipps: So bepackt ihr Sam richtig

Zu viel Ladung wirkt sich negativ auf eure Ausdauer- und Balancewerte aus. Seid daher etwas sparsamer, um Beschädigungen der Fracht durch Stürze zu vermeiden. Plant lieber mehrere kleine Routen, bevor ihr euch überladet. Achtet schon beim Beladen darauf, dass die Fracht auf Sams Rücken richtig ausbalanciert ist, sonst verliert ihr schnell das Gleichgewicht.

Haltet die Dreieck-Taste im Frachtmenü gedrückt und ihr startet die automatische Fracht-Optimierung. So werden die Behälter immer gleichmäßig verteilt. Verliert ihr dennoch das Gleichgewicht oder die Beladung beginnt zu wanken, könnt ihr das mit L2 und R2 wieder etwas ausbalancieren.

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Fracht gibt es in vier verschiedenen Größen, von denen ihr nur die kleinste direkt an Sams Anzug befestigen könnt. Darüber hinaus könnt ihr Pakete auch auf eurem Rücken transportieren, sie mit der Hand tragen oder an eurem Anzug befestigen. Im Frachtmenü habt ihr die Möglichkeit, eine automatische Anordnung vornehmen zu lassen. Somit werden eure Paketstücke richtig am Körper verteilt und ausbalanciert.

Ihr werdet unterwegs immer wieder auf herrenlose Fracht treffen. Habt ihr noch Platz, nehmt sie mit und liefert sie ab. Ihr könnt sie auch an einem der Terminals an einen anderen Boten übergeben, sollte der Empfänger zu weit abseits eurer Route angesiedelt sein.

Im Spielverlauf werdet ihr auch die Gelegenheit haben, Premium-Aufträge zu erledigen. Diese haben zwar strengere Auflagen, allerdings erhaltet ihr umso mehr Likes für deren Einhaltung. Auch die Bindung zu euren Auftraggebern wird gestärkt.

Nehmt euch in Acht vor dem Zeitregen (“Timefall”). Dieser schadet nicht nur euch, sondern auch eurer Fracht. Sucht euch deshalb möglichst schnell einen Unterschlupf, um der Gefahr des Niederschlages zu entkommen. In unserem Liefer-Guide zu Death Stranding findet ihr weitere nützliche Tipps zum Frachtsystem.

Sam und BB: So haltet ihr sie fit

Habt ihr ein ruhiges Plätzchen gefunden, könnt ihr euch dort jederzeit ausruhen. Damit einher geht auch eine automatische Speicherung. Achtet immer darauf, dass Sam bei Kräften bleibt, ihr werdet ihn in Topform brauchen.  Die Wahl des Schlafplatzes, vor allem in der Wildnis, sei gut durchdacht. Zieht euch eher in Höhlen oder Felsvorsprünge zurück, als ungeschützt oder gar in der Nähe von Gegnern ein Nickerchen zu machen.

Vergesst nicht, euer Bridge Baby zu beruhigen, wenn es einmal quengelt. Der kleine Fratz liebt das und ihr baut damit Stress ab und eine engere Bindung auf. Bleibt das BB glücklich und gesund, wird es euch länger helfen können. Was BB nicht mag, sind tiefes oder unruhiges Gewässer, Stürze über felsiges Geländer oder Haue von Gegnern.

So nutzt ihr die privaten Räume in Death Stranding

Ihr müsst euch allerdings nicht immer nur draußen einen Unterschlupf suchen. Bridges stellt euch in jedem Frachtterminal private Räumlichkeiten zur Verfügung. Dort könnt ihr euch nicht nur ausruhen, sondern auch einige interessante Dinge anstellen. Am Kopfende des Bettes findet ihr eine kleine Vitrine mit grünen Figuren, die Art, Anzahl und Konstellation ändern, je nach dem, was ihr draußen so erlebt.

Auf dem Tisch neben Sams Bett findet ihr eure Accessoires, wie Caps und Sonnenbrillen. Dazu stellt euch Bridges immer ein paar Energydrinks zur Verfügung. Trinkt ihr drei Dosen, erhöht sich euer Ausdauerwert um 25 Prozent.

Seht ihr in den Spiegel am Waschbecken, könnt ihr darin Grimassen schneiden und davon Fotos schießen. Dies stärkt eure Bindung zu BB, denn der kleine Kerl findet das prima und knallt euch die Likes nur so um die Ohren.

Apropos BB, nehmt euch die Zeit und beruhigt den kleinen Kerl. Links und rechts von BB findet ihr euer Waffen- und Ausrüstungsregal. Dort liegen eure bisher zur Verfügung stehenden Waffen aus und ihr könnt das Farbschema eurer Accessoires ändern.

