Death Stranding Guide: Alle Tipps & Infos zum Spiel

Death Stranding ist endlich erschienen und wir zeigen euch die besten Tipps zum Einstieg! Außerdem findet ihr hier alles zu Cast, Gameplay, Story und was ihr sonst noch wissen müsst.

  • von Josef Erl am 08.11.2019, 18:55 Uhr
Norman Reedus als Sam Porter Bridges

In diesem Guide zu Death Stranding findet ihr die Antwort auf folgende und weiteren Fragen:

  • Was müsst ihr beim Fracht-Management beachten?
  • Welche Ausrüstung solltet ihr immer bei euch haben?
  • Was ist das Social Strand System?
  • Worum drehen sich Story und Gameplay in Hideo Kojimas neuem Spiel?

Death Stranding (Kaufen!) zählt zu den am häufigsten diskutierten Spielen. Kein Wunder – schließlich gab sich Schöpfer Hideo Kojima alle Mühe, um für sein Werk ein möglichst großes Mysterium aufzubauen. Seine Tweets sind kryptisch und selbst kleinste Informationen sorgten unter den Fans regelmäßig für reichlich Spekulationen. Jetzt ist der “Social Strand-Titel” endlich erschienen.

In diesem Guide – den wir beständig mit Updates versorgen – klären wir eure wichtigsten Fragen zu Death Stranding: Welche Tipps helfen euch beim Einstieg? Wie sieht das Gameplay aus? Um was entspinnt sich die Handlung und wie spielt sich der Multiplayer?

Inhaltsverzeichnis

  1. Der Schwierigkeitsgrad in Death Stranding
  2. Fracht Management: So bepackt ihr Sam richtig
  3. Sam und BB: So haltet ihr sie fit
  4. So nutzt ihr die privaten Räume in Death Stranding
  5. Routenplanung, Gelände und Fahrzeuge in Death Stranding
  6. Ausrüstung und Equipment: Was ihr dringend braucht
  7. NPCs, Gegner und Kämpfe in Death Stranding
  8. GDs: Death Strandings Übernatürliche Wesen
  9. Multiplayer in Death Stranding: Das Social Strand System
  10. Release für PC, PS4 & Xbox One?
  11. Kommt Death Stranding für PS5?
  12. Wie sieht das Gameplay von Death Stranding aus?
  13. Welche USK-Freigabe hat das Spiel?
  14. Worum dreht sich die Story von Death Stranding?
  15. Der Cast: Welche Schauspieler zählen zur Besetzung?
  16. Death Stranding auf Deutsch: Gibt’s eine entsprechende Sprachausgabe?
  17. Was hat Death Stranding mit Silent Hills zu tun?
  18. Was hat Death Stranding mit Horizon Zero Dawn zu tun?
  19. Warum sorgte eine Halskette für so viel Aufregung?
  20. Virtual Reality: Gibt’s Death Stranding in VR?
  21. Welche Trailer sind bislang zu Death Stranding erschienen?
  22. Death Stranding: Collectors Edition & Special Editionen – Was ist enthalten?

Death Stranding Tipps: Der Schwierigkeitsgrad

Der Schwierigkeitsgrad wirkt sich hauptsächlich auf die Kämpfe aus. Habt ihr Erfahrung mit Action-Adventures und Shooter-Mechaniken, solltet ihr ruhig die höheren Schwierigkeitsgrade versuchen.

Bei Genre-Neulingen empfiehlt sich eine niedrigere Stufe, da besonders in den späteren Levels einige fordernde Gefechte auf euch warten. In unserem Trophäenguide zu Death Stranding erfahrt ihr zudem, wie sich der Schwierigkeitsgrad auf das Trophäensystem auswirkt.

Fracht-Management-Tipps: So bepackt ihr Sam richtig

Zu viel Ladung wirkt sich negativ auf eure Ausdauer- und Balancewerte aus. Seid daher etwas sparsamer, um Beschädigungen der Fracht durch Stürze zu vermeiden. Plant lieber mehrere kleine Routen, bevor ihr euch überladet. Verliert ihr dennoch das Gleichgewicht oder die Beladung beginnt zu wanken, könnt ihr das mit L2 und R2 wieder etwas ausbalancieren.

