Bleeding Edge – Der ultimative Charakter- und Klassen-Guide

Bleeding Edge für Xbox One und PC ist der neue Hoffnungsträger im Bereich der Helden-basierten Multiplayer-Spiele. Wie ihr das Optimum aus allen zwölf Helden herausholt, verrät unser Charakter- und Klassen-Guide.

  • von Sönke Siemens am 24.03.2020, 12:03 Uhr
Bleeding Edge Kämpfer Line-up

In diesem Guide zu Bleeding Edge (Jetzt bei Media Markt kaufen!) erfahrt ihr:

  • welche Tricks jeder der zwölf Start-Charaktere in Petto hat
  • in welchen Situationen die Manöver am meisten Sinn machen
  • wie ihr die Superfähigkeiten optimal einsetzt

Bleeding Edge von Ninja Theory beschert euch rasante 4-vs-4-Teamduelle mit durchgeknallten Helden. Bevor wir jeden davon ausführlich vorstellen, aber noch drei besonders wichtige Tipps, die für alle Klassen Gültigkeit haben:

  1. Erst im Team blüht jeder Kämpfer so richtig auf. Verlasst euch keinesfalls ausschließlich auf die Fähigkeiten eures Helden.
  2. Abgesehen von Makuto verfügt jeder Held über ein Ausweichmanöver. Haltet hierzu die RT-Taste gedrückt und weicht dann mit dem rechten Analogstick in die gewünschte Richtung aus.
  3. Stehend und mit dem richtigen Timing kann jeder Held die auf ihn niederprasselnden Attacken mit der RT-Taste parieren. Macht hiervon regelmäßigen Gebrauch!

Inhaltsverzeichnis

  1. Buttercup (Tank)
  2. El Bastardo (Tank)
  3. Makutu (Tank)
  4. Mekko (Tank)
  5. Cass (DPS)
  6. Daemon (DPS)
  7. Gizmo (DPS)
  8. Maeve (DPS)
  9. Nidhöggr (DPS)
  10. Kulev (Support)
  11. ZeroCool (Support)
  12. Miko (Support)

Bleeding Edge: Buttercup (Tank)

Widerstandsfähige Frontkämpferin, deren Beine mit einem Motorradreifen verbunden sind. Dadurch kommt sie blitzschnell von A nach B. Mit ihren augmentierten Unterarmen führt sie zwei Kreissägen. Beides in Kombination macht sie zur optimalen Verteidigerin von Eroberungspunkten.

Basisfähigkeiten:

  • Saw Blades: Diese Kreissägen fräsen sich durch fast jede Verteidigung. Drei aufeinanderfolgende Attacken komplettieren den Kombo und katapultieren das Opfer durch die Luft.
  • Launch: Haltet ihr die X-Taste gedrückt, baut Buttercups Hinterreifen Geschwindigkeit auf. Mit dem nun auftauchenden Pfeil bestimmt ihr die Angriffsrichtung. Lasst ihr die X-Taste los, reißt Buttercup alle Gegner in ihrer Bahn mit sich. Launch ist somit ideal, um Breschen zu schlagen, Gegner von einem Eroberungspunkt zu bugsieren oder geschwächte Widersacher zu isolieren.
  • Burl: Haltet ihr den rechten Trigger gedrückt, fährt Buttercup schneller und regeneriert dabei Lebensenergie.

Spezialfähigkeiten:

  • Yank: Mit Yank kann Buttercup Gegner zu sich heranziehen. Ziemlich praktisch, um beispielsweise Unterstützer von ihrer Gruppe zu trennen, Verwundete an der Flucht zu hindern oder Feinde in Umgebungsfallen zu zerren.
  • Oil Slick: Sondert eine kreisförmige, lilafarbene Ölpfütze ab, die Gegner verlangsamt. Sinn macht das Manöver u.a., um enge Durchgänge zu verteidigen oder einen größeren Ansturm von Gegner kurzzeitig auszubremsen.
  • Whip Lash: Buttercup wirbelt ihre Sägen sphärenförmig umher. Hat einen vergleichsweise großen Radius, weshalb ihr es am besten mitten im Getümmel einsetzt.

