Battlefield 5: Überlebenstipps für die Beta

Die offene Beta-Phase für Battlefield 5 ist gestartet. Bis zum 11. September dürft ihr euch jetzt auf zwei Karten austoben und die neuen Systeme des Spiels kennenlernen. Wir haben euch die wichtigsten Einstiegstipps zusammengefasst, die nicht nur für Anfänger interessant sind.

  • von Carlo Siebenhüner am 07.09.2018, 14:45 Uhr

Mit Battlefield 5 wagt sich Entwickler DICE daran, Systeme aus bisherigen Teilen auf den Kopf zu stellen. So wurde das »Spotting«-System komplett umgekrempelt, um es realistischer zu halten. Auch die Wiederbelebungen bieten jetzt mehr Möglichkeiten, die Teamkollegen wieder auf die Beine zu stellen.

In der Beta-Phase könnt ihr jetzt auf PC, Xbox und Playstation Hand an die Systeme legen. Wir erklären euch hier die neuen Kniffe im Spiel und wie ihr dann auf der Beta-Karte »Rotterdam« den Sieg holt.

MEDIC!

Eine der wichtigsten Klassen der Battlefield-Reihe war und ist auch weiterhin der Medic. Mit ihm steht und fällt die Angriffswelle, denn er ist es, der die Kameraden wieder auf die Beine stellt.

Bei Battlefield 5 wird jetzt aber jeder zum Ersthelfer, denn gefallene Squad-Mitglieder können von allen Kumpels auch wieder aufgestellt werden, ganz egal, welche Klasse sie haben. Das allein ist schon eine Umstellung, an die man sich gewöhnen muss. Wir erlebten immer wieder, dass Squad-Kollegen nur einen Meter neben uns standen, wir aber hilflos verblutet sind. Jetzt retten also alle die Leben ihrer Kameraden.

Aber auch die normalen Sanitäter schauen im Inventar in die Röhre, denn die Wiederbelebungsspritze ist kein explizites Gadget mehr. Sanis haben die Spritze jetzt immer mit im Gepäck, nur wird die jetzt mit der »Benutzen«-Taste ausgepackt. Es gibt also keine Ausreden mehr, dass man den Kollegen nicht wiederbelebt, weil man angeblich die Spritze nicht ausgerüstet hätte. Für das Wiederbeleben gilt also: Es ist einfacher denn je!

Da sitzt doch einer im Busch?!

Das »Markieren«-System ist Fluch und Segen zugleich in der Battlefield-Serie. Von den einen als nützliches Werkzeug geschätzt, wird es von den Anderen gar als legaler »Wallhack« bezeichnet. Deswegen hat DICE den Schraubenzieher angesetzt und das System komplett umgekrempelt.

Anstatt wie in den Vorgängern wild auf die entsprechende Taste zu hämmern und zu hoffen, einen Gegner angezeigt zu bekommen, müsst ihr jetzt gewählter Vorgehen. In Battlefield 5 markiert ihr grundsätzlich alles, worauf ihr schaut. Ganz egal, ob da ein Gegner steht oder nicht. Solche Markierungen werden mit gelben Fähnchen auf dem Bildschirm gekennzeichnet. Erst, wenn ihr wirklich einen Gegner sichtet, wird das Fähnchen rot. Sobald der Blickkontakt dann wieder abreißt, verschwindet der Marker.

Das zielt natürlich auf den Realismus, kann aber gerade zu Anfang für Verwirrung sorgen. Wer von anderen Battlefield-Teilen umsteigt, drückt ganz automatisch die »Spotting«-Taste und steht schnell vor einem Wald aus Fähnchen, obwohl da vielleicht gar kein Gegner ist. Für das Spotting gilt also: Mit Bedacht einsetzen!

Oh, wie schön ist Rotterdam

Nachdem die Schneekarte »Narvik« ja schon bekannt war, lässt DICE die Spieler jetzt auf eine neue Spielwiese los. In »Rotterdam« seid ihr in der gleichnamigen Stadt unterwegs, das Motto ist also eher Infanterie, anstatt Panzerschlachten. Die Map erinnert im Allgemeinen sehr an »Seine Überquerung« aus Battlefield 3 oder »Amiens« aus Battlefield 1. Enge Straßenzüge, Kanäle und die Brücken darüber sind das Motto.

Nutzt hier unbedingt das Terrain und versteckt euch in den Häusern und schmalen Gassen. Dort findet ihr immer wieder Nischen und Eingänge und könnt so den Gegnern perfekt auflauern.

Mitten durch die Stadt zieht sich außerdem eine Bahnlinie, die sich perfekt dafür anbietet, schnell zwischen den Flaggenpunkten zu wechseln. So müsst ihr euch nicht erst durch die Stadt schlagen und könnt schneller reagieren, falls euch der Gegner in den Rücken fällt. Da die Bahnstrecke erhöht liegt, ist sie auch für Scharfschützen einen Blick wert, die von dort Chancen haben, ihre Langstreckengewehre auszupacken.

Es gibt also einige Sachen, die bei Battlefield 5 anders sind, als man es als Veteran der Serie kennt. Trotzdem sind die Veränderungen sinnvoll, denn sie entschärfen kritisierte Systeme und stärken das Teamplay. Probiert es doch einfach selber aus. Die offene Betaphase von Battlefield 5 könnt ihr noch bis zum 11. September 2018 ausprobieren.

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Carlo Siebenhüner
Carlo Siebenhüner

Ein langer Weg liegt schon hinter Carlo. Mit Sonic ist er damals auf dem Mega Drive um die Wette gerannt, hat sich »volles Pfund aufs Maul« in Gothic gegeben, baut regelmäßig neue Städte bei Anno und verteilt auch immer mal Headshots in Battlefield (oder versucht es zumindest ;-) ).

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