Fracht gibt es in vier verschiedenen Größen, von denen ihr nur die kleinste direkt an Sams Anzug befestigen könnt. Darüber hinaus könnt ihr Pakete auch auf eurem Rücken transportieren, sie mit der Hand tragen oder an eurem Anzug befestigen. Im Frachtmenü habt ihr die Möglichkeit eine automatische Anordnung vornehmen zu lassen. Somit werden eure Paketstücke richtig am Körper verteilt und ausbalanciert.

Ihr werdet unterwegs immer wieder auf herrenlose Fracht treffen. Habt ihr noch Platz, nehmt sie mit und liefert sie ab. Ihr könnt sie auch an einem der Terminals an einen anderen Boten übergeben, sollte der Empfänger zu weit abseits eurer Route angesiedelt sein.

Im Spielverlauf werdet ihr auch die Gelegenheit haben, Premium-Aufträge zu erledigen. Diese haben zwar strengere Auflagen, allerdings erhaltet ihr umso mehr Likes für deren Einhaltung. Auch die Bindung zu euren Auftraggebern wird gestärkt.

Nehmt euch in Acht vor dem Zeitregen (“Timefall”). Dieser schadet nicht nur euch, sondern auch eurer Fracht. Sucht euch deshalb möglichst schnell einen Unterschlupf, um der Gefahr des Niederschlages zu entkommen.

Sam und BB: So haltet ihr sie fit

Habt ihr ein ruhiges Plätzchen gefunden, könnt ihr euch dort jederzeit ausruhen. Damit einher geht auch eine automatische Speicherung. Achtet immer darauf, dass Sam bei Kräften bleibt, ihr werdet ihn in Topform brauchen.  Die Wahl des Schlafplatzes, vor allem in der Wildnis, sei gut durchdacht. Zieht euch eher in Höhlen oder Felsvorsprünge zurück, als ungeschützt oder gar in der Nähe von Gegnern ein Nickerchen zu machen.

Vergesst nicht, euer Bridge Baby zu beruhigen, wenn es einmal quengelt. Der kleine Fratz liebt das und ihr baut damit Stress ab und eine engere Bindung auf. Bleibt das BB glücklich und gesund, wird es euch länger helfen können. Was BB nicht mag, sind tiefes oder unruhiges Gewässer, Stürze über felsiges Geländer oder Haue von Gegnern.

So nutzt ihr die privaten Räume in Death Stranding

Ihr müsst euch allerdings nicht immer nur draußen einen Unterschlupf suchen. Bridges stellt euch in jedem Frachtterminal private Räumlichkeiten zur Verfügung. Dort könnt ihr euch nicht nur ausruhen, sondern auch einige interessante Dinge anstellen. Am Kopfende des Bettes findet ihr eine kleine Vitrine mit grünen Figuren, die Art, Anzahl und Konstellation ändern, je nach dem, was ihr draußen so erlebt.

Auf dem Tisch neben Sams Bett findet ihr eure Accessoires, wie Caps und Sonnenbrillen. Dazu stellt euch Bridges immer ein paar Energydrinks zur Verfügung. Trinkt ihr drei Dosen, erhöht sich euer Ausdauerwert um 25 Prozent.

Seht ihr in den Spiegel am Waschbecken, könnt ihr darin Grimassen schneiden und davon Fotos schießen. Dies stärkt eure Bindung zu BB, denn der kleine Kerl findet das prima und knallt euch die Likes nur so um die Ohren.

Apropos BB, nehmt euch die Zeit und beruhigt den kleinen Kerl. Links und rechts von BB findet ihr euer Waffen- und Ausrüstungsregal. Dort liegen eure bisher zur Verfügung stehenden Waffen aus und ihr könnt das Farbschema eurer Accessoires ändern.

Am Terminal habt ihr ähnliche Funktionen, wie an euren Handschellen. Ihr seht die Karte, könnt E-Mails abrufen, eure Aufträge durchsehen und im Musik-Player eure erhaltenen Songs abspielen. Außerdem könnt ihr Versorgungsanfragen stellen. Wie diese funktionieren, erfahrt ihr in unserem Social Strand System-Guide, der bald hier erscheinen wird.

