Bleeding Edge-Arena-Guide: So gewinnt ihr auf allen Maps

Bleeding Edge, der neue 4-vs-4-Multiplayer-Brawler der Hellblade-Macher, bietet zum Start fünf verschiedene Karten. In diesem Guide stellen wir jede einzelne im Detail vor und verraten, wie ihr die Eigenheiten der Maps zu eurem Vorteil nutzt.

  • von Sönke Siemens am 01.04.2020, 13:45 Uhr
Bleeding Edge Hexe Maeve

In diesem Guide zu Bleeding Edge (Jetzt bei Media Markt kaufen!) von Ninja Theory erfahrt ihr:

  • wie ihr die Fallen und interaktiven Umgebungsobjekte jeder Karte in eure Strategie einbindet
  • wo sich die grünen Lebensenergie-Spender befinden
  • welche Kartenpositionen für Fernkämpfer von Vorteil sind

Das von Overwatch (Jetzt bei Media Markt kaufen!) inspirierte Bleeding Edge für PC und Xbox One (Jetzt bei Media Markt kaufen!) bietet zwei Spielmodi, elf Kämpfer sowie fünf verschiedene Arenen. Was ihr über Letztgenannte wissen müsst, skizziert dieser Guide.

Inhaltsverzeichnis

  1. Aqueducts
  2. Skygarden
  3. Jersey Sink
  4. Boneyard
  5. Landslide
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Bleeding Edge – Karte: Aqueducts

Diese symmetrisch angelegte Arena befindet sich in einem unterirdischen Aquädukt und hat zwei Besonderheiten. Zum einen sechs verschiedene, nicht abschaltbare Energiebarrieren entlang des kleinen Wasserlaufs im äußeren Ring der Karte. Zwar könnt ihr durch diese Hindernisse hindurchlaufen, in der Regel verliert ihr dadurch jedoch mehr als die Hälfte eurer Lebensenergie.

In einigen Spielsituationen kann es allerdings dennoch Sinn ergeben, durch eine der Barrieren zu schlüpfen. Etwa wenn ihr noch über volle Lebensenergie verfügt und euch ein Pulk Gegner auf den Fersen ist. Vor allem bereits verwundete Verfolger kann man mit dieser Taktik gut abschütteln. Oder zumindest zwingen, die angrenzenden Rampen oder Jumppads zu nutzen, was sie wiederum verlangsamt.

Zweite Besonderheit von Aqueducts sind die sich bewegenden Drop Zones A und C im Spielmodus Energiesammlung. Die Plattformen folgen im Uhrzeigersinn dem Verlauf des äußeren Wasserrings und passieren dabei regelmäßig die Blitzbarrieren. Heißt im Umkehrschluss: Am meisten Zeit für die Energiezellen-Abgabe bei A und C habt ihr immer dann, wenn sich die entsprechende Drop Zone gerade durch eine Blitzbarriere bewegt hat.

Ihr spielt auf Aqueducts bevorzugt Fernkämpfer? Dann prägt euch die beiden Stege in der Kartenmitte eine Ebene über Kontrollpunkt B ein. Platziert ihr euch dort, ist es ein Leichtes, Gegner in der Ebene darunter anzugreifen. Richtig gefährlich werden euch dann nur noch sprunggewaltige Charaktere wie Daemon, Cass, Gizmo oder ZeroCool.

Merkt euch außerdem die Standorte der Heilcontainer. Zehn befinden sich im äußeren Ring der Karte. Zwei weitere unweit des Kontrollpunkts B sowie vier in den angrenzenden Räumen zu B. Obacht: Ist euch ein Tank oder DPS-Dealer auf den Fersen, besteht in diesen Räumen die Gefahr, in die Enge getrieben zu werden.

Skygarden – Map-Guide

Skygarden spielt auf den obersten Ebenen eines Wolkenkratzers und konfrontiert euch in beiden Spielmodi mit je drei Kontrollpunkten. Sie alle befinden sich über einer Feuerfalle, die sich mit Hilfe eines Gongs aktivieren lässt. Haltet nach Kabeln am Boden Ausschau, falls ihr den jeweiligen Gong nicht auf Anhieb findet. Aktiviert eine Falle aber immer erst dann, wenn sich auch tatsächlich jemand darüber befindet, da der Effekt nur knapp 15 Sekunden andauert.

Wurde eine Falle aktiviert, folgt ein knapp 1-minütiger Cooldown bis sie wieder verfügbar ist. Ihr seid selbst ins Feuer einer Kontrollpunkt-Falle geraten? Keine Sorge: Sowohl in der Nähe von A als auch C findet ihr in den angrenzenden Gängen grüne Heilcontainer. Im Zentralbereich hingegen sind die Heilcontainer jeweils links und rechts neben den großen, von Hecken umsäumten Treppen platziert.

Skygarden ist eine relativ großflächige Map. Seid ihr in der Nähe von A oder C und wollt schnell zum anderen Kartenende gelangen, empfiehlt sich daher die Nutzung der gelben Sprungpads. Je ein Sprungpad findet ihr am Ende der von den genannten Kontrollpunkten nach Norden und Süden verlaufenden Verbindungsgänge. Achtung: Genau wie die Heilcontainer, erscheinen auch die Sprungpads nicht auf der Minimap.

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Abschließend noch ein Tipp für alle Fernkämpfer auf Skygarden: Um Feinde aus der Distanz zu attackieren, bieten sich insbesondere die Vordächer der Tempel im Osten und Westen der Karte an. Gleiches gilt für die Plattformen direkt über den Kontrollpunkten A und C.

