DCL – The Game: Mit diesen Tipps werdet ihr zum Profi-Drohnenpilot

Drohnenrennen werden immer beliebter. Die offizielle Drone Champions League veröffentlicht nun ein eigenes Spiel, mit dem ihr die Chance habt, selber zum Piloten zu werden. Wir zeigen euch, wie ihr das Beste aus euren Reflexen rausholt.

  • von Carlo Siebenhüner am 13.02.2020, 14:49 Uhr

Schnallt euch an und haltet die Kotztüten bereit, in diesem Artikel erfahrt ihr,

  • was DCL – The Game ist.
  • welche Tipps beim Spielen wichtig sind.
  • wie ihr vom virtuellen bis zum echten Drohnenpiloten aufsteigt.

Mit Drohnen könnt ihr weit mehr anstellen, als nur ein paar hübsche Kameraaufnahmen zu machen. Die DCL – Drone Champions League – hat es sich beispielsweise zur Aufgabe gemacht, Drohnen in fliegende High-Speed-Rennmaschinen umzubauen. Im dazugehörigen Spiel, könnt ihr jetzt ausprobieren, ob ihr das Zeug zum Drohnenpiloten habt.

Was ist DCL – The Game?

Das Spiel DCL – The Game wurde von THQ Nordic entwickelt und erscheint am 18. Februar 2020 für PC, PlayStation 4 und Xbox One. Das Spiel soll eine möglichst realistische Simulation des Drohnensports bieten. Der Clou an der Simulation ist, dass ihr sogar eine Wildcard für ein echtes Dohnen-Rennteam gewinnen könnt, wenn ihr in DCL – The Game richtig gut seid.

Ihr fliegt durch verschiedene detailliert nachgebaute Rennstrecken der DCL und messt euch mit anderen. Per Onlinemodus werden eure Zeiten in ein Online-Leaderboard eingetragen. Obendrauf könnt ihr euch durch erspielte Ingame-Währung neue Skins für eure Drohne erspielen.

Auf das Spielgerät kommt es an

DCL – The Game lässt euch die Qual der Wahl des Steuergeräts. Ihr könnt die Kontrolle über eure Drohne entweder per Tastatur, Gamepad oder echte Drohnensteuerung übernehmen. Dabei raten wir euch als erstes von der Tastatur strikt ab, da Tasten schließlich nur zwei Zustände kennen – An oder Aus – und ihr so nur schwer feine Kurskorrekturen vornehmen könnt.

Der Controller ist dabei eher das Gerät der Wahl. Durch die Analogsticks könnt ihr eure Drohne wesentlich gezielter steuern und auch die Geschwindigkeit besser regulieren. Im Einstellungsmenü könnt ihr dabei gefühlt jede Schraube einzeln justieren. Kamerawinkel, Intensität der Sticks und das allgemeine Layout eures Controllers.

Fetzt als Drohnenpilot durch die Gegend
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Für alle Drohnenexperten da draußen bietet DCL – The Game noch eine einzigartige Zusatzfunktion. Ihr könnt das Steuergerät eurer realen Drohne mit dem PC oder der Konsole verbinden und damit spielen. Das bietet euch den Vorteil, dass ihr mit der Steuerung vertraut seid und euch nicht erst eingewöhnen müsst.

Gut Ding will Weile haben

Eins sagen wir euch vorweg: DCL – The Game ist ein anspruchsvolles Spiel. Die Simulation will so realistisch, wie möglich sein und das ist sie auch. Doch Drohnenrennen sind eben auch ein anspruchsvoller Sport, der gute Reaktionen erfordert. Doch lässt euch das Spiel durch verschiedene Steuerungsmodi die Möglichkeit, euch langsam heranzutasten.

Für alle Neulinge bietet sich der Arcade-Modus an. Dort schnallt euch das Spiel quasi die Stützräder an und übernimmt wichtige Funktionen, wie Flughöhe und Stabilität eurer Drohne. Ihr könnt euch also voll auf das Geschwindigkeitsgefühl und die Lenkung konzentrieren, für ein Gefühl, wie es bei Drohnenrennen zugeht.