Am allerwichtigsten ist jedoch die körperliche Hygiene in den privaten Räumen. Duscht ihr oder geht auf die Toilette – klein und groß – sammelt Heartman eure Ausscheidungen und stellt daraus Waffen gegen die GDs her. Also immer fleißig sauber machen.

Routenplanung, Gelände und Fahrzeuge in Death Stranding

Nutzt den Scanner, um das Gelände vor euch zu inspizieren, verlorene Fracht zu finden und Gefahren frühzeitig zu erkennen. Rote Markierungen stehen dabei für Gefahr, währende gelbe Markierungen zur Vorsicht mahnen.

Setzt immer wieder Wegpunkte auf eurer Map, um nicht die Orientierung zu verlieren. Diese könnt ihr jederzeit wieder löschen, falls ihr eine Planänderung im Sinn habt. Bedenkt bei eurer Planung immer, dass ihr manche Gebiete auch weiträumig umgehen solltet. Mule-Camps oder zu felsige Hänge solltet ihr beispielsweise meiden.

Mit Motorrädern und Trucks heizt ihr durch das Gelände oder prescht durch Flüsse. Fahrt aber nicht allzu unvorsichtig, denn ihr könnt an Felsen krachen oder in zu tiefem Gewässer stecken bleiben. Ihr habt die Möglichkeit, Mules à la GTA aus ihren Fahrzeugen zu zerren und selbst das Steuer zu übernehmen.

Ausrüstung und Equipment: Was ihr dringend braucht

Plant bei euren Touren immer eine Leiter, Abseilhaken und Reparaturspray mit ein. Nutzt die Leiter, um Hügel zu erklimmen oder Schluchten zu überqueren. Der Abseilhaken hilft euch besonders beim hoch- oder runtersteigen von Felswänden.

Habt ihr eure Fracht beschädigt, kann das Reparaturspray wahre Wunder wirken. Denkt daran, leere Dosen auch zu entsorgen, sonst tragt ihr nutzloses Leergut mit euch herum. Sorgt auch dafür, dass ihr immer genügend Blutbeutel dabei habt. Blut ist das Mittel der Wahl, um euch gegen GDs und Bosse zur Wehr zu setzen. Legt die Blutbeutel nicht in den Frachtkoffern ab, sondern nutzt dazu Sams Brusttasche.

Tipps zu NPCs, Gegnern und Kämpfen in Death Stranding

Je öfter ihr eure NPC-Auftraggeber besucht und erfolgreich für sie abliefert, desto besser wird eurer Verhältnis zu ihnen. Dies resultiert in kleinen und großen Geschenken, wie Sonnenbrillen, Granaten oder sogar Plänen für neues Equipment. Nehmt deshalb öfter kleine Aufträge an. Ihr wisst nie, welche Belohnung euch sonst entgeht.

Haben euch die Mules einmal geortet, verändert schleunigst eure Position. Duckt euch im hohen Gras oder versteckt euch hinter Objekten, bis sie wieder von euch ablassen. Könnt ihr euch nicht mehr aus der Gefahrenzone schleichen, dann sprintet so schnell es geht davon. Pirscht ihr euch von hinten an einen der Mules heran, könnt ihr ihn mithilfe des Packseils ausschalten.

Seid ihr gezwungen, euch im Nahkampf mit einem Mule auseinanderzusetzen, ist das zuschlagen mit einem Frachtgegenstand am effektivsten. Wollt ihr einen Koffer werfen, haltet L2 oder R2 gedrückt, holt mit Viereck Schwung und last die Schultertaste wieder los. Das Bola-Gewehr ist ebenfalls eine sehr nützliche Waffe gegen Mules. Es verschießt Seile, die sich um die Beine eurer Gegner wickeln und sie handlungsunfähig machen.

GDs: Death Strandings übernatürliche Wesen

Beginnt es zu regnen, steigt die Wahrscheinlichkeit sehr, dass ihr einem GD begegnet. Achtet auf Geräusche, die die Wesen ankündigen. Ihr könnt die GDs (aus den englischsprachigen Trailern als “BTs” bekannt) nicht mit Fäusten und Tritten abwehren. Füllt Reagenzgläser mit eurem Blut, um sie abzulenken oder nutzt Blutgranaten, um sie zu töten.

