City of Brass Einsteigertipps – 10 Ratschläge für Amateurabenteurer

Habt ihr in City of Brass Probleme, euch durch den Dschungel von Fallen, Gegnern und Truhen zu schlagen? Dann haben wir ein paar hilfreiche Tipps für euch, welche die Jagd ins Innere der arabischen Stadt erleichtern.

  • von Max Wronka am 16.05.2018, 16:51 Uhr

City of Brass ist der neuste Titel des Studios »Uppercut Games«. Er ging schon am 18. September 2017 in die Early Access auf Steam und ist seit dem 04. Mai 2018 für PlayStation 4, Xbox One und PC in der fertigen Version erschienen.

City of Brass ist ein Singleplayer-Spiel, das in der Ego-Perspektive gespielt wird. Der Titel ist ein typischer Dungeon-Crawler. Schauplatz ist eine arabische Stadt, welche sich bei jedem Neustart von City of Brass, zufällig zusammen stellt.

Das Ziel besteht darin, bis an das Ende jedes Level zu kommen, ohne dass ihr die vier Herzen eures Helden verliert. Sind diese weg, ist das Spiel zu Ende und ihr müsst komplett von vorne anfangen. Außerdem müsst ihr die Zeit beachten, welche für jedes Level begrenzt ist.

Die Grundlagen von City of Brass

Jedes dritte Level stellt euch einen Boss gegenüber, bevor ihr zum Ausgang könnt, welcher die Schwierigkeit des Levels noch einmal ordentlich anhebt.

Abgesehen von Bosskämpfen, stellt euch das Spiel verschiedene Typen von Computer-Gegnern und Fallen in den Weg, die sich über das ganze Level verteilen. Dazu kommt, dass ihr eure vier Leben nicht einfach regenerieren könnt und die Zahl an verbleibenden Herzen von einem Level zu anderen Level übernommen wird.

Doch das ist nicht alles, denn die Truhen und Schmuckstücke, welche ihr in jedem Level findet, haben mehr Zweck, als schön auszusehen. Denn jeder Fund wird für einen bestimmten Geldwert in das Inventar gesteckt. Diesen könnt ihr nutzen, um eure Figur aufzurüsten.

Anfangs seid ihr nur mit Schwert und Peitsche ausgestattet und ihr habt keine Rüstung oder andere Spielereien. Aber dafür ist das Geld hilfreich, welches ihr in Shops ausgeben könnt, welche auf dem Weg durch die Stadt zu finden sind. Hier könnt ihr eure Waffen upgraden, Rüstung kaufen oder eure Herzen auffrischen.

Aber genug vom Ausgangsszenario und weiter mit den versprochenen Tipps:

Einsteigertipps zu City of Brass

Nehmt alles mit, was ihr findet

Von Leveleingang bis Levelausgang will euch nicht alles umbringen. Denn zwischen Skelettgegnern und Fallen ist auch der ein oder andere Schatz versteckt. Greift immer zu! Und lasst auch nicht die einzelnen Schmuckstücke liegen, welche in Regalen und auf Tischen warten.

Denn alles was ihr findet, könnt ihr auch wieder ausgeben. Also: Umso mehr, desto besser. Je mehr Upgrades ihr erwerbt, desto einfacher wird es für euch, lebend aus dem arabischen Albtraum zu entkommen.

Aber schaut immer auf die Sanduhr oben Rechts. Ist die leer, dann tauchen immer stärkere Widersacher auf, die euren Helden mit einem Fingerschnipp zu Kleinholz verarbeiten.

Benutzt eure Peitsche

Die Peitsche ist nicht nur zum Einschüchtern in eurer linken Hand. Das Ding ist euch eine große Hilfe, vor allem wenn ihr es mit mehreren Gegner gleichzeitig zu tun habt.

Denn trefft ihr die Gegner unterhalb der Hüfte, so zieht ihr ihnen die Füße weg und sie bleiben ein paar Sekunden sitzen. So könnt ihr immer entscheiden, wer euch angreift und wer nicht.