Karte: Jersey Sink – So nutzt ihr die Züge

Diese Karte vor der Küste von New York repräsentiert eine Art ausgelagerte Hafenanlage. Horizontal durch die Mitte der Karte verläuft eine Magnetschwebebahn-Linie. Circa alle zwei Minuten fahren hier zwei Züge hindurch, die jeden in ihrem Weg niederwalzen. Wann die nächste Zugdurchfahrt kurz bevorsteht, seht ihr, sobald die Bahnlinie orange zu leuchten beginnt. Außerdem zeigen gelbe Pfeile nun die Fahrtrichtung der Züge an.

Steht eine Zugdurchfahrt bevor, während ihr gerade auf den Schienen kämpft, solltet ihr den Kampf noch etwas hinauszögern und dann – Sekunden bevor der Zug vorbeirauscht – flüchten. Gegner, die die Gefahr nicht bemerkt haben, sind dann schnell Geschichte. Aber auch um Verfolger abzuschütteln, kann eine gut getimte Flucht über die Schienen hilfreich sein.

Statt einem Zug auszuweichen, könnt ihr übrigens auch auf die Wagen springen. Doch Vorsicht: Sobald der Zug das Ende der Karte erreicht, knallt ihr mit voller Wucht gegen die Levelbegrenzung. Macht auf Jersey Sink zudem regen Gebrauch von den nach oben gerichteten, vielerorts anzutreffenden Sprungplattformen. Auf diese Weise spart ihr wertvolle Ausdauer und könnt diese dann einsetzen, wenn sie wirklich gebraucht wird.

Boneyard: Karten-Guide zum Flugzeugfriedhof

Boneyard ist ein von Tribünen umringter Flugzeugfriedhof, der sich in drei Bereiche untergliedert – jeder mit eigenem Kontrollpunkt. Highlight von Boneyard: Im Schnitt fliegen alle zwei Minuten je vier Bomber direkt hintereinander über die Karte hinweg. Dabei feuert jeder Bomber je fünf Raketen auf die Bereiche um die Kontrollpunkte ab. Die Raketen sind nur wenige Sekunden in der Luft, viel Zeit zum Ausweichen bleibt euch also nicht. Um zu wissen, wo die Geschosse einschlagen, achtet auf die kreisförmigen Raketensymbole am Boden.

Die Einschlagsorte sind zufällig, Auswendiglernen hilft also nicht. Was ihr allerdings machen könnt, ist euch bewusst in den engen Bereichen zwischen den Zielkoordinaten aufzuhalten, während ihr gleichzeitig Gegner in einen Kampf verwickelt.

Vorteil: Häufig geraten eure Widersacher bei solchen Gefechten ins Kreuzfeuer und werden von den Raketen getroffen. Dies gilt insbesondere dann, wenn ihr sie mit Spezialfähigkeiten im richtigen Moment einfriert (Miko), mit einem Käfig einfangt (Maeve) und dergleichen mehr.

Um im hektischen Getümmel besser abschätzen zu können, wann das nächste Bombardement bevorsteht, achtet auf das Geräusch einer lauten Sirene. Sobald es erklingt, dauert es meist nur noch wenige Sekunden, bis die ersten Raketen am Boden aufschlagen. Als Fernkämpfer unterwegs? Dann haltet euch vermehrt auf den Dächern der Flugzeugwracks auf.

Bleeding Edge – Karte: Landslide

Im Fokus dieser lichtdurchfluteten Mexiko-Karte stehen zwei Bahnlinien im Zentralbereich. Die erste verläuft auf einer Erhöhung kreisförmig direkt um den Kontrollpunkt in der Kartenmitte. Hier ist lediglich ein Zug unterwegs. Bahnlinie Numero zwei umspannt hingegen den gesamten Zentralbereich und wird von zwei Zügen befahren, die gleiche Abstände zueinander halten.

Die Loks sind längst nicht so schnell wie die auf Jersey Sink, töten euch also in der Regel nicht sofort, wenn ihr von ihnen gerammt werdet. Dennoch solltet ihr frontale Kollisionen vermeiden, um nicht in einem ungünstigen Moment meterhoch durch die Luft geschleudert zu werden und ein Drittel eurer Energie zu verlieren.

Wichtige Gemeinsamkeit aller Züge: Auf ihrem jeweils letzten Waggon transportieren sie einen blau schimmernden Behälter. Zerstört ihr ihn, erhaltet ihr zusätzliche Schildenergie. Ist ein Kampf in der Nähe des Zentralbereichs entbrannt, sammelt dieses wertvolle Upgrade wann immer möglich auf. Verlagert sich der Kampf dagegen Richtung Kontrollpunkt C, achtet darauf, einen der beiden gelben Schadenverstärker-Container in diesem Bereich zu ergattern.

Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal von Landslide findet ihr in der Nähe von Kontrollpunkt A. Hier rotiert eine Bodenplattform im Uhrzeigersinn um ein Gebäude. Was zunächst nach einem unwichtigen Detail aussieht, kann unter anderem genutzt werden, um schnelle Positionswechsel vorzunehmen, Verfolger aus dem Konzept zu bringen oder in Kämpfen für Verwirrung zu sorgen. Kämpft ihr dagegen im Inneren des Gebäudes, sind die vier Sprungpads euer bester Rettungsanker, wenn die Luft mal wieder dünn wird.

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Sönke Siemens
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