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Bleibt besonders bei Bosskämpfen immer in Bewegung, sonst packen euch die Ungeheuer an den Beinen und ziehen euch nach unten. Ihr habt die Möglichkeit, euch zu befreien, aber die besten Chancen habt ihr mit Blutgranaten.

Habt ihr die GDs früh genug bemerkt, könnt ihr euch davon schleichen. Duckt euch dazu und haltet die Luft an. Achtet allerdings darauf, dass Sam auch mal wieder atmen muss. Alles über eure Gegner und wie ihr sie bekämpft, erfahrt ihr übrigens in unserem Death Stranding-Guide zu GDs und Mules.

Multiplayer in Death Stranding: Das Social Strand System

Death Stranding besitzt keinen klassischen Multiplayer-Modus. Stattdessen führt Hideo Kojima sein sogenanntes „Social Strand System“ ein. Auch dieses knüpft an dem großen Thema „Verbindung“ an, das immer wieder in Death Stranding auftaucht. Für die Nutzung des Social Strand Systems ist keine PlayStation Plus-Mitgliedschaft nötig. Spielt also auf jeden Fall online!

Das “Social Strand System” ist ein essentieller Bestandteil der Spielerfahrung in Death Stranding. Ihr könnt Ausrüstungsgegenstände für andere Spieler zurücklassen oder selbst von abgelegten Items profitieren. Legt ihr eine Leiter als Brücke über eine Schlucht, kann diese auch von anderen Spielern benutzt werden. Je hilfreicher ihr eure Spuren in Death Stranding hinterlasst, desto mehr Likes werdet ihr von anderen Spielern erhalten.

Ihr habt zudem die Möglichkeit, bestimmte Spieler zu favorisieren. Somit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass deren Items oder Bauten in eurer Spielwelt erscheinen. Über Schilder hinterlasst ihr nützliche Hinweise, zeigt gute Pfade auf oder warnt vor Gefahren.

Release für PC, PS4 & Xbox One?

Nach reichlich Spekulationen und verwirrenden Andeutungen Kojimas wurde am 29. Mai 2019 das offizielle Erscheinungsdatum bekannt gegeben. Death Stranding ist am 8. November 2019 für die PlayStation 4 erscheinen.

Die PlayStation 4-Exklusivität wird allerdings nicht von langer Dauer sein. Kurz vor dem PS4-Release gab Kojima die Veröffentlichung auf einer weiteren Plattform bekannt. Im Frühsommer 2020 soll Death Stranding auch auf dem PC erscheinen – gleichzeitig auf Steam und im Epic Games Store.

Spätestens seit dem Besuch von Googles Games-Chefin, Jade Raymond, bei Kojima Productions, brodelte auch die Gerüchteküche um einen möglichen Stadia-Release. Konkretes gibt es dazu allerdings noch nicht zu vermelden.

Frühere Aussagen Kojimas wie, dass Death Stranding vor den anstehenden Olympischen Sommerspielen in Japan auf den Markt kommen werde (via IGN) oder noch vor dem Jahr in dem der Anime-Film Akira spielt (2018), erscheinen soll, erwiesen sich also als unwahr.

Kommt Death Stranding für die PS5?

Death Stranding ist am 8. November 2019 für die Playstation 4 und Playstation 4 Pro erschienen. Ob es einen Port für die nächste Konsolen-Generation gibt, wie es auch bei The Last Of Us: Remastered war, ist derzeit nicht abzusehen.

Sony hat mittlerweile bestätigt, dass die Playstation 5 abwärtskompatibel sein wird. Demnach wird Death Stranding auf der Playstation 5 spielbar sein, was einen Remaster-Port eher unwahrscheinlich macht. Alle Informationen zu Playstation 5 findet ihr in dieser Übersicht.

Wie sieht das Gameplay von Death Stranding aus?

Erstes Gameplay gab es auf der E3 2018 zu sehen. Auf dem offiziellen PlayStation-Blog äußert sich Hideo Kojima – ins Deutsche übersetzt – mit folgenden Worten:

»In diesem Trailer zeigen wir ziemlich viel Gameplay (wobei der Kamerawinkel an einigen Stellen im Spiel mittlerweile anders ist). Die erste Hälfte und vor allem letzte Sequenz sind am repräsentativsten für die Steuerung, die ihr erleben werdet.«

Art und Beschaffenheit von Sams Ausrüstung wirken sich auf seine Physis und seine Bewegungen aus. Ihr plant eure eigenen Routen durch die Open World und müsst unterwegs auf Sams Konstitution achten. Mithilfe von Utensilien, wie Leitern oder Seil und Anker, könnt ihr auch Schluchten und Anhöhen überwinden.