Superfähigkeiten:

  • Turbo Charged: Erhöht Buttercups Schaden um 25 Prozent. Gleichzeitig steigt ihre maximale Lebensenergie um 33 Prozent an; ihre Fähigkeit, anderen Lebensenergie abzuziehen sogar um 50 Prozent. Ein hervorragendes Werkzeug, um starke Gegner schnell zu schwächen.
  • Burnout: Buttercup gibt ordentlich Gas, wirbelt einmal ratzfatz im Kreis, wuchtet jeden in ihrem Einzugsgebiet durch die Luft und fügt ihm Schaden zu. Kurz gesagt: Schneller könnt ihr einen Kontrollpunkt nicht im Alleingang von Gegnern säubern.

El Bastardo (Tank)

Dieser 51-jährige Nahkämpfer aus Mexiko schwört auf seine zwei Macheten. El Bastardo läuft dann zu Hochform auf, wenn er sich kontinuierlich an der Front befindet und angreift.

Basisfähigkeiten:

  • Machete: Zieht Feinden Lebensenergie ab und fügt sie El Bastardos Schildgenerator-Rucksack hinzu. Je häufiger ihr also angreift, desto besser stehen eure Chancen, am Leben zu bleiben. Dies allein macht El Bastardo zum Erzfeind aller Schadenausteiler.

Spezialfähigkeiten:

  • Leap of Faith: Nehmt einen Gegner mit der Lock-on-Funktion ins Visier, drückt die RB-Taste und El Bastardo vollführt einen riesigen Satz. Der Sprung betäubt das Opfer, ist also bestens geeignet, um Flüchtende zu stoppen. Umgekehrt könnt ihr mit Leap of Faith schnell aus hektischen Situation entkommen. Profitipp: Nutzt Leap of Faith am höchsten Punkt eines regulären Sprungs und ihr erreicht auch höher gelegene Plattformen.
  • Death Spiral: Verwandelt den Helden in ein rotierendes Klingenrad. Manövriert es für maximale Effizienz in einen größeren Pulk aus Feinden. Positiver Nebeneffekt: Jeder Treffer lädt eure Schilde ein stückweit auf.
  • Empower: Sorgt dafür, dass El Bastardo einem oder mehreren Gegnern in seiner Nähe Lebensenergie abzieht und dem eigenen Schild hinzufügt.

Superfähigkeiten:

  • Overload: Überlädt den Schildgenerator und sondert für einige Sekunden blaue Lichtblitze ab, die Schaden anrichten. Auch hier gilt: Je mehr Gegner sich in eurer Nähe befinden, desto besser. Der Move ist besonders effektiv, wenn ihr vorher mit Leap of Faith in die Menge springt und so erst alle Gegner betäubt.
  • Unbreakable: El Bastardo wird für fünf Sekunden unbesiegbar. Landet ihr währenddessen Treffer, verlängert sich die Nutzungsdauer. Sobald ihr in die „Verlängerung“ geht, benötigt dies allerdings Schildenergie. Ist die Superfähigkeit abgeklungen, erhaltet ihr Schildpunkte basierend auf dem Schaden, den ihr angerichtet habt. Zum richtigen Zeitpunkt eingesetzt, durchbrecht ihr mit Unbreakable jede noch so verhärtete Frontlinie.

Bleeding Edge: Makutu (Tank)

Makutu stammt aus Neuseeland, liebt Fitness und Rugby und kann zwischen zwei Haltungen wechseln. Durch genau diese Fähigkeit eignet er sich sowohl als Frontkämpfer als auch als Unterstützer.

Basisfähigkeiten:

  • Fist Fight: Dieser Standardangriff haut besonders rein, wenn ihr drei Schläge aneinanderreiht. Haltet ihr beim ersten oder zweiten die X-Taste kurz gedrückt, vollführt Makutu eine Art Hochgeschwindigkeits-Ohrfeige. Eure Bewegungsfreiheit ist dabei nicht eingeschränkt. Haltet ihr die X-Taste erst beim dritten Schlag gedrückt, folgt ein deftiger Kinnhaken, der das Opfer in die Luft schleudert.
  • Toogle Stance: Makutu kann zwar nicht seitlich ausweichen, dafür jedoch mit RT zwischen zwei Kampfposen wählen. In der Ora-Haltung leuchtet sein Bauch grün, wodurch er Lebensenergie regeneriert. Nehmt diese Haltung vor jedem Kampf ein! Müsst ihr dagegen schnell die Position ändern, wechselt zur Pepeke-Haltung.

