Call of Duty: Modern Warfare Tipps – So gelingt euch der Einstieg

Das lang erwartete Modern Warfare ist endlich da und krempelt die Call of Duty-Formel erstmals ordentlich um. Damit euch dennoch ein geschmeidiger Einstieg gelingt, haben wir die besten Tipps und Tricks für euch parat!

  • von Dennis Anjuschin am 28.10.2019, 14:11 Uhr
Call of Duty Modern Warfare Tipps

In diesem Call of Duty: Modern Warfare Tipps Guide erfahrt ihr:

  • Welche Einstellungen ihr vornehmen solltet
  • Wie ihr das Movement effektiv einsetzen könnt
  • Alles zum Waffenhandling in Modern Warfare
  • Alles zu Loadouts und Waffenschmiede
  • Warum ihr niedrige Killstreaks einsetzen solltet

Mit Call of Duty: Modern Warfare (Kaufen!) kehrt die legendäre Reihe in Form eines Reboots auf eure Bildschirme zurück. Gemeinsam (oder per Crossplay auch gegeneinander) können sich Shooter-Fans auf PC, Playstation 4 und Xbox One in Multiplayer-Schlachten austoben. Im Gegensatz zum Vorgänger bietet euch Modern Warfare zudem ganz klassisch eine cineastisch inszenierte Singelplayer-Kampagne voll schockierender Twists.

Der Online-Multiplayer war in Call of Duty noch nie ein Zuckerschlecken. Das ändert sich auch mit dem neuen Modern Warfare nicht. Außerdem bringt das Reboot so einige Neuerungen mit sich, weshalb sich auch alte Hasen neu einspielen müssen. Doch keine Sorge, dafür haben wir in diesen Guide die wichtigsten Tipps & Tricks zum Multiplayer für euch.

Inhaltsverzeichnis

  1. Die richtigen Einstellungen
  2. Die Soundkulisse nutzen
  3. Alles zum Movement
  4. Wie ihr Hotspots vermeidet
  5. So funktionieren Kompass und Minimap
  6. Das Waffenhandling
  7. Alles zu Loadouts und Waffenschmiede
  8. Warum ihr niedrige Killstreaks nehmen solltet
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Die richtigen Einstellungen in Call of Duty: Modern Warfare

Bevor ihr euch in die Schlacht stürzt, solltet ihr einen Blick in die Einstellungen werfen. Wir empfehlen euch dringlichst die Grafikoptionen “Welt-Bewegungsunschärfe” und “Waffen-Bewegungsunschärfe” auszuschalten. Das mag zwar in der Kampagne schick aussehen, doch im Multiplayer erschwert es die Sichtung von Gegnern ungemein. Da eure Gegenspieler aufgrund des realistischen Art-Styles oft nur schwer von der Umgebung zu unterscheiden sind, ist es wichtig, dass euer Sichtfeld nicht durch visuelle Effekte eingeschränkt wird.

Die Entwickler geben euch außerdem einige Optionen zur individuellen Gestaltung der Steuerung an die Hand. Ihr könnt zum Beispiel aus drei Variationen der Anvisierhilfe wählen. Es gibt jedoch kein perfektes Setup, da jeder Spieler einen ganz eigenen Spielstil hat. Probiert anfangs einfach mal jede Einstellung aus und ihr werdet nach einiger Zeit sicherlich eine Konfiguration finden, die euren Stil optimal unterstützt.

Call of Duty: Modern Warfare Tipps – Die Soundkulisse einsetzen

Infinity Ward hat den Sound für die Rückkehr von Modern Warfare ordentlich aufgemotzt. Das verstärkt nicht nur die Immersion – es öffnet auch neue Wege für taktische Spieltiefe. So könnt ihr am Echo eines Schusses heraushören, ob die Waffe drinnen oder draußen abgefeuert worden ist.

Eure Feinde tragen eine Menge Ausrüstung mit sich. Das hört man auch, denn eure Gegenspieler machen in der Regel einen Haufen Geräusche, wenn sie sich bewegen. Achtet also auf Schritte, denn die können euch oft verraten, ob sich jemand in eurer Nähe aufhält und von wo er sich euch nähern könnte.

Es ist enorm wichtig, dass ihr die Herkunft von Geräuschen lokalisieren könnt. Spielt deshalb möglichst mit Kopfhörern. Die Audioeinstellungen bieten euch zudem eine Vielzahl an vorgefertigten Sound-Abmischungen an. Wie schon bei der Steuerung, empfehlen wir euch hier verschiedene Setups auszutesten und zu schauen, womit ihr am effektivsten spielt.