Death Stranding beinhaltet zudem Stealth- und Horror-Elemente. Der Hauptcharakter wird in der Third-Person-Perspektive gesteuert und ihr werdet die Möglichkeit haben verschiedene Fahrzeuge und Werkzeuge zu nutzen, um euch den Weg durch die Wildnis zu bahnen. Außerdem werden Wetter-Effekte einen direkten Einfluss auf das Spielgeschehen und die Welt haben.

Weitere wichtige Spielelemente:

  • „Gestrandete Dinge“ („GDs“): Geisterähnliche Wesen, die zwischen den Welten wandern. Sie können Menschen in die andere Dimension ziehen, was sogenannte „Leerestürze“ hervorruft. Das sind Explosionen, welche riesige Krater zurücklassen. Diese Leerestürze führten auch zu der großen Zerstörung und der Spaltung des Landes. Sie sind die Hauptbedrohung in Death Stranding.
  • „Bridge Babies“ („BBs“): B.B.s sind Babys, deren Mütter in einem künstlichen Koma liegen und die dadurch eine Verbindung in die Welt der Toten haben. Die Organisation „Bridges“ nutzt diese Verbindung, in dem sie die B.B.s unter anderem als eine Art Alarmsystem für „GDs“ verwendet.
  • „Zeitregen“: Eine Art Regen, der alles, was er berührt, binnen Sekunden um Jahre altern lässt. Pflanzen verderben, Menschen und Tiere altern blitzschnell bis zum Tod.

Welche USK-Freigabe hat das Spiel?

Death Stranding wurde am 6. September von der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) geprüft und erhielt die Altersfreigabe ab 16 Jahren, gemäß § 14 JuSchG.

Mit unserer Einschätzung zur USK-Freigabe ab 16 Jahren lagen wir also richtig. Die Horror-Elemente, Kriegsmaschinerien sowie ein herausgerissener Zehennagel deuteten bereits auf eine USK-Freigabe ab 16 Jahren hin.

Worum dreht sich die Story von Death Stranding?

Hideo Kojima hütete Details über die Handlung mit großer Ausdauer, weshalb lange Zeit kaum handfeste Infos dazu durchs Internet schwirrten. Diese Situation stellt natürlich einen idealen Nährboden für Fan-Theorien dar, die sich zuhauf im Internetforum Reddit tummeln. Was einer offiziellen Inhaltsangabe am ehesten entspricht, steht als Videobeschreibung im Gameplay-Trailer, der erstmals bei der E2 2018 gezeigt wurde:

»Der legendäre Spielentwickler Hideo Kojima präsentiert ein völlig neues, genredefinierendes Erlebnis für die PS4. Vom Tod an jeder Ecke belagert, muss Sam Bridges einer Welt trotzen, die durch Death Stranding völlig verändert wurde. Mit den Überresten der Zukunft in seinen Händen begibt sich Sam auf eine Reise, um die zerschmetterte Welt Schritt für Schritt wieder zusammenzuführen. Was ist das Geheimnis von Death Stranding? Was wird Sam auf der Straße entdecken?«

Am 29. Mai wurde ein neuer Death Stranding-Trailer veröffentlicht, der 9 Minuten aus Story- und Gameplay-Sequenzen zeigt.

Mittlerweile wissen wir – zumindest in Grundzügen – um was es in Death Stranding geht. Der Name „Death Stranding“ bezeichnet ein übernatürliches Phänomen, durch das sich die Welten der Toten und der Lebenden miteinander verbunden haben. Dies führte zu Ereignissen, die große Teile der Zivilisation und ihrer Infrastruktur zerstörten.

Die USA brachen zusammen und die verbliebenen Städte sind seither auf sich alleine gestellt. Daraus entstand die UCA (United Cities of America), die das Land wieder vereinen möchte. Als Sam Porter Bridges (Norman Reedus), der als eine Art Kurier arbeitet, werdet ihr damit beauftragt die Verbindung zwischen den Städten wiederherzustellen.