Trefft ihr sie dagegen am Oberkörper, so werden sie für eine kurze Zeit ausgeknockt und je nach Gegnertyp entwaffnet. Dies verschafft euch die Zeit, um einen Hit zu landen und gleichzeitig seid ihr nicht Gefahr, selber getroffen zu werden.

Weiterhin gibt es Gegner, welche euch mit zum Beispiel Feuerbällen bewerfen. Genau diese Feuerbälle könnt ihr mit der Peitsche zurückschleudern. So geht das immer weiter mit jedem Gegnertyp, also unser nächster Tipp:

Merkt euch die Gegnertypen

Habt immer ein Auge auf den Typ von Gegner, dem ihr gegenübersteht. Denn alle haben bestimmte Schwachstellen und bestimmte Kampfmuster.

Zum Beispiel: Die Skelette ohne Arme stürmen immer geradeaus auf euch zu. Also müsst ihr denen nur ausweichen oder sie mit der Peitsche treffen, schon sind sie unschädlich.

Die normalen Schwert-Skelette dagegen können mit der Peitsche entwaffnet und zu Boden geworfen werden. Die Zauberer können mit ihren eigenen Feuerbällen getroffen werden, indem ihr diese mit der Peitsche zurückschleudert oder ihr betäubt die Kerle kurz mit einem präzisen Peitschenhieb auf den Kopf.

Kommt ihr ihnen jedoch zu nahe, ohne dass sie betäubt sind, werfen sie euch mit einem mächtigen Zauber in die andere Ecke des Raumes. So kann man das mit jedem Gegner weiterführen.

Nutzt die Gegenstände

Jedes Level in City of Brass ist nur so gefüllt mit Gegenständen, welche euch im Kampf helfen. Zum einen Vasen, welche ihr werfen könnt. Zum anderen Krüge, welche fest verbaut sind, aber tödliche Feuerbälle entzünden, wenn sie getroffen werden.

Auch hier bietet das Spiel viele verschiedene Typen von Vasen und Krügen, welche alle variabel verwendet werden können, um die Gegner ins Jenseits zu befördern.

Also lasst eurer Kreativität freien Lauf und habt immer eine Vase, Laterne oder sonstiges dabei. Und vergesst nicht, ein weiser Mann meinte einst: Es ist gefährlich, alleine zu gehen.

Die Umgebung ist Freund und Feind

City of Brass bietet sehr viele Möglichkeiten, zu versagen und die Fallen leisten dabei einen überaus großen Beitrag. Also habt die Augen immer weit auf und schaut zweimal, bevor ihr um die Ecke geht oder den Türrahmen passiert, denn oftmals befindet sich eine böse Überraschungen auf der anderen Seite.

Doch diese großen Variationen von Fallen und Abgründen könnt ihr auch gegen eure Feinde benutzten. Lockt sie einfach in die Falltür, den Abgrund oder in die Speere, welche aus dem Boden oder der Wand schießen.

Außerdem könnt ihr die meisten Fallen ganz einfach mit eurer Peitsche auslösen. Wodurch ihr diese entweder für einen kurzen Zeitraum deaktivieren oder sie auslöst, um ein Skelett unschädlich zu machen.

Mit diesem einfachen Trick zeigt sich schnell, dass der Schädel der Skelette wirklich leer ist.

Vergesst nicht die Schubs-Funktion

City of Brass stattet euch nicht nur mit Peitsche und Schwert aus, sondern auch mit zwei Armen, welche ihr zum Schubsen benutzen könnt.

So könnt ihr Gegner in Fallen schieben, Abgründe hinunterwerfen oder ganz einfach von euch weg halten.

Haltet gesunden Abstand zu Truhen

Die Truhen in City of Brass sind eine böse Angelegenheit. Meistens beinhalten sie Geld oder Items, aber das ein oder andere Mal nur ein paar Knochen und eine böse Überraschung. Denn wenn ihr zu nah an bestimmten Übeltätern steht, werdet ihr für eine kurze Zeit vergiftet.