Alles zum Movement in Call of Duty: Modern Warfare

Modern Warfare ist zwar wieder ein bodenständiges Call of Duty, aber das bedeutet nicht, dass es keine umfangreichen Bewegungsmöglichkeiten gibt. Neu ist der sogenannte taktische Sprint. Der lässt sich durch ein zweites Drücken der Sprint-Taste aktivieren. Eure Figur legt das Schießeisen dann horizontal an und rennt für wenige Sekunden noch schneller.

Allerdings hat der taktische Sprint den Nachteil, dass ihr länger braucht um die Waffe wieder anzusetzen. Rennt ihr in einen Gegner, bedeutet das meistens den Bildschirmtod. Am ehesten bietet sich der taktische Sprint zum Durchqueren von offenen Arealen ohne viel Deckung an, damit ihr nicht zu lange schutzlos Scharfschützen ausgeliefert seid.

In früheren Call of Duty Spielen konnte man mit dauerndem Herumgerenne und Rumgehüpfe oft ganze Matches dominieren. Im MW-Reboot solltet ihr aber davon absehen andauernd zu sprinten. Zum einen könnt ihr nicht um Ecken schauen, weshalb ihr Gefahr lauft in Gegner hineinzurennen, zum anderen verursacht es Lärm, der euch euren Widersachern preisgibt. Geht behutsam vor und kämpft euch Stück für Stück vor.

Ebenfalls wichtig ist das Mantling. Im Gegensatz zu älteren Vertetern der Reihe, könnt ihr in Modern Warfare auf eine Vielzahl von schulterhohen Hindernissen klettern und euch so Höhenvorteile verschaffen. Vor allem in Modi wie Herrschaft, wo ihr Punkte einnehmen und halten müsst, ist es wichtig den Überblick über das Schlachtfeld zu behalten und anstürmende Kontrahenten frühzeitig auszuschalten.

Call of Duty: Modern Warfare Tricks – So vermeidet ihr Hotspots

Hotspots sind die Zonen der Karte, in denen die heftigsten Kämpfe ausgetragen werden. Oft handelt es sich dabei um eine zentrale Location, wie zum Beispiel die Brücke auf der Map Euphrates Bridge. In der Regel stoßt dort der Großteil beider Teams aufeinander. Obendrein werden diese Bereiche häufig von Scharfschützen unter Beschuss genommen. Gerade am Anfang solltet ihr euch also davon fernhalten, da ihr mangels Erfahrung und passender Ausrüstung eigentlich nur verlieren könnt.

Haltet euch auf den weniger betretenen Pfaden der Karte auf. Das hat zum einen den Vorteil, dass ihr seltener in Schießereien mit mehr als einem Gegner verwickelt werdet, zum anderen lernt ihr die Maps kennen. In den Modi, in denen ihr Punkte einnehmen und halten müsst, raten wir zu einer ähnlichen Taktik. Nehmt Pforten an den Kartenrändern, um zu eurem Ziel zu gelangen.

Scheut euch außerdem nicht davor ein Areal zu patrouillieren. Sucht euch einen kleineren Bereich, an dem ihr eine Weile verbleibt und auf vorbeilaufende Gegner wartet. Bleibt aber nicht an einem Flecken sitzen, sondern schleicht eine feste Route innerhalb dieses Bereiches auf und ab. Das klingt jetzt fast wie das verhasste Camping, doch gerade für Neulinge stellt das ein prima Schusswechsel-Training dar, da ihr den Überraschungsmoment meist für euch beanspruchen könnt.

Call of Duty: Modern Warfare Tipps – So funktionieren Kompass und Minimap

Eigentlich sollte die Minimap durch den neuen Kompass ausgetauscht werden, doch dank lautstarker Kritik der Fans steht euch nun beides zur Verfügung. Anders als in den Vorgängern, zeigt die neue Minimap Gegner allerdings nur an, wenn ihr einen persönlichen Radar aktiviert habt oder jemand aus eurem Team eine UAV-Drohne entsandt hat.

Schüsse werden nicht mehr auf der Minimap, sondern auf dem Kompass registriert. Sobald ein Feind eine Waffe ohne Schalldämpfer abfeuert, wird euch das in Form eines roten Quadrats im Kompass angezeigt. Daran erkennt ihr, in welcher Himmelsrichtung sich der Feind aufhält. Natürlich könnt ihr damit nicht die genaue Position des Gegners feststellen, weshalb ihr, wie bereits oben erwähnt, unbedingt auf akustische Signale achten müsst.

Tipps zum Waffenhandling

Jede Waffe besitzt ein eigenes aber konsistentes Rückstoß-Muster. Die Streuung der Kugeln ist dementsprechend also nicht zufällig. Nehmen wir das AK47-Sturmgewehr: Während die ersten paar Kugeln noch relativ genau sind, streuen darauffolgende Schüsse recht stark. Lernt bei neuen Waffen als Erstes immer den Umgang mit dem Rückstoß-Verhalten.