Auf eurer Reise von Ost nach West, quer durch die ehemaligen USA, bekommt ihr es dabei mit übernatürlichen Wesen (den „Gestrandeten Dingen“) und einer Fraktion namens „Homo Demens“ zu tun. Letztere wollen verhindern, dass die UCA die Verbindung zwischen den Städten wiederherstellt.

Der Cast: Welche Schauspieler zählen zur Besetzung?

  • Norman ReedusThe Walking Dead«) als Sam »Porter« Bridges: Wird von der UCA beauftragt, die Verbindung zwischen den Städten wiederherzustellen. Sam verfügt über eine übersinnliche Fähigkeit, genannt „Dooms“, durch die er „GDs“ spüren kann und ist in der Lage, aus der Welt der Toten zurückzukehren.
  • Mads MikkelsenHannibal«, »Doktor Strange«) als „Cliff“: Trägt ähnliche Narben wie Sam. Zudem steht er wohl in Verbindung mit dessen Bridge Baby.
  • Léa SeydouxJames Bond 007: Spectre«) als „Fragile“: Arbeitet ebenfalls als eine Art Kurier und transportiert Güter durch die post-apokalyptische Welt. Auch sie verfügt über „Dooms“, jedoch in einer höheren Stufe als Sam: Sie kann die GDs sehen.
  • Guillermo del ToroPan’s Labyrinth«, »Pacific Rim«) als „Deadman“: Ebenfalls Teil von »Bridges« und maßgeblich an der Entwicklung der „Bridge Babies“ beteiligt.
  • Lindsay WagnerDer Sechs-Millionen-Dollar-Mann«) als „Amelie“: Die Präsidenten-Tochter startete bereits selbst einen Versuch, die Städte wieder zu verbinden. Wurde dabei von den „Homo Demens“ als Geisel genommen und darf sich per Teleportation „frei“ bewegen. Sie versucht, die Verbindung weiter voran zu treiben und scheint Sam sehr vertraut zu sein.
  • Troy Baker (englische Synchronstimme von Joel aus »The Last of Us«) als Higgs: Anführer der terroristischen Fraktion „Homo Demens“. Trägt eine goldene Maske, die es ihm erlaubt, „GDs“ zu kontrollieren.
  • Tommie Earl Jenkins (»Law & Order True Crime«) als „Die-Hardman“: Gehört ebenfalls zu „Bridges“ und Sams Vorgesetzter. Weist Sam zusammen mit Amelie in seine Mission ein und trägt eine Totenkopf-Maske.
  • Nicolas Winding Refn (»Drive«, »Only God Forgives«) als „Heartman“: Stirbt alle zwanzig Minuten und kann für drei Minuten im Reich der Toten bleiben, bevor er wieder zurückkehrt. Sucht dort nach seiner verstorbenen Familie.
  • Margaret Qualley (»The Leftovers«) als „Mama“: Forscherin bei Bridges, die noch immer mit ihrem toten Kind verbunden ist.

Death Stranding auf Deutsch: Gibt’s eine entsprechende Sprachausgabe?

Obwohl alle bisherigen Trailer im westlichen Raum ausschließlich auf Englisch erschienen sind, kommt Death Stranding in kompletter deutscher Sprachausgabe daher. Nicht nur Untertitel und Texte wurden übersetzt, sondern auch sämtliche Charaktere sind voll vertont.

Was hat Death Stranding mit Silent Hills zu tun?

Nach dem unschönen Ende der Arbeitsbeziehung zwischen dem Entwickler und Publisher Konami, gründete Hideo Kojima ein eigenes Entwicklerstudio namens Kojima Productions. Damit platzte das Projekt Silent Hills, gleichzeitig sollte einige Zeit später Death Stranding mit einem ersten Trailer bei der E3 2016 das Licht der Welt erblicken.

Wegen der Art und Weise des Auseinandergehens von Konami und Kojima lässt sich mit Sicherheit kaum sagen, ob bereits alle Konzepte für Silent Hills fertig gestellt waren und wie viele dieser Ideen in Death Stranding eingeflossen sind.

Was hat Death Stranding mit Horizon Zero Dawn zu tun?

