Chivalry 2: Einsteiger-Tipps fürs Mittelalter-Schlachtfeld

Chivalry 2 ist da und ihr könnt euch wieder in blutige Schlachten stürzen. Damit ihr nicht gleich zu Beginn kopflos über das Feld stolpert, haben wir ein paar Tipps für euch, die euch den Einstieg erleichtern.

  • von Christin Ehlers am 18.06.2021, 10:30 Uhr
Chivalry 2

Knapp zehn Jahre nach Chivalry: Medieval Warfare spendieren uns Torn Banner Studios und Tripwire Interactive einen neuen Teil: Chivalry 2 nimmt uns wieder mitten aufs mittelalterliche Schlachtfeld, damit wir in einen regelrechten Blutrausch verfallen können. Allerdings mit einer ordentlichen Schippe schwarzem Humor. In diesem Guide erfahrt ihr:

  • Was ihr vor eurer ersten großen Schlacht beachten solltet
  • Wie ihr auf dem Schlachtfeld nicht direkt ins Gras beißt
  • Welches neue Feature in Chivalry 2 eingebaut wurde
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Verschont eure Mitspieler

Auf dem Schlachtfeld ist wie immer die Hölle los: Bis zu 64 Spieler kloppen aufeinander ein, da ist es gar nicht so einfach, den Überblick zu behalten. Dabei ist das enorm wichtig! Denn im Gegensatz zu vielen anderen Multiplayer-Spielen gibt es in Chivalry 2 das sogenannte friendly fire. Schleudert ihr also eure Axt arglos im Kreis oder pfeffert euren Speer in die Menge, solltet ihr wachsam sein.

Trifft eure Waffe nämlich einen Spieler aus eurem Team, erleidet der erheblichen Schaden – so wie es eure Gegner eigentlich tun sollten. Ihr werdet nachvollziehen können, dass euer Ordensbruder diese Handlung nicht sonderlich erfreulich findet, oder?

Immerhin: Ihr könnt eure Missetat – so es dazu kommt – wieder ausmerzen und ihn wiederbeleben. So kann er direkt weiterkämpfen und muss nicht auf den Respawn warten.

Entscheidet euch für eine Klasse

Welche Klasse wollt ihr in Chivalry 2 spielen? Ihr habt die Wahl zwischen vier Hauptklassen, die jeweils aus drei Unterklassen bestehen. Mit welchen Waffen (Auswahl) die jeweiligen Klassen den meisten Schaden machen, steht in Klammern dahinter.

  • Bogenschütze
    • Langbogenschütze (Bogen)
    • Armbrustschütze (Armbrust)
    • Javelin (Javelin, Wurfaxt)
  • Vorhut
    • Verwüster (Kampfaxt, Großschwert)
    • Räuber (Dänenaxt, Zweihänderhammer)
    • Lauerer (Dolch, Beil)
  • Fußsoldat
    • Stangenwaffenkämpfer (Hellebarde, Glefe)
    • Waffenknecht (Falchion, Morgenstern)
    • Feldpionier (Schaufel, Spitzhacke)
  • Ritter
    • Offizier (Langschwert, Mordaxt)
    • Wächter (Kriegshammer, Axt)
    • Kreuzritter (Exekutionsaxt, Messer)

Was zeichnet die Klassen aus?
Der Bogenschütze 
ist natürlich der ideale Distanzkämpfer. Seine Gesundheitswerte sind nicht allzu hoch, ebenso wenig seine Ausdauer. Haltet euch also im Hintergrund und erledigt aus sicherer Entfernung eure Gegner. Meidet unbedingt den Nahkampf, da stehen eure Chancen nämlich gar nicht gut.

Für den Nahkampf wie gemacht ist hingegen die Vorhut. Sie sind schnell, teilen massig Schaden aus, stecken aber vergleichsweise wenig ein. Der klassische Melee-Damage-Dealer.

Als Support versteht sich der Fußsoldat. Ihr steht nicht ganz vorne in der ersten Linie, sondern unterstützt von hinten. Eure Waffen halten Gegner auf eine gewisse Entfernung, euer Team unterstützt ihr mit Heilfähigkeiten oder indem ihr Fallen oder Barrikaden errichtet.

Behäbig, aber ein echtes Brett ist der Ritter. Seine schwere Rüstung hindert ihn zwar an schnellen Bewegungen, macht ihn aber auch unglaublich widerstandsfähig. Er hält den Kopf hin und fängt Schaden ab, wo andere schon längst aus ihren Schuhen kippen würden. Wollt ihr richtig was aushalten, zieht es aber vor, dass andere hinter euren fliehenden Gegnern herrennen, ist diese Klasse in Chivalry 2 genau richtig.