Glücklicherweise haben die Entwickler ein neues Deckungssystem implementiert. Versteckt ihr euch hinter einem Hindernis, gibt euch das Spiel die Möglichkeit eure Waffe anzulehnen und aus der Deckung zu schießen. Das reduziert den Rückstoß ungemein und erleichtert auch das Zielen.

Es gibt insgesamt sechs Waffenklassen, von denen jede eine bestimmte Rolle einnimmt. Innerhalb dieser Waffenklassen gibt es verschiedene Modelle, die sich in ihren Kernattributen, wie etwa Schaden oder Präzision, nochmal voneinander unterscheiden. Anfängern können wir die AUG (Maschinenpistole) und die Kilo 141 (Sturmgewehr) empfehlen. Langfristig solltet ihr allerdings jede Waffenklasse zumindest mal getestet haben.

Versteift euch auch nicht auf ein einziges Modell. Testet verschiedene Schießeisen aus und schaut welche Waffe für welche Modi und Map geeignet ist. Weitläufige Maps sind zum Beispiel optimal für Sturm- und Scharfschützengewehre, während kleine Maps mit viel Innenräumen ein Job für eine Schrotflinte oder Maschinenpistole sind.

Alles zu Loadouts und Waffenschmiede in Call of Duty: Modern Warfare

Das Klassensystem des Vorgängers Call of Duty: Black Ops 4 (Kaufen!) ist Geschichte, denn die klassischen Loadouts kehren in Modern Warfare zurück. Ein Loadout besteht dabei aus Primär- und Sekundärwaffe, Primär- und Sekundärgranate und einem Set aus drei Perks. Bei den Perks handelt es sich um passive Fähigkeiten (Beispiel: 30% schneller kriechen), die während des Matches immer aktiv sind.

Anfangs müsst ihr eines der vorgefertigten Set verwenden, doch schon ab Stufe 4 wird der Loadout-Editor freigeschaltet. Erstellt euch gleich mehrere Sets und behandelt diese wie Klassen. Das bedeutet, dass jedes Set komplett auf einen bestimmten Spielstil ausgelegt werden sollte.

In der Waffenschmiede könnt ihr abhängig vom Waffenmodell bis zu fünf Aufsätze montieren. Legt am besten Modifizierungen an, die mit dem Spielstil eures Loadout-Sets harmonieren. Ist euer Set beispielsweise auf stilles Vorgehen eingerichtet, bietet sich ein Schalldämpfer an.

Ihr könnt die Aufsätze auch während eines Spiels austauschen. Falls ihr zwischen den Matches keine Zeit gefunden habt euer neustes Visier anzulegen, könnt ihr das mitten in der Runde nachholen. Wenn ihr getötet werdet, könnt ihr außerdem das Loadout eurer Gegner testen. Drückt während der Killcam-Sequenz einfach auf den eingeblendeten Button und ihr dürft die Waffen und Perks eures Killers bis zum nächsten Tod ausprobieren.

Call of Duty: Modern Warfare Tipps – Niedrige Killstreaks nutzen

Killstreaks sind wieder da! Das sind spezielle Aktionen, die durch das Erreichen einer bestimmten Anzahl an Abschüssen freigeschaltet werden. Typische Killstreaks sind unter anderem Flächenbombardements oder die Kontrolle über eine ferngesteuerte Rakete. Allerdings gibt es einen Haken – ihr dürft während einer Abschussserie nicht draufgehen.

Doch gerade am Anfang werdet ihr wahrscheinlich oft sterben. Nehmt deshalb erstmal Killstreaks, die eine niedrige Abschusszahl voraussetzen. Es macht zwar Spaß den Gegnern mit einem Kampfhubschrauber einzuheizen, aber es ist eben unwahrscheinlich, dass ihr in den ersten Stunden regelmäßig Abschussserien von 11 bis 12 Kills hinlegt. Da ist es sinniger, den Platz mit einem Killstreak zu besetzen, den ihr auch wirklich erreichen könnt.

Mit unseren Tipps & Tricks spart ihr euch eine Menge Frust beim Einstieg in die gnadenlose Welt des Call of Duty Multiplayers. Wenn euch der Versus doch zu stressig ist und ihr eher an den Erfolgen interessiert seid, haben wir auf unserer Seite einen Leitfaden zu allen Erfolgen und Trophäen in Modern Warfare für euch eingerichtet.

Besucht uns auf Facebook und Instagram und diskutiert mit uns über eure Lieblingsspiele.

Dennis Anjuschin
Dennis Anjuschin

Tagsüber Vollzeit-Student, abends Teilzeit-Gear. Ist in Raccoon City aufgewachsen und hat ein besonderes Faible für Retro-Shooter ala DOOM und Turok.

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