Die beiden Spiele basieren auf derselben Engine namens »Decima«. Diese kam erstmals in Killzone: Shadow Fall zum Einsatz, das Studio Guerrilla Games nutze sie aber ebenso zur Entwicklung von Horizon Zero Dawn. Deshalb entdeckt ihr im Action-Rollenspiel sogar ein Easter Egg, das auf Kojima Productions (das Studio von Hideo Kojima) verweist.

Warum sorgte eine Halskette für so viel Aufregung?

Die von Lindsay Wagner verkörperte, bislang namenlose Figur, trägt im Trailer von der E3 2018 eine Halskette. Aufmerksame Fans vermuteten, dass sich darin ein versteckter Demo-Code für PlayStation 4 befand. Bislang gelang es aber noch niemandem, das Geheimnis zu entschlüsseln.

Dabei ist nicht einmal sicher, dass das Schmuckstück überhaupt ein Geheimnis birgt. Schließlich ist Hideo Kojima dafür bekannt, Fans mit immer neuen Mysterien liebevoll an der Nase herumzuführen.

Virtual Reality: Gibt’s Death Stranding in VR?

Nein, für Virtual Reality wird Death Stranding nicht entwickelt. Wer Norman Reedus – der den mutmaßlichen Hauptcharakter Sam Porter Bridges spielt – trotzdem ganz nah erleben will, kann das im VR-Film The Limit tun.

In diesem Action-Streifen spielt Norman Reedus an der Seite von Michelle Rodriguez mit. Die Hollywood-Schauspielerin kennt ihr aus Filmen der Resident-Evil– sowie der The Fast and the Furious-Reihe.

Welche Trailer sind bislang zu Death Stranding erschienen?

Neben Tweets oder Instagram-Posts von Hideo Kojima persönlich, sorgen Death-Stranding-Trailer unter wartenden Fans immer wieder für Aufregung. Damit ihr immer wisst, welches Video aktuell ist, haben wir sie für euch hier geordnet – von neu nach alt.

Death Stranding: Collectors Edition & Special Editions – Was ist enthalten?

Death Stranding ist in mehreren verschiedenen Ausführungen erschienen. Hier erfahrt ihr, welche Extras bei den unterschiedlichen Editionen dabei sind.

Vorbesteller-Boni der Death Stranding: Standard-Edition

  • Death Stranding-Vollversion
  • Chibi Ludens-PSN-Avatar
  • Gold “Sam” Sunglasses (Ingame-Item)
  • Goldener Hut (Ingame-Item)
  • Goldenes Speed-Skelett (Ingame-Item)
  • Goldene Rüstungsplatte (Ingame-Item)

Inhalte der Death Stranding: Special-EditionDeath Stranding-Vollversion

  • Exklusive Steelbook-Hülle
  • Ein goldenes Paar der »Ludens Mask«-Sonnenbrille
  • Eine digitale Version des Death Stranding-Soundtracks Timefall
  • Exklusives Behind the Scenes-Video
  • Alle digitalen Extras der Standard-Edition

Inhalte der Death Stranding: Digital-Deluxe-Edition

  • Death Stranding-Vollversion
  • Goldene »Ludens Mask«-Sonnenbrille (Ingame-Item)
  • Goldenes Power-Skelett (Ingame-Item)
  • Goldenes All-Terrain-Skelett (Ingame-Item)
  • Goldene Rüstungsplatte – Level 2 (Ingame-Item)
  • Eine digitale Version des Death Stranding-Soundtracks Timefall
  • Exklusives Behind the Scenes-Video
  • Alle digitalen Extras der Standard-Edition

Inhalte der Death Stranding: Collectors-Edition

  • Death Stranding-Vollversion
  • Eine lebensgroße BB POD-Statue
  • Eine »BRIDGES«-Box
  • Ein »Ludens«-Schlüsselanhänger
  • Steelbook-Verpackung
  • Alle Boni der Digital-Deluxe-Edition

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Josef Erl
Josef Erl

Journalismus-Student und Monkey Island Fanboy seit den ersten Stunden am AMIGA 500. Spielt alles, was eine gute Story zu bieten hat. Geheime Superkraft: Schafft es, sich in jedem Videospiel mindestens einmal zu verlaufen - auch in Pong.

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