Am Terminal habt ihr ähnliche Funktionen, wie an euren Handschellen. Ihr seht die Karte, könnt E-Mails abrufen, eure Aufträge durchsehen und im Musik-Player eure erhaltenen Songs abspielen. Außerdem könnt ihr Versorgungsanfragen stellen. Wie diese funktionieren, erfahrt ihr in unserem Death Stranding Multiplayer-Guide.

Im Terminal ruft ihr auch die gesammelten Daten der Speicherchips ab. Wo ihr sie alle findet, zeigen wir euch in unserem Death Stranding Speicherchips Guide. Am allerwichtigsten ist jedoch die körperliche Hygiene in den privaten Räumen. Duscht ihr oder geht auf die Toilette – klein und groß – sammelt Heartman eure Ausscheidungen und stellt daraus Waffen gegen die GDs her. Also immer fleißig sauber machen.

Routenplanung, Gelände und Fahrzeuge in Death Stranding

Nutzt den Scanner, um das Gelände vor euch zu inspizieren, verlorene Fracht zu finden und Gefahren frühzeitig zu erkennen. Rote Markierungen stehen dabei für Gefahr, währende gelbe Markierungen zur Vorsicht mahnen.

Setzt immer wieder Wegpunkte auf eurer Map, um nicht die Orientierung zu verlieren. Diese könnt ihr jederzeit wieder löschen, falls ihr eine Planänderung im Sinn habt. Bedenkt bei eurer Planung immer, dass ihr manche Gebiete auch weiträumig umgehen solltet. Mule-Camps oder zu felsige Hänge solltet ihr beispielsweise meiden.

Mit Motorrädern und Trucks heizt ihr durch das Gelände oder prescht durch Flüsse. Fahrt aber nicht allzu unvorsichtig, denn ihr könnt an Felsen krachen oder in zu tiefem Gewässer stecken bleiben. Ihr habt die Möglichkeit, Mules à la GTA aus ihren Fahrzeugen zu zerren und selbst das Steuer zu übernehmen.

Ausrüstung und Equipment: Was ihr dringend braucht

Plant bei euren Touren immer eine Leiter, Abseilhaken und Reparaturspray mit ein. Nutzt die Leiter, um Hügel zu erklimmen oder Schluchten zu überqueren. Der Abseilhaken hilft euch besonders beim Hoch- oder Runtersteigen von Felswänden.

Habt ihr eure Fracht beschädigt, kann das Reparaturspray wahre Wunder wirken. Denkt daran, leere Dosen auch zu entsorgen, sonst tragt ihr nutzloses Leergut mit euch herum. Sorgt auch dafür, dass ihr immer genügend Blutbeutel dabei habt. Blut ist das Mittel der Wahl, um euch gegen GDs und Bosse zur Wehr zu setzen. Legt die Blutbeutel nicht in den Frachtkoffern ab, sondern nutzt dazu Sams Brusttasche.

Mit dem Ausrüstungsgegenstand „Lastenschweber“ lassen sich schwere Frachten ohne Fahrzeug transportieren. Sam kann sich bis zu zwei Gleiter gleichzeitig an den Anzug hängen. Lastenschweber lassen sich aber auch als Fahrzeug nutzen. Ist der Gleiter leer, trennt die Verbindung zu Sam und drückt die X-Taste, um drauf zu steigen. Mit der Viereck-Taste holt Sam wie auf einem Skateboard Schwung. Aber Vorsicht: Bergab nimmt der Lastenschweber schnell Fahrt auf und ist schwer zu kontrollieren. Stürze können fatal sein.

Tipps zu NPCs, Gegnern und Kämpfen in Death Stranding

Je öfter ihr eure NPC-Auftraggeber besucht und erfolgreich für sie abliefert, desto besser wird eurer Verhältnis zu ihnen. Dies resultiert in kleinen und großen Geschenken, wie Sonnenbrillen, Granaten oder sogar Plänen für neues Equipment. Nehmt deshalb öfter kleine Aufträge an. Ihr wisst nie, welche Belohnung euch sonst entgeht.

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Haben euch die Mules einmal geortet, verändert schleunigst eure Position. Duckt euch im hohen Gras oder versteckt euch hinter Objekten, bis sie wieder von euch ablassen. Könnt ihr euch nicht mehr aus der Gefahrenzone schleichen, dann sprintet so schnell es geht davon. Pirscht ihr euch von hinten an einen der Mules heran, könnt ihr ihn mithilfe des Packseils ausschalten.