Die Spielmodi GPS und Angle sind Steuerungsarten, wie ihr sie vielleicht von modernen Kameradrohnen kennt. Die Drohne selbst stabilisiert sich automatisch, doch ihr habt nun mehr Kontrolle, in welche Richtung ihr steuert und in welcher Höhe. Diese Modi sind jedoch nicht für schnelle Rennen geeignet, sondern nur, um euch weiter an die Steuerung zu gewöhnen.

Im sogenannten ACRO-Modus geht es schlussendlich ans Eingemachte. Der Profi-Modus stellt alle Stabilisierungshilfen aus und lässt euch in First-Person-View spielen. In diesem Modus fliegen auch professionelle Drohnenrennpiloten in der DCL – ihr habt vollen Realismus.

Tastet euch langsam an diesen Modus heran und nutzt unbedingt den Freiflugmodus, der euch neben Challenge, Zeitrennen und Events zur Verfügung steht. Im Freiflug könnt ihr auf allen freigeschalteten Rennstrecken umherfliegen, ohne euch an den vorgegebenen Hindernissen zu orientieren. Hier hilft euch das Spiel insofern, dass ihr auf Knopfdruck und ohne lange Ladezeiten neu starten könnt.

Im ACRO-Modus ist außerdem ein grundlegendes Verständnis über die Flugart einer Drohne hilfreich. Da Drohnen sich eher wie Hubschrauber verhalten, ihren Schub also nach unten auswirken, müsst ihr die Nase nach unten ziehen, wenn ihr vorwärts fliegen wollt. Das wiederum gibt euch eine Herausforderung bei der Steuerung – wer nach unten schaut, der sieht nicht, was vor ihm liegt.

Nutzt die Einstellungsmöglichkeiten

Ihr seht schon, der Profi-Modus ist definitiv eine Herausforderung, an der man sich die Zähne ausbeißen kann. Um euch das Leben aber so einfach, wie möglich zu machen, solltet ihr zumindest euer Setup so bequem, wie möglich haben.

Das Spiel gibt euch zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten an die Hand, die ihr nutzen solltet. So lässt sich der Kamerawinkel und das Field of View eurer Drohne exakt einstellen, damit ihr den besten Überblick beim Spielen halten könnt.

Ihr könnt euch sogar genaue Steuerprofile anlegen, die ihr nach belieben verändern könnt. Soll eure Drohne nicht so stark in eine Richtung ausschlagen, wenn ihr den Stick zieht – kein Problem. Soll die Drohne nicht so stark kippen, wenn ihr Geschwindigkeit aufbaut – Alles möglich. Hier ist jedoch viel ausprobieren angesagt, denn es kommt ganz drauf an, wie ihr das Fluggefühl als angenehm empfindet.

DCL – The Game verlangt also viel eigenes Mitdenken, belohnt dies aber auch mit vielen Glücksgefühlen. Der Moment, wenn ihr euer erstes Rennen im ACRO-Modus abgeschlossen habt, kommt einem besiegten Boss bei Dark Souls schon sehr nahe. Deshalb bleibt am Ball und denkt dran – Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.

DCL – The Game: Das hat der Chef zu sagen

Im Rahmen der Veröffentlichung von DCL – The Game hatten wir auch die Chance, mit Herbert Weirather zu sprechen – seines Zeichens Gründer der Drone Champions League. Im Interview erklärt er euch unter anderem, was den Reiz an Drohnenrennen ausmacht und wie ihr mit DCL – The Game sogar zum echten Drohnenpiloten werdet.

GameZ: Was macht den Reiz an Drohnenrennen aus?

Weirather: Für den Vorort Zuschauer treffen wir aus meiner Sicht genau den heutigen Zeitgeist. Wir haben großartige Action mit Crashes wenn 8 Drohnen gleichzeitig in der Luft sind, der Zuschauer sieht den kompletten Track und nicht nur ein Teil davon, es sind kurze und knackige Rennen.