Sucht euch die passende Waffe aus

In Chivalry 2 stehen euch über 60 Waffen zur Verfügung, mit denen ihr in die Schlacht ziehen könnt. Darin enthalten sind rund 20 unterschiedliche Schilde zur Verteidigung. Gerade für Einsteiger in den Online-Multiplayer kann die Auswahl überfordernd sein. Kriegsaxt, Mordhammer, Großschwert, Armbrust – und das ist nur ein Bruchteil dessen, was es sonst noch gibt. Es kann also nicht schaden, dass ihr euch die Werte der Waffen genauer anseht. Probiert auch unterschiedliche Typen (Einhand, Zweihand, Schwert, Axt, Armbrust) aus, um herauszufinden, womit ihr am besten klarkommt.

Seid ihr noch neu im Spiel, kann es nicht schaden, mit einer leichten Waffe zu beginnen. Damit habt ihr gute Chancen, gegen einen Spieler mit einer großen, schweren Waffe zu bestehen. Ihr seid mit einem Einhandschwert zum Beispiel viel schneller und wendiger als jemand mit einem Mordhammer.

Übt so viel und so oft es geht

In Chivalry 2 stehen euch zu Beginn drei Spiel-Modi zu Verfügung: Belagerung, Team-Deathmatch und Free-For-All. Bevor ihr euch ins Getümmel stürzt, solltet ihr allerdings zwingend das Tutorial durchspielen, damit ihr euch mit euren Kampffähigkeiten vertraut machen könnt. Erst wenn ihr diese wie im Schlaf beherrscht, solltet ihr in den großen Schlachten mitmischen.

Habt ihr das Tutorial durchgespielt, könnt ihr noch etwas im Free-For-All-Modus weiterüben, wenn ihr euch noch nicht allzu sicher fühlt.

Schmeißt, was euch in die Hände kommt

Ihr kennt es vielleicht noch aus dem ersten Chivalry-Teil, aber es kommt vor, dass Gegner mit wenigen Lebenspunkten das Weite suchen. Das könnt ihr verhindern, indem ihr den Fliehenden irgendwas hinterher schmeißt, das ihr zwischen die Finger bekommt. Das kann zum Beispiel eure Axt oder eine andere Waffe sein. Ihr könnt aber auch alles andere nehmen, was auf dem Schlachtfeld herumliegt. Also auch ein abgetrenntes Bein, ein Ast – oder ein Hühnchen. Dass ihr damit allerdings nicht wirklich viel Schaden verursacht, sollte selbsterklärend sein …

Studiert und verinnerlicht die Maps

In Chivalry 2 gibt es zum Launch acht Karten. Allerdings könnten in Zukunft mit neuen Inhalten auch neue Maps folgen. Zunächst habt ihr die Wahl zwischen fünf großen und drei kleinen Karten.

Spielt am besten jede einmal kurz an, um zu wissen, wie sie aufgebaut sind, wo sich Spawn-Punkte befinden und wo es taktisch sinnvolle Spots zum Kämpfen gibt.

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Lasst euch nicht umzingeln

Wenn ihr aufs Schlachtfeld zieht, solltet ihr nicht gleich als Erstes in die Mitte stürmen und auf eure Gegner einprügeln. Denn mal ehrlich: Das könnte für euch ziemlich böse enden. Beherzigt daher den Tipp, dass ihr euch zunächst etwas abseits des Geschehens aufhaltet und darauf wartet, dass sich ein paar Gegner vereinzelt von der Gruppe abkapseln. Dass ihr einige wenige des gegnerischen Ordens zur Strecke bringt, ist weitaus wahrscheinlicher.

Ein weiterer Tipp: Merkt euch, wo die Respawn-Punkte der Gegner sind. Dort solltet ihr euch entsprechend nicht aufhalten. Je weiter weg ihr davon seid, desto besser.

Ausblick in Chivalry 2: Pferde

In Chivalry 2 gibt es endlich eine von Fans sehnlich gewünschte Neuerung: Pferde! Sie befinden sich ebenfalls auf dem Schlachtfeld und ihr könnt sie benutzen, um schneller von der einen Seite der Karte zur anderen zu kommen. Ob ihr sie auch benutzen könnt, um von ihnen zu kämpfen, ist noch unklar.

Der Haken ist nämlich, dass es die Pferde noch nicht zum Release gibt, sondern sie erst zu einem späteren Zeitpunkt ergänzt werden.

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Christin Ehlers
Christin Ehlers

Kann sich nur schwer zwischen den Plattformen entscheiden: PC, Switch oder doch PS4 Pro? Am liebsten einfach im Wechsel von WoW zu Animal Crossing bis Crash.

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