Seid ihr gezwungen, euch im Nahkampf mit einem Mule auseinanderzusetzen, ist das zuschlagen mit einem Frachtgegenstand am effektivsten. Wollt ihr einen Koffer werfen, haltet L2 oder R2 gedrückt, holt mit Viereck Schwung und last die Schultertaste wieder los. Das Bola-Gewehr ist ebenfalls eine sehr nützliche Waffe gegen Mules. Es verschießt Seile, die sich um die Beine eurer Gegner wickeln und sie handlungsunfähig machen.

GDs: Death Strandings übernatürliche Wesen

Beginnt es zu regnen, steigt die Wahrscheinlichkeit sehr, dass ihr einem GD begegnet. Achtet auf Geräusche, die die Wesen ankündigen. Ihr könnt die GDs (aus den englischsprachigen Trailern als “BTs” bekannt) nicht mit Fäusten und Tritten abwehren. Füllt Reagenzgläser mit eurem Blut, um sie abzulenken oder nutzt Blutgranaten, um sie zu töten.

In Death Stranding heißt es abliefern!
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Bleibt besonders bei Bosskämpfen immer in Bewegung, sonst packen euch die Ungeheuer an den Beinen und ziehen euch nach unten. Ihr habt die Möglichkeit, euch zu befreien, aber die besten Chancen habt ihr mit Blutgranaten.

Habt ihr die GDs früh genug bemerkt, könnt ihr euch davon schleichen. Duckt euch dazu und haltet die Luft an. Achtet allerdings darauf, dass Sam auch mal wieder atmen muss. Alles über eure Gegner und wie ihr sie bekämpft, erfahrt ihr übrigens in unserem Death Stranding-Guide zu GDs und Mules.

Multiplayer in Death Stranding: Das Social Strand System

Death Stranding besitzt keinen klassischen Multiplayer-Modus. Stattdessen führt Hideo Kojima sein sogenanntes „Social Strand System“ ein. Auch dieses knüpft an dem großen Thema „Verbindung“ an, das immer wieder in Death Stranding auftaucht. Für die Nutzung des Social Strand Systems ist keine PlayStation Plus-Mitgliedschaft nötig. Spielt also auf jeden Fall online!

Das “Social Strand System” ist ein essentieller Bestandteil der Spielerfahrung in Death Stranding. Ihr könnt Ausrüstungsgegenstände für andere Spieler zurücklassen oder selbst von abgelegten Items profitieren. Legt ihr eine Leiter als Brücke über eine Schlucht, kann diese auch von anderen Spielern benutzt werden. Je hilfreicher ihr eure Spuren in Death Stranding hinterlasst, desto mehr Likes werdet ihr von anderen Spielern erhalten.

Ihr habt zudem die Möglichkeit, bestimmte Spieler zu favorisieren. Somit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass deren Items oder Bauten in eurer Spielwelt erscheinen. Über Schilder hinterlasst ihr nützliche Hinweise, zeigt gute Pfade auf oder warnt vor Gefahren. In unserem Multiplayer-Guide zu Death Stranding findet ihr alle weiteren Infos zum Social Strand System.

Neue Features in Death Stranding Director’s Cut: Nahkampf, Sprungschanzen & mehr

Der Death Stranding Director’s Cut erweitert Sams Möglichkeiten, sich im Nahkampf zu wehren. Euch steht nun unter anderem ein “Drop-Kick” zur Verfügung. Rennt auf einen Gegner zu, springt und drückt die Viereck-Taste. Ab Auftrag Nummer 35 dürft ihr Sams Rucksack modifizieren.

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Neben einem zusätzlichen Akku-Pack und einer Granatentasche gibt es nun auch ein Jet-Pack. Damit lassen sich Sprünge in die Tiefe abfedern und ihr könnt große Abhänge herabgleiten. Ebenfalls nützlich sind die neuen Sprungschanzen, die ihr vor Flüssen oder Felsspalten aufstellen könnt. Nehmt einen Threewheeler und springt darüber. Während des Flugs dürft ihr mit der X-Taste verschiedene Tricks performen.

Auch der Kumpel-Bot im Death Stranding Director’s Cut (Guide) unterstützt euch bei der Lieferung. Wo ihr neue Gebiete im Death Stranding Director’s Cut findet, beschreiben wir euch im verlinkten Artikel.

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Josef Erl
Josef Erl

Mit Monkey Island vorm AMIGA 500 aufgewachsen. Geheime Superkraft: Schafft es, sich in jedem Videospiel einmal zu verlaufen - auch in Pong.

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