Dieses Gift lässt eure Lebensanzeige auf ein halbes Herz schrumpfen, bis das Gift verflogen ist. Also seid ihr vergiftet, dann tötet euch jeder mit einem einzigen Treffer.

Dies umgeht ihr ganz einfach, indem ihr nachdem ihr eine Truhe geöffnet habt, zwei Schritte zurück geht. Dort wartet ihr bis diese ganz geöffnet ist und euch den Inhalt anzeigt.

Ein kleiner Tipp am Rande: Die giftigen Truhen machen immer ein bestimmtes Geräusch beim Öffnen. Wenn ihr euch genau dieses merkt, dann seid ihr immer vorgewarnt wenn ihr an eine solche Schwindler-Truhe geratet.

Sekundärfunktion der Peitsche

Um das Kampfsystem zu vervollständigen, fehlt nur noch die Sekundärfunktion der Peitsche. Mit dieser könnt ihr Feinde an euch heranziehen.

So könnt ihr sie also heranziehen, wegschubsen, auf den Boden werfen, betäuben und entwaffnen. Mit all diesen Fähigkeiten könnt ihr die Kämpfe ganz nach eurem Kampfstil gestalten und die Gegner eins nach dem anderen umtänzeln.

Items und der Shop

Ein großer Bestandteil des erfolgreichen Durchwandern der City of Brass sind die Items und anderen hilfreichen Fähigkeiten, welche euch die Shops zur Verfügung stellen.

Zum einen bieten euch die Shops einfache Items an, welche euren Charakter und seine Fähigkeiten weiterentwickeln. Wie zum Beispiel eine Verlängerung der Peitsche, neue Primärwaffen, ein Schild und so weiter.

Zum anderen bietet euch der Item-Shop auch passive Fähigkeiten an, wie eine Verstärkung der verbündeten Kämpfer (welche in einem anderen Shop gekauft werden können), leisere Stiefel, eine Fähigkeit, um Gegner zu täuschen etc.

Nun gibt es noch fünf weitere Arten von Shops, welche aber nur eine einzige Sache verkaufen:

  • Ein Shop, der ein Herz anbietet, welches ein verlorenes Leben ersetzt.
  • Ein Shop, der einen Verbündeten in petto hat, welcher über eine passive Fähigkeit verstärkt werden kann.
  • Ein Shop, welcher alle Fallen in dem aktuellen Level deaktiviert.
  • Ein weiterer Shop, welcher eine Versicherung anbietet. Kauft ihr diese, dann wird euch das ausgegebene Geld am Anfang des nächsten Durchlaufs wieder zur Verfügung gestellt.
  • Der letzte dieser fünf Shops ist ein Glücksspielautomat. Hier gebt ihr eine bestimmte Menge von Geld ab und bekommt ein zufällig ausgewähltes Item im Tausch. Dessen Wert ist jedoch unabhängig von dem Wert welchen ihr einzahlt.

In der Ruhe liegt die Kraft

Der letzte Tipp ist eine Erfahrung, welche wir erst nach einiger Zeit wirklich verinnerlicht haben: Lasst euch Zeit.

Erledigt nicht alle Gegner, sondern nur die notwendigen. Schaut zweimal, bevor ihr einen Raum verlasst oder betretet. Späht die Wände der Level aus, hier verstecken sich oft Schätze auf einem Vorsprung.

Also bleibt ruhig und lasst euch nicht von der Zeit unter Druck stellen.

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Max Wronka
Max Wronka

Videospiele liebe ich, seitdem ich mein erstes Spiel, The Legend of Zelda: Phantom Hourglass, besessen habe. Vor allem Ego-Shooter, Rollenspiele und Rennspiele sind mein Hauptzeitvertreib. Selbst wenn ich auch gerne auf den Konsolen spiele, bleibe ich dem PC immer treu!

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