Der Reiz für Piloten ist sicherlich der Speed und die Freiheit sich im dreidimensionalen Raum zu bewegen. Als Anfänger ist DCL- The Game der perfekte Einstieg mit dem vereinfachten Mode direkt Spaß zu haben. Ähnlich wie in Trackmania kann man so oft man will neu Starten und trotzdem gegen seine Freunde oder Ranglisten Gegner fliegen. Für den ambitionierten Piloten kann man sich im hochrealistischen Mode perfekt für die eigene Drohne vorbereiten und über das Spiel gleichgesinnte Freunde finden.

GameZ: Was ist der Unterschied zwischen normalen Kameradrohnen und Racingdrohnen?

Weirather: Kameradrohnen sind, wie der Name schon sagt, ideal fürs Filmen und Foto machen. Diese werden über den sogenannten GPS Mode gesteuert, der auch in DCL- The Game erhältlich ist. Bevor man seine 1000€ Drohne gegen die Wand fliegt, würde ich jedem empfehlen, vorher DCL – The Game zu spielen.

Eine Renndrohne hingegen wird im sogenannten Acro Mode gesteuert, der deutlich anspruchsvoller ist als beispielsweise der GPS Mode. Zusätzlich ist das Kamerasystem in einer Renndrohne auf ganz geringe Zeitverzögerung ausgelegt und hat dementsprechend keine 4K Auflösung, aber man kann dafür sehr genaue und schnelle Flugmanöver fliegen.

GameZ: Wie wird man Drohnen-Rennpilot?

Weirather: Über DCL- The Game. Wer das voll beherrscht und unter den Top 200 Piloten in der Rangliste ist, der bekommt eine Einladung zur Draft Selection am 1.Mai in London, wo das langsamste DCL Team aus 2019 den ersten Piloten wählt und das Schnellste zum Schluss wählen darf.

Wer bei den besten Piloten dabei sein will braucht aber auf jeden Fall schnelle Reaktionszeiten, gute Auge- Hand- Koordination und viel Fleiß.

GameZ: Was kann man bei der Drone Champions League gewinnen? Um was geht es für die Piloten?

Weirather: Die Teams fliegen um 50.000 € Preisgeld am Ende der Saison. Da Aufnahmen mit Renndrohnen aber auch immer gefragter werden, wird teilweise auch ein gut bezahlter Job als Drohnenpilot von den Teams in Aussicht gestellt.

GameZ: Worauf können wir uns in Zukunft allgemein in der DCL freuen?

Weirather: Wir haben gerade die erste bemannte Renndrohne gebaut, die sensationell aussieht und jetzt gerade den ersten Looping und die erste Rolle geflogen ist. Neuer Rekord! Die Vision ist es 2022 mit diesen großen Drohnen zu fliegen und eines Tages auf bemannte Drohnenrennen umzusteigen. Auch dann wird der Werdegang eines Piloten immer über DCL- The Game starten. Deshalb freue ich mich auf innovative und actionreiche Jahre mit der Drone Champions League.

GameZ: Vielen Dank für das Gespräch!

Gewinnt DCL – The Game für euch zuhause

Falls ihr jetzt selbst Blut geleckt habt und eure eigenen Drohnenfähigkeiten ausprobieren wollt, verlosen wir in Kooperation mit der DCL das Spiel. Ihr könnt also gewinnen:

  • 10 x 1 Gutscheincode für DCL – The Game

Um am Gewinnspiel teilzunehmen, müsst ihr lediglich das nachfolgende Formular ausfüllen und anschließend die Daumen drücken. Ob und was ihr gewinnt, entscheidet der Zufall.

Das Gewinnspiel läuft vom 13. Februar 2020 bis zum 05. März 2020 um 10:00 Uhr.

Sollte das Gewinnspiel-Formular nicht korrekt dargestellt werden, klickt bitte hier:
Zum Gewinnspiel

(Tipp: Bei einer fehlerhaften Darstellung des Formulars empfehlen wir euch die Seite neu zu laden oder einen anderen Browser auszuprobieren.)

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Carlo Siebenhüner
Carlo Siebenhüner

Ein langer Weg liegt schon hinter Carlo. Mit Sonic ist er damals auf dem Mega Drive um die Wette gerannt, hat sich »volles Pfund aufs Maul« in Gothic gegeben, baut regelmäßig neue Städte bei Anno und verteilt auch immer mal Headshots in Battlefield (oder versucht es zumindest ;-) ).

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