Spezialfähigkeiten:

  • Barge: Makutu wird zum Rammbock. Geraten Gegner in seine Laufbahn, nehmen sie nicht nur Schaden, sondern werden auch mitgerissen. Rammt ihr Feinde hiermit gegen eine Wand, sind sie kurzzeitig betäubt. Der perfekte Move, um Kontrollpunkte zu säubern.
  • Leg-it: Ein Druck auf die Y-Taste genügt, schon seid ihr alle negativen Effekte los, die eure Bewegung betreffen. Gleichzeitig erhält Makutu ebenso wie alle Teammitglieder in seiner Nähe einen Geschwindigkeitsschub. Funktioniert nur in der Pepeke-Haltung!
  • Healthy: Ist die Ora-Haltung aktiv, heilt Makutu sich selbst sowie angrenzende Verbündete. Aktiviert Healthy immer erst, wenn Kollegen tatsächlich Heilung benötigen.
  • Repellent: Umzingelt von Feinden? Mit Repellent erzeugt Makutu eine Druckwelle, die Gegner meterweit zurückschleudert.

Superfähigkeiten:

  • Katamaori !!!: Makutu wird zu einer rollenden Kugel, die Feinde aus dem Weg schiebt und verletzt. Im Optimalfall erst aktivieren, wenn sich viele Gegner um euch scharen.
  • Can’t Touch Us! Makutu und Teammitglieder um ihn herum werden unbesiegbar. Timing ist hier besonders wichtig, denn der Buff hält nur ca. fünf Sekunden.

Mekko (Tank)

Der letzte von vier Tanks im Spiel ist ein Delfin, der sich in einem Krabben-ähnlichen Exoskelett fortbewegt. Gelingt es Mekka Schaden mit seinem Schild zu absorbieren, generiert er Power Orbs. Diese verstärken bzw. modifizieren die Effizienz seiner Spezialfähigkeiten.

Basisfähigkeiten:

  • Sonar Gun: Transformiert Mekkos Sonarimpulse in einen gefährlichen Fernschuss. Durch die hohe Reichweite kämpf ihr hiermit am besten aus der zweiten Reihe.
  • Bubble Block: Mekkos Luftblasenschild absorbiert feindliche Treffer und wandelt sie in Power Orbs um.

Spezialfähigkeiten:

  • Lifeline: Spannt Mekko diese Rettungslinie zwischen ihm und einem Teammitglied, wird ein Teil des erlittenen Schadens auf Mekko übertragen. In Bedrängnis geratene Frontkämpfer halten so länger durch. Praktisch: Aktiviert ihr Lifeline ein zweites Mal, zieht Mekko den Teampartner zu sich heran. Ausreichend Orbs vorausgesetzt, erhält der Partner zudem Schildenergie.
  • Safety Zone: Erzeugt eine türkis leuchtende Sphäre. Darin befindliche Mitstreiter erhalten einen Rüstungs-Buff und Heilung. Vorsicht: Auch Feinde können von den Boni profitieren. Habt ihr allerdings ausreichend Power Orbs, werden Gegner nur minimal geheilt.

Surge: Hiermit rammt Mekko jeden in seinem Pfad zur Seite. Verfügt ihr über genügend Power Orbs, generiert das Manöver obendrein Lebensenergie. Sehr gut geeignet, um Breschen zu schlagen.

Superfähigkeiten:

  • Sonic Barrage: Mekko entfesselt ein Gewitter aus Schallwellen, die kegelförmig nach vorn schießen. Wer sich in der Schusslinie aufhält, muss massive Lebensenergieverluste hinnehmen und wird obendrein zurückgestoßen.
  • Exclusion Bubble: Trifft diese Superfähigkeit ihr Ziel, wird es von einer Blase umschlossen, die in die Luft aufsteigt. Der Getroffene ist in dieser Zeit völlig hilflos und kann nur darauf hoffen, dass Teamkameraden die Exklusions-Blase durch Angriffe zum Platzen bringen. Tipp: Am besten gegen DPS-Helden einsetzen!

Cass (Damage Dealer)

Cass hat zwar nur sehr wenig Gesundheit, ist dafür aber verdammt schnell und kann in kurzer Zeit viel Schaden austeilen. Cass ist damit die erste Wahl, wenn es darum geht, verwundete Charaktere unschädlich zu machen. Aber auch schnelle Vorstöße samt anschließendem Rückzug setzt Cass effizient um.

Basisfähigkeiten:

  • Feathered Darts: Hiermit feuert Cass rasiermesserscharfe Federn auf ihre Gegner. Der Schaden hält sich in Grenzen, ist aber in der Regel hoch genug, um etwa flüchtenden Verwundeten den Rest zu geben. Am besten mit der Lock-on-Funktion kombinieren, dann fliegen die Pfeile Feinden hinterher, die sich auf Plattformen über oder unter euch befinden.
  • Charge Jump: Haltet ihr die A-Taste für einige Sekunden gedrückt, springt Cass meterweit nach oben – etwa auf höher gelegene Plattformen, die viele andere Figuren nur über Umwege erreichen können.
  • Momentum: Je länger Cass rennt, desto schneller wird sie. Wettrennen mit anderen entscheidet Cass hiermit meist für sich.

Spezialfähigkeiten:

  • Swoop: Dieses Talent lässt Cass spiralförmig nach vorne schießen während sie gleichzeitig Schaden austeilt. Ein echter Joker, um aus unübersichtlichen Situationen zu entkommen oder sich mitten ins Getümmel zu stürzen.
  • Rake: Cass Nahkampf-Kombo brilliert durch die Tatsache, dass er über keine Abklingzeit verfügt. Einmal ausgeführt, könnt ihr also direkt wieder ansetzen.
  • Hightail: Cass’ beste Exit-Strategie in nahezu jeder Situation. Einmal aktiviert, springt sie rückwärts und nach hinten. Während sie flüchtet, verursachen ihre Klingen Schaden.

Superfähigkeiten:

  • Dive Bomb: Ein echter Chaosstifter! Cass katapultiert sich zunächst aus dem Sichtfeld ihrer Feinde. Habt ihr einen Zielort festgelegt, rauscht sie wieder gen Boden und lähmt alle Gegner im Einzugsgebiet.
  • Blade Dance: Cass wirbelt wie ein Kreisel umher und feuert mehrere Sekunden lang Pfeile ab. Am effektivsten im dichten Gemenge.

Bleeding Edge: Daemon (Damage Dealer)

Daemon gilt als Erfinder des Bleeding Edge-Turniers, an dem er auch selbst mitmischt. Hohe Agilität, diverse Stealth-Fähigkeiten und eine rasiermesserscharfe Klinge machen ihn zu einem hervorragenden Allrounder.

Basisfähigkeiten:

  • Graffiti Blade: Drückt viermal hintereinander die Angriffstaste und Daemon vollführt seinen wichtigsten Komboangriff.
  • Wall Jump: Rennt auf eine Wand zu, springt in die Luft und dann ein weiteres Mal in der Nähe der Wand. Der daraus resultierende Wandsprung verbraucht Ausdauer, katapultiert euch dafür aber auf viele sonst nur schwierig zu erreichende Plattformen. Weniger agile Helden werden euch dorthin kaum folgen können.

Spezialfähigkeiten:

  • Shift: Daemon kapituliert sich nach vorn. Nutzt Shift, wenn ihr von Widersachern umzingelt seid oder nur noch über wenig Energie verfügt. Drückt ihr bei einem Shift-Manöver die X-Taste, unterbricht Deamon den Move und knüpft mit einer Wirbelattacken an.
  • Stealth / Sleep: Daemon wird für einige Sekunden fast unsichtbar und kann sich so an Gegner heranschleichen. Drückt ihr in diesem Zustand erneut die Y-Taste, versetzt er Feinde in einen temporären Schlafzustand. Greift ihr im Stealth-Modus an, fliegt eure Tarnung auf. Im Gegenzug ist der nun folgende Schwerthieb besonders kraftvoll.
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  • Shuriken: Trefft ihr Feinde mit Daemons Wurfsternen, werden sie langsamer und verlieren Energie. Flüchtende können dem Schwertschwinger so kaum noch entkommen.

Superfähigkeiten:

  • Shadow Strike: Daemon wechselt blitzartig zwischen verschiedenen Zielen im Einzugsgebiet und zieht jedem Lebensenergie ab. Die Schadenmenge entspricht einem Anteil ihrer maximalen Lebensenergie.
  • Death Mark: Daemons mit Abstand bester Angriff! Nehmt ihr einen Gegner damit ins Visier und drückt die LB-Taste, erscheint ein orangenes Kreuz über dem Gegner. Greift er diesen nun an, erleidet das Opfer besonders viel Schaden. Eliminiert Daemon sein Ziel, hat er nochmals fünf Sekunden Zeit, um ein weiteres Ziel zu markieren.

Gizmo (Damage Dealer)

Fernkämpferin Gizmo sieht aus wie eine verzogene Göre, lässt sich auf dem Schlachtfeld aber nicht so leicht aus der Ruhe bringen. Sie ist dann am stärksten, wenn sie aus der zweiten Reihe angreift und regen Gebrauch von ihren Gadgets macht.

Basisfähigkeiten:

  • GG Gun: Diese Bolzen-Gatling feuert immer schneller, je länger ihr den Abzug drückt. Besonders lästig werdet ihr anderen, wenn ihr mit der GG Gun aus erhöhten, nur schwierig zu erreichenden Positionen angreift.

Spezialfähigkeiten:

  • Sucka: Detoniert diese Gravitationsbombe, saugt sie alle Feinde in ihrer Nähe ins Zentrum der Explosion. Sprecht den Einsatz mit euren Kollegen ab, damit sie den so entstehenden Gegnerhaufen direkt im Anschluss mit Superangriffen bombardieren können. Wollt ihr die Bombe präzise auf weiter entfernte Gegner schleudern, leistet die Lock-On-Funktion gute Dienste.
  • T-RUT: Setzt einen grinsenden Geschützturm auf dem Schlachtfeld ab, der vollautomatisch Gizmos Widersacher aufs Korn nimmt. Tipp: Platziert T-RUT wenn möglich dort, wo ihn Gegner nur schwierig sehen können. So bleibt das Geschütz meist deutlich länger am Leben.
  • Bouncer: Gizmo lässt ein Sprung-Pad fallen, mit dem sie und Teammitglieder spielend hohe Plattformen erreichen. Die Abklingzeit beträgt zähe 15 Sekunden, platziert das Gadget also sorgsam.

Superfähigkeiten:

  • Mini Mech: Gizmo schlüpft in ein Exo-Skelett, das zum einen ihre Panzerung stark verbessert. Zum anderen gewährt es ihr Zugriff auf einen Flammenwerfer, der Gegnern ordentlich einheizt. Ein tolles Spielzeug, um Tanks aus dem Weg zu räumen!
  • Rock-It!: Gizmo schwingt sich auf den Rücken einer frei lenkbaren Rakete. Der Clou dabei: Je länger ihr darauf fliegt, desto mehr Schaden richtet sie an. Fliegt also ein bisschen Zickzack, bevor ihr mit eurem Ziel kollidiert. Oder startet von einer weiter entfernten Position. Um die Rakete manuell zu zünden, genügt ein Druck auf die X-Taste.

Maeve (Damage Dealer)

Obwohl Hexe Maeve schon über 82 Jahre auf dem Buckel hat, ist sie eine begnadete Fernkampfzauberin mit vielen Heilfähigkeiten. Maeves Move-Set zu perfektionieren braucht jedoch Zeit, weshalb sie sich eher an fortgeschrittene Spieler richtet.

Basisfähigkeiten:

  • Zap!: Durch Gedrückhalten der X-Taste feuert Maeve Blitze auf ihre Widersacher. Die Reichweite ist erfreulich hoch, weshalb ihr Gegner hiermit auch problemlos aus erhöhten Positionen beharken könnt.
  • Schadenfreude (passiv): Jeder erfolgreiche Kill setzt all eure Spezialfähigkeiten-Cooldowns umgehend zurück. Ist ein Gegner kurz davor zu sterben, heißt es dranbleiben. Unterstützt von einem erfahrenen Heiler ist Maeve speziell dank dieser Fähigkeit extrem gefährlich.

Spezialfähigkeiten:

  • Cage: Beschwört einen eisernen Käfig, der den anvisierten Gegner für einige Sekunden festhält. Der Gefangene kann zwar noch angreifen, sich jedoch nicht mehr bewegen, geschweige denn flüchten. Konzentriert die ganze Gruppe ihre Angriffe auf den Spieler im Käfig, ist dieser schnell Geschichte.
  • Vanish: Genau wie Daemon kann sich auch Maeve knapp über fünf Sekunden unsichtbar machen. Nutzt diese Fluchtfähigkeit am besten immer dann, wenn Maeve kurz davor steht, das Handtuch zu werfen.
  • Siphon Life: Zieht dem Gegner Lebensenergie ab und überträgt sie auf Maeve. Achtet beim Einsatz darauf, dass Maeve auch tatsächlich verwundet ist und kontinuierlich in Bewegung bleibt.

Superfähigkeiten:

  • Toil and Trouble: Maeve kanalisiert einen Ball aus Energie und schleudert diesen auf einen Zielpunkt – im Idealfall eine große Gegnergruppe. Der daraus resultierende Schaden kann sich sehen lassen, die Aufladezeit weniger. Achtet daher beim Ausführen auf Rückendeckung.
  • Peek-A-Brew!: Meave verschwindet in ihrem fliegenden Hexenkessel und rammt den anvisierten Feind. Das Opfer wird dadurch für einige Zeit bewegungsunfähig. Spart euch dieses Super am besten für besonders lästige Gegner auf.

Nidhöggr (Damage Dealer)

Nidhöggr ist ein aggressiver DPS-Dealer mit mächtigen Feuer-Fähigkeiten. Richtig eingesetzt, kann er Tank-Charaktere blitzschnell ausschalten.

Basisfähigkeiten:

  • Axt: Bei diesem Standardangriff malträtiert ihr den Gegner mit eurer Gitarre. Drückt ihr viermal hintereinander die X-Taste, ist der Kombo komplett und Nidhöggr schmettert sein Instrument über Kopf zu Boden.
  • Shredder: Wird durch Gedrückthalten der X-Taste ausgelöst und erzeugt statische Energie. Diese hat die Eigenschaft, von der ersten Zielperson auf weitere Zielpersonen in der Nähe überzuspringen. Mit etwas Glück setzt die Attack den Gegner sogar in Brand.
  • Feedback (passiv): Gerät ein Gegner durch eure Attacken in Brand, regeneriert Niddhöggr kleine Teile seines Lebensbalkens.

Spezialfähigkeiten:

  • Powerslide: Nidhöggr rutscht mit den Knien am Boden entlang und hinterlässt eine Spur aus Feuer. Laufen andere Gegner darüber, geraten sie in Brand. Platziert den brennenden Streifen vorzugsweise so, dass euch verfolgende Gegner hindurchlaufen müssen.
  • Fire Breath: Nidhöggrs kegelförmiger Feueratem zieht Gegnern viel Lebensenergie ab. Am besten einsetzen, wenn sich mehrere Gegner dicht nebeneinander befinden.
  • Boomitar: Eine Kopie von Nidhöggrs Gitarre fliegt geradeaus, verlangsamt getroffene Gegner und kehrt wie ein Boomerang zu ihm zurück. Berührt die Gitarre den Feind während sie zurück zu Nidhöggr fliegt, paralysiert dies den Widersacher für einige Sekunden. Sehr praktisch, um flüchtende, bereits geschwächte Spieler auszubremsen und abzuservieren. Berührt die Boomitar-Gitarre eine Wand, wechselt sie ebenfalls die Richtung und lähmt Getroffene.

Superfähigkeiten:

  • Ride the Lightning: Nidhöggr performt ein fetziges Gitarren-Solo und elektrisiert den Boden um ihn herum. Wer in den Radius der kreisförmig wirkenden Attacke gerät, kann sich einige Sekunden lang nicht bewegen. Sprecht den Zeitpunkt der Attacke mit euren Teamkollegen ab, damit sie den wehrlosen Gegner sofort angreifen können.
  • Death Growl: Nidhöggr emittiert einen kreisförmig wirkenden Todesschrei. Wer davon getroffen wird, kann seine Spezialfähigkeiten für einige Zeit nicht einsetzen. Zündet den Move mitten in einem Gemenge mit vielen Beteiligten und eurer Team ist klar im Vorteil.

Bleeding Edge: Kulev (Support)

Einer der wohl schrillsten Helden des Spiels erfordert viel Einarbeitungszeit, dreht dann aber umso mehr auf. Was Unterstützer Kulev an Agilität fehlt, gleicht er durch kraftvolle Voodoo-Magie wieder aus. Mit dieser kann er Verbündete heilen und Gegner schwächen.

Basisfähigkeiten:

  • Acid Spit: Haltet ihr die X-Taste gedrückt, spuckt die mit Kulev verwachsene Schlange grüne Säure.
  • Lucky Charm (passiv): Sorgt dafür, dass Mitstreiter im Umkreis geheilt werden. Kämpft also wann immer möglich in der Nähe von Teamkollegen, damit sie von diesem konstant wirkenden Buff profitieren.

Spezialfähigkeiten:

  • Sacred Ground: Kulev rammt einen Stock in den Boden, der grün pulsierende Energiewellen aussendet. Befinden sich Kameraden im Einzugsgebiet, werden sie langsam geheilt. Feinde hingegen nehmen Schaden. Der Radius ist riesig, nutzt Sacred Ground also immer dort, wo viel los ist.
  • Good Omen: Drückt ihr zweimal hintereinander die Y-Taste, erzeugt Kulev ein Schild. Tut dies am besten immer erst dann, wenn Feinde euch auch wirklich angreifen. Visiert ihr dagegen einen Partner an und drückt nur einmal Y, wird dieser vom Schild geschützt.
  • Curse: Kulev markiert die anvisierte Zielperson mit einer Voodoo-Pumpe. Solange der Zauber wirkt, nimmt der Markierte mehr Schaden – unabhängig davon, wer ihn angreift. Vorzugsweise gegen echte Störenfriede einsetzen!

Superfähigkeiten:

  • Bamboozle!: Mit diesem ungewöhnlichen Manöver übernimmt Kulev für einige Sekunden die vollständige Bewegung der Zielperson. Solange der Kopf des Betroffenen gelb leuchtet, könnt ihr ihn dann zum Beispiel in Fallen oder Abgründe lotsen, von einem Kontrollpunkt wegbewegen etc. Angreifen kann der Verfluchte in diesem Zustand aber nicht.
  • Boon: Verstärkt den Schaden sowie die Geschwindigkeit eines anvisierten Teammitglieds um 25 Prozent. Gleichzeitig wird seine Verteidigung um 15 Prozent verbessert. Kurzum: Boon macht besonders fleißige Frontkämpfer noch gefährlicher. Aber auch bei der Rettung von Verwundeten leistet diese Fähigkeit gute Dienste.

ZeroCool (Support)

Genau wie Lucio aus Blizzards Overwatch (Jetzt bei Media Markt kaufen!) kommt auch ZeroCool aus Brasilien und ist ein Heiler. Im Gegensatz zu seinem Landsmann ist er allerdings nicht auf Rollschuhen, sondern auf einem schwebenden Gleiter unterwegs. ZeroCool blüht vor allem im Verbund mit einem Tank richtig auf.

Basisfähigkeiten:

  • Arcade Gun: Verschießt Projektile in Pixelform. Der Schaden ist mäßig, aber besser als nichts. Am besten einsetzen, wenn gerade niemand Heilung benötigt oder die Gruppe gemeinsam einen bestimmten Helden ausknipsen will.
  • Nitro: Haltet nach einem normalen Sprung die A-Taste gedrückt und ZeroCool zündet einen Nitro, der ihn hoch in die Luft befördert. Kämpft, falls möglich immer in der Nähe von Plattformen, um im Notfall mit Nitro auf diese flüchten zu können.
  • Defrag (passiv): Führt dazu, dass sich ZeroCools Lebensenergie schnell wieder auflädt, wenn er nicht kämpft. Mit anderen Worten: Flüchtet, sobald eure Lebensenergie unter 40 Prozent absackt.

Spezialfähigkeiten:

  • Firewall: Erzeugt eine frei platzierbare Wand, die es Gegnern nicht gestattet, hindurchzulaufen. Ihr jedoch könnt hindurch schießen. Verwendet Firewall, um enge Durchgänge temporär zu blocken oder Feinde abzuschütteln. Auch in Kämpfen kann man mit Firewall prima für Unruhe sorgen.
  • Recharge: ZeroCools Heilstrahl päppelt verletzte Mitstreiter wieder auf, lässt in seiner Wirkung allerdings nach, wenn ihr ihn kontinuierlich nutzt. Wie lang ihr noch heilen könnt, verrät der Kreis oben rechts neben eurem Lebensbalken.
  • Bot: Entsendet eine fliegende Drohne aufs Schlachtfeld, die Feinde kontinuierlich angreift. Drückt ihr die B-Taste zweimal hintereinander, folgt euch die Drohne. Pflicht-Aktivierung vor jeder Schlacht!

Superfähigkeiten:

  • Upgrade Protection: Dieser Buff versorgt alle angrenzenden Teamkollegen für ca. zehn Sekunden mit zusätzlicher Schildenergie. Kündigt den Einsatz an, damit Teammitglieder in eurer Nähe bleiben.
  • 1 Up: Gewährt einem Teamkollegen acht Sekunden lang ein Extraleben. Stirbt euer Mitstreiter innerhalb dieses Zeitraums, kehrt er mit voller Energie in die Schlacht zurück. Am besten casten, kurz bevor jemand tatsächlich zu Boden geht.

Miko (Support)

Während sich die bereits skizzierten Unterstützer Kulev und ZeroCool auf den Fernkampf konzentrieren, mischt Miko bevorzugt an vorderster Front mit. Mittel zum Zweck sind ein vielseitig einsetzbarer Kampfstab, ein kinetischer Schild sowie diverse Heilfähigkeiten.

Basisfähigkeiten:

  • Augmetic Staff: Miko Standardangriff zieht ordentlich Energie ab. Schafft ihr vier aufeinanderfolgende Hiebe, gilt der Kombo als geschafft.
  • Regenerator: Dieses passiv wirkende Talent sorgt mit jedem erzielten Treffer dafür, dass Niko ein Teil ihrer Lebensenergie regeneriert. Hat ein Verbündeter in Mikos Nähe weniger Energie, gilt der Heileffekt zunächst für diese Spielfigur.

Spezialfähigkeiten:

  • Chain Heal: Drückt zweimal hintereinander auf die RB-Taste und Miko heilt sich selbst. Visiert ihr einen Kameraden an, füllt sich dessen Lebensbalken wieder auf. Steht noch ein Mitspieler daneben, springt die Kettenheilung außerdem auf diese Person über. Der Heileffekt ist bei Person zwei aber nicht mehr ganz so stark.
  • Kinetic Shield: Erzeugt einen kugelförmigen Schild, der Projektile neutralisiert. Aber auch gegnerische Heil- oder Buff-Strahlen werden hierdurch effektiv unterbrochen.
  • Stasis: Hiermit friert ihr einen Gegner für einige Sekunde ein – im Idealfall, während dieser über einer Umgebungsfalle steht oder kurz bevor ein Verbündeter ein Super aktiviert.

Superfähigkeiten:

  • Life Force: Schickt einen gebündelten Heilstrahl auf einen Verbündeten eurer Wahl. Der Empfänger kann durch Drücken der LB-Taste gewechselt werden. Hebt euch das Manöver für kritische Positionskämpfe auf und priorisiert dabei Verbündeten mit niedriger Energieleiste.
  • Stalker: Macht alle Alliierten im Einzugsgebiet unsichtbar, während es gleichzeitig unsichtbare Gegner